DE227724C - - Google Patents

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DE227724C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES ψ/tM
PATENTAMT^,
KLASSE 60. GRUPPE
GEORG DUFFING in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1909 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausübung eines veränderlichen Druckes auf das Gestänge einer Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen, welches mit dem Kolben einer Stellhemmung gekuppelt ist, welche Vorrichtung darin besteht, daß ein Hilfskolben in jeder Stellung einem veränderlichen regelbaren Druck unterworfen wird. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die zwischen dem Hilfskolben und einem zweiten gesetzmäßig bewegten Kolben befindliche tropfbare Flüssigkeit teilweise durch regelbare Öffnungen aus dem durch die KoI-benfläche und Gefäßwände begrenzten Raum aus- und eintritt.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung zur Ausübung eines veränderlichen Druckes auf Gestänge einer Regelungsvorrichtung einer Kraftmaschine in Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen abgeänderte Formen des Erfindungsgegenstandes.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist der Kolben m mit dem Steuergestänge a gekuppelt. Die veränderliche Flüssigkeitspressung wird vermittels eines zweiten, nach einem bestimmten Gesetz hin und her bewegten Kolben η dadurch erzeugt, daß die zwischen den beiden Kolben befindliche tropfbare Flüssigkeit ζ teilweise durch Öffnungen ν austritt und wieder angesaugt wird. Der Druckverlauf wird bei zwangläufig bewegten Kolben η durch Veränderung der Öffnungen υ geregelt. Diese Regelung kann auch durch einen Hahn, einen Drehschieber oder ein anderes Drosselorgan bewirkt werden.
Die Verstellung des Drosselorgans ν kann von Hand geschehen, wie dies die Fig. 1 der Zeichnung erkennen läßt. Dabei übt die Stange p auf das Steuergestänge, auch wenn der Regler in Ruhe ist, einen stark wechselnden Druck aus. Zur Schonung des Gestänges wird es erwünscht sein, diesen Druck beim Stillstand des Reglers nach Möglichkeit zu vermindern. In diesem Falle muß dann der Kolbenschieber ν vom Regler selbsttätig verstellt werden, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Man kuppelt zu diesem Zweck die Stange s des entlasteten Kolbenschiebers υ an eine Rückführung an, die derart wirkt, daß bei relativer Mittellage von der Reglerstange f gegen die hohle Kolbenstange e der hydraulischen Stellhemmung b der Drosselquerschnitt seinen größten Wert hat, der bei Verschiebung von f gegen e aus der relativen Mittellage in bestimmtem Maße verhindert wird.
Bei den Vorrichtungen nach Fig. 1 und 2 kann. der Druck bei den Kolben m und η nicht mehr als eine Atmosphäre betragen, da bei zu kleiner Drosselöffnung der Raum unter denselben nicht mehr vollständig von Flüssigkeit gefüllt wird. Um über diese Grenze hin-
auszukommen, muß, falls der größte Druck in der Kolbenstange ft nach beiden Richtungen gleich sein soll, die Vorrichtung verdoppelt werden, wie dies in Fig. 3 der Zeichnung gezeigt ist. Damit die Räume zwischen den beiden Kolben stets von Flüssigkeit 'erfüllt sind, ist es notwendig, Saugventile w anzuordnen.
Diese Saugventile w, können in ihrer Größe bzw. ihrem Hub möglichst beschränkt werden, wenn man die Verbindungskanäle zwischen beiden Zylindern anordnet, wie in Fig. 4 gezeigt. Sicherheitsventile χ müssen in allen Fällen angebracht werden, wo durch Zufälligkeit das Drosselorgan ν ganz abgeschlossen werden könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Ausübung eines veränderlichen Druckes auf das Gestänge einer Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen, welches mit einer Stellhemmung gekuppelt ist, die einen Hilfskolben besitzt, der in jeder Stellung einem veränderlichen regelbaren Druck unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Hilfskolben (m) und einem zweiten gesetzmäßig bewegten Kolben (n) befindliche tropfbare Flüssigkeit teilweise durch regelbare Öffnungen (v) aus dem durch die .Kolbenfläche und Gefäßwände begrenzten Räume aus- und eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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