DE227778C - - Google Patents

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DE227778C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12JVINEGAR; PREPARATION OR PURIFICATION THEREOF
    • C12J1/00Vinegar; Preparation or purification thereof
    • C12J1/10Apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Verteilen des Essiggutes auf die einzelnen Standen fanden bisher u. a. Kipptröge . Verwendung, welche mit Gewichtshebel versehen und durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilt waren. Diese Verteilungsvorrichtung hat den Nachteil, daß sich stets nur die eine Hälfte des Kippgefäßes entleeren und demgemäß der Aufguß auch nur auf die an diese Hälfte angeschlossenen Standen erfolgen
ίο kann, während die mit der anderen Hälfte in Verbindung stehenden Standen zu dieser Zeit von der Beschickung ausgeschlossen sind. Es findet dabei also eine ungleichmäßige Speisung sämtlicher Standen statt, was für den Betrieb nicht nur umständlich, sondern auch nachteilig ist.
Demgegenüber findet nach vorliegender Erfindung ein Kippgefäß Verwendung, welches in so viele untereinander in Verbindung stehende und getrennt voneinander mit Abläufen versehene Zellen eingeteilt ist, als aus demselben zu speisende Standen vorhanden sind, so daß bei eintretendem Kippen sämtliche Standen gleichzeitig die gleiche Flüssigkeitsmenge erhalten.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in:
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt und in Fig. 2 in Draufsicht bei horizontaler Einstellung.
In Stützen α eines Gestelles b ist um Zapfen c drehbar ein Kippgefäß d angeordnet, das an der Rückseite in bekannter Weise durch Gewichte e so belastet ist, daß es während der Füllperiode eine nach rückwärts geneigte Schräglage einnimmt und erst nach Eintreten eines bestimmten Flüssigkeitsstandes nach der entgegengesetzten Seite umkippt. Der Innenraum des Kippgefäßes ist durch eingesetzte Wände f in eine den zu speisenden Standen entsprechende Anzahl Zellen geteilt, die untereinander durch Öffnungen g verbunden sind, so daß stets in sämtlichen Zellen derselbe Flüssigkeitsstand vorhanden ist. An den in der Füllstellung von der Flüssigkeit nicht berührten Teilen der Zellenböden befinden sich Ablaßstutzen h, welche an die bekannten, auf den einzelnen Standen befindlichen Kipptröge angeschlossen werden, die nach Erreichung einer gewissen Füllung ihren Inhalt (etwa 10 1) an die Standen abgeben.
Die Drehzapfen des Kippgefäßes sind so angeordnet, daß sie den Druck des eintretenden Flüssigkeitsstrahles aufnehmen, so daß ein unbeabsichtigtes Kippen vermieden wird. Zur Begrenzung der Kippbewegung in beiden Richtungen dienen Anschläge i, j.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kippgefäß zum gleichmäßigen und gleichzeitigen Verteilen des Essiggutes auf alle Standen, dadurch gekennzeichnet, daß es in einzelne, untereinander in Verbindung stehende und mit getrennten Abläufen versehene Zellen geteilt ist, in denen sich das Essiggut auf gleiche Höhe einstellt und von denen aus es beim Kippen gleichmäßig nach den einzelnen Standen abfließt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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