DE228122C - - Google Patents

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DE228122C
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pawl
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diaphragm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228122 KLASSE 4d. GRUPPE
in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1909 ab.
Druckstoßgasfernzünder, die mit einer Membran versehen sind, die einerseits einen Ventilkegel trägt, andererseits mit einem Gesperre ausgerüstet ist, das bei dem Nachlassen der Druckwelle die Membran mit dem Ventilkörper in der Offenstellung festhält, sind bekannt.
Im allgemeinen gleichen sich diese Druckstoßgasfernzünder mehr oder weniger; der hauptsächlichste Unterschied zwischen denselben besteht fast nur in der Ausbildung der Ventilgesperre. Sie leiden jedoch alle an dem Übelstand, daß die Anbringung der einzelnen Teile verwickelt und die Reibung zwischen denselben groß ist.
Ein Ventilgesperre, bei dem diese Fehler vermieden sind, bildet den Gegenstand der nachstehend beschriebenen und auf der Zeichnung dargestellten Erfindung.
Das neue Merkmal an dem an sich bekannten ao Schaltwerk liegt in einer vorteilhaften Verbindung der Membran, auf welcher der Sperrhaken und die Schaltklinke befestigt sind, mit der Achse des Schaltrades, wodurch eine sichere Wirkungsweise des Schaltwerkes gewährleistet wird.
Auf der Zeichnung stellen dar"
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Mitte des Gasfernzünders,
Fig. 2 einen Grundriß desselben, teilweise im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen das Ventilgesperre und das Ventil in vergrößertem Maßstabe in drei verschiedenen Stellungen.
Im allgemeinen besteht die Vorrichtung aus dem Gaszuleitungsstutzen a, durch den das Gas im Sinne der eingezeichneten Pfeile teils in das Membrangehäuse und unter die Membran c, teils in die Brennerrohrleitung d und teils durch das Röhrchen e zur Zündflamme tritt. Das Schaltrad g ist zugleich mit dem Sperrad h auf einer Achse f gelagert, welche sich in einem Bügel η dreht. Die Räder g und h sind durch Stäbchen i beliebigen Querschnitts, deren Zahl gleich der Hälfte der Zähne des Schaltrades ist, nach Art eines Laternentriebes miteinander verbunden. Auf der Membran c ist eine Schaltklinke k angebracht, die sich bei einem in die Leitung' gegebenen Druckstoß mit der Membran hebt und das Schaltrad g um einen Zahn voranschiebt. Desgleichen ist mit der Membran c ein Haken I fest verbunden, der sich zwischen den beiden Rädern g und h senkrecht bewegt. Dieser Haken hat den Zweck, entweder die Membran beim Fallen abzufangen, um das Ventil m offen zu halten, oder sich mit der Membran so weit zu senken, daß das Ventil m geschlossen wird, je nachdem der Haken I früher oder später mit einem der Stäbchen i in Eingriff gelangt.
Um ein richtiges Arbeiten des Schaltgetriebes zu erreichen, ist es unbedingt notwendig, daß die Achsen des Schaltrades g und der Schalt-
klinke k beim Heben und Senken der Membran c immer gleich weit voneinander entfernt bleiben. Der Eingriff zwischen Klinke und Schaltrad soll also, gleichgültig, ob beim Aufblähen der Membran c eine Schrägstellung der Versteifungsplatten stattfindet oder nicht (vgl. Fig. 3), unter allen Umständen gesichert bleiben. Dies geschieht dadurch, daß beide Achsen durch einen Lenker miteinander verbunden sind. Hierdurch wird die konzentrische Bewegung der Drehachse der Klinke k um die Drehachse des Schaltrades g gesichert. Um ein Zurückdrehen des Schaltrades zu verhindern, kann in bekannter Weise auch eine Sperrklinke ft mit dem Schaltrad in Eingriff gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa folgende:
Ist durch einen in die Rohrleitung gegebenen Druckstoß die Schaltklinke k in ihre höchste Stellung gelangt, das Gesperre also in der in Fig. 3 dargestellten Lage, so wird nach Aufhören des Druckstoßes die Membran c mit der Schaltklinke k, dem Haken / und dem unter der Membran pendelnd aufgehängten Ventil m zurückfallen, jedoch nur so weit, bis der Haken I auf dem zunächst unter ihm befindlichen Stäbchen i hängen bleibt. Die Abmessungen der einzelnen Teile sind so gewählt, daß in dieser Lage das Ventil m geöffnet bleibt, wie in Fig. 4 dargestellt ist, und die Laternen brennen können. Wird nun abermals ein Druckstoß in die * Leitung gegeben, so wird auch das Gesperre durch die Schaltklinke k wieder um einen Zahn vorangeschoben. Beim Aufhören des Druckstoßes jedoch und beim Zurückfallen der Membran c nebst Schaltklinke k und Haken I wird erstere, da nunmehr ein Stäbchen i fehlt, auf das sich der Haken I aufhängen könnte, weiter zurückfallen und dadurch das unter ihr pendelnd aufgehängte Ventil m schließen, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Bei dem darauffolgenden Druckstoß wird das Ventil m, wie bereits beschrieben, wieder geöffnet und so fort, so daß abwechselnd immer bei einem Druckstoß das Ventil geöffnet und bei dem darauffolgenden wieder geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckstoßgasfernzünder mit einem an einer Membran pendelnd befestigten Ventilkörper für die Brennerleitung und einem die Membran in der Offenstellung des Ventils festhaltenden Sperrwerk, dessen Schaltrad mit halb so viel seitlichen Stiften versehen ist, als es Zähne hat, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Membran (c) nebst dem Sperrhaken (I) befestigte Schaltklinke (k) mit der Achse des Schaltrades durch einen Lenker (r) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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