DE2302832B2 - Kraftuebertragungsanordnung fuer eine personen-waage - Google Patents
Kraftuebertragungsanordnung fuer eine personen-waageInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Kraftübertragungsanord nung zwischen der vertikal belastbaren Lastplattform
und den beiden zu vier Stützpunkten an den Ecken einer Grundplatte sich erstreckenden Hebelpaaren für
horizontales Auslenken der Meß-Feder einer Personen-Waage, bei der jeder Hebel der Hebelpaare innerhalb
seines Stützpunktes eine nach oben offene Ausnehmung aufweist in welcher ein Kraftübertragungsglied ruht,
das an seinem unteren Ende einen nach unten offenen Schlitz aufweist dessen Breite etwas größer ist als die
Dicke des Hebels, und dessen Boden in der Ausnehmung des Hebels ruht
Kraftübertragungsanordnungen dieser Art sind aus den US PS 31 34 451. 34 69 645 und 31 93 034 bekannt
Jenen ist gemeinsam, daß das auf dem Hebel reitende Kraftübertragungsglied in eine U-förmige Konsole
unterhalb der Lastplattform eingehängt ist.
Diese bekannten Kraftübertragungsanordnungen sind nicht nur konstruktiv aufwendig, sondern darüber
hinaus auch beim Zusammenbau derartiger Waagen nicht ganz einfach zu montieren, was insbesondere die
Automatisierung des Zusammenbaus behindert.
Eine hinsichtlich der erforderlichen Einzelteile noch aufwendigere und ebenfalls nicht besonders leicht
<>5 montierbare Kraftübertragungsanordnung ist aus der DT-AS 19 32 948 bekannt, bei der unterhalb der
Lastplattform ein Kipphebel zur lastabhängigen Bewe
gungsumlenkung um eine Schwenkachse drehbar
angeordnet ist .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Kraftübertragungsanordnung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß bei Verringerung des
Herstellungsaufwandes hinsichtlich Anzahl ued Formgebung der Einzelteile und unter Beibehaltung der
Funktionssicherheit derartiger an sich bewährter Personen-Waagen deren Montage spürbar vereinfacht
werden kann, insbesondere, um eine kostensparende automatische Montage ohne das Erfordernis irgendwelcher Handgriffe zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst daß jedes Kraftübertragungsglied am oberen Ende eine
Zunge aufweist auf der die Lastplattform mit einem Krater ruht der if einer Warze an der Lastplauform
angeordnet ist
Bei dieser erfindungsgemäßen Lösung erübrigt es sich, besondere Hahekonsolen auszubilden und unterhalb der Lastplattform zu befestigen, in die dann das
eigentliche Kraftübertragungsglied eingehängt werden müßte. Vielmehr ist das Kraftübertragungsgiied dieser
Kraftübertragungsanordnung ein einfach geformtes Stanzteil, und für die Montage der Waage wird lediglich
je ein Kraftübertragungsglied mit seinem Schlitz in die Ausnehmung des zugeordneten Hebels von oben
eingesteckt, um daraufhin die Lastplattform mit ihren Warzen und den darin angeordneten Kratern selbstzentrierend von oben auf die aus dem Kraftübertragung*
glied nach oben hervorstehende Zunge aufzusetzen. Dieser Montageablauf in Form zweier aufeinanderfolgender Bewegungen von oben nach unten ist besonders
fließbandgerecht mit der Folge entsprechender Kosteneinsparung bei der Herstellung von Personen-Waagen der eingangs genannten Art.
Es ist zweckmäßig, jedes Kraftübertragungsglied an
seinem oberen Ende in der Nähe der außerhalb der Warze befindlichen Fläche der Lastplattform mit Ohren
auszustatten, die sich im wesentlichen parallel zum jeweils benachbarten Hebel erstrecken. Mittels dieser
Ohren kann eine Wippbewegung der Kraftübertragungsglieder infolge Anschlages gegen die untere
Fläche der Lastplattform begrenzt werden.
Um ein Umkippen des auf den Hebel aufgesetzten Kraftübertragungsgliedes zu verhindern, kann es,
gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfin dung, vorteilhaft sein, jeden Hebel in der Nähe seiner
nach oben offenen Ausnehmung mit seitlich herausragenden Anschlägen zu versehen.
Wenn die mit der erfindungsgemäßen Kraftübertragungsanordnung auszustattende Waage eine Lastplattform aus Preßstahlbiech aufweist dann ist es aus
Fertigungs- und Kostengriinden besonders zweckmäßig, die Warzen in Form von Auspressungen in der
Lastplattform auszubilden.
Die Erfindung ist in nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Personen-Waage mit
der erfindungsgemäßen Kraftübertragungsanordnung, wobei zur zeichnerischen Darstellung der unter der
Lastplattform angeordneten Konstruktionselemente die Lastplattform fortgelassen ist
F i g. 3 ein Kraftübertragungsglied der erfindungsgemäßen Kraftübertragungsanordnung, gesehen in Richtung längs des dem Kraftübertragungsglied zugeordneten Hebels, und
Fig.4 in größerem Maßstab eine Ecke der in Fig. 1
dargestellten Waage
Wie aus F i g. 1 und F i g. 2 ersichtlich, w^ist die in der
Zeichnung dargestellte Waage eine Grundplatte 1 mit einem einstückig damit ausgebildeten Rand 2 auf. Die
Grundplatte 1 kann beispielsweise durch Formpressen von Stahlblech hergestellt sein und eine beliebige Form
aufweisen, obgleich sie, wie in der in F i g. 1 gezeigten
Ausbildung, im wesentlichen rechteckig ist
Der die Belastung der Lastplattform 6 (siehe F i g. 2)
abtastende Mechanismus der Waage besteht aus einem Paar von ersten Hebeln 3 an einer Zwischenplatte 11
und einem Paar von zweiten Hebeln 4, die mittels Aufhängebüge! 12 an die Hebel 3 angeletikt sind. Ein
Ende jedes Hebels 3,4 mht auf dem hochragenden Rand 2 der Grundplatte 1. Die Hebel 3,4 tragen ihrerseits die
die Belastung aufnehmende Lastplattform 6. Beim Niederdrücken der Hebel 3, 4 durch eine auf die
Lastplattform 6 einwirkende Last wird ein das Gewicht anzeigender Mechanismus betätigt, welcher eine Skala
7 trägt, die durch eine (nicht dargestellte) Öffnung in der Lastplattform 6 sichtbar ist, wo sie an einem (nicht
dargestellten) Zeiger vorbeiläuft Der übrige das Gewicht anzeigende Mechanismus ist in der Zeichnung
nicht in seinen Einzelheiten dargestellt, da er bekannter Ausbildung ist und nicht in den Rahmen der Erfindung
fällt
Die Hebel 3, 4 sind gegenüber der Fläche der Grundplatte 1 hochkant ausgerichtet Die Hebel 3, 4
weisen V-förmige Nuten 9 auf, mit denen sie auf dem Rand 2 der Grundplatte 1 ruhen. Die die Belastung
aufnehmende Lastplattform 6 ruht in V-förmigen Ausnehmungen 5 in den Hebeln 3, 4, und zwar über
Kraftübertragungsglieder 13, die nachstehend näher beschrieben sind.
Die Kraftübertragungsglieder 13, welche beispielsweise aus Stahlblech gestanzt sind, besitzen einen nach
unten offenen Schlitz 14, so daß sie auf je einem der Hebel 3,4 in deren V-förmigen Ausnehmungen 5 reiten
und in bezug auf den jeweiligen Hebel 3, 4 wippen können. Die Oberkante des Kraftübertragungsgliedes
13 ist mit einer Zunge 15 ausgebildet, mit welcher das Kraftübertragungsglied 13 in einer mit einem Krater
versehenen Warze 16 in der Lastplattform 6 wippbar ruht. Die Warzen 16 haben die Form von Auspressungen
in dem Stahlblech der Lastplattform 6, und die Krater sind kegelförmig und weisen einen Kegelwinkel
auf. der etwas größer ist, als der spitze Winkel der Zungen 15, so daß die Auflage zwischen jedem
Kraftübertragungsglied 13 und der Lastplattform 6 praktisch punktförmig an der Spitze des Kraters hzw.
der Zunge 15 erfolgt Der aufgrund der verschiedenen Winkel entstehende Zwischenraum zwischen der
Oberkante des Kraftübertragungsgliedes 13 und der unteren Fläche der Lastplattform Λ wächst mit dem
Abstand von dem Auflage-Punkt an, so daß dem Kraftübertragungsglied 13 die Möglichkeit gegeben ist,
eine Wippbewegung auszuführen. In dem oberen Teil des Kraftübertragungsgliedes 13 sind zwei etwa parallel
zum Hebel 3, 4 und in entgegengesetzte Richtungen umgebogene Ohren 17 angeordnet die sich in der Nähe
dec unteren Fläche der Lastplattform 6 außerhalb der Warzen 16 befinden und dazu dienen, die Wippbewegung
des Kraftübertragungsgliedes 13 durch Anschlag gegen die Lastplattform 6 zu begrenzen.
Der Rand 2 der Grundplatte 1 ist an den vier Ecken nach außen gebogen, um ein zur Ebene der Grundplatte
1 paralles Führungsglied 18 zu schaffen, das eine Ausnehmung 19 zum Fixieren der Seitenlage der Hebel
3,4 aufweist wie aus F i g. 4 ersichtlich.
Um die Montage der Kraftübertragungsglieder 13, d. h. deren Verbindung mit den Hebeln 3, 4, zu
erleichtern, können die Hebel 3, 4 auf beiden Seiten einer durch die Spitze der V-förmigen Ausnehmung 5
gezogenen vertikalen Linie mit hervorragenden oder nach außen gebogenen Anschlägen 20 versehen sein, die
verhüten, daß die Kraftübertragungsglieder 13 zu stark von der Vertikalen abweichen.
Zum selben Zweck ist es auch möglich, die V-förmige Ausnehmung 5 im Hebel 3,4 so tief auszubilden, und den
Schenkeln dieser Ausnehmung 5 solche Winkel gegenüber der Lotrechten zu geben, daß die Wippbewegung
des Oberteils des Kraftübertragungsgliedes 13 begrenzt wird.
Bei der automatischen Montage von Waagen mit Kraftübertragungsanordnungen nach der Erfindung
können die Kraftübertragungsglieder 13 einfach von oben her auf die Hebel 3,4 aufgesetzt werden, so daß sie
in einer solchen Lage verbleiben, daß auch die Montage, also das Aufsetzen, der Lastplattform 6 erleichtert ist
und ohne irgendwelche Handgriffe erfolgen kann, was zu bedeutenden Kostenersparnissen führt Beim Aufsetzen
der Lastplattform 6 setzen sich die Zungen 15 der Kraftübertragungsglieder 13 automatisch in die richtige
mittlere Lage in die Krater der Warzen 16.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kraftübertragungsanordnung zwischen der
vertikal belastbaren Lastplattform und den beides
zu vier Stützpunkten an den Ecken einer Grundplatte sich erstreckenden Hebelpaaren für horizontales
Auslenken der Meß-Feder einer Personen-Waage, bei der jeder Hebel der Hebelpaare innerhalb seines
Stützpunktes eine nach oben offene Ausnehmung aufweist, in welcher ein Kraftübertragungsglied ruht »o
das an seinem unteren Ende einen nach unten offenen Schlitz aufweist, dessen Breite etwas größer
ist, als die Dicke des Hebels, und dessen Boden in der
Ausnehmung des Hebels ruht, dadurch .gekennzeichnet, daß jedes Kraltübertraguiags- <s
glied (13) am oberen Ende eine Zunge (IS) aufweist ausf der die Lastplattform (6) mit einem Krater ruht,
der in einer Warze (16) ?n der Lastplattform: (6) angeordnet ist
2. Kraftübertragungsanordnung nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kraftübertragungsglied (13) an seinem oberen Ende in der Nähe
der außerhalb der Warze (16) befindlichen Räche der Lastplattform (6) Ohren (17) aufweist die sich im
wesentlichen parallel zum jeweils benachbarten Hebel (3; 4) erstrecken.
3. Kraftübertragungsanordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet daß jeder Hebel (3; 4) in der Nähe seiner Ausnehmung (5) mit seitlich herausragenden
Anschlägen (20) versehen ist
4. Kraftübertragungsanordnung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, mit aus
Preßstahlblech hergestellter Lastplattform, dadurch gekennzeichnet daß die Warzen (16) in Form von
Auspressungen in der Lastplattform (6) ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (3)
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| DE2302832C3 DE2302832C3 (de) | 1977-09-22 |
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| GB1383144A (en) | 1975-02-05 |
| US3844365A (en) | 1974-10-29 |
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