DE230667C - - Google Patents

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DE230667C
DE230667C DENDAT230667D DE230667DA DE230667C DE 230667 C DE230667 C DE 230667C DE NDAT230667 D DENDAT230667 D DE NDAT230667D DE 230667D A DE230667D A DE 230667DA DE 230667 C DE230667 C DE 230667C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/12Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system discharging periodically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Glockenspülheber mit unterem W asser Verschluß und besteht darin, daß das Speiserohr des Spülbehälters eine Einrichtung zum Luftansaugen hat und unterhalb der Glocke des Hebers mündet, so daß die Luft aus dem ausfließenden Wasser in den Heber steigt.
Dadurch wird die oben und unten durch Wassersäulen eingeschlossene Luftblase verstärkt und der Heberbetrieb sicherer.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungen der neuen Einrichtung dargestellt, und zwar die eine durch
Fig. ι im senkrechten Mittelschnitt und durch
Fig. 2 und 3 in Einzelschnitten, während
Fig. 4 ein Mittelschnitt der zweiten Ausführung ist.
In Fig. ι ist das Zuleitungsrohr B zwischen der Wand und der Ausfütterung des Spülbehälters A hochgeführt und wieder abwärts bis unterhalb der Glocke D des Hebers E, E1 fortgesetzt. Das Ventil F wird von dem Schwimmer H geschlossen dessen Ende a zwecks Einleitung der Spülung durch den Hebel b und die Kette d nach unten gedrückt wird.
Unterhalb des Ventils F trägt das Rohr B den durch einen Hahn einstellbaren Stutzen G zum Ansaugen von Luft aus dem Raum oberhalb des Wasserspiegels im Behälter A.
Fig. 4 stellt einen absetzend wirkenden Spülheber dar. Der Wasserstrahlsauger K sitzt kurz vor der Mündung des vom Zuleitungsrohr Z?2 abzweigenden Rohres B1 in die Glocke D and saugt die Luft durch das Rohr G1 an. Die Mündung des Rohres S1 ist auf das Rohr E gerichtet, damit die austretende Flüssigkeit nicht gegen den jenseitigen Rand der Glocke strömt.
Wenn die Flüssigkeit innerhalb des Behälters bis in die Höhe des Loches N der Glocke D steigt, wird der Luftraum innerhalb der Glocke abgeschlossen, die Flüssigkeit steigt weiter innerhalb des Hauptraumes, doch nicht in der Glocke, da ■ dieser fortwährend neue Luft zugeführt wird, mithin also mit steigendem Flüssigkeitsdruck auch der Luftdruck im Heber steigt. Der Wasserspiegel innerhalb der Glocke regelt sich mit Hilfe des Loches N, durch das die im Übermaß vorhandene Luft, die den Wasserspiegel weiter nach unten drücken will, nach dem Hauptraum des Behälters hin entweicht. ■
Während die Flüssigkeit im Behälter steigt, muß sie im linken Schenkel des Hebers fallen. Hat die Flüssigkeitsoberfläche hierbei den tiefsten Punkt M erreicht, so kann auch die Flüssigkeit innerhalb des Behälters nicht mehr steigen, ohne Einfluß auf den Heber auszuüben. Infolge des steigenden Luftdruckes wird zunächst etwas Flüssigkeit über die Abflußkante C gedrängt. Die fortdauernd nachströmende Luft treibt dann immer mehr Wasser
über die Kante O, wobei aber der Luftdruck derselbe bleibt, da der Strahlsauger neue zuführt. .■■■-■.
Nach und nach wird so die Flüssigkeitssäule unten im Heber kleiner, während die Flüssigkeit im Behälter steigt. Infolgedessen tritt schließlich eine Gleichgewichtsstörung ein, so daß die Spülung einsetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Glockenspülheber mit unterem Wasserverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Speiserohr (B, B1) des Spülbehälters (A) einen Stutzen (G, K) zur Ansaugung von Luft hat und unterhalb der Glocke (D) mündet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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