DE228279C - - Google Patents

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DE228279C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^TENTSCHRIFT
7·^ 1Λ ΛΛΛΑΓ7Λ
M 228279 KLASSE 81 d. GRUPPE
in CASSEL.
Einschiittvorrichtung für Kehricht- und Müllwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1909 ab.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Einschüttvorrichtung für Müll- und Kehrichtabfuhrwagen gehört zu denen, bei welchen die gelenkige Verbindung zwischen Stützleiste bzw. Handhebel und dem Deckel durch bügeiförmige Stangen erreicht wird. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß diese Verbindungsstangen, der gewölbten Wagendecke entsprechend, derart gebogen bzw. derart ausgebildet sind, daß sich der Deckel mittels dieser bügeiförmigen Hebelstangen in seiner Offenstellung gegen den Wagenkasten stützt, so daß ein selbsttätiges Zufallen des Deckels ausgeschlossen ist. Es wird hierdurch auch überflüssig, daß sich der Handhebel so weit nach unten umlegt, daß er über den Totpunkt seiner Lagerung am Wagenkasten hinausgeht; die jeweilige Stellung des Handhebels in nach abwärts gerichteter Lage kommt daher auch weniger in Betracht, es kann der Hebjel vielmehr eine zur bequemeren Handhabung dienende, etwas vom Wagenkasten abstehende Stellung einnehmen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine derartig ausgebildete Einschüttvorrichtung durch Fig. 1 und 2 in schaubildlicher Darstellung, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung geschlossen, Fig. 2 dagegen geöffnet. Fig. 3 zeigt in schematischer Weise die durch diese Vorrichtung erreichbare Sperrung des Deckels bei geöffneter Stellung.
Die entsprechend der Wagendecke gebogenen Hebelgestänge d sitzen hier einerseits an der mit dem Handhebel i verbundenen Querstange g, andererseits sind sie unmittelbar an die Arme b der Deckelklappe α angelenkt. Abgesehen davon, daß der Laderaum des Wagens in keiner nachteiligen Weise geschmälert wird, wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, bei geöffneter Klappe erreicht, daß sich die Stangen d außen gegen den Wagenkasten stützen, wie durch Pfeil 2 angedeutet ist. Der durch den Deckel gemäß Pfeil 1 ausgeübte Druck wird durch die Verbindung b d bei nach unten umgelegtem Handhebel i gegen die äußere Wagenwand in Richtung des Pfeiles 2 übertragen, weswegen es nicht nötig ist, daß der Handhebel i selbst sperrt. Es kann daher auch nicht vorkommen, daß der Deckel beim Anstoßen an den Handhebel oder an den Deckel von selber zufällt, wie dies der Fall sein kann, wenn lediglich der Handhebel die Offenstellung des Deckels dadurch sperrt, daß er über seinen Totpunkt mit Bezug auf seine Lagerung am Wagenkasten hinausgeht. Diese Ausführung ermöglicht daher ein sicheres Arbeiten mit der Einschüttvorrichtung.
Bei geschlossener Stellung kann die Deckelklappe z. B. auf einfache Weise durch den Hebel i in der Weise verriegelt werden, daß der Hebel mit einem Vorsprung k über eine Nase I des Deckels gedrückt wird, doch fällt dies außerhalb des Rahmens vorliegender Erfindung.

Claims (1)

  1. Pate ν t-An s PRU CH :
    Einschüttvorrichtung für Kehricht- und Müllwagen, bei welcher die Verbindung zwischen Handhebel und Deckel mittels einer bügeiförmigen Stange erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stange derart, der gewölbten Wagendecke entsprechend, gekrümmt ist, daß bei geöffnetem Deckel eine Sperrung des Deckels durch Anliegen der Stange (d) gegen die äußere Wagenwand in selbsttätiger Weise erreicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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