DE22726C - Maschine zur Herstellung von Zündholzschachteln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Zündholzschachteln

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DE22726C
DE22726C DENDAT22726D DE22726DA DE22726C DE 22726 C DE22726 C DE 22726C DE NDAT22726 D DENDAT22726 D DE NDAT22726D DE 22726D A DE22726D A DE 22726DA DE 22726 C DE22726 C DE 22726C
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boxes
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DENDAT22726D
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A. WlDESTRÖM in Stockholm
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine soll zur Anfertigung der äufseren Hülse der Zündhölzerschachteln dienen. Es besteht diese Hülse aus einem Span aus Holz oder einem anderen Stoffe, der, in die betreffende Hülsenform zusammengelegt, von einem daran angeklebten Papier zusammengehalten wird, das entweder ganz rund um die Hülse läuft oder sie nur theilweise umfafst, in welchem Falle ein besonderes Etiquette von der Maschine aufgedrückt wird. Bei dieser Maschine kommt ein Luftverdünnungsapparat (Luftpumpe) mit Behälter in Anwendung, welcher alle in demselben Räume arbeitende Maschinen gemeinschaftlich bedient. Dieser Behälter bezweckt, ein constantes Vacuum zu erhalten, und es gehen von demselben Rohrleitungen nach den verschiedenen Maschinen ab. Diese Einrichtung ist an sich einfach und leicht verständlich und deshalb in der Zeichnung night dargestellt.
In der Zeichnung ist mit a die Antriebswelle bezeichnet, mit welcher die Wellen b c d e und f durch Zahnräderwerke verbunden sind, um eine bestimmte Abhängigkeit der Tourenzahl der Neben wellen b c de/ von der Hauptwelle α zu sichern. Drei verticale Kästen g hi sind an der Seite zu öffnen, um mit den in bestimmte Gröfsen geschnittenen Spänen, Papieren und Etiquetten angefüllt zu werden. Die Späne werden, wie bei ähnlichen Einrichtungen üblich, um einen Formstempel k gefaltet. Aufserdem sind zwei Kleisterbehälter / und m mit Walzen sowie zwei Zangen η und 0 vorhanden, welche die Späne und das Papier in die gehörige Lage bringen. Zwei Saugmundstücke ρ und q stehen durch Schläuche und Hähne mit dem Vacuumbehälter in Verbindung und fangen die Papiere und die Etiquettes je eins nach dem anderen auf, um sie wieder abzugeben. Durch Speisevorrichtungen von passender Construction werden die in den Kästen g h und i befindlichen Vorräthe von Papier und Etiquettes je nach dem Verbrauch gehoben, damit diese den Mundstücken immer fast dieselbe Höhe darbieten. Es ist diese Einrichtung in der Zeichnung nicht dargestellt, da sie mit der Speisevorrichtung für die Späne, dargestellt in den Fig. 8, 9 und 10, der Hauptsache nach identisch ist.
Der in dem Kasten g befindliche Spanvorrath wird je nach dem Verbrauch der Späne mittelst des Gegengewichtes r, Fig. 9 und 10, gehoben. Dasselbe übt beständig einen Druck nach aufwärts gegen die über die Oeffnung des Kastens g vorragenden Zungen j- und t (s. Fig. 11) aus. Damit dieser Druck ein constanter bleibe, ist die Schnur u, an welcher das Gegengewicht r aufgehängt ist, auf eine Spiraltrommel ν gewunden, die so geformt ist, dafs entsprechend der beim Spanverbrauche eintretenden Gewichtsabnahme des Vorrathes der Aufhängepunkt des Gegengewichtes an der Spiraltrommel ν näher an die Drehachse gebracht wird; dadurch wirkt das Gegengewicht an einem kürzeren Hebelarm und der Druck gegen die Zungen s und t bleibt bei jeder Höhe des Vorrathes gleichmäfsig. Aufserdem kann dieser Druck durch Aenderung des Gegengewichtes verringert werden. Am oberen Rande des Kastens g befinden sich unter den Zungen s und t, in Ausschnitten geführt, zwei hin- und herbewegte
Metallblättchen χ und y, die etwas dünner als die Späne sind, und deren Bewegungen zu einander so abgemessen sind, dafs das Blättchen χ den obersten Span unter der Zunge s fort- und in den Ausschnitt hineinschiebt, in welchem sich y bewegt, während letzteres Blättchen den Span aus seinem Ausschnitte \vieder hinaus- und über die Zunge ί fortschiebt. Der jetzt lose gewordene Span wird nun von der Zange n, Fig. ι und 3, erfafst und nach dem Formstempel k weiter befördert. Die periodischen hin- und hergehenden Bewegungen der Metallblätter χ und y werden denselben durch je einen Hebel z, Fig. 8, ertheilt, wobei die in den Hebelschlitzen ζ ζ1 bewegte Rolle »24 die Bewegung der Gabel a1, Fig. 1 und 3, welche ihrerseits durch Fingerhebel auf der Welle α in Schwingung versetzt wird, auf die Hebel ζ überträgt.
Die Zange 11, welche die Späne in die für die nachfolgende Operation erforderliche Lage bringt, Fig. 1 und 3, erhält ihre periodische hin- und hergehende Bewegung durch folgenden Mechanismus:
Der an einem Ende der Achse d befestigte Arm c : hat zwei in entgegengesetzter Richtung gestellte Finger, welche wechselweise die aufwärts gebogenen Enden der Zahnstangen d1 e1 fassen und diese dadurch wechselweise vor- und rückwärts schieben. Diese Zahnstangen greifen an entgegengesetzten Seiten eines gemeinschaftlichen Zahnrades/1 ein, so dafs, wenn die eine Zahnstange rückwärts gezogen wird, die andere gleichzeitig vorwärts geschoben werden mufs. Am oberen Ende der verticalen Achse, an welcher das Zahnrad angebracht ist, befindet sich ein zweites Zahnrad gl, Fig. 1, welches in die Zahnstange h1 eingreift und dieser eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt. Diese Bewegung wird nun auf die Zange η mittelst des Stiftes i1 übertragen, der durch die Gelenkstange kl mit den oberen Backen der Zange in Verbindung steht, wodurch dann die Zange gezwungen wird, sich vor dem Hingang zu öffnen und vor dem Hergang zu schliefsen.
Der Formstempel k, Fig. 1, 3 und 4, um welchen der Span gebogen wird, erhält periodisch eine verticale und eine horizontale Bewegung und ist durch den Arm /', Fig. 4, mit der Stange ml fest verbunden, welche horizontal durch Augen der in verticaler Richtung beweglichen Stangen n1 eingeschoben werden kann. Der Kolben k wird durch den geschlitzten Arm o1 an einer Seitenverschiebung verhindert.
Die Stangen w1 erhalten ihre verticalen Bewegungen von der Achse / durch die Curvenschubscheiben/1, aufweiche sie sich mit ihren Rollen ql auflegen. Da nun der Kolben k ein festes System mit der in diesen Stangen «' verschiebbaren Stange ml bildet, so erhält derselbe eben dieselbe verticale Bewegung wie die Stangen n1. Seine horizontale Bewegung erhält der Formstempel k von der schief liegenden Scheibe rl, Fig. 1, welche an ihrem Umkreise von der mit Rollen versehenen Gabel des Hebels s1 erfafst wird. Durch die bald gebogene, bald gerade Form der Scheibe wird dieser Hebel s1 bald nach vorwärts, bald nach rückwärts um den festen Zapfen t1 in Schwingung versetzt und bald zum Stillstand gebracht; diese Bewegungen werden mittelst des Hebels u1 auf die ,in den verticalen Stangen n' verschiebbare Stange ml und durch diese auf den Formstempel übertragen.
Letzterer senkt sich dabei auf den vorgeschobenen Span, der links von ihm von der Rolle vx aufgebogen wird, nieder. Diese Rolle erhält ihre Bewegung vom Hebel a1, an dessen Traverse x1 die Coulisse P der Rolle schwingen kann. An der anderen Seite wird der Span von dem dünnen, an der Achse z1 befestigten Metallblatt y1 aufgebogen; an einem Ende dieser Achse z1 sitzt ein lose aufgesetztes Rad, das die Achse mit dem daran befestigten Metallblatte mittelst eines Knaggens bewegt, der seinerseits gegen einen an der Achse z1 sitzenden Knaggen drückt.
Das Zahnrad wird von der mit der Traverse χ' verbundenen Zahnstange <z2 bewegt, wodurch sich die Bewegung der Achse z1 auf eine Viertelumdrehung beschränkt. Das Metallblatt je1 kann dann den rechten Theil des Spanes an der Langseite des Kolbens k aufbiegen und denselben so lange in besagter Lage halten, bis die Umbiegung des Spanes vollständig ausgeführt ist. Sobald die Rolle v1 bei dem Aufwärtsbiegen des Spanes die linke Oberkante des Kolbens k passirt hat, wird derselben durch die Coulisse b^ in Verbindung mit dem in ihr laufenden festen Zapfen eine andere Bewegungsrichtung ertheilt. Dadurch wird der hervorragende Theil des Spanes horizontal auf den Kolben k niedergebogen. Der Theil des Spanes endlich, der jetzt rechts von der Oberseite des Kolbens hervorragt, wird von der Rolle i2, Fig. 4, niedergebogen, welche von dem dann einfallenden Sperrhaken <P festgehalten wird.
Die Bewegung der Rolle c2 wird von der Curvenscheibe e1 bewirkt. Damit der ganze mit dem Kolben k verbundene Mechanismus nicht durch die Zusammendrückung der Feder/2 erhoben wird, hat sich während des beschriebenen Vorganges eine Rolle g2, Fig. 3, die an einem von der Achse / ausgehenden Arme drehbar angeordnet ist, auf einem vom Stücke ll vorragenden Fortsatze fortbewegt. Nachdem die Rolle c2 das Ende des Fortsatzes verlassen hat, wird der Kolben zufolge der Form der Curvenscheibe pl nebst dem herumgebogenen Span erhoben und die Zange η kann nun den nächsten Span hervorholen. Das Metallblatty\ welches bei der letzten Umbiegung des Spanes
im Spanfalz eingeschlossen gewesen, wird bei der Erhebmig des Kolbens wieder frei und bleibt in verticaler Stellung stehen. Das Metallblätt hat einen Ausschnitt, durch welchen die Zange η hindurchgreift. Der Kolben k wird jetzt in seiner Längenrichtung mittelst des Hebels υ vorgeführt und auf die mit Kautschuk gedeckte Platte Λ2 niedergesenkt, auf welche mittlerweile ein gekleistertes Papier durch die Maschine gebracht ist. Das Papier wird dann durch den nachstehend beschriebenen Mechanismus um die Hülse gefaltet. Durch den auf der Achse / sitzenden Arm t1, Fig. 2, wird die Stange ^3 aufwärts bewegt. Diese Stange k2 trägt, gelenkartig mit ihr verbunden, zwei Arme P P, die von der Schraubenfeder m? gegen einander gezogen werden und an ihren oberen Enden mit in kleineren Armen laufenden Rollen «2 #2 versehen sind. Diese oberen Rollenarme, drehbar an P, werden durch Federn nach abwärts gedruckt. Diesem durch die Rollen ausgeübten Druck wirken die Hebel <?2 entgegen, die in Schlitze der Rollenarme eingreifen. Sobald nun die Rollen «2 etwas über die Oberkante der Hülse gekommen sind, werden unter Einwirkung der Feder #z2 die Arme P gegen einander gezogen und dadurch die Enden der Hebel o2 gegen die Seiten von /2 stofsen; die Haken werden aus den Schlitzen gelöst und die Rollen drücken dann die vorstehenden Enden des gekleisterten Papieres an. Während dieses Vorganges laufen zwei an den Armen P angebrachte Rollen auf den geneigten Bahnen q3. Der auf der Achse f befestigte Arm r2, Fig. 2, bringt jetzt die Rollen in ihre ursprüngliche Lage zurück. Sobald die Rolle «2 auf die untere Kante der Hülse mit dem anzuklebenden Papier gelaufen ist, wird die Rolle P, die bis jetzt den gefalteten Span zusammengehalten hat, in der Weise entfernt, dafs der Haken d1 vom Arm i2 ausgelöst wird. Unter Einwirkung der Feder /s springt die Rolle hoch und gestattet der Rolle n2, das Festdrücken des Papieres zu vollenden. Das Etiquette wird dann aufgedrückt, indem der Kolben von den Cnrvenscheiben/1/1 höher erhoben und dann horizontal rückwärts geführt wird, wobei die Rolle P das Etiquette fest anklebt und die Scharre «2 dann das weitere Mitfolgen der Hülse verhindert, so dafs der Kolben bei fortgesetzter Rückwärtsbewegung aus der Hülse gezogen wird. Letztere fällt dann fertig aus der Maschine. Dieselbe ist so construirt, dafs bei jeder Umdrehung der Antriebswelle eine Schachtel fertiggestellt wird.
Das Saugmundstück/, Fig. 1 und 2, für die Papiere hat zwei periodische Bewegungen:
a) Eine auf- und niedergehende Bewegung, hervorgebracht mittelst eines zweiarmigen Hebels «2, dessen eines Ende mit einer auf der Curvenscheibe x2 laufenden Rolle z/2 versehen ist und dessen anderes Ende gegen einen Zapfen an einem in Führungen gleitenden Kreuzstück _v3 angreift.
b) Eine horizontale hin- und hergehende Bewegung, die mittelst des Armes z2 bewirkt wird, der zwei Zapfen trägt, die abwechselnd in die gabelförmigen Ausläufer der in Führungen verschiebbaren Stange a3 greifen. Eine an der Stange a3 sitzende Coulisse theilt dann die alternirende Bewegung dem in Führungen am Kreuzstück y2 verstellbaren Schieberstücke mit, von dem der Mundstückhalter e3 ausgeht. Das Mundstück/, Fig. 6 und 7, besteht aus einem geschlossenen Kistchen, welches durch Schlauch und Hahn mit dem Vacuumbehälter in Verbindung steht. Der Boden des Mundstückes ist convex, der Gröfse der Papiere und dem Querschnitte des Kastens h angepafst und an den Kanten mit Sauglöchern versehen, Das Mundstück wird durch den Hahn d3 in passenden Zeitmomenten bald mit dem Vacuumbehälter, bald mit der freien Luft mittelst des an der Achse α befestigten Armes e3 in Verbindung gesetzt.
Sobald das Mundstück ρ die Lage gerade über dem Kasten h eingenommen hat, senkt es sich nieder, es wird ein Papierblatt angesaugt, das Mundstück wird dann wieder erhoben und horizontal über den Tisch f3 vorgeführt und niedergelassen. Die Saugwirkung hört jetzt auf, das Papierblättchen bleibt auf dem Tisch liegen und das Mundstück kehrt zurück, um ein neues zu holen. Durch den convexen Boden des Mundstückes und das Anbringen von Sauglöchern nahe den Kanten desselben wird verhindert, dafs, sobald das Mundstück auf das Papier niedergelassen ist, bei eintretendem Saugen mehrere Blätter gehoben werden. Die Kanten des Papieres werden erst erhoben, wobei die Luft Gelegenheit hat, sofort zwischen das angesaugte Blatt und das nächstfolgende Papier zu treten, wodurch der von unten wirkende Luftdruck nicht im Stande ist, mehrere Blätter anzupressen.
Der Kleisterbehälter /, Fig. 1 und 5, erhält eine hin- und hergehende Bewegung mittelst des Kurbelarmes g3 und des Hebels h3 und ist mit Kleisterwalzen versehen. Diese Walzen werden mittelst Zahnräder und der festen Zahnstange i3 und des Sperrrades k% beim Hingehen in Bewegung, beim Hergehen aber in Stillstand gebracht. Sobald die vorderste Walze an dem Tisch f3 angekommen ist, läuft die Rolle P die geneigte Fläche m3 hinauf, wodurch die Walze n* sinkt, da dieselbe und die Rolle in einem * Winkelstück gelagert sind, was seinen Drehungspunkt bei n3 hat. Die Rolle theilt dann dem auf dem Tische befindlichen Papier Kleister mit. Hierbei ist die Rolle P über die Fläche mz gelaufen und fällt dann in ihre ursprüngliche Bewegungsebene nieder durch Wirkung einer Feder, die in der Zeichnung nicht dargestellt
ist, und geht beim Rückgang unter der Fläche mz hin, wodurch die Walze wieder in die erhöhte Lage kommt und das Papier beim Rückgang nicht berührt. Mittelst der Schraubenmuttern o3 wird eine Schiebeluke so gestellt, dafs gerade die nöthige Menge Kleister den Walzen zugeführt wird. An beiden Seiten des Tisches /3 sitzen zwei Achsen, an jeder eine Reihe von federnden Klauen ps befestigt, welche das Papier während des Kleisterns festhalten. Diese erhalten ihre Bewegungen von einer am Kleisterbehälter angebrachten Rolle q3, die während ihrer alternirenden Bewegung auf einen doppelarmigen Hebel s3 wirkt, dessen kürzerer Arm von einer Schraubenfeder r3 niedergezogen wird, wodurch die federnden Klauen /3 gegen das auf der Fläche /3 liegende Papier geprefst werden. Fig. S zeigt diese Vorrichtung in dem Augenblicke, wo die Rolle q3 sich in einer solchen Lage auf dem Hebel s3 befindet, dafs die Klauen/3 geöffnet sind. Nach dem Kleistern wird das Papier von der Zange o, Fig. 2, ergriffen und nach dem Tisch h% gebracht, wo es gegen den Anschlag t3 stöfst; zu gleicher Zeit läfst die Zange 0 durch das Emporlaufen der Rolle u3 auf der Bahn v3 das Papier los. Die genannte Zange erhält ihre Bewegung durch den Kurbelarm x3.
Das Saugmundstück q, Fig. 2 und 4, für die Etiquettes hat zwei periodische Bewegungen, nämlich eine vertical auf- und niedergehende, die von der Curvenscheibe y3 auf der Achse e und dem Hebel zz veranlafst wird, und eine horizontale hin- und hergehende Bewegung, hervorgebracht durch die auf der Achse b sitzenden Arme ä4 und den Hebel ύ*. Das dem Saugkästchen / ähnlich gebildete Mundstück q saugt die Etiquettes einzeln an und hebt sie aufwärts, wonach dieselben von unten gekleistert werden. Der Kleisterbehälter in, dem Behälter / analog gebildet, ist mit zwei Walzen versehen, von welchen diejenige, welche dem Etiquette Kleister zuführt, dem convexen Boden des Mundstückes entsprechend gebildet ist. Der Kleisterbehälter erhält seine hin- und hergehende Bewegung vom Kurbelarm cl.
Das Etiquette wird während des Kleisterns von zwei Reihen auf zwei Achsen dl jeder Seite des Mundstückes q befestigten federnden Greifern ei, Fig. 12 und 14, festgehalten. Diese Greifer werden theils von den Haken/4, theils durch die Senkung des Mundstückes an das Etiquette geprefst, von den horizontal aufgebogenen Enden der Arme ^1 offengehalten, welche Enden an den Kanten z4 der verticalen Platte /z4 entlang gleiten. Während der Aufwärtsbewegung des Mundstückes q gleiten die horizontal ausgebogenen Enden der Haken/4, die kürzer als die Enden g* sind, den inneren Kanten des Knaggens k* entlang und hindern die Haken/4, in die an den Armen ^4 befindlichen Zähne einzugreifen, wodurch die Achsen mit ihren federnden Greiferreihen die Kanten des Etiquettes festhalten können. Das Mundstück q mit dem gekleisterten Etiquette wird nun horizontal vorwärts gebracht mittelst der Hebel bi, Fig. 1 und 4, und dann auf die zusammengeklebte Hülse niedergelassen.
Die Haken /4 /4 fassen die an den Armen gi sitzenden Finger und halten dieselben während der aufsteigenden Bewegung des Mundstückes fest. Infolge dessen werden die Achsen a?4 mit ihren federnden Greiferreihen gedreht, welche sich dann öffnen und das Etiquette auf der Hülse zurücklassen. Wenn das Mundstück q etwas erhoben ist, lassen die Haken /4 los. Die Federreihen behalten jedoch ihre geöffnete Stellung bei, zufolge der Haken/4, die in Schlitze der Arme gl eingreifen. Das Saugkästchen q kehrt dann zurück, um das nächste Etiquette zu holen.
Für den Fall, - dafs der Span von einem ringsum laufenden Papier zusammengehalten werden soll, wird die Maschine einfacher, weil alle Mechanismen, die zum Ankleben des Etiquettes erforderlich sind, dann wegfallen. In diesem Falle wird die Rolle n2 derart bewegt, dafs sie über die ganze obere Seite der Hülse läuft. Die an der entgegengesetzten Seite befindliche Rolle ist unterdessen hochgestiegen und drückt während ihres Heruntergehens den vorragenden Theil des Papieres nieder.
Abgesehen davon, dafs gewisse Theile der Maschine dem hierzu erforderlichen gröfseren Papier angepafst werden müssen, bleibt die Maschine übrigens unverändert.
Wenn das Material, Holz, Späne, Papier und Etiquettes, nahezu verbraucht ist, so wird ein Gewicht ausgelöst, wodurch der auf der Welle sitzende Frictionsmuff aufser Thätigkeit gesetzt und somit die Maschine zum Stillstand gebracht wird.

Claims (7)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    I. Die mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene Maschine zur Herstellung der äufseren Hülsen für Zündholzschachteln in ihrer ganzen Zusammensetzung, charakterisirt durch:
    i. den beschriebenen Mechanismus zur Entnahme einzelner Späne aus dem Kasten g mittelst der von der Welle α aus hin- und herbewegten Metallblättchen χ und y, verbunden mit der Regulirungs- und Hebevorrichtung für die Spanstapel, bestehend aus der Spiralwindetrommel ν und Gegengewicht r, wodurch der Spanvorrath im Kasten g unter gleichmäfsigem Druck gehoben wird, in Combination mit der hin- und herbewegten Zange n, welche die Späne zum Formstempel bringt;
  2. 2. den beschriebenen Mechanismus zum Umfalten des Spanes um einen vertical und horizontal bewegten Formstempel k mittelst der Rolle v1 und des Metallblattes y1, welches, an der Achse z1 sitzend, durch eine Zahnstange a2 und ein Zahnrad um 900 gedreht wird;
  3. 3. die beschriebene Art, das Papier auf pneumatischem Wege mittelst des Saugmundstückes/ aus dem Vorrathskasten h zu heben und auf den Kleistertisch /3 zu bringen, dort das Papier mittelst Federn fl3 festzuhalten, in Combination mit der Zange o, die das Papier zum Umfalten um die Schachteln weiter bringt;
  4. 4. die Art des Faltens und Anklebens des Papieres an die Schachteln _ mittelst der Walze n2, Fig. 2, und der diese bewegenden Mechanismen;
  5. 5. die Art und Weise des Herausnehmens einzelner Etiquettes aus dem Kasten i auf pneumatischem Wege mittelst des Saugmundstückes q in Combination mit den beschriebenen Mechanismen zur Kleisterung der Etiquettes;
  6. 6. das Abnehmen der fertigen Schachteln von dem Formstempel k mittelst der Scharre u1, welche beim Rückgang von k die Schachtel von dem Stempel schiebt;
  7. 7. den dargestellten Mechanismus, durch welchen der Formstempel k horizontal und vertical bewegt wird, bestehend aus den beiden excentrischen Scheiben pl und dem Rad r1 in Verbindung mit den Hebeln s1 und u1.
    II. Bei gedachter Maschine zur Herstellung von Zündholzschachtelhülsen die Anwendung eines ringsum laufenden Papieres zum Bekleben der Schachteln und die dadurch bedingte Vereinfachung der zu diesem Zweck erforderlichen Mechanismen.
    Hierzu S Blatt Zeichnungen.
DENDAT22726D Maschine zur Herstellung von Zündholzschachteln Expired DE22726C (de)

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