DE228080C - - Google Patents

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DE228080C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/04Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228080 KLASSE 7c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1909 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mit Versteifungsrippen versehenen Metallgitters, bei dem eine in bekannter Weise zum seitlichen Auseinanderziehen mit Einschnitten von geeigneter Form versehene Metallplatte in Abständen mit ungeschlitzten Längsstreifen versehen ist, die zwecks Herstellung von hohlen Versteifungsrippen in eine gebogene Querschnittform übergeführt werden.
Die neue Erfindung besteht darin, daß
durch das Einpressen der Längsrippen in die ungeschlitzten Streifenteile gleichzeitig das Ausziehen der geschlitzten Streifenteile zur Gitterform bewirkt wird.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Draufsicht der mit geschlitzten
und massiven Teilen versehenen Metallplatte vor dem Einpressen der Versteifungsrippen und dem Auseinanderziehen der geschlitzten Teile,
Fig. 2 eine teilweise Ansicht dieser Metallplatte in der zum Biegen der massiven Teile dienenden Presse.
Fig. 3 zeigt eine teilweise Ansicht der Metallplatte und Presse nach vollendeter Biegung und Streckung, und
Fig. 4 zeigt die Draufsicht des fertigen Metallgitters.
Nach dem neuen Verfahren sollen Metallgitter hergestellt werden, die gegen Querkräfte sehr widerstandsfähig sind und daher für große Spannweiten im Dach-, Decken- und Fußbodenbau oder bei stehender Anorddung zur Herstellung von Wänden benutzt werden können.
Die Metallplatte, welche zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens dient, besteht aus massiven Metallstreifen 1 und den dazwischen liegenden, in bekannter Weise durch Einschnitte geschlitzten Teilen 2, die zweckmäßig mit nach unten durchgebogenen Zungenteilen 3 versehen sind. In den massiven Teilen 1 der Metallplatte sind vorteilhaft längslaufende, rinnenförmige Einsenkungen 4 vorgesehen. Im Bedarfsfalle kann die in solcher Weise ausgestaltete Metallplatte vor dem nachstehend beschriebenen Biegungsvorgange seitlich etwas auseinandergezogen werden, um die geschlitzten Zungenteile 3 etwas zu öffnen.
Die Metallplatte wird nunmehr auf die Matrize 5 einer Presse gelegt, deren Stempel 6 derartig gesenkt wird, daß die Kanten 7 seiner Zungen 8 sich in die Einsenkungen 4 der massiven Teile 1 der Platte legen. Beim Niederdrücken des Stempels 6 werden die Streifen i durch die Zungen 8 in die Vertiefungen 9 der Matrize 5 gepreßt, wie Fig. 3 zeigt. Da hierbei die Kanten 7 der Zungen 8 in den Einsenkungen 4 der Metallplatte liegen,
so kann das Metall beim Niederdrücken des Stempels 6 seitlich nicht ausweichen. Infolgedessen werden die zwischen den massiven Teilen ι liegenden geschlitzten Teile 2 der Metallplatte beim Niederdrücken des Stempels 6 gleichzeitig mit dem Einpressen der Versteifungsrippen 10 in den Teilen 1 seitlich auseinandergezogen. ^4 Die Metallplatte kann statt der in der Zeichnung dargestellten Schlitzung auch mit Einschnitten anderer Form versehen sein. An Stelle einer flachen Presse können zur Durchführung des Biegungsvorganges der Metallplatte auch mit Nuten versehene Walzen Ver-Wendung finden. Der Unterschied zwischen der Umfläche einer Zunge 8 und dem Breitenabstand einer Vertiefung 9 entspricht dem Maße der Ausdehnung des mit Schlitzen versehenen Längsstreifens 2. Diese Maße müssen in einem gehörigen Verhältnisse zueinander stehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines mit hohlen Versteifungsrippen versehenen Metallgitters aus Metallplatten, welche abwechselnd geschlitzte und ungeschlitzte Längsstreifen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Einpressen der Längsrippen (10) in die ungeschlitzten Streifenteile (1) gleichzeitig das Auseinanderziehen der geschlitzten Streifenteile (2) zur Gitterform bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitende Metallplatte vor der Pressung in ihren ungeschlitzten Streifenteilen (1) längslaufende, rinnenförmige Einsenkungen (4) erhält, in die beim Pressen die Außenkanten
(7) der in die Rippenhöhlung eintretenden Preßzungen (8) greifen, um ein seitliches Ausweichen des Plattenmateriales zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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