DE228295C - - Google Patents

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DE228295C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • B01D45/10Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators which are wetted

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*228295 — KLASSE 12 e. GRUPPE
KARL MAXANER in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1908 ab.
\^orliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beseitigung des Staubes aus Gasen, insbesondere des Kohlenstaubes aus dem Wrasen, der bei Brikettfabriken aus den Trockentrommelschloten austritt.
Es ist an sich längst bekannt, Gase zwecks Reinigung innig mit Wasserstaub zu vermengen, der durch eine Zerstäubungsvorrichtung erzeugt wird. Es ist ferner bereits bekannt,
ίο derartige mit Wasserstaub angereicherte Gase durch den Ventilator anzusaugen, ihnen eine gewisse Geschwindigkeit zu erteilen und sie dann gegen Prellplatten zu leiten, um auf diese Weise den in ihnen enthaltenen Staub niederzuschlagen; neu ist es jedoch, diese bekannten Vorrichtungen in der Weise in einer einzigen zu vereinigen, wie dies im vorliegenden Falle geschehen ist, nämlich von einem trommeiförmigen Ventilator den staubführenden Wrasen anzusaugen, in dem trommelförmigen Ventilator eine Zerstäubung des Wassers vorzunehmen, dabei den staubführenden Wrasen mit dem Wasserstaub innigst zu vermischen und dieses Gemisch durch dir.
Schaufelflügel nach außen herauszuschleudern, ihm dadurch eine große Geschwindigkeit zu erteilen und es in. einen unmittelbar an das Trommelgehäuse anschließenden Kanal mit großer Geschwindigkeit hineinzusenden, der oben begrenzt ist von einstellbaren Prellplatten. Dabei sind diese Prellplatten so zu dem ankommenden Gasstrom gerichtet, daß er zunächst nach unten hin. abgelenkt wird, so daß eine Wirbelung entsteht, worauf durch die zwischen den Prellplatten vorgesehenen Kanäle die Gase in den Abzugskanal abströmen, nachdem sie von ihrer ursprünglichen Richtung in eiijem Winkel von über 900 abgelenkt sind.
Die besondere Anordnung der Prellplatten im Verein mit dem Ventilator und dem t Wasserzerstäuber haben zur Folge, daß die Gase vollkommen gereinigt die Staubabscheidevorrichtung verlassen.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt.
In einem Gehäuse 1 läuft ein mit zahlreichen, dicht aufeinander folgenden Schaufeln 2 ausgerüstetes Trommelrad 3 mit großer Geschwindigkeit um, das den Wrasen durch das Zuleitungsrohr 4 mit einer bestimmten Geschwindigkeit ansaugt. Im Innern des Trommelrades 3 sitzt auf der WTelle 6 ein zylindrischer, gerippter Körper 7, auf den Wasser durch ein Rohr 5 gespritzt wird, das von der Seite her in das Innere der Trommel hineingeführt ist. Das aufgespritzte Wasser wird durch den zylindrischen Körper 7 nach außen· hin in Richtung auf die Schaufeln 2 des Trommelrades fortgeschleudert, wobei bereits eine innige Mischung mit dem angesaugten staubführenden Wrasen stattfindet. Das Wasser-, Luft- und Staubgemisch wird darauf von den Schaufeln 2 erfaßt und aus dem Rad herausgeschleudert, wobei eine weitere innige Mischung eintritt. Das aus dem Schaufelrad herausge-
schleuderte Gemisch trifft ringsum auf die Wandungen des Ventilatorgehäuses, wobei bereits ein großer Teil der schweren mit Wasser gesättigten Stäubteilchen sich niederschlägt. Das übrige Gemisch wird in einen unmittelbar an das Gehäuse sich anschließenden Kanal hineingetrieben, der oben in seiner ganzen Breite von einstellbaren Prellplatten begrenzt wird. Diese einstellbaren Prellplatten bilden
ίο enge Kanäle und sind so geneigt, daß der Strom des in den Kanal hineingetriebenen Gemisches nach unten hin abgelenkt wird, so daß der Wrasen, bevor er durch die von den Prellplatten gebildeten Kanäle in den Abzugskanal 10 entweichen kann, von seiner ursprünglichen Richtung annähernd um i8o° abgelenkt wird, wie dies durch die eingezeichneten Pfeile veranschaulicht wird. Dabei sind die PrellplatLen so ausgebildet, daß sie vom Anfang des Kanals nach seinem Ende hin länger werden, so daß also der Querschnitt des Kanals vom Anfang nach dem Ende hin sich immer mehr verringert/wodurch überall eine gleichmäßige Geschwindigkeit des Wrasenstromes erzielt wird.
Diese gleichmäßige Geschwindigkeit ist nötig, weil andernfalls an den einzelnen Stellen eine zu große Geschwindigkeit auftreten würde, die nach Wirkung eines Injektors Staubteile aus den Teilen mit sich reißen würde, die eine geringere Geschwindigkeit besitzen.
Mit 9 ist ein Ableitungskanal für den sich niederschlagenden Schlamm bezeichnet. Zum Einstellen der Prellplatten für verschiedene Geschwindigkeiten sind Hebel 11 und Rastenschienen 12 vorgesehen.
Die Vorrichtung ist selbstverständlich nicht auf die Brikettfabrikation beschränkt, sondern sie kann zur Reinigung jedes-staubführenden Gases Verwendung finden.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Reinigung von staubführenden Gasen, insbesondere zur Ausscheidung des Braunkohlenstaubes aus dem Wrasen, der bei Brikettfabriken aus den Trockentrommelschloten austritt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen Gehäuse ein an sich bekanntes Trommelschleuderrad mit Wasserzerstäu-. ber vereinigt ist mit an sich bekannten einstellbaren Prellplatten, in der Weise, daß durch die Prellplatten und durch die Wandüngen des Gehäuses ein sich verengender, unmittelbar am Trommelgehäuse anschließender Kanal für das Luft-, Staub- und Wassergemisch gebildet wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Prellplatten zu dem Strom des Gemisches so gerichtet sind, daß der durch die Kanäle entweichende Wrasen um einen Winkel abgelenkt wird, der von über 900 bis zu annähernd i8o° beträgt, und daß die Platten vom Anfang bis zum Ende des Kanals zwecks Verengung desselben allmählich an Breite zunehmen. . .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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