DE227745C - - Google Patents

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DE227745C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Hervorbringen von Tönen, und zwar besonders solchen, bei welchen eine Membran der Wirkung von Tonwellen ausgesetzt ist, wie beispielsweise bei Mikrophonen, Phonographen. und ähnlichen Vorrichtungen. Bei Mikrophonen der bisher gebräuchlichen Arten wird die ■" gesamte Oberfläche der Membran von den Tonwellen beeinflußt, so daß die
ίο Kraft der Tonwellen sich über die gesamte Fläche der Membran ausbreitet, während gerade eine Konzentration der Tonwellen an demjenigen Punkte der Membran erforderlich ist, der den Elektroden am nächsten gelegen ist. Ferner kommt bei den bekannten Ausführungen der Atem des Hineinsprechenden in direkte Berührung mit der Membran, so daß diese feucht wird, wodurch Oxydation. der Metallteile veranlaßt und das Eindringen und Festsetzen
ao von Staub an der Membran begünstigt wird. Diese Übelstände sollen gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden* daß ein auf dem mittleren Teil der Membran angebrachter schalenförmiger Schallfänger als bewegliches Bodenstück für den Schalltrichter ausgebildet ist und daher alle in letzteren gelangenden Tonschwingungen auf die Mitte der Membran konzentriert und letztere gleichzeitig gegen in den Schalltrichter kommende Unreinigkeit und Feuchtigkeit schützt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei als Beispiel dienenden Ausführungsformen im Schnitt dargestellt.
Das Mikrophon besteht aus einem Gehäuse 10, das vorn durch eine Kappe 11 abgeschlossen ist, in deren mittlere Öffnung ein Schalltrichter 19 eingeschraubt ist. An der Innenseite der Kappe 11 ist eine Brücke 12 befestigt, die einen Bolzen 13 trägt, in dem die Elektroden 14 und 15 mit den zwischen diesen befindlichen Kohlenkörnern 16 angeordnet sind. Die Elektrode 15 ist durch einen Bolzen 17 mit der Membran 18 verbunden, die an der Kappe 11 isoliert befestigt ist.
Damit die Tonwellen in der oben angedeuteten Weise auf die Mitte der Membran konzentriert werden, ist ein schalenförmiger Schallfänger 25 an der Membran durch die Verschraubung 17, 26 befestigt. Eine Kante 25' dieses Schallfängers, der zweckmäßigerweise aus elastischem Material besteht, berührt sich mit dem inneren Ende des Mundstücks 19, ohne daß aber die Schwingungen der Membran dadurch behindert werden. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß bei dieser Anordnung die Schallwellen notwendigerweise auf die Mitte der Membran, also demjenigen Punkt, der in der Achse der Elektroden liegt, vereinigt werden, und die Membran gegen Feuchtigkeit und in den Schalltrichter kommende Unreinigkeiten geschützt ist. Der schalenförmige Schallfänger 25 dient gleichzeitig als Dämpfer für die Membran.
Da bei der Anordnung gemäß vorliegender Erfindung die Schallwellen auf einen eng begrenzten Raum der Membran auftreffen, kann
der große Luftraum zwischen der Vorderseite der Membran und der Innenfläche der Kappe stark vermindert werden, da nur so viel Raum erforderlich ist, daß die Schwingungen der Membran nicht behindert werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Schallfänger 30 aus nicht elastischem Material und wird in der Kappe 11 gehalten. Ein Verbindungsstück 31 aus elastischem Material dient zur dichten Verbindung zwischen der Membran und dem Schallfänger.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem mittleren Teil der Membran in an sich bekannter Weise angebrachte Schallfänger (25 bzw. 30) als bewegliches Bodenstück für den Schalltrichter (19) ausgebildet ist und daher alle in letzteren gelangenden Tonschwingungen aufnimmt und auf die Mitte der Membran überträgt und letztere gleichzeitig gegen in den Schalltrichter kommende Unreinigkeiten und Feuchtigkeit schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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