DE229371C - - Google Patents

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DE229371C
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mold carrier
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 229371 .— KLASSE 31 c. GRUPPE
WILHELM BUDDE in FRANKFURTa. M.
Formenträger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Formenträger, die in der Stahl-, Eisen- und Metallgießerei angewandt werden.
Die für eine regelrechte und sorgfältige Herstellung der Gießformen unbedingt wichtigsten Arbeitsvorgänge sind hierbei stets diejenigen des Voneinanderbewegens der Formenträgerteile bzw. des Zusammenfügens. Wenn diese wichtigen Arbeiten nicht ganz vorsichtig ausgeführt werden, sind vielfadh wiederholte Ausbesserungen der Form notwendig, wodurch selbstverständlich außer größerem Zeitaufwand auch Ungenauigkeiten in der Form verursacht werden.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Formenträger ermöglicht nun insofern ein weit vollkommeneres Arbeiten als die bisher gebräuchlichen, als er unter Aufhebung der den Handverfahren anhaftenden Übelstände ein regelrechtes Zusammenfügen und Voneinanderbewegen der Formteile sichert, die Anwendung der größeren und größt-gebräuchlichen und umständlich zu handhabenden Abhebe- und Wendeplattenformmaschinen verdrängt und selbst in Fällen, in denen die Anwendung solcher Maschinen ausgeschlossen erscheint, noch in jeder Weise zweckdienlich ist.
Das unterscheidende Merkmal des neuen Formenträgers besteht darin, daß er mit Schraubwinden oder Hebezeugen versehen ist, die das entweder gleichmäßige oder beliebig ungleichmäßige Voneinanderbewegen und Zusammenfügen der zur Aufnahme der Formteile bestimmten Rahmen oder auch der das Modell enthaltenden Körper, Rahmen oder Platten u. dgl. ermöglichen.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Die hierbei angewandten Hebezeuge sind als Schraubwinden gedacht, α stellt den Formenträger dar, und mit b ist das mit ihm zusammen angewandte Oberstück bezeichnet, welches in der Zeichnung beispielsweise eine Modellplatte bildet. Fig. 1 zeigt die Teile α und b in einer Seitenansicht und Fig. 2 in einer Oberansicht, wobei der Teil b teilweise fortgelassen ist, damit der Formenträger a mit der Form teilweise sichtbar wird. Beide Teile a und b tragen an geeigneten Stellen Vorsprünge c, die sich je zu zweien gegenüberstehen, so daß zwischen ihnen Schraubwinden 0. dgl. Hebezeuge d angebracht werden können. Die Schraubwinden d ragen mit ihren Endzapfen e in Löcher der Vorsprünge, und zwar so, daß sie nicht unbeabsichtigt herausfallen oder sich mitdrehen können. Von den Vorsprüngen c tragen vorzugsweise nur die des unten befindlichen Teiles α Löcher, die vorteilhaft vierkantig oder ähnlich ausgebildet sind, damit ein Drehen der Schraubspindeln verhindert wird. Sofern anders gestaltete Hebezeuge (ζ. B. pneumatische "oder hydraulische) zur Anwendung gelangen, können die Vorsprünge ebenfalls gelocht sein, wodurch die Hebezeuge stets in ihrer Stellung gesichert bleiben. Natürlich können in jedem Falle
auch die Vorsprünge des Teiles b Löcher besitzen.
Die so angebrachten Schraubwinden werden entweder gleichzeitig mit ihren Schalthebeln f bewegt, wodurch die gleichmäßige Bewegung (das Voneinanderbewegen oder Zusammenfügen beider Teile) erzielt wird, oder wenn ein einseitig gleichmäßiges Bewegen stattfinden soll, werden nur einzelne, an einer Seite der Formteile befindliche Gruppen von Schraub winden bewegt.
Der Erfindung gemäß können ferner mehrere Schraubwinden d mit ihren Schalthebeln f an Schubstangen g angeschlossen sein, die eine Erleichterung des Antreibens der Winden gestatten und außerdem noch den Vorteil bieten, daß der Hub der einzelnen Winden durchaus gleich ist. Fig. 3 zeigt in einer schematischen Skizze die Aneinanderschaltung der Schraubwinden mit den Schubstangen. Fig. 4 stellt eine ähnliche Ausführung wie" Fig. 3 dar, wobei aber an geeigneten Stellen noch Winkelhebel h vorgesehen sind, so daß hierdurch die gleichzeitige Bewegung sämtlicher Schraubwinden möglich ist, wenn eine der Stangen f hin und her bewegt wird. Diese Bauart eignet sich für besonders große Formteile, wobei auch motorischer Antrieb erfolgen kann.

Claims (4)

  1. Pate nt-Anspruch e:
    ι. Formenträger, dadurch gekennzeichnet, daß er Schraubwinden oder Hebezeuge (d) trägt, die das Voneinanderbewegen und Zusammenfügen der mit dem Träger zusammenzufügenden Teile (Kastenplatten) in entweder gleichmäßiger oder bestimmter ungleichmäßiger Bewegung gestatten.
  2. 2. Ausführungsform des Formenträgers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er der Anzahl der Schraubwinden entsprechende Vorsprünge (c) mit zur Aufnahme der Schraubwindenzapfen (e) dienenden Löchern hat, die entsprechenden Vorsprüngen der anderen Teile gegenüberstehen.
  3. 3. Ausführungsform des Formenträgers nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubwinden gruppenweise mittels Schubstangen (g), welche an den einzelnen Schalthebeln (f) angreifen, untereinander in Verbindung stehen.
  4. 4. Ausführungsform des Formenträgers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schraubwindengruppen untereinander zusammengeschaltet (h) sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    f
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006039246A1 (de) * 2006-08-22 2008-02-28 Westfälische Wilhelms-Universität Münster Verfahren zum Schneiden von Werkstücken mit einem Schneidstrahl, korrespondierende Vorrichtung und korrespondierendes Computerprogrammprodukt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006039246A1 (de) * 2006-08-22 2008-02-28 Westfälische Wilhelms-Universität Münster Verfahren zum Schneiden von Werkstücken mit einem Schneidstrahl, korrespondierende Vorrichtung und korrespondierendes Computerprogrammprodukt

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