DE230770C - - Google Patents

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DE230770C
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liquid
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00—Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0089—Regulating or controlling systems

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 230770 KLASSE 45 k. GRUPPE
ISAAK LEVITAN in SIMPHEROPOL, Ruszland.
abgeleiteter Flüssigkeitsbewegung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bespritzen von Obstbäumen und Pflanzen mit einer Parasiten vertilgenden Flüssigkeit, deren Durchmischung durch die Bewegung des Kolbens einer in den Flüssigkeitsbehälter eingebauten Pumpe erfolgt.
Vorrichtungen zum Bespritzen von Pflanzen mit in den Flüssigkeitsbehälter eingebauter Pumpe und durch die Kolbenbewegung erzielter Flüssigkeitsbewegung sind an sich bekannt, doch konnte durch die bisher bekannten Vorrichtungen nur eine teilweise Bewegung der in dem Behälter befindlichen Gesamtflüssigkeit erzielt werden, durch die die Konzentration der in Frage kommenden, sich leicht entmischenden Flüssigkeiten nicht gleichmäßig erhalten werden konnte.
Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen dadurch, daß ein doppeltes Um- bzw. Aufrühren der Flüssigkeit dadurch stattfindet, daß diese zunächst durch eine von dem Pumpengestänge hin und her bewegte Schaufel in schräger Richtung nach der Mündung des Saugrohres bewegt wird, während weiterhin durch Rückführung eines Teiles der gehobenen Flüssigkeit durch eine mit injektorartigem Mundstück versehene, von der Spritzleitung abgezweigte und unter das Saugventil geführte Leitung die Flüssigkeit an dieser für die Konzentration der spezifisch schwereren Bestandteile gefährlichsten Stelle aufgerührt wird, so daß stets eine gleichbleibende Konzentration der Flüssigkeit erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen vertikalen Schnitt durch dieselbe und
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den das Saugrohr abschließenden, die Verteilerkanäle enthaltenden Deckel.
Bei dem dargestellten Beispiel ist die eigentliche Pumpe in das Flüssigkeitsgefäß m eingesetzt. Sie besteht aus einem Tauchkolben P, welcher durch den Hebel h und Stange ν in üblicher Weise von Hand bewegt wird. Die Lösung wird in dem Zylinder q durch das Saugventil η angesaugt und gelangt durch das Druckventil m', welches mit dem Saugventil in einer gemeinsamen Kammer g sitzt, in das als Windkessel dienende Rohr k. Als Steigrohr dient das im Deckel 'u befestigte Rohr f. Der Deckel u besitzt außerdem noch eine wagerecht durchgehende Bohrung I und eine seitlich abgezweigte Bohrung 0. An die beiden Mündungen der Bohrung I werden Spritzschläuche p angeschlossen, während an die Mündung der Bohrung 0 die Rückleitung b angeschlossen ist. Von der Öffnung 0 geht die Lösung durch das Rohr b, das T-Stück y, den Hahn r, die Kupplung c und das Rohr a mit Injektormundstück d wieder in das Gefäß m zurück.. Das Injektormundstück d endet in der Nähe des Saugventils kurz über dem
Boden. Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Flüssigkeit am Boden des Gefäßes durchzumischen, während die höherstehende Flüssigkeit von Schaufeln β bewegt wird, die durch die Kolbenstange ν um den am Behälter befestigten Drehzapfen w bewegt werden. Die Schaufeln β bewegen natürlich nur den oberen Teil der Flüssigkeit, können aber den am Boden befindlichen Teil nicht in genügender
ίο Weise aufrühren, um Ablagerungen der in Lösung befindlichen Chemikalien zu verhindern. Es würde also in dem unteren Teil der Flüssigkeit eine zu starke Konzentration der Losung auftreten, wodurch die Pflanzen bzw. Bäume leicht beschädigt werden können.
Die Konstruktion der Vorrichtung spielt für den Erfindungsgedanken keine Rolle, doch kann beispielsweise die Rückleitung so ausgeführt sein, daß bei Verstopfungen des Rohres a oder des Mundstückes d die Leitung α an der Kupplung c oder dem Hahn r abgeschraubt werden kann. Die Ventilsitze der Pumpe werden gegeneinander dadurch abgedichtet, daß der Saugventilsitz beim Einschrauben infolge der entgegengesetzt steigenden Schraubengänge t und s an die Ränder ζ angedrückt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Bespritzen von Obstbäumen und anderen Pflanzen mit in den Flüssigkeitsbehälter eingebauter Pumpe und von der Bewegung des Pumpenkolbens abgeleiteter Flüssigkeitsbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit durch gemeinsame Wirkung einer vom Pumpenantriebsgestänge hin und her geschwenkten Schaufel (e) und durch die Wirkung einer aus der Spritzleitung abgezweigten Rückstromleitung (α) mit injektorartiger Mündung (d) umgerührt wird, wobei die Wirkung dieser beiden Mittel schräg unter das Saugrohr der Pumpe gerichtet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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