DE229226C - - Google Patents

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DE229226C
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counterweight
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D1/00Sinking shafts
    • E21D1/03Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229226 KLASSE 5 c. GRUPPE
A. H. MEIER & CO.
in HAMM, Westf.
Vorrichtung an Klapptüren für Schächte.
Zusatz zum Patente 218205 vom 18. Dezember 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1909 ab. Längste Dauer: 17. Dezember 1923.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Klapptüren für Schächte nach Patent 218205, die bezweckt, die Gefährdung der beim Abteufen beschäftigten Abeiter herabzumindern, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß das die Flügel der Klapptüren öffnende Gegengewicht beim Fördern des Kübels mittels eines an seinem Hubseil angeordneten Schlittens und eines im Schacht drehbar angeordneten Mitnehmers abwechselnd in zwei Fanghaken eingehängt wird.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt die gesamte Einrichtung bei geöffneten und
Fig.. 2 diese Einrichtung bei geschlossenen Klapptüren.
Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. 1 und
Fig. 4 ein Grundriß zu Fig. 2.
ao Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2.
Die beiden oberen Klappen A, A1 und die Klappen A 2, A2 auf der Rasenhängebank sind durch die Führungsarme B, B1, die durch die Zugstangen D bewegt werden, zwangläufig miteinander verbunden. Die Zugstangen D verschieben sich zwischen Führungsschienen E und E1. An den Zugstangen ist ein Seil F befestigt, das über zwei Rollen zum Gegengewicht G geführt und dort befestigt ist; zum Schutz gegen etwaiges Reißen des Seiles ist das Gegengewicht durch zwei Sicherheitsseile H mit dem Gebälk Z verbunden und weiter noch an Führungsseilen / geführt. Zum weiteren ist unter der Rasenhängebank ein Mitnehmer T eingebaut, der als Hebel angeordnet ist.
Steht der Kübel oberhalb der beiden Klappen A, A1 (Fig. 2) und soll er diese Klappen durchfahren, so muß zunächst der Fanghaken N mittels der Leine O von Hand zurückgezogen werden, wodurch der Schlitten K am Hubseil des Kübels und das Gegengewicht G am Seil F frei werden und das Gewicht G beim Sinken die Klappen A, A1, A2, A2 öffnet. Sobald nun der Kübel auch die ebenso wie die Klappen A, A1 an Zügstangen B, B1 angelenkten Klappen A2, A2 der Rasenhängebank durchfahren hat, stößt er auf den Mitnehmer T, der einerseits mit der Zugleine F durch ein Seil U und andererseits mit einer zweiten Zugleine O1 verbunden ist, die an einem zweiten Fanghaken N1 angreift. Der Mitnehmer T wird dadurch gedreht, die Zugleine F hebt durch ihre infolgedessen eintretende Abwärtsbewegung das Gegengewicht G an und die Zugleine O1 gestattet durch ihre Aufwärtsbewegung, daß der Fanghaken N1 unter das Gegengewicht G tritt. Dadurch aber sind die Klappen geschlossen
und die Klapptüren vollständig der Einwirkung des Gegengewichtes entzogen, bis wieder der volle Kübel von unten kommend durch den Mitnehmer T, der wieder in die gezeichnete Lage gedreht wird, die Zugleine O1 betätigt, der Fanghaken N1 also zurückgezogen wird und das Gegengewicht wieder frei wird. Dieses öffnet wieder die Klappen, der Kübel kann ungehindert durchfahren, und sobald
ίο dies geschehen ist, wird das Gegengewicht G mit dem an dem Hubseil des Kübels sitzenden Schlitten K in den Fanghaken N eingehängt ; die Klapptüren sind dabei wieder vollständig der Einwirkung des Gegengewichtes entzogen und geschlossen. Zur weiteren Sicherheit wird die Klapptür, wenn sie geschlossen ist, durch einen Sperrhebel L verriegelt, dadurch, daß dessen Ansatz X in den Riegel M einschnappt. Sollen die Klapptürflügel geöffnet werden, so wird der Sperrhebel durch den Riegel M gelöst und der Schlitten K mit dem darauf ruhenden Gegengewicht G so hoch angehoben, bis der Fanghaken N, wie beschrieben, durch Zugleine O zurückgezogen werden kann. Um zu verhindern, daß bei offener Tür in den Schacht gekippt wird, wird der zum Kippen der Kübel dienende, am Kippseil P sitzende Haken beim Öffnen der Klappen durch den an einer Klappe angebrachten Hebel L1 (Fig. 4) zurück- und hochgezogen, damit er von einem bestimmten Standort aus unerreichbar ist. Beide Hebel L und L1 sind durch eine Schnur Q mit einem Kettenglied oder Ring V verbunden und wird die Schnur R vom Kippseil P durch diesen rollenartig wirkenden Ring geführt.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCH :
    Vorrichtung an Klapptüren für Schächte nach Patent 218205, dadurch gekennzeichnet, daß das die Türflügel (A, A1, A2, A2) öffnende Gegengewicht (G) beim Fördern des Kübels mittels des an seinem Hubseil angeordneten Schlittens (K) und des im Schacht drehbar angeordneten Mitnehmers (T) abwechselnd in zwei Fanghaken (N, N1) eingehängt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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