DE227761C - - Google Patents
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- screw
- intermediate shaft
- coupling
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H23/00—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
- B63H23/02—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
- B63H23/08—Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-\M227761 KLASSE 65/.J GRUPPE
DAIMLER-MOTOREN-GESELLSCHAFT in UNTERTÜRKHEIM b. STUTTGART.
Antrieb für Schiffsschrauben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1907 ab.
Die bekannten Antriebsvorrichtungen für Schiffsschrauben von Motorbooten, bei welchen
der Schraubendruck zum Anpressen der Reibungskupplung benutzt wird, besitzen den
Nachteil, daß das Ingangsetzen des Bootes mit einem starken Stoß erfolgt, weil die
Schiffsschraube, sobald der Kuppelkonus ein- ■ gerückt ist, diesen mit dem ganzen Schraubendruck
in den zugehörigen Kupplungsteil eindrückt und so die ganze Maschinenkraft plötzlich
übertragen wird.
Diesem Übelstande hilft die vorliegende Erfindung dadurch ab, daß die Schraubenwelle
nicht direkt mit der Motorwelle gekuppelt wird, sondern daß eine Zwischenwelle vorgesehen
ist, welche mit der Schraubenwelle derart beweglich gekuppelt ist, daß beide
Wellen gegenseitige Bewegungen in.der Längsrichtung ausführen können, während die Zwischenwelle
bei Drehung die Schraubenwelle mitnimmt. Die Schraubenwelle wird während der Einrückung der Zwischenwelle durch ein
den Schraubendruck aufnehmendes Widerlager gestützt, welches nach erfolgter Einrückung
der Zwischenwelle derart verstellt wird, daß es die Schraubenwelle freigibt, so daß, nachdem
eine vollständige Einrückung der Kupplung zwischen Motorwelle und Zwischenwelle stattgefunden hat, der Schraubendruck auf
die Zwischenwelle und somit auch auf die Kupplung zwischen Motorwelle und Zwischenwelle
übertragen wird.
Eine zweckmäßige Ausführung des Erfrnfindungsgegenstandes
besteht darin, daß das Ende der Schraubenwelle als Hohlwelle ausgebildet ist und die Zwischenwelle, mit welcher
sie achsial, aber nicht peripherial verschiebbar verbunden ist, umgreift. Die Schraubenwelle wird hierbei während der Einrückung
der Zwischenweile durch ein Stellwerk festgegehalten. Es empfiehlt sich hierbei, den Einrückhebel
für die Zwischenwelle mit dem die Schraubenwelle während des Einrückens zurückhaltenden
Stellwerk derart zu verbinden, daß bei abgenutztem Kuppelkonus das Stellwerk vom Einrückhebel mitgenommen wird,
damit die Schraubenwelle auch nach Abnutzung des Kuppelkonus während des Einrückens dieselbe Stellung zur Zwischenwelle
einnimmt wie bei unabgenutzter Kupplung.
Besonders einfach läßt sich die neue Einrichtung ausbilden, indem in die Verbindung
zwischen Schraubenwelle und Zwischenwelle eine in achsialer Richtung nachgebende Fe- ·
der eingeschaltet wird und der von der Schrauben welle auf die Zwischen welle übertragene
Schraubendruck während des Einrückens vom Einrückhebel aufgenommen wird. Nach erfolgter
Ingangsetzung des Bootes wird dann die Zwischenwelle durch den Einrückhebel freigegeben
und hierdurch der Schraubendruck auf den Kuppelkonus übertragen.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des neuen Schiffsschraubenantriebes
dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen in der Seitenansicht und im Grundriß, teilweise im
Schnitt, die eine Ausführungsform in der Stellung, welche die verschiedenen Teile beim
Einrücken einnehmen, und Fig. 3 zeigt die in
Betracht kommenden Teile in der ausgerückten Stellung. Fig. 4 veranschaulicht im Schnitt
die zweite Ausführungsform.
Die Antriebswelle a (Fig. 2), welche durch
direkte Kupplung oder durch Vermittlung eines Wendegetriebes b in der einen oder der
anderen Richtung gedreht wird, trägt einen Kuppelkonus d, der in eine konische Ausdrehung
eines Schwungrades f eingreift.
Auf der Antriebswelle α (Fig. 2) sitzt eine als Hohlwelle ausgebildete Verlängerung g der
Schraubenwelle, in Nut und Feder verschiebbar mit α rotierend. Die Verschiebbarkeit der
Welle g ist nach rückwärts durch einen Keil h
15' begrenzt, nach vorwärts durch einen auf der
Welle α festsitzenden Halsring r des durch eine Schraubspindel t (Fig. 1 und 3) verstellbaren
Einrückhebels s. Die Hohlwelle g ist mit einem Halsring k versehen, in welchen
ein um einen festgelagerten Bolzen c schwingender Hebel I eingreift, der sich anderseits
mit einer Rolle m gegen eine Daumenscheibe η
stützt, welche durch ein Hebelwerk 0, p, q eineingestellt wird.
.25 Die Daumenscheibe η bzw. der Hebel 0 ist
durch ein Gestänge u mit dem Einrückhebel s derart verbunden, daß beim Umlegen des Hebels
s über eine bestimmte Stellung hinaus die Daumenscheibe η gleichfalls bewegt wird.
In ausgerücktem Zustande befinden sich die einzelnen Teile in der in Fig. 3 gezeichneten
Stellung:
Der Reibungskonus d ist von der Reibfläche des Schwungrades entfernt, der Halsring r und
die Hohlwelle g berühren sich, und der Keil h liegt mit seiner hinteren Fläche an der Hohlwelle
g an; die Rolle m des Hebels I liegt nicht
an n.
Das Einrücken geht in folgender Weise vor sich:
Durch Drehen der Schraubspindel t wird der Einrückhebel s nach vorwärts bewegt, bis
der Konus d das Schwungrad berührt und zunächst langsam mitgenommen wird. Die
Hohlwelle g macht die Bewegung der Welle a mit, bis die Rolle in sich an die Daumenscheibe
η anlegt, wodurch die Welle g festgehalten wird. Die Welle α bewegt sich noch
weiter, bis der beabsichtigte Zwischenraum zwischen g und Halsring r erreicht ist.
Muß im Falle einer Abnutzung der Konusfläche noch eine weitere Vorwärtsbewegung
der Welle α über die in Fig. 1 und 2 gezeichnete
Stellung hinaus' stattfinden, so wird auch die Welle g durch Keil h mitgenommen.
Hierbei wird durch das Gestänge u und Hebel 0 die Daumenscheibe η gedreht, so daß
der Hebel I der Bewegung von g folgen kann und dabei das Anliegen der Rolle m an der
Daumenscheibe η gewahrt bleibt.
Durch das leichte Andrücken der Konuskupplung wird die Schraubenwelle in langsame
Rotation versetzt und das Boot ohne Stoß in Gang gesetzt, und der Führer hat es in der Hand, durch weiteres Andrücken die
Kraftübertragung ganz allmählich zu steigern, bis das Boot in schnellere Fahrt gekommen
ist. Wird jetzt beabsichtigt, den Schraubendruck zum Anpressen der Konuskupplung
nutzbar zu machen, so wird mittels des Hebels q, .Seilzuges φ und Hebels 0 die Daumenscheibe
η so bewegt, daß die Rolle m des Hebels I frei wird (s. punktierte Stellung in Fig. 1);
die durch den Schraubendruck nach vorn bewegte Welle g kommt dann zum Anliegen an
dem Halsring r, und der Schraubendruck wirkt direkt auf den Kuppelkonus d.
Zum Ausrücken wird vermittels der Spindel t und des Hebels s die Welle α nach rückwärts
bewegt und der Konus d ausgerückt. Die Hohlwelle g wird hierbei mit zurückgeschoben,
der Hebel / wird so bewegt, daß die Rolle m sich von der Daumenscheibe η entfernt,
und nach Rückstellung des Hebels q wird durch die Feder υ die Daumenscheibe η
in die für das Einrücken erforderliche Stellung nach Fig. 1 zurückgeführt.
Zur Rückwärtsfahrt des Bootes wird der Hebel s weiter rückwärts bewegt und der die
Umsteuervorrichtung b antreibende Konus w wird in das Schwungrad f eingedrückt, der
rückwärts wirkende Zug der Schraubenwelle wird durch den Keil h auf die Welle α und
durch diese auch auf den Konus w übertragen.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform des Antriebes ist für kleine Schiffsmotoren
bestimmt und mit einem Wendegetriebe b ausgestattet, bei welchem für Vorwärtsgang
der am Gehäuse befestigte Doppelkonus d mit dem Schwungrad f in Verbindung gebracht
wird, während er für Rückwärtsgang in einen feststehenden Reibungsring eingepreßt und
zum Stillstand gebracht wird.
Die Schraubenwelle g ist mit der Antriebswelle α sich drehend, aber Verschiebbar durch
eine Zahnkupplung χ verbunden, und zwischen die Kupplungsteile der Wellen g und α ist
eine Schraubenfeder y eingeschaltet.
Im ausgerückten Zustand wird durch den Druck der Feder y die Schraubenwelle g gegen
das Lager ζ und die Antriebswelle α mit dem Halsring r gegen den Hebel s gedrückt. Zum
Einrücken wird (mittels nicht gezeichneten Handrades und Spindel) der Hebel s so bewegt,
daß der Druck der Feder y die Antriebswelle und somit den Konus d nach vorn
bewegt und letzterer so langsam im Schwungrad zum Anliegen kommt, daß ein allmähliches
Anfahren des Bootes stattfindet.
Durch den Vorschub der Schraube wird also zunächst die Feder y zusammengedrückt, bis
das Ende der Schraubenwelle gegen die Antriebswelle drückt. Der auf die letztere übertragene
Schraubendruck wird von · dem Hebel s aufgefangen, und der Führer hat es in
der Hand, durch weiteres Nachlassen des Handhebels den Einpressungsdruck des Konus
in das Schwungrad ganz allmählich zu verstärken, bis das Boot in volle Fahrt gekommen
ist und der Einrückhebel s so weit nach ίο vorwärts bewegt wird, daß der Schraubendruck
nicht mehr vom Halsring aufgenommen
. wird, sondern voll auf den Reibungskonus wirkt.
Claims (4)
1. Antrieb für Schiffsschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Motorwelle
(A) und der Schraubenwelle (g) eine Zwischenwelle (a) vorgesehen ist, welche
mit der Schraubenwelle durch eine gegenseitige Bewegung in der Längsrichtung zulassende
Kupplung (ti) verbunden ist, und daß die Schraubenwelle sich gegen ein den
Schraubendruck aufnehmendes Widerlager
(n) stützt, welches nach erfolgter Einrückung der Zwischenwelle (a) derart verstellt
wird, daß es die Schraubenwelle (g) freigibt, worauf der Schraubendruck auf
die Zwischenwelle (a) und somit auf die Kupplung (d und f) zwischen Motorwelle
(A) und Zwischenwelle (a) übertragen wird.
2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Schraubenwelle
(g) als Hohlwelle die Zwischenwelle (a) umgreift, mit welcher es achsial
aber nicht peripherial verschiebbar verbunden ist und die Schraubenwelle durch ein Stellwerk (k, I, m, n) von der Zwischenwelle
zurückgehalten werden kann, während die Einrückung der Zwischenwelle erfolgt.
3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrückhebel (s)
für die Zwischenwelle (a) mit dem die Schraubenwelle (g) während des Einrückens
zurückhaltenden Stellwerk (k, I, m, n) derart
verbunden ist, daß bei abgenutztem Kuppelkonus das Stellwerk vom Einrückhebel mitgenommen wird und hierdurch
die Schraubenwelle auch nach Abnutzung des Kuppelkonus während des Einrückens dieselbe Stellung zu der Zwischenwelle einnimmt,
wie bei unabgenutzter Kupplung.
4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung
zwischen Schraubenwelle (g) und Zwischenwelle (a) eine in achsialer Richtung nachgebende
Feder (y) eingeschaltet ist und der von der Schraubenwelle auf die Zwischenwelle
übertragene Schraubendruck während des Einrüfkens vom Einrückhebel (s) aufgenommen
wird, nach erfolgter Ingangsetzung des Bootes aber, durch Freigeben der Zwischenwelle durch den Einrückhebel
auf den Kuppelkonus übertragen werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT48625D AT48625B (de) | 1907-11-19 | 1908-09-25 | Antrieb für Schiffsschrauben. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227761C true DE227761C (de) |
Family
ID=488195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907227761D Expired - Lifetime DE227761C (de) | 1907-11-19 | 1907-11-19 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227761C (de) |
-
1907
- 1907-11-19 DE DE1907227761D patent/DE227761C/de not_active Expired - Lifetime
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