DE228517C - - Google Patents

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DE228517C
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center
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchbohren von Profileisen, ζ. Β. Schienen, Trägern u. dgl., mit Hilfe einer Heizflamme und eines Sauerstoffstrahles. \
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist einfach und läßt sich bequem handhaben und kann leicht in bezug auf das zu durchbohrende Loch zentriert und auf der Schiene so befestigt werden, daß sie selbst während
ίο des Durchganges eines Zuges über die Schienen in Arbeitsstellung bleiben kann.
Das Kennzeichen der Vorrichtung besteht in der Anordnung der Rohre für die Zuführung des Heiz- und des Sauerstoffgases in einer drehbaren Hülse, die von einem in der Höhe einstellbaren Halter getragen wird,- der vermittels eines geeigneten Armes am Schienenfuß befestigt ist. Durch die Mitte der drehbaren Hülse erstreckt sich eine mit Spitze versehene Stange, die in achsialer Richtung verschoben werden kann, wodurch es ermöglicht wird, sie in den Mittelpunkt des zu bohrenden Loches einzusetzen, worauf die Vorrichtung in ihrer Stellung befestigt wird. Die Zentrierstange wird nach Feststellung des Mittelpunktes zurückgezogen, worauf das Durchbohren beginnen' kann. .
Führungsvorrichtungen für Schneidbrenner, bei denen die Gaszuführungsrohre von einer Klaue zusammengehalten werden und bei denen Zentrierstangen vorgesehen sind, sind zwar bereits bekannt. Indessen bleiben bei diesen Vorrichtungen die Gaszuführungsrohre und die Zen-
trierstange miteinander verbunden, und die ganze Vorrichtung dreht sich um die Achse der Zentrumstange' zwischen der Spitze und dem drehbaren Knopf.
Demgegenüber besteht die Vorrichtung darin, daß die Führungsrohre in einer innerhalb eines Zylinders drehbaren Hülse nebst der Zentrierstange fest gelagert sind. Außerdem ist der die Hülse tragende Zylinder in senkrechter Richtung verstellbar und um eine senkrechte Achse drehbar. Ferner ist der Halter für diese Vorrichtung am Fuße der Schiene befestigt.
Durch diese Bauart der Vorrichtung können nicht nur kreisförmige Löcher gebohrt werden, sondern es wird auch ein fester Stützpunkt der Vorrichtung gegenüber der Schiene in jeder beliebigen Stellung geschaffen, und weiter wird durch die Anbringung der Vorrichtung am Fuße der Schiene der Vorteil erreicht, daß die Arbeit ohne Störung, z. B. des Eisenbahnbetriebes, ausgeführt werden kann.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der an einer Schiene befestigten Vorrichtung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
ι bezeichnet das mit der Düse 2 versehene Zuführungsrohr für die Heizflamme, 3 ist das mit der Hülse 4 und einem Hahn 5 versehene Sauerstoffzuführungsrohr. Die beiden Rohre 1 und 3 sind in einer Hülse 6 befestigt, die in einem Träger 7 steckt. Der Träger 7 hat eine
JUigerexempiaj
Stange 8, die in einer hülsenförmigen, an einem Arm ίο befestigten Führung 9 beweglich ist. Die Stange 8 kann in der Höhenrichtung vermittels der. Druckschraube 11 in jeder beliebigen Stellung eingestellt werden. Der Träger 10 ist mit einer Klaue 12, die den Schienenfuß 14 umfassen kann, sowie einem beweglichen Klotz 13, der durch die Schraube 15 eingestellt werden kann, versehen. Die Hülse 6 kann sich in dem Träger 7 drehen und ist am einen Ende mit einer mit Handgriff 17 versehenen Kurbel 16 ausgestattet. Am entgegengesetzten Ende der Hülse 6 ist ein Ring 18 aufgeschraubt, der durch eine Druckschraube 19 gehalten wird. Durch die Mitte der Hülse 6 erstreckt sich eine mit Spitze 21 und Knopf 22 versehene Stange 20, die mit gelinder Reibung beweglich ist. Die Vorrichtung wird in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise an der zu durchbohrenden Schiene befestigt. Die Stellung der Schneidvorrichtung wird durch Einstellen der Stange 8 so geregelt, daß die Spitze 21 der Stange 20 genau im Zentrum des zu durchbohrenden Loches einsetzt, das vorher bezeichnet oder z.B.' durch den Schlag- eines Spitzmeißels bestimmt ist. Nachdem der Mittelpunkt der Hülse 6 genau festgelegt ist, zieht man die Stange zurück, um ihre Spitze der Einwirkung der Heizflamme zu entziehen.
Um nun das Loch zu bohren, wird das aus der Düse 2 austretende Heizgasgemisch entzündet, worauf die Hülse 6 vermittels der Kurbel 16 in der Hülse 7 langsam um sich gedreht wird, so daß die aus der Düse 2 austretende Heizflamme im Kreise herumgeführt wird, wobei ihr der aus dem · Rohr 3 austretende Sauerstoff strahl ständig folgt. Das Durchbohren erfolgt hierbei in an sich bekannter Weise.
Aus der Beschreibung und Zeichnung ergibt sich, daß die beschriebene Vorrichtung auf der Schiene befestigt werden kann, ohne daß es notwendig ist, sie bei jedem Durchgange eines Zuges zu entfernen. Die Vorrichtung besitzt nämlich keinen über die Schiene vorspringenden Teil und befindet sich vollständig außerhalb des gebrauchten Teiles derselben. Das Zentrieren erfolgt durch Benutzung der beweglichen Stange 20, die zur Regelung der genauen Lage der Vorrichtung dient.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Durchbohren von Profileisen, z. B. Schienen, Trägern u. dgl., mit Hilfe des autogenen Schneidverfahrens und unter Verwendung einer Haltevorrichtung für den Schneidbrenner'und die Zentrierstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierstange und die Zuführungsrohre für die Gase von einer drehbaren Hülse (6) getragen werden, die auf einem am Schienenfuß befestigten Träger in beliebiger Höhe eingestellt werden kann.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierstange (20) in der Hülse (6) mit gelinder Reibung gleitet, so daß sie nach Feststellung des Mittelpunktes der Flammenwirkung entzogen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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