DE228352C - - Google Patents

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DE228352C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ad. GRUPPE
ALBERT STECKE in OSNABRÜCK.
an Gasbrennern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum wechselweisen Zünden und Löschen der Haupt- und Zündflamme an Gasbrennern, bei der die Gasdurchlaßorgane so gekuppelt sind, daß innerhalb bestimmter Grenzen die Häuptflamme ohne gleichzeitige Beeinflussung der Zündflammenleitung geregelt werden kann. Ähnliche Einrichtungen sind bereits bekannt geworden. Diese waren jedoch insofern mangelhaft, als sie entweder keine .ausreichende Regelung der Gaszufuhr zum Hauptbrenner gestatteten, weil man sich zumeist mit einer Drosselung des Hauptleitungsquerschnitts durch einen gewöhnlichen Hahn begnügte, oder aber, wenn das Hauptabsperrorgan eine feinere Einstellung der Gaszufuhr ermöglichte, die Zündflammenleitung auch während des Regulierens der Hauptflamme geöffnet blieb und nicht rechtzeitig nach dem Zünden abgesperrt wurde.
Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Mängel dadurch beseitigt, daß der in einem Gehäuse zwecks Regelung der Gaszufuhr zum Hauptbrenner gegen die Gasaustrittsöffnung verschiebbare Ventilkörper derart mit . dem Absperrorgan für die Zündflammenleitung in Verbindung gebracht ist, daß die Zündflamme alsbald nach der Zündung erlischt und ihre Zuleitung während der weiteren Regulierung der Hauptflamme beständig abgeschlossen bleibt Eine derartige Einrichtung ist von besonderem Vorteil für solche Brenner, die schwer zugänglich sind, wie z. B. bei hängendem Gasglühlicht. Hier ist eine sofortige Regelung der Gaszufuhr nach dem Anzünden möglich, ohne daß die Zündflamme weiterbrennt. Man vermeidet hierdurch Beschädigungen und Schwarzwerden der Glühstrümpfe und erzielt dadurch eine größere Haltbarkeit derselben. Man ist nicht mehr, wie bislang, darauf angewiesen, unter Zuhilfenahme von Leitern und besonderen Werkzeugen die heiß gewordenen Regulierdüsen zu handhaben.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 ist α der verschiebbare Körper des Nadelventils b. Die Bewegung erfolgt durch eine Spindel c mit Exzenterzapfen d, der in einen Querschlitz des Körpers eingreift. Die Zündflammenleitung e schließt an einen mit dem Hauptgehäuse f verbundenen Rohrstutzen g an. Die Mündung der Zündflammenleitung ist durch ein kleines Ventil h verschließbar. Letzteres ist durch einen zweiarmigen Hebel i mit dem Ventilkörper α in Verbindung gebracht. Die An-Ordnung ist hierbei derart getroffen, daß das freie Ende des Hebels in einen Schlitz k des Ventilkörpers hineinragt. Bei der gezeichneten Stellung ist das Ventil b geschlossen und die Zündflammenleitung geöffnet. . Sobald durch Drehung der Spindel c das Ventil b aus der Austrittsöffnung zurückgezogen wird, schließt sich schon nach kurzem Hub das Ventil h und bleibt während der weiteren Bewegung des Hauptventils dauernd geschlossen. Erst kurz vor Schließung des letzteren wird der Hebel i wieder durch den unteren Anschlag des Schlitzes k mitgenommen und dadurch die Zündflammenleitung geöffnet.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterschei-
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det sich von der nach Fig. ι durch eine wesentliche Vereinfachung des Abschlußorgans für die Zündleitung. Als solches ist hier nämlich die Ventilspindel c selbst ausgebildet. Die Zündflammenleitung e mündet in den Lagerstutzen I der Spindel und ist bis an diese selbst durchgeführt. Die Mündung wird bei geöffnetem Hauptventil durch den konischen Teil der. Spindel c geschlossen gehalten. In der Oberfläche der letzteren ist jedoch eine Nut m ausgearbeitet, welche den Gasraum mit der Mündung der Zündflammenleitung in Verbindung bringt, kurz bevor das Hauptventil die Abschlußstellung erreicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 endlich ist in dem konischen Teil der Bewegungsspindel c an Stelle der Nut eine Bohrung vorgesehen, deren Wirkung die gleiche ist wie die der Nut.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zum wechselweisen Zünden und Löschen der Haupt- und Zündflamme an Gasbrennern, bei der die Gasdurchlaßventile so gekuppelt sind, daß innerhalb bestimmter Grenzen die Hauptflamme ohne gleichzeitige Beeinflussung der Zündflammenleitung geregelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der im Düsengehäuse zwecks Regelung der Gaszufuhr zum Hauptbrenner gegen die Gasaustrittsöffnung verschiebbare Ventilkörper mit dem Zündflammenventil gekuppelt ist.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Ventilkörper einen für die Regelung der Hauptflamme entsprechend bemessenen Längsschlitz hat, in den ein zweiarmiger Hebel eingreift, der an seinem freien Ende den Verschlußkörper für die Zündflammenleitung trägt.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des verschiebbaren Ventilkörpers der Hauptflamme mit dem Abschlußorgan der Zündflammenleitung dadurch herbeigeführt ist, daß die nach außen geführte Bewegungsspindel mit einer Nut oder Bohrung versehen ist, welche den Gasraum des Hauptventils kurz vor dem Abschluß desselben mit der in den Lagerstutzen der Spindel eingeführten Zündflammenleitung in Verbindung bringt, während der Regelung des Hauptventils aber gesperrt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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