DE228302C - - Google Patents
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- DE228302C DE228302C DENDAT228302D DE228302DA DE228302C DE 228302 C DE228302 C DE 228302C DE NDAT228302 D DENDAT228302 D DE NDAT228302D DE 228302D A DE228302D A DE 228302DA DE 228302 C DE228302 C DE 228302C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/20—Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container
Landscapes
- Keying Circuit Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228302 KLASSE 21 c. GRUPPE 4L
Quecksilberkontaktrohr.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Lampenschalter, welcher durch
Schwachstrom betätigt wird. Der neue Schalter unterscheidet sich von den bekannten Schaltern
dieser Art besonders dadurch, daß im Schalter selbst der Starkstromkreis geschlossen
und unterbrochen wird mittels in ein Ende eines zugeschmolzenen Glasrohres hineinragender Kontakte,
welche durch Quecksilber leitend miteinander in und außer Verbindung gesetzt werden.
Es wird also durch den Schalter nicht der Schwachstromkreis geschaltet, sondern dieser
in bekannter Weise durch den Schwachstromdruckknopf aus- und eingeschaltet.
Durch die Art der Einstellung des Quecksilberkontaktrohres durch Nocken bzw. Nockenscheiben läßt sich dieser Schalter auch leicht als Serienschalter ausbilden, indem mehrere Quecksilberkontaktrohre nebeneinander angeordnet werden, welche alle durch den nämlichen Elektromagneten derart beeinflußt werden können, daß die gewünschte Schaltung erfolgt.
Durch die Art der Einstellung des Quecksilberkontaktrohres durch Nocken bzw. Nockenscheiben läßt sich dieser Schalter auch leicht als Serienschalter ausbilden, indem mehrere Quecksilberkontaktrohre nebeneinander angeordnet werden, welche alle durch den nämlichen Elektromagneten derart beeinflußt werden können, daß die gewünschte Schaltung erfolgt.
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Schalters beispielsweise
dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht und
Fig. 2 eine Hinteransicht des Schalters, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 eine Gesamtanlage in schematischer Darstellung, während
Fig. 5 bis 8 schematische Darstellungen eines Serienschalters sind.
Der Schalter ist montiert auf einer Grundplatte ι aus Isoliermaterial. . Auf dieser Platte
ist ein Elektromagnet aufgestellt, dessen Kern 2 auf der Platte befestigt ist, während die Spule 3
auf der Platte ruht. Die Oberseite des Kernes trägt zwei Metallstücke 4, zwischen welchen ein
Anker 5 drehbar angeordnet ist. Mit dem Anker 5 ist ein Stift 6 verbunden, an dessen
Ende eine zweischenklige Klinke 7 drehbar ist.
Neben der Spule 3 (Fig. 3) ist auf der Platte 1 eine Achse 8 gelagert, welche an einer Seite ein
mit vier Zähnen bzw. Stiften versehenes Zahnrad 9 trägt, welches durch die zweischenklige
Klinke 7 geschaltet wird.
Eine kleine Sperrklinke 10 verhütet das Zurückdrehen des Zahnrades 9.
An der anderen Seite der Achse 8 ist eine ellipsenförmige Scheibe 11 befestigt.
Hinter der Magnetspule 3 (Fig. 3) ist eine kleine Achse 12 gelagert, auf welcher eine
Platte 13 drehbar befestigt ist, welche mittels einer Hülse 14 aus Isoliermaterial ein zugeschmolzenes,
luftleeres und mit Quecksilber teilweise gefülltes Glasrohr 15 trägt.
In das Innere des Glasrohres ragen auf der einen Seite desselben zwei Platindrähte, hinein,
welche in die Wandung eingeschmolzen sind, während sie außerhalb des Glasrohres durch
eine biegsame Leitung mit den Anschlußklemmen 16 und 17 verbunden sind. Zwei
andere Klemmen 18 und 19 des Schalters dienen
zur Stromzufuhr für die Magnetspule.
Die Platte 13 ruht auf der elliptischen Scheibe 11.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Schalter 20 vorzugsweise in der Ecke auf dem Boden
des oberhalb des Zimmers gelegenen Raumes angeordnet und findet auch das Element 21
der Schwachstromleitung in der Nähe des Schalters seinen Platz; hierdurch sind diese
beiden Einrichtungen stets leicht zugänglich. Die Starkstromleitung wird in üblicher Weise
durch die Decke hindurch zu der Lampe 22 geführt, während von dem Schalter 20 Schwachstromleitungen
zu dem Element 21 und zu dem Schaltknopf 23 geführt sind.
Der neue Schalter funktioniert wie folgt:
Mit den Klemmen 18 und 19 werden die Pole des Schwachstromelementes 21 unter Zwischenschaltung des Schaltknopfes 23 und mit den Klemmen 16 und 17 die Starkstromleitungsdrähte verbunden.
Mit den Klemmen 18 und 19 werden die Pole des Schwachstromelementes 21 unter Zwischenschaltung des Schaltknopfes 23 und mit den Klemmen 16 und 17 die Starkstromleitungsdrähte verbunden.
Wird nun der Elektromagnet erregt, indem man den Schwachstromkreis mittels des Druckknopf
es 23 schließt, so wird der Anker 5 angezogen und dreht sich um seine Achse, bis
sein Ende auf den Magnetkern zu liegen kommt. Dabei wird der Stift 6 samt Klinke 7 gehoben,
so daß sich die Klinke nach rechts (Fig. 2) verschiebt, wobei der obere Schenkel der Klinke,
indem er sich gegen einen Zahn legt, das Zahnrad 9 dreht, während der untere Schenkel gegen
zwei nächstfolgende Zähne des Zahnrades zu liegen kommt. Das Zahnrad wird also in einer
Lage gehalten, in welcher die Sperrklinke 10 einen anderen Zahn des Rades zu fassen vermag
(Fig. ι und 2).
Während das Zahnrad sich um einen Zahn weiterbewegt hat, hat sich die elliptische
Scheibe 11 aus der in Fig. 1 dargestellten
Lage um 90° gedreht. Die Platte 3 samt Glasrohr nehmen dabei die in Fig. 2 gezeichnete
schräge Lage ein, wobei das Quecksilber von dem einen Ende des Glasrohres dem anderen zufließt und die leitende Verbindung
der beiden Platindrähte herstellt. Die Lampe ist nun eingeschaltet.
Der Erregerstromkreis (Schwachstromkreis) wird nun wieder unterbrochen, und der Anker
fällt zurück in die in Fig. 1 gezeichnete Lage, wobei Stift 6 und Klinke 7 sich frei zurückbewegen
und der obere Schenkel der Klinke 7 sich hinter den folgenden Zahn legt, während
das Glasrohr seine Lage beibehält.
Wird der Elektromagnet zum zweiten Male erregt, so wird die Scheibe 11 um 90 ° weitergedreht,
und das Glasrohr neigt sich nach der anderen Seite, wodurch das Quecksilber nach links (Fig. 1) zurückfließt und der Kontakt
der Platindrähte unterbrochen und die 6g Lampe ausgeschaltet wird.
Soll der neue Schalter für Serienschaltung von Lampen oder Lampenserien benutzt werden,
so werden auf die Achse 8 zwei oder mehrere Scheiben 11 nebeneinander angeordnet,
welche dann aber als Quadranten 24 und 25 ausgeführt sind und in einer zueinander
versetzten Lage auf der Achse 8 befestigt werden (Fig. 5). Auf jeder dieser Scheiben
ruht ein Quecksilberkontaktrohr 15. Durch geeignete Stellung der Quadranten 24 und 25
kann erreicht werden, daß bei einer gewissen Lage derselben beide Lampen oder Lampengruppen
ausgeschaltet, sind (Fig. 5). Wird die Achse um 90° weitergedreht, so wird die
eine Lampengruppe allein eingeschaltet (Fig. 6) ; wieder um 90° weitergedreht, bleibt diese
Lampengruppe eingeschaltet, und die andere Lampengruppe wird hinzugeschaltet (Fig. 7).
Bei einer noch weiteren Drehung wird die erste Lampengruppe ausgeschaltet, während
die andere Gruppe eingeschaltet bleibt (Fig. 8), während schließlich bei weiterer Drehung auch
die andere Gruppe wieder ausgeschaltet wird (Fig. 5)·
Claims (2)
1. Elektrischer Lampenschalter mit einem durch Schwachstromelektromagneten
zwecks Ein- und Ausschaltens der Lampe um eine Drehachse einstellbaren Quecksilberkontaktrohr,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlegung dieses in die Starkstromleitung eingeschalteten Quecksilberkontaktrohres
(15) mittels einer mit dem Anker (5) des Elektromagneten verbundenen, auf ein
Zahnrad (9) einwirkenden zweischenkligen Klinke (7) sowie einer auf dem anderen Ende der Achse (8) des Zahnrades (9) angeordneten,
unter dem Quecksilberkontaktrohr an diesem liegenden Ellipse (11) derart
erfolgt, daß durch jede Anziehung des Ankers (5) das Zahnrad um einen Zahn verdreht und hierdurch ein abwechselndes
Heben und Senken des Quecksilberkontaktrohres bewirkt wird.
2. Ausführungsform des Lampenschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für Serienschaltung mehrere Quecksilberkontaktrohre (15) nebeneinander auf
entsprechend geformten Scheiben (24, 25) der Achse (8) derart angeordnet sind, daß
jede Drehung dieser Achse die Ein- bzw. Ausschaltung
einer Lampenserie zur Folge hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228302C true DE228302C (de) |
Family
ID=488702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228302D Active DE228302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228302C (de) |
-
0
- DE DENDAT228302D patent/DE228302C/de active Active
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