DE228170C - - Google Patents

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DE228170C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D49/00Other details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- Ja 228170 KLASSE 20 c. GRUPPE
Handgriff für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Handgriff für Eisenbahnwagen, der bei geschlossener Wagentür durch diese zurückgeschoben ist und verdeckt liegt, während er beim Öffnen der Tür aus seiner verdeckten Lage in die Gebrauchsstellung durch Federkraft von selbst hervorbewegt wird.
Durch diese an sich bekannte Anordnung wird erreicht, daß der Griff vor den Einflüssen ίο der Witterung und des Staubes und infolgedessen vor Beschmutzung geschützt ist.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht in der besonderen Anordnung und Führung des Handgriffes.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt ihn in der Gebrauchslage,
Fig. 2 in der verdeckten Lage und
Fig. 3 in Vorderansicht.
ao Der Handgriff α besitzt zwei Schraubenbolzen b und c und wird durch die Muttern d und e mit dem Führungssteg f verschraubt. Der Führungssteg f trägt eine Nase g, auf welche die Blattfeder h drückt. Die Feder h ist durch den an der Seitenwand i' befestigten Bolzen k drehbar gehalten. Der Rahmen I ist mit den Schraubenbolzen m und η an die Abteilwand angeschraubt. In den Rahmen I sind die Führungsbolzen 0 und p eingenietet. Auf den beiden Bolzen 0 und p befinden sich die Spiralfedern q und r, und im geschlossenen Zustand des Handgriffes α greifen die Bolzen 0 und p durch die Löcher s und t des Führungssteges f. An der Abteiltür ist ein Schließ blech u angebracht, das die Knacke ν trägt und an der Innenseite mit Filz gepolstert ist. Der Rahmen I ist an zwei Seiten durch die Bleche i' und i" geschlossen, welche zugleich den Führungssteg f seitlich führen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Öffnen der Abteiltür drücken die Spiralfedern q und r gegen den Führungssteg f, so daß der Handgriff α aus der Abteilwand heraustritt. Hierbei gleitet der Führungssteg f von den Bolzen 0 und p ab und wird durch die Blattfeder h durch Druck auf die Nase g nach unten geschoben, wodurch der Handgriff a seine Gebrauchsstellung erhält. In dieser Stellung dienen die Bolzen 0 und p als Stütze und verhindern ein Hineinschieben des Handgriffes bei der Benutzung.
Wird die Kupeetür geschlossen, so drückt die Knacke ν hebend gegen den Handgriff a, bis der Führungssteg f mit seinen Löchern S und t die Führungsbolzen 0 und p -erreicht. Nunmehr drückt das Schließblech ti mit seinem Filzpolster gegen den Handgriff α und schiebt ihn in seine vor Beschmutzung geschützte Lage.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    60
    der
    ein
    i. Handgriff für Eisenbahnwagen,
    beim Schließen der Wagentür durch
    an dieser angebrachtes Schließblech zurückgeschoben wird und beim öffnen unter Federwirkung aus der verdeckten Lage in die Gebrauchslage hervortritt, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einem Steg (f)
    65
    befestigte Handgriff an festen, mit Federn versehenen Bolzen (o, ft) verschiebbar angeordnet ist, an denen er nach außen in die Gebrauchsstellung geführt wird.
  2. 2. Handgriff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er bei seiner Bewegung nach außen in die Gebrauchslage nach Herausgleiten aus der Bolzenführung (o, p) durch eine Feder h nach abwärts gedrückt wird, wobei die Bolzen (o, ft) sich als Abstützung derart hinter den Steg (f) legen, daß ein Zurückweichen des Handgriffes beim Gebrauch nicht erfolgen kann.
  3. 3. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schließblech (u) der Tür ein Ansatz (v) angebracht ist, der den Handgriff beim Schließen der Tür und beim Zurückdrücken des Griffes entgegen der Feder (h) nach oben drückt, so daß die Führungsbolzen wieder in Eingriff mit den Führungslöchern des Steges (f) gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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