DE228122C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE228122C DE228122C DENDAT228122D DE228122DC DE228122C DE 228122 C DE228122 C DE 228122C DE NDAT228122 D DENDAT228122 D DE NDAT228122D DE 228122D C DE228122D C DE 228122DC DE 228122 C DE228122 C DE 228122C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pawl
- valve
- membrane
- ratchet wheel
- diaphragm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228122 KLASSE 4d. GRUPPE
in CÖLN.
Druckstoßgasfernzünder, die mit einer Membran versehen sind, die einerseits einen Ventilkegel
trägt, andererseits mit einem Gesperre ausgerüstet ist, das bei dem Nachlassen der
Druckwelle die Membran mit dem Ventilkörper in der Offenstellung festhält, sind bekannt.
Im allgemeinen gleichen sich diese Druckstoßgasfernzünder mehr oder weniger; der
hauptsächlichste Unterschied zwischen denselben besteht fast nur in der Ausbildung der
Ventilgesperre. Sie leiden jedoch alle an dem Übelstand, daß die Anbringung der einzelnen
Teile verwickelt und die Reibung zwischen denselben groß ist.
Ein Ventilgesperre, bei dem diese Fehler vermieden sind, bildet den Gegenstand der
nachstehend beschriebenen und auf der Zeichnung dargestellten Erfindung.
Das neue Merkmal an dem an sich bekannten ao Schaltwerk liegt in einer vorteilhaften Verbindung
der Membran, auf welcher der Sperrhaken und die Schaltklinke befestigt sind, mit der
Achse des Schaltrades, wodurch eine sichere Wirkungsweise des Schaltwerkes gewährleistet
wird.
Auf der Zeichnung stellen dar"
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Mitte des Gasfernzünders,
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Mitte des Gasfernzünders,
Fig. 2 einen Grundriß desselben, teilweise im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen das Ventilgesperre und das Ventil in vergrößertem Maßstabe in
drei verschiedenen Stellungen.
Im allgemeinen besteht die Vorrichtung aus dem Gaszuleitungsstutzen a, durch den das Gas
im Sinne der eingezeichneten Pfeile teils in das Membrangehäuse und unter die Membran c,
teils in die Brennerrohrleitung d und teils durch das Röhrchen e zur Zündflamme tritt. Das
Schaltrad g ist zugleich mit dem Sperrad h auf einer Achse f gelagert, welche sich in einem
Bügel η dreht. Die Räder g und h sind durch
Stäbchen i beliebigen Querschnitts, deren Zahl gleich der Hälfte der Zähne des Schaltrades ist,
nach Art eines Laternentriebes miteinander verbunden. Auf der Membran c ist eine Schaltklinke
k angebracht, die sich bei einem in die Leitung' gegebenen Druckstoß mit der Membran
hebt und das Schaltrad g um einen Zahn voranschiebt. Desgleichen ist mit der Membran c
ein Haken I fest verbunden, der sich zwischen den beiden Rädern g und h senkrecht bewegt.
Dieser Haken hat den Zweck, entweder die Membran beim Fallen abzufangen, um das Ventil m
offen zu halten, oder sich mit der Membran so weit zu senken, daß das Ventil m geschlossen
wird, je nachdem der Haken I früher oder später mit einem der Stäbchen i in Eingriff
gelangt.
Um ein richtiges Arbeiten des Schaltgetriebes zu erreichen, ist es unbedingt notwendig, daß
die Achsen des Schaltrades g und der Schalt-
klinke k beim Heben und Senken der Membran c
immer gleich weit voneinander entfernt bleiben. Der Eingriff zwischen Klinke und Schaltrad soll
also, gleichgültig, ob beim Aufblähen der Membran c eine Schrägstellung der Versteifungsplatten stattfindet oder nicht (vgl. Fig. 3), unter
allen Umständen gesichert bleiben. Dies geschieht dadurch, daß beide Achsen durch einen
Lenker miteinander verbunden sind. Hierdurch wird die konzentrische Bewegung der
Drehachse der Klinke k um die Drehachse des Schaltrades g gesichert. Um ein Zurückdrehen
des Schaltrades zu verhindern, kann in bekannter Weise auch eine Sperrklinke ft mit dem
Schaltrad in Eingriff gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa folgende:
Ist durch einen in die Rohrleitung gegebenen Druckstoß die Schaltklinke k in ihre höchste
Stellung gelangt, das Gesperre also in der in Fig. 3 dargestellten Lage, so wird nach Aufhören
des Druckstoßes die Membran c mit der Schaltklinke k, dem Haken / und dem unter
der Membran pendelnd aufgehängten Ventil m zurückfallen, jedoch nur so weit, bis der Haken
I auf dem zunächst unter ihm befindlichen Stäbchen i hängen bleibt. Die Abmessungen
der einzelnen Teile sind so gewählt, daß in dieser Lage das Ventil m geöffnet bleibt, wie in Fig. 4
dargestellt ist, und die Laternen brennen können. Wird nun abermals ein Druckstoß in die *
Leitung gegeben, so wird auch das Gesperre durch die Schaltklinke k wieder um einen Zahn
vorangeschoben. Beim Aufhören des Druckstoßes jedoch und beim Zurückfallen der Membran
c nebst Schaltklinke k und Haken I wird
erstere, da nunmehr ein Stäbchen i fehlt, auf das sich der Haken I aufhängen könnte, weiter
zurückfallen und dadurch das unter ihr pendelnd aufgehängte Ventil m schließen, wie in
Fig. 5 dargestellt ist. Bei dem darauffolgenden Druckstoß wird das Ventil m, wie bereits beschrieben,
wieder geöffnet und so fort, so daß abwechselnd immer bei einem Druckstoß das Ventil geöffnet und bei dem darauffolgenden
wieder geschlossen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckstoßgasfernzünder mit einem an einer Membran pendelnd befestigten Ventilkörper für die Brennerleitung und einem die Membran in der Offenstellung des Ventils festhaltenden Sperrwerk, dessen Schaltrad mit halb so viel seitlichen Stiften versehen ist, als es Zähne hat, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Membran (c) nebst dem Sperrhaken (I) befestigte Schaltklinke (k) mit der Achse des Schaltrades durch einen Lenker (r) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228122C true DE228122C (de) |
Family
ID=488532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228122D Active DE228122C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228122C (de) |
-
0
- DE DENDAT228122D patent/DE228122C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE228122C (de) | ||
| DE177841C (de) | ||
| DE191009C (de) | ||
| DE257758C (de) | ||
| DE91500C (de) | ||
| DE244533C (de) | ||
| DE254558C (de) | ||
| AT57714B (de) | Aufhängevorrichtung mit Höhen- und Seitenverstellung, insbesondere für Gaslampen. | |
| DE234904C (de) | ||
| DE184021C (de) | ||
| DE191101C (de) | ||
| AT17191B (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Schließen einer Gasleitung. | |
| DE190862C (de) | ||
| DE237533C (de) | ||
| DE361263C (de) | Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes | |
| DE56220C (de) | Vorrichtung zur aussetzenden Zu. führung von Leuchtgas für Signalzwecke | |
| DE208515C (de) | ||
| DE200321C (de) | ||
| DE188957C (de) | ||
| DE65220C (de) | Weichenstellwerk mit Drahtzug | |
| AT93852B (de) | Sicherung gegen das unbeabsichtigte Ausrücken der Sperrklinke an Bewegungsgetrieben für Behälter. | |
| DE230788C (de) | ||
| DE265632C (de) | ||
| DE265844C (de) | ||
| DE267431C (de) |