DE2307182C2 - Vorrichtung zur Verrieglung von Rotorblättern während des Beiklappens derselben - Google Patents

Vorrichtung zur Verrieglung von Rotorblättern während des Beiklappens derselben

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DE2307182C2
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/32Rotors
    • B64C27/46Blades
    • B64C27/473Constructional features
    • B64C27/50Blades foldable to facilitate stowage of aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 5 angegebenen b5 Art.
Es ist bekannt (US-PS 33 69 611 und 34 38 446), die Verriegelung der Rotorblätter eines Hubschraubers gegen eine Änderung des Blatteinstellwinkels während des Beiklappens der Rotorblätter mit Hilfe von Verriegelungsvorrichtungen der oben genannten Art vorzunehmen, von denen jeweils eine für jedes Rotorblatt vorgesehen sein muß, so daß ein 6-Blatt-Rotor sechs Verriegelungsvorrichtungen aufweisen muß. Das hat den Nachteil, daß, nachdem bereits drei Verriegelungsvorrichtungen eine Verriegelungsebene festlegen, alle übrigen Verriegelungsvorrichtungen sehr genau eingestellt werden müssen, um ein Klemmen und Fressen der Verriegelungsvorrichtungen zu verhindern. Die Einstellung erfolgt dabei üblicherweise manuell und ist zeitraubend und schwierig. Außerdem kann es doch zum Klemmen und Fressen der Verriegelungsvorrichtungen kommen, wenn sich die gegenseitige Einstellung der Verriegelungsvorrichtungen im Laufe der Zeit verändert. Schließlich ist nachteilig, daß die bekannten Verriegelungsvorrichtungen im Rotorkopf selbst eingebaut sind, was dessen Luftwiderstand erhöht und Schleifringe für die Übertragung von Hydrauliköl zwischen den beweglichen und den stationären Teilen des Rotors erfordert, damit die Verriegelungsvorrichtungen betätigt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verriegelungsvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie einfacher aufgebaut ist, keine manuelle Einstellung erfordert, eine Verringerung des Luftwiderstands des Rotorkopfes ermöglicht und sehr betriebszuverläßig ist.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 und des Anspruchs 5, gelöst, wobei der Anspruch 5 eine weitere konstruktive Ausgestaltung desselben Lösungsprinzips derselben Aufgabe zum Gegenstand hat.
Gemäß der Erfindung werden keine gesonderten Verriegelungsvorrichtungen für jedes Rotorblatt vorgesehen, sondern es wird eine Verriegelungsvorrichtung jedem Taumelscheibenstellmotor zugeordnet, von denen üblicherweise drei vorhanden sind. Durch die Erfindung wird also die Anzahl der bei einem Hubschrauberrotor erforderlichen Verriegelungsvorrichtungen verringert, wodurch auch der technische Aufwand und das Gewicht für die Verriegelungsvorrichtungen verringert werden. Da die Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung nicht mehr im Rotorkopf selbst eingebaut ist, wird außerdem der Luftwiderstand des Rotorkopfes vermindert, und es sind keine Schleifringe für die Übertragung von Hydrauliköl zwischen beweglichen und stationären Teilen des Hubschrauberrotors erforderlich, um die Verriegelungsvorrichtungen betätigen zu können. Die Verriegelung erfolgt mit der Vorrichtung nach der Erfindung derart, daß keine Biegemomente auf die Slellmotore übertragen werden.
Es ist zwar bereits eine Vorrichtung zur Verriegelung verstellbarer Blätter für eine Verstelluftschraube bekannt (US-PS 32 19 121), bei der für die Blattverstellung verwendete Servostellglieder mittels einer Mechanik verriegelt werden können, diese bekannte Vorrichtung dient jedoch speziell zum automatischen Verriegeln der Servostellglieder bei einem Verlust oder einer wesentlichen Verringerung des Hydraulikdruckes und wäre nicht ohne weiteres als Vorrichtung zur Verriegelung von Rotorblättern gegen eine Änderung des Blatteinstellwinkels während des Beiklappens der Rotorblätter bei einem Hubschrauber verwendbar.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Ansprüche 2 bis 4 und 6.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand
der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines Hubschrauberrotors mit beiklappbaren Rotorblättern,
Fig.2 eine vergrößerte Seitenansicht einer ersten Äusführungsform einer Verriegelungsvorrichtung für die Rotorblätter,
F i g. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 2,
F i g. 4 eine Teilschnittansicht einer zweiten Ausführungsform der Verriegelungsvorrichtung,
Fig. 5 einen teilweisen Schnitt nach der Linie 5-5 in to Fig. 4,
F i g. 6 einen Querschnitt zur Darstellung von Vorrichtungen zum Verriegeln von zwei Verriegehingsstiften und
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Folgesteuereinrichtung für die Verriegelungsvorrichtung.
In Fig. 1 ist ein Hubschrauberrotor 10 mit mehreren von einer Rotornabe 14 getragenen Rotorblättern 12 dargestellt. Die Rotorblätter 12 drehen sich mit der Rotornabe 14 um die Rotorachse 16. Die Rotornabe 14 wird von einer Hülse 18 getragen, die Teil des Getriebegehäuses 20 ist. Ein Triebwerk 22 treibt den Roior 10 über das Getriebe 24 an, so daß die Triebwerkdrehzahl auf die gewünschte Rotordrehzahl untersetzt wird. Alle an der Nabe 14 gelagerten Rotorblätter 12 sind zur Einstellwinkelveränderung um die Achse 26 drehbar. Ein Einstellwinkelarm 28 erstreckt sich von jedem Blatt 12 aus und ist über eine Stange 31 mit der Taumelscheibe 30 verbunden. Die Taumelscheibe 30 umfaßt einen stationären Teil 32 und ^o einen drehbaren Teil 34, welche beide über ein Lager 36 miteinander verbunden sind. Die Taumelscheibe 30 ist über eine kugelförmige Hülse 38 auf der Hülse 18 gelagert, so daß sie zur kollektiven Blatteinstellwinkelverstellung axial entlang der Achse 16 verschiebbar ist und in bezug auf die Rotorachse 16 zur zyklischen Veränderung des Blatteinstellwinkels schwenkbar ist. Mehrere Stellmotore 40 sind am Umfang der Taumelscheibe 30 verteilt und haben einen Kolben 42 mit einer Kolbenstange 44, die entlang einer Achse 45 eines Zylinders 46 verschiebbar ist. Der Zylinder 46 ist an einer Konsole 52 schwenkbar am Getriebegehäuse 20 befestigt. Demnach wird durch eine Betätigung des Kolbens 42 in dem Zylinder 46 die Taumelscheibe 30 zur Veränderung des Blatteinstellwinkels verstellt.
In den F i g. 2 und 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Verriegelung der Rotorblätter 12 gegen eine Änderung des Blatteinstellwinkels während des Beiklappens der Rotorblätter dargestellt. Der stationäre Teil 32 der Taumelscheibe 30 ist über ein Gelenk 50 mit der Kolbenstange 44 verbunden, die aus dem Zylinder 46 hervorragt und entlang der Achse 45 verschiebbar ist. Das andere Ende des Zylinders 46 ist über die Konsole 52 mit dem Getriebegehäuse 20 schwenkbar verbunden (siehe Fig. 1). Die Kolbenstange 44 hat einen Ansatz 54 mit einer Bohrung 56. Der Zylinder 46 hat einen durch Schrauben 60 befestigten Deckel 58, von dem mit Abstand voneinander angeordnete Ansätze 62 und 64 ausgehen, die miteinander fluchtende Bohrungen 66 und 68 aufweisen und zur Aufnahme eines Verriegelungsstiftes 70 auf die Bohrung 56 in dem Ansatz 54 der Kolbenstange ausrichtbar sind, um die beweglichen Teile 42 und 44 des Stellmotors 40 an dessen stationärem Zylinder 46 zu verriegeln und dadurch zum Beiklappen der Rotorblätter 12 einen bestimmten Blatteinstellwinkel festzulegen.
Der Verriegelungsstift 70 wird durch eine Kolben-Zylinder-Einheit 72 betätigt und ist einstückig mit deren Kolben 74 ausgeführt oder ?.n diesem befestigt Der Kolben 74 ist entlang einer Achse 76 im Zylindergehäuse 78 beweglich. Die Kolben-Zylinder-Einheit 72 kann pneumatisch oder hydraulisch betätigt -werden und ist an dem Ansatz 64 durch Schrauben 80 befestigt. In die Bohr jngen 56,66 und 68 sind Lagerhülsen 82,84 und 86 eingesetzt, wie aus F i g. 3 zu erkennen ist. Der Verriegelungsstift 70 ist durch Einleiten von Druckmittel in die Kammer 88 in die fluchtenden Bohrungen einfahrbar und durch Zuleiten von Druckmittel in die Kammer 90 aus ihnen ausfahrbar.
Ein Nachlaufarm 92 ist bei 94 schwenkbar mit der Kolbenstange 44 verbunden und ist an seinem anderen Ende (nicht dargestellt) z. B. am Getriebegehäuse 20 gelagert. Der Nachlaufarm 92 umfaßt eine oder mehrere Gleätverbindungen 96 irgendwo zwischen seinen Enden, damit der Kolben 42 mit der Kolbenstange 44 bezüglich des Zylinders 46 verschiebbar ist, jedoch keine Drehbewegung in bezug auf diesen ausführen kann. Auf diese Weise bleibt der Ansatz 54 immer in der gleichen Drehlage in bezug auf die Ansätze 62 und 64, so daß die Bohrungen 66, 56 und 68 durch Verstellung des Kolbens 42 aufeinander ausgerichtet werden können, wenn eine Verriegelung des Einstellwinkels erforderlich ist.
Wie in F i g. 2 durch den Spalt 98 angedeutet ist, wird der Einstellwinkel der Rotorblätter bei einem kleinen kollektiven Einstellwinkel verriegelt. Der Spalt 98 ist für eine zusätzliche Bewegung der Stellmotore erforderlich, um einen kleinen zyklischen Stellwinkel einstellen zu können, der jenseits der für das Beiklappen festgelegten Anstellwinkelverriegelungsebene liegt.
Es ist zwar nur ein Stellmotor 40 beschrieben worden, es sind jedoch drei Stellmotore in Umfangsrichtung um den stationären Teil 32 der Taumelscheibe 30 angeordnet, wie es zur Festlegung einer Ebene der Taumelscheibe und der Rotorblätter erforderlich ist.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in den F i g. 4 bis 7 dargestellt und wird nun beschrieben. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Zylinder 46 an den Punkten 50 und 52 schwenkbar an dem stationären Teil 32 der Taumelscheibe bzw. an einem Festpunkt, wie dem Getriebegehäuse 20, befestigt. Der Kolben 42 und die Kolbenstange 44 sind entlang der Achse 45 verschiebbar, so daß der Zylinder 46 den stationären Teil und der Kolben 42 mit der Kolbenstange 44 den beweglichen Teil des Stellmotors 40 bildet. In der Ausführungsform nach den F i g. 4 bis 7 tragen gleiche Bauteile wie in den Fig. 1 und 2 gleiche Bezugszahlen. Der Zylinder 46 hat eine zylindrische Hülse 100, die konzentrisch zur Achse 45 ist, und die Kolbenstange 44 hat eine ebenfalls zur Achse 45 konzentrische und die Hülse 100 überlappende zylindrische Hülse 102. Wenn der Kolben 42 in dem Zylinder 46 durch Einleiten von Druckmittel in die Kammern 104 oder 106 verstellt wird, bewegen sich die Hülsen 100 und 102 entlang der Achse 45 in Bezug zueinander und die Taumelscheibe 30 wird zur Änderung des Einstellwinkels der Rotorblätter 12 betätigt.
Eine Dichtung 108 verhindert das Eindringen von Schmutz zwischen die Oberflächen der Hülsen 100 und 102, und Öffnungen 110 gestatten das Abführen von Kondensat oder anderen Verunreinigungen.
Gemäß Fig. 5 hat die Hülse 100 einander im wesentlichen diametral gegenüberliegende Bohrungen 114 und 116, und die Hülse 102 hat einander im wesentlichen diametral gegenüberliegende Bohrungen 118 und 120. Zur Aufnahme von Verriegelungsstiften 70a und 706 sind die Bohrungen 114 und 118 sowie die
Bohrungen 120 und 116 aufeinander ausgerichtet. Die Verriegelungsstifte 70a und 70b sind einteilig mit den Kolben 74a und 746 ausgeführt, die entlang den Achsen 76a und 766 der Zylinder 78a und 780 von Stellmotoren 72a und 726 verschiebbar sind. r>
Da die Bohrungen 114 bis 120 auf gegenüberliegenden Seiten von der Achse 45 gleichweit entfernt sind und deshalb mit den Verriegelungsstiften 70a und 70b zusammenwirken, die ebenfalls auf gegenüberliegenden Seiten der Achse 45 gleichweit entfernt sind, werden in den Stellmotoren 40 durch diese Verriegelungsvorrichtung einander aufhebende Biegemomente erzeugt.
Die Verriegelungsstifte 70a und 706 werden durch Einleiten von Druckmittel, wie z. B. Hydrauliköl, in die Koibenkammern auf entgegeiiliegenden Seiten der S3 Kolben 74a und 74b über die Leitungen 130, 131, 132, 134 und 136 betätigt.
Damit die Blatteinstellwinkel der Rotorblätter 12 verriegelt bleiben, ist für jeden Verriegelungsstift 70a und 706 ein Verriegelungskolben 140 vorgesehen, der in Fig. 6 zu erkennen ist. In Fig. 6 ist zwar nur ein Verriegelungsstift 70a dargestellt, es sei jedoch erwähnt, daß F i g. 6 auch für die Verriegelungsvorrichtung gilt, die für den Verriegelungsstift 706 verwendet wird. Der Verriegelungskolben 140 für den Verriegelungsstift 70a ragt in eine Ringnut 142 des Verriegelungsstiftes 70a und dient dazu, den Verriegelungsstift 70a in der in F i g. 5 gezeigten verriegelten Stellung zu halten. Der Verriegelungskolben 140 wird durch eine Kolben-Zylinder-Einheit 144 hydraulisch betätigt, die einen in einem so Zylinder 148 verschiebbaren Kolben 146 aufweist. Der Verriegelungskolben 140 kann durch Druckbeaufschlagung des Koibens 146 im Zylinder 148 in Fig.6 nach rechts bewegt werden, und anschließend kann der Verriegelungsstift 70a mittels des Stellmotors 72a in die ausgefahrene Stellung zurückgezogen werden. Da es vorteilhaft ist, die Verriegelungsstifte in ihrer ausgefahrenen Stellung zu verriegeln, wenn keine Verriegelung des Einstellwinkels erwünscht ist, ist ein weiterer Verriegelungskolben 150 für den Verriegelungsstift in seiner ausgefahrenen Stellung vorgesehen. In Fig.6 befindet sich der Verriegelungskolben 150 in seiner ausgefahrenen Stellung und liegt an der äußeren Oberfläche des Verriegelungsstiftes 70a an. Die Verriegelungskolben 140 und 150 sind durch Federn 152 und 154 in Richtung zur Achse 45 belastet. Beim Herausziehen des Verriegelungsstiftes 70a aus der Bohrung 118 wird der Verriegelungskolben 150 nach innen zur Achse 45 verstellt, um so ein unbeabsichtigtes Einfahren des Verriegelungsstiftes 70a in die Verriegeiungssteiiung nach F i g. 5 zu vermeiden. Die Verricgelungsstifte 70a und 706 sind also sowohl in der eingefahrenen Stellung zur Verriegelung des Einstellwinkels nach Fig. 5 als auch in ihrer ausgefahrenen Stellung zur Freigabe des Einstellwinkels verriegelbar.
Eine Verriegelungsvorrichtung nach F i g. 6 wird für jeden Verriegelungsstift 70a und 70b verwendet.
Die Ausführungsform nach den Fig.4—6 hat eine hydraulische Folgesteuereinrichtung, wie sie in F i g. 7 dargestellt ist, die nacheinander einen verriegelten &o Verriegelungsstift zum Ausfahren entriegelt, den Verriegelungsstift zurückzieht und in der ausgefahrenen Stellung verriegelt und umgekehrt nacheinander den verriegelten ausgefahrenen Verriegelungsstift zum Einfahren entriegelt, den Verriegelungsstift einfährt und dann in eingefahrener Stellung verriegelt. Die Hülse 102 der Kolbenstange 44 hat einen Vorsprung 160 (siehe Fig. 4), welcher auf einen Annäherungsschalter 162 ausgerichtet ist, wenn die Hülsen 100 und 102 derart eingestellt sind, daß die Bohrungen 114 bis 120 miteinander fluchten, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Weiler sind Annäherungsschalter 164 und 166 zur Ausrichtung mit Vorsprüngen 168 und 170 des Verriegelungskolbens 140 und des Verriegelungskolbens 150 vorgesehen, und diese Annäherungsschalter 162 bis 166 erzeugen Signale, um dem Piloten zu jeder Zeit mitzuteilen, in welcher Stellung sich der Kolben 42 und die Verriegelungskolben 140 und 150 befinden.
Fig.7 zeigt ein Schema der Folgesteuereinrichtung für die Einstellwinkelverriegelungsvorrichtung, wobei sich die Verriegelungsstifte in der eingefahrenen Stellung befinden. Um die Verriegelungsstifte 70a und 70b in die Verriegelungssteüung nach den Fig. 5 und 7 zu bringen, hat der Pilot die übliche Steuervorrichtung bedient, um den Kolben 42 in dem Zylinder 46 zur gegenseitigen Ausrichtung der Bohrungen 114 bis 120 und zur Ausrichtung des Vorsprunges 160 auf den Annäherungsschalter 162 einzustellen. Anschließend hat der Pilot einen Schalter 52 zum Beiklappen der Rotorblätter betätigt, wodurch die Pumpe 208 über das Ventil 209 mit der Leitung 210 verbunden worden ist. Der Annäherungsschalter 162 überträgt ein Signal über die Leitung 200 zu dem Absperrventil 202, um dessen Kolben 206 mittels der Spule 204 nach rechts zu bewegen. Nachdem der Kolben 206 sich in der äußersten rechten Stellung befindet, gelangt Druckmittel von der Pumpe 208 durch das Ventil 209 in die Leitung 210 und über das Ventil 202 in die Leitung 212 und teilt sich dort auf die Leitungen 214 und 216 auf. Das Druckmittel strömt aus der Leitung 212 durch die Leitung 216 in die Kammer 226 des Kolbens 150a, um denselben in die ausgefahrene Stellung zu drücken. Dann strömt das Druckmittel durch die Leitung 214 und die Leitung 218 in die Kammer 220 des Stellmotors 72a, um den Verriegelungsstift 70a in die Verriegelungsstellung nach F i g. 7 einzufahren, und anschließend gelangt das Druckmittel über die Leitung 222 in die Kammer 224 des Kolbens 140a, um denselben in die Verriegelungsstellung nach F i g. 7 einzufahren, nachdem der Verriegelungsstift 70a in seiner Verriegelungsstellung ist.
Der Annäherungsschalter 162 hat somit nach Ausrichtung der Bohrungen 114—120 in den Hülsen 100 und 102 ein Signal bereitgestellt zum Zurückziehen des Verriegelungskolbens 150a, zum Einfahren des Verriegelungsstiftes 70a in seine Verriegelungsstellung und zum Verstellen des Kolbens 140a in seine Verriegelungsstellung. Ebenso strömt Druckmittel von der Leitung 212 durch die Leitung 228 und betätigt die Verriegelungskolben 1506, 140b und den Verriegelungsstift 706 auf gleiche Weise.
Im folgenden wird noch die Betriebsweise zur Entriegelung des Verriegelungsstiftes in seiner eingefahrenen Stellung und zum Ausfahren des Verriegelungsstiftes zur Freigabe des Einstellwinkels für den Flug mit auseinandergeklappten Rotorblättern beschrieben.
Wenn die Rotorblätter auseinandergeklappt sind, so betätigen Annäherungsschalter des Rotorkopfes (nicht dargestellt) das Ventil 209, um Druckmittel von der Pumpe 208 durch die Leitung 250 zum Zurückziehen des Kolbens 1406 in die Leitung 252 zu leiten. Nachdem der Kolben 1406 zum Entriegeln des Verriegelungsstiftes zurückgezogen ist, strömt das Druckmittel über die Leitung 254 zum Zurückziehen des Verriegelungsstiftes aus seiner eingefahrenen Stellung nach F i g. 7 in
seine Freigabestellung. Nachdem der Verriegelungsstift 70£> auf diese Weise zurückgezogen ist, strömt das Druckmittel dann durch die Leitung 256 und beaufschlagt den Kolben \50b, um ihn in seine Verriegelungsstellung zu drücken, wodurch der Verriegelungsstift 70b r' in der ausgefahrenen Stellung verriegelt wird, nachdem der Kolben 1506 in die Aussparung des Verriegelungsstiftes 70b hineinragt, in die in der Stellung nach F i g. 7 der Kolben \40b hineinragt. Gleichzeitig mit dem Entriegeln, dem Ausfahren und dem Verriegeln des 1() Verriegelungsstiftes 70b strömt Druckmittel durch die
Leitung 258, um auf gleiche Weise den Kolben 140ό zurückzuziehen, dann den Verriegelungsstift 72a auszufahren und anschließend den Kolben 150a zur Verriegelung des Verriegelungsstiftes einzufahren.
Durch den Rotorkopf bereitgestellte Signale betätigen somit die Folgesteuereinrichtung nach Fig. 7, um nacheinander die sich in der Verriegelungsstellung befindenden Verriegelungsstifte zu entriegeln, die Verriegelungsstifte auszufahren und dann in der ausgefahrenen Stellung zu verriegeln.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Verriegelung der Rotorblätter (12) gegen eine Änderung des Blatteinstellwinkels während des Beiklappens der Rotorblätter bei einem Hubschrauber mit einer Taumelscheibe (30) und wenigstens einem Stellmotor (40) mit einem beweglichen und einem stationären Teil (44, 46), (zum Verstellen der Taumelscheibe), gekennzeichnet durch eine mit einander gegenüber-ίο liegenden Bohrungen (118, 120) versehene erste Hülse (102) an dem beweglichen Teil (44) des Stellmotors (40), durch eine mit einander gegenüberliegenden Bohrungen (114, 116), die auf die Bohrungen der ersten Hülse ausrichtbar sind, versehene zweite Hülse (100) an dem stationären Teil (46) des Stellmotors und durch Verriegelungsstifte (70a, 10b), die zum Miteinanderverriegein des beweglichen Teils (44) und des stationären Teils (46) des Stellmotors (40) in die aufeinander ausgerichteten Bohrungen der beiden Hülsen einfahrbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hülsen (100,102) zur Achse (45) des Stellmotors (40) konzentrisch sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Signalerzeugungseinrichtungen (160,162; 164, 168; 166,170), die Signale liefern, um bei aufeinander ausgerichteten Bohrungen (114, 116, 118, 120) der beiden Hülsen (100,102) die Verriegelungsstifte (70a, 7Qb) zu betätigen und um Vorrichtungen (140, 150) zum Verriegeln der Verriegelungsstifte in eingefahrener bzw. ausgefahrener Stellung zu betätigen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Verriegeln der Verriegelungsstifte (70a, 7Qb) in der eingefahrenen bzw. ausgefahrenen Stellung je einen beidseitig beaufschlagbaren Kolben (140, 150) aufweisen und daß die Verriegelungsstifte zu ihrer Betätigung jeweils ebenfalls mit einem beidseitig beaufschlagbaren Kolben (74a, 74b) versehen sind. *o
5. Vorrichtung zur Verriegelung der Rotorblätter (12) gegen eine Änderung des Blatteinstellwinkels während des Beiklappens der Rotorblätter bei einem Hubschrauber mit einer Taumelscheibe (30) und wenigstens einem Stellmotor (40) mit einem beweglichen und einem stationären Teil (44, 46), (zum Verstellen der Taumelscheibe), gekennzeichnet durch an dem stationären Teil (46) bzw. an dem beweglichen Teil (44) des Stellmotors (40) vorgesehene Ansätze (54,62,64) mit aufeinander ausrichtbaren Bohrungen (56, 66, 68) und durch einen zum Miteinanderverriegein des beweglichen Teils (44) und des stationären Teils (46) des Stellmotors (40) in die aufeinander ausgerichteten Bohrungen einfahrbaren Verriegelungsstift (70).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsstift (70) mittels einer hydraulischen oder pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheit (72) betätijbar ist.
60
DE2307182A 1972-02-18 1973-02-14 Vorrichtung zur Verrieglung von Rotorblättern während des Beiklappens derselben Expired DE2307182C2 (de)

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GB (1) GB1412874A (de)

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