DE227265C - - Google Patents

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DE227265C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227265 KLASSE 20/. GRUPPE
von Fahrzeugen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine federnde Verbindung zwischen dem Zahnkranz und dem Zahnradmittelteile, insbesondere für die durch Zahnradmotoren angetriebenen Achsenzahnräder von Fahrzeugen.. Diese federnde Verbindung dient zum Ausgleich des von dem Motor ausgehenden, namentlich bei Betrieb mit Einphasenwechselstrom geringer Frequenz stark veränderlichen Drehmoments. Zahnräder mit nachgiebiger Verbindung zwischen Zahnkranz und Mittelteil sind an sich bereits bekannt; die Erfindung besteht in der baulichen Ausführung einer derartigen Verbindung, durch welche eine gleichmäßige Übertragung des Drehmomentes gesichert ist.
Nach der Erfindung sind nämlich die Verbindungsfedern zwischen Auflagerstücke geschaltet, die sich mit ihren freien Enden im Ruhezustande sowohl gegen Vorsprünge in Kammern des Radmittelteils als auch gegen Flanschvorsprünge des Zahnkranzes legen, im belasteten Zustande aber einerseits nur gegen die einen und andererseits nur gegen die anderen Vorsprünge, wobei die relative Bewegung des Zahnkranzes gegen den Radmittelteil dadurch begrenzt ist, daß die oben erwähnten Flanschvorsprünge des Zahnkranzes schließlich gegen feste Wandungen der Kammern stoßen.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß verhältnismäßig schwache Federn verwendet werden können, die im Zusammenwirken mit den in besonderer Weise angeordneten Anschlägen einen wirksamen Kräfteausgleich zwischen den beiden Enden des Motors ergeben und infolge der durch die Anschläge beschränkten Relativdrehung zwischen Nabe und Radkranz eine Entlastung der schwachen Federn bewirken, wenn die zu übertragenden Kräfte groß sind.
Zugleich werden auch etwaige Änderungen im Drehmoment von. den leichteren Federn wirksamer aufgenommen, als dies bei starken, starren Federn möglich ist.
Bei der in Fig. 1 und 2 in Teilansichten, von verschiedenen Seiten gesehen, dargestellten Anordnungen hat man sich den feststehenden Teil (Ständer) eines Elektromotors als an seinem unteren Ende drehbar auf einer die Wagenachse umgebenden Hohlwelle gelagert und mit seinem anderen (oberen) Ende von einem Querträger des Fahrzeuggestells getragen zu denken, wobei ein auf der Welle des Motorankers sitzendes Zahnrad mit einem von zwei auf der vorerwähnten Hohlwelle befestigten Zahnrädern in Eingriff steht. In der Zeichnung bedeutet 14 den Zahnkranz eines der letzterwähnten beiden Zahnräder. Dieser Zahnkranz 14 ist auf dem Mittelteil 15 des Zahnrades drehbar angeordnet und mit ihm durch mehrere Federn 16 nachgiebig verbunden. Der Mittelteil 15 des Zahnrades trägt zylindrische Zapfen 17, die parallel zur Wagenachse nach außen ragen und in Kammern 18
der Treibräder 2 eingreifen, von deren Wänden sie durch verhältnismäßig schwere und starre Spiralfedern ig getrennt sind.
Der Mittelteil 15 des Zahnrades hat außerdem einen ringförmigen Flansch 20 mit Kammern 21. Jede Kammer 21 ist auf der einen Seite offen und an zwei Stellen 22 und 23 nahe an ihrem Ende verengt. Die einander zugekehrten Flächen der verengten Teile sind so gestaltet, daß sie Auflager für halbzylindrische Blöcke 24 bilden, welche tangential zum Rade und gegeneinander gerichtete Zapfen 25 tragen, die in die Enden einer Spiralfeder 16 hineinragen. Der Zahnkranz 14 des Zahnrades hat einen Flansch 26, der im wesentlichen die Seitenöffnungen der Kammern 21 bedeckt. Dieser Flansch ist mit Vorsprüngen 27 versehen, die seitlich in die Kammern 21 zwischen deren Enden und den zylindrischen Flächen der Blöcke 24 hineinragen. Die den letzteren zugekehrten Enden der Vorsprünge 27 sind so gestaltet, daß sie auf die zylindrischen Flächen der Blöcke 24 passen, gegen welche sie sich legen sollen.
Die Anordnung der einzelnen Teile ist derart, daß nur ein verhältnismäßig kurzer Abstand zwischen den äußeren Enden der Vorsprünge 27 und denen der Kammern 21 vorhanden ist, so daß die relative Drehung zwisehen dem Mittelteil und dem Zahnkranz des Zahnrades auf einen kleinen Winkel beschränkt ist. Andererseits sind die inneren Enden der Vorsprünge 27 in enger Berührung mit den Blöcken 24, so daß der erwähnten gegenseitigen Drehung in beiden Richtungen durch die Spiralfedern entgegengewirkt wird. Der Radkranz 14 des Zahnrades gleitet unmittelbar auf der äußeren zylindrischen Fläche des Flansches 20 und wird mittels des Flansches 26 und mittels eines Klemmringes 28 (Fig. 1) festgehalten, der an dem Radkörper angebolzt ist und einen an dem Flansch 26 nach innen hervorragenden Ring 29 übergreift. Die Federn 16 liegen vorzugsweise in gleichen Abständen um den Umfang des Flansches 20 verteilt.
Der Seitendruck des Motorgestelles wird in üblicher Weise mittels Federn 30 aufgenommen, welche in den hohlen Enden der zylindrischen Zapfen 17 liegen, die einen Teil des Hauptgetriebes zwischen dem Motor und den Rädern bilden.
Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei der besonderen Lagerung des Motors beschränkt, wie es im vorstehenden beschrieben ist. Diese stellt nur eine geeignete Ausführungsform der Anwendung der Erfindung dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federnde Verbindung zwischen dem Zahnkranz und dem Zahnradmittelteile, insbesondere für die durch Zahnradmotoren angetriebenen Achsenzahnräder von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfedern (16) zwischen Auflagerstücke (24) geschaltet sind, die sich mit ihren freien Enden im Ruhezustande sowohl gegen Vorsprünge (22, 23) in Kammern (21) des Radmittelteiles (15) als auch gegen Vorsprünge (27) an einem Flansch (26) des Zahnkranzes (14), im belasteten Zu-. Stande aber einerseits nur gegen die einen Vorsprünge (22, 23 bzw. 27) und andererseits nur gegen die anderen Vorsprünge (27 bzw. 22, 23) legen, wobei die relative Bewegung des Zahnkranzes (14) gegen den Radmittelteil (15) dadurch begrenzt ist, daß die Vorsprünge (27) am Zahnkranz (14) schließlich gegen feste Wandungen der Kammern (21) stoßen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT375888B (de) * 1981-06-24 1984-09-25 Licentia Gmbh Grossrad mit gefederter drehmomentuebertragung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT375888B (de) * 1981-06-24 1984-09-25 Licentia Gmbh Grossrad mit gefederter drehmomentuebertragung

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