DE228366C - - Google Patents

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DE228366C
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/10Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects
    • H10N10/17Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects characterised by the structure or configuration of the cell or thermocouple forming the device

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  • Primary Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Wärme der durch einen Fabrik- oder anderen Schornstein abziehenden Rauchgase ist oft noch viel größer, als für den Zug des Schornsteines erforderlich. Man hat schon vorgeschlagen, diese überschüssige Wärme durch Umwandlung derselben in elektrische Energie mittels Thermobatterien auszunutzen. Gemäß der Erfindung werden diese Batterien in Form von Hohlkegel- oder Hohlzylinderabschnitten auf
'ο den inneren Mauerabsätzen des Schornsteines angeordnet. Diese Gestaltung und Anordnung der Batterien ermöglicht die Unterbringung einer sehr großen Anzahl von Elementen auf der von den Rauchgasen bestrichenen Innenfläche des Schornsteines ohne Verengung des letzteren und somit ohne Beeinträchtigung seines Zuges.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch einen Teil eines runden Fabrikschornsteines, der in der erwähnten Weise mit Thermobatterien ausgestattet ist, und Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. i, während Fig. 3 den Querschnitt einer zweckmäßigen Ausführungsform der Batterien in größerem Maßstabe veranschaulicht.
Die Wandstärke des Schornsteines α nimmt, wie es bei runden Schornsteinen aus gebrannten Formsteinen allgemein gebräuchlich ist, nach unten auf je 5 m absatzweise um 5 cm zu, und zwar befinden sich die dadurch gebildeten Absätze b an der Innenfläche des Schornsteines. . Auf diesen Absätzen sind je vier Thermobatterien c angeordnet, die zusammen einen Ab40
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schnitt (eine Zone) eines Hohlkegels bilden, aber durch Zwischenstücke d voneinander getrennt sind, so daß sie einzeln leicht herausgenommen werden können. Die Höhe dieser Batterien ist so bemessen, daß der Innendurchmesser am oberen Ende einer Batteriegruppe gleich dem Innendurchmesser des nächst oberen Absatzes b und demjenigen am unteren Ende der darauf sitzenden Batteriegruppe, ist; durch die Batterien wird also. der Schornstein nicht verengt und somit sein Zug nicht beeinträchtigt.
Hat z. B. eine Batteriegruppe eine Höhe von 200 cm und ihre Innenfläche abzüglich der Gesamtbreite der Zwischenstücke d einen Umfang von 300 cm (was einem mittleren Innendurchmesser von ι m entspricht, wenn genannte Breite 14 cm beträgt), und nimmt man an, daß auf ι qcm 2 Elemente gehen, so enthält die Batteriegruppe 200 X 300 X 2 = 120 000 Elemente.
Die inneren Enden der wagerecht und radial liegenden Elemente werden durch die im Schornstein α aufsteigenden, die Innenfläche c der Batterien bestreichenden Rauchgase erwärmt, während ihre äußeren Enden mittels Wassers gekühlt werden; der hierdurch erzeugte elektrische Strom wird in geeigneter Weise abgeleitet und zu irgendwelchen Zwecken verwendet.
Zweckmäßig werden die Batterien c mit einem dünnen Mantel β (Fig. 3) aus einem die Wärme gut, die Elektrizität aber schlecht leitenden Stoff und dieser mit einem zweiten Mantel f von Metallblech umgeben. Das Kühlwasser wird dem engen, ringförmigen Raum zwischen dem äußeren Teil des Blechmantels f
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und einem dicht an der Schornsteinwand anliegenden Blechring g durch ein am oberen Ende dieses Zwischenraumes angeordnetes, ebenfalls ringförmiges und unten mit kleinen Löchern versehenes Rohr h zugeführt und durch einen vom unteren Ende genannten Raumes seitlich abzweigenden Kanal i der Schornsteinwand abgeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einbau von Thermobatterien in Schornsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterien in Form von Hohlkegel- oder Hohlzylinderabschnitten auf den inneren Mauerabsätzen des Schornsteines angeordnet 15 sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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