DE228489C - - Google Patents

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DE228489C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mikrophon.
Im Hauptpatent 227783 ist ein Mikrophon beschrieben, bei welchem zur Widerstandsänderung durch die Membransc-hwingungen unter Vermittlung eines Hebelsystems ein stromleitendes Organ in eine leitende Flüssigkeit mehr oder weniger eingetaucht und somit der herausragende Teil verkürzt oder verlängert wird. Im besonderen wird hierbei als Widerstandsorgan ein dünner biegsamer Kohlefaden zur Anwendung gebracht, der durch eine Öffnung geführt, in ein kleines Quecksilbergefäß eintritt und hierbei den Verschluß des Gefäßes bewirkt, und der ferner zwecks Erlangung verhältnismäßig starker Verstellungen in der Mitte einer leicht biegsamen Feder befestigt ist, die mit den freien Enden zweier gegenübergestellter, von der Membran gleichzeitig bewegter Hebel in Verbindung steht, so daß eine kniehebelartige Wirkung eintritt.
Damit bei dieser Konstruktion des Mikrophons eine möglichst große Amplitude hinsichtlich der Verstellungen des Kohlefadens eintreten kann, ist es notwendig, daß die Feder, die in einem Winkel gebogen ist, in ihren Schenkeln geradlinig verbleibt, d. h. sich nicht bei den Verstellungen krümmt, vielmehr lediglich an bestimmten Punkten leicht biegsam ist, entsprechend der durch die Hebel veranlaßten Verstellung. Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß die Bandfeder nahe ihren Enden sowie in der Mitte zu beiden Seiten des Angriffspunktes des Kohlefadens dünner gemacht oder durchlocht wird, so daß an diesen Punkten die Steifheit der Feder im Verhältnis zu den übrigen Teilen erheblich herabgesetzt wird und die Feder mithin beim Gegeneinanderschieben ihrer beiden Enden sich nur an den verdünnten oder durchlochten Stellen biegt, an den übrigen Teilen aber infolge größerer Steifheit gerade verbleibt.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Schnitt durch das Mikrophon,
Fig. 2 die Ansicht einer gelochten Bandfeder.
Wie im Hauptpatent beeinflußt die durch den Schalltrichter 1 auftreffende Schallwelle eine Membran 2, deren Schwingungen durch einen Stift 3 und ein federnd gelagertes Glied 4 auf Kniehebel 5, 6 übertragen werden, deren innerhalb eines evakuierten Gehäuses 13 liegenden Enden durch eine einen leichten Winkel bildende Bandfeder 7 miteinander vereinigt sind. In der Mitte dieser Feder ist der Kohlefäden 6 befestigt, der durch eine Öffnung 14 in ein Quecksilbergefäß 9 eintritt, in das gleichzeitig der andere Pol der Stromquelle, zweckmäßig ein Platindrähtchen 11, einmündet. Gemäß vorliegender Erfindung wird nun die Bandfeder 7, welche die Übertragung der Bewegung von den Hebeln 5 und 6 auf den Kohlefaden 8 veranlaßt, derart ausgebildet, daß sie in ihren Hauptteilen bei den Hebelverstellungen
und den ihr dadurch erteilten Bewegungen steif bleibt und nur an bestimmten Punkten leicht biegsam ist. Dieses wird beispielsweise gemäß Fig. ι dadurch erreicht, daß die Feder in der Nähe ihrer Enden bei α und ebenso in der Nähe des Befestigungspunktes des Kohlefadens 8 bei b dünner gemacht ist, was einfach durch Abfeilen oder Abschleifen der Feder an den genannten Stellen erreicht wird. Infolge dieser Verschwächung muß sich die Feder unter dem Einfluß der sich bewegenden Kniehebel 5 und 6 lediglich an diesen dünnen Stellen biegen, während die übrigen Teile der Feder steif und gerade bleiben.
Anstatt die Feder dünner zu machen, kann man auch andere Mittel anwenden, die den gleichen Zweck erreichen lassen. Nach Fig. 2 sind in der Bandfeder 7 in der Nähe der Enden kleine Löcher c beliebiger Gestalt und in der Nähe der Mitte,, d. h. nahe dem Befestigungspunkt des Kohlefadens, ähnliche Löcher d angeordnet. Es empfiehlt sich entweder eine dreieckige oder die aus der Zeichnung ersichtliche Form der Öffnungen, bei welcher die Biegung annähernd um eine in Richtung der quer zu dem Bande verlaufenden geraden Lochkante liegende Drehachse vor sich geht, weil hier die Feder den geringsten Querschnitt besitzt. Praktisch muß hier also die Biegung um einen Punkt wie bei einem Gelenk stattfinden, so daß die günstigste Wirkung bei der Übertragung der Bewegung der Hebelenden auf den Kohlefaden eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mikrophon nach Patent 227783, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandfeder (7), welche die Bewegung von den unter dem Einfluß der Membran bewegten gegenübergestellten Hebeln (5, 6) auf den Kohlefaden (8) überträgt, nahe ihren Enden sowie in der Mitte zu beiden Seiten des Befestigungspunktes des Kohlefadens dünner gemacht oder durchlocht ist, um die Steifheit der Feder an diesen Stellen im Verhältnis zu den übrigen Teilen so viel herabzusetzen, daß beim Bewegen ihrer beiden Enden die Feder hauptsächlich sich nur an den verdünnten oder gelochten Stellen biegt, die übrigen Teile der Feder aber infolge größerer Steifheit gerade bleiben, so daß hierdurch Verluste bei der Bewegungsübertragung vermieden werden und der Kohlefaden mit der größtmöglichen Amplitude verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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