DE230558C - - Google Patents

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DE230558C
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cellulose
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/795Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of macromolecular substances

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 230558 KLASSE 57b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstande, Zellulosehäutchen, welche aus wässerigen Lösungen gewonnen werden, und insbesondere Zellulosehäutchen, die aus einer wässerigen xanthogensauren Natron-Zellulose-Lösung (Viskose) erhalten worden sind, lichtempfindlich zu machen. Die so erhaltenen Häutchen können in der Photographie, in der Kinematographie, in der Stereoskopie
ίο als Träger positiver oder negativer Bilder verwendet werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Verbindungen der Zellulose, wie Nitrozellulose, Viskose, Azetylzellulose, als Träger lichtemp-
findlicher besonderer Überzüge zu benutzen, aber die Verwendung durchsichtiger, aus Lösungen erhaltener Zellulosehäute nach dem vorliegenden Verfahren ist noch nicht bekannt.
Das Verfahren der Herstellung ist folgendes: Die Zellulosehäutchen, welche hier in Frage kommen, werden zunächst ganz in ein Wasserbad derart eingetaucht, daß sie aufquellen. In diesem Zustande werden sie unmittelbar in ein Bad eingetaucht, welches ein Chlorid, Bromid oder Jodid, Kochsalz oder Jodkalium enthält, wie dies beispielsweise bei der Herstellung der sogenannten Salzpapiere in der Photographie geschieht.
Die für die soeben erwähnte Durchtränkung notwendige Aufquellung kann man auch durch Behandlung mit einer wässerigen Lösung des Chlorids, Bromids oder Jodids erzielen. Nach der Durchtränkung mit diesen Salzen kann das Häutchen getrocknet oder unmittelbar in 40
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eine Lösung eines Silbersalzes, z. B. von salpetersaurem Silber, eingetaucht werden. Man kann es dann noch mit anderen Bädern behandeln, sei es, um seine Lichtempfindlichkeit zu vermehren, sei es, um ihm besondere Eigenschaften zu geben.
Es ist selbstverständlich, daß die Reihenfolge, in welcher die Häutchen in die aufeinanderfolgenden Bäder eingetaucht werden, gegebenenfalls geändert werden kann. Selbstverständlich kann man die Häutchen auch nach der Durchtränkung geeigneten Gasen oder Dämpfen aussetzen. Nach dieser Behandlung sind die getrockneten Häutchen für ihre Verwendung in der Photographie geeignet.
Statt der Halogensilbersalze kann man auch andere Salze, Goldsalze, Eisensalze usw. und überhaupt ganz allgemein Salze benutzen, welche in der Photographie verwendet werden, um solche Häutchen lichtempfindlich zu machen.
Die Wärme ist ohne großen Einfluß auf die erhaltenen photographischen Bilder; diese blättern nicht ab, wie dies sehr häufig bei allen lichtempfindlichen Papieren oder Tafeln geschieht, bei welchen der lichtempfindliche Teil auf der Oberfläche eines Trägers ruht und nicht in der Masse der Schicht verteilt ist.
Die Zellulosehäutchen kann man auf einer geeigneten Unterlage anbringen, z. B. auf Glas oder Papier.
Diese Anbringung würde mit Hilfe eines Klebemittels, welches entsprechend dem zu erfolgenden Zwecke in Wasser löslich oder unlöslich ist, ausgeführt werden und könnte entweder vor dem Lichtempfindlichmachen des
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Häutchens oder nach demselben ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    \/erfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Häutchen für die Zwecke der Photographie, dadurch gekennzeichnet, daß man aus wässerigen Lösungen, insbesondere aus einer wässerigen Lösung von xanthogensaurer Natron - Zelluldse (Viskose) abgeschiedene durchsichtige Zellulosehäutchen nach Art der Salzpapiere mit lichtempfindlichen Salzen tränkt.
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