DE2307735C2 - Beschickungsvorrichtung - Google Patents
BeschickungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschickungsvorrichtung der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten
Art für eine Verarbeitungsmaschine.
Bei aus den US-PS 33 09 146 und 32 73 943 bekannten Beschickungsvorrichtungen wird die Stützvorrichtung
für die Aufgabeeinrichtung von einem starren und trichterförmigen Behälter gebildet Zu diesem Zweck ist
die Aufgabeeinrichtung, gegebenenfalls mit einer Mischeinrichtung, kombiniert auf der oberen Rahmenplatte
der Stützvorrichtung montiert während die untere Rahmenplatte der Stützvorrichtung auf der
Verarbeitungsmaschine festgelegt ist Mit einer solchen Beschickungsvorrichtung wird pulveriges oder granulatförmiges
Schüttgut der Verarbeitungsmaschine zugeführt die beispielsweise eine Kunststoffverarbeitungsmaschine
ist Aus der Aufgabeeinrichtung wird' das Schüttgut gegebenenfalls über die Mischeinrichtung,
gesteuert in den Behälter abgelassen, von dem es dann ebenfalls gesteuert in die Verarbeitungsmaschine
gelangt Das Schüttgut fließt natürlich aus dem Behälter nicht vollständig ab, sondern verschmutzt seine
Innenwände, was jedoch bei fortlaufendem Betrieb keine Rolle spielt Gefärbtes Schüttgut färbt die
Innenwände des Behälters, da insbesondere pulverförmige oder als Konzentrat zugegebene Farbstoffe sehr
zum Haften neigen. Wenn nun auf eine andere Schüttgutart oder eine andere Einfärbung des Schüttgutes
umgestellt werden muß, bedeutete dies bisher eine außerordentlich lange und teure Stillstandzeit für die
Verarbeitungsmaschine, da die gesamte Stützvorrichtung mit dem darin ausgebildeten Behälter und der
darauf befestigten Aufgabeeinrichtung von der Verarbeitungsmas ihine abgebaut werden und beiseite geschafft
werden mußte. Die Reinigung fand dann an einem außerhalb der Verarbeitungsmaschine liegenden
Platz statt. Dazu war es auch erforderlich, daß zum Beiseiteschaffen des Aufbaues genügend Platz sowie
entsprechende Hebezeuge vorgesehen waren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschickungsvorrichtung der eingangs genannten Art,
insbesondere den von der Trichteranordnung gebildeten Behälter, so auszugestalten, daß bei einer Umstellung
auf ein andersartiges Schüttgut die Reinigung des Behälters vereinfacht und vor allem die bisher
erforderliche Stillstandszeit für die Verarbeitungsmaschine verkürzt wird.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Einrichtung durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1
genannten Merkmale gelöst.
Bei der Umstellung auf ein anderes Schüttgut oder eine andere Einfärbung braucht nur der verschmutzte oder eingefärbte Trichter gelöst und seitlich aus dem Stützgerüst entfernt zu werden. Mit entsprechend ausgebildeten Hilfsvorrichtungen lassen sich auch die Aufgabeeinrichtung und die gegebenenfalls vorgesehene Mischvorrichtung reinigen, ohne daß der beim Reinigen anfallende Ausschuß in die Verarbeitungsmaschine gelangt. Der verschmutzte oder eingefärbte Trichter kann entweder gegen einen neuen und sauberen Trichter ersetzt werden oder in einer getrennt von der Verarbeitungsmaschine vorgesehenen Reinigungsvorrichtung rasch gereinigt werden. Es sind keine Hebezeuge für eine Demontage erforderlich. Die bisher zwangsweise erforderlichen Stillstandszeiten der Verarbeitungsmaschine beim Wechsel von Schüttgütern unterschiedlicher Art oder Einfärbung können auf ein Minimum beschränkt bleiben, da weder die Stützvorrichtung noch die Aufgabeeinrichtung demontiert werden muß. Da solche Trichter aus flexiblem Material gegebebenenfalls nur genauso teuer sind, wie ihr Reinigungsvorgang, können sie nach Gebrauch auch weggeworfen werden. Von primärer Bedeutung ist jedoch die erheblich verkürzte Stillstandszeit für die Verarbeitungsmaschine selbst.
Bei der Umstellung auf ein anderes Schüttgut oder eine andere Einfärbung braucht nur der verschmutzte oder eingefärbte Trichter gelöst und seitlich aus dem Stützgerüst entfernt zu werden. Mit entsprechend ausgebildeten Hilfsvorrichtungen lassen sich auch die Aufgabeeinrichtung und die gegebenenfalls vorgesehene Mischvorrichtung reinigen, ohne daß der beim Reinigen anfallende Ausschuß in die Verarbeitungsmaschine gelangt. Der verschmutzte oder eingefärbte Trichter kann entweder gegen einen neuen und sauberen Trichter ersetzt werden oder in einer getrennt von der Verarbeitungsmaschine vorgesehenen Reinigungsvorrichtung rasch gereinigt werden. Es sind keine Hebezeuge für eine Demontage erforderlich. Die bisher zwangsweise erforderlichen Stillstandszeiten der Verarbeitungsmaschine beim Wechsel von Schüttgütern unterschiedlicher Art oder Einfärbung können auf ein Minimum beschränkt bleiben, da weder die Stützvorrichtung noch die Aufgabeeinrichtung demontiert werden muß. Da solche Trichter aus flexiblem Material gegebebenenfalls nur genauso teuer sind, wie ihr Reinigungsvorgang, können sie nach Gebrauch auch weggeworfen werden. Von primärer Bedeutung ist jedoch die erheblich verkürzte Stillstandszeit für die Verarbeitungsmaschine selbst.
Es ist zwar aus der DE-OS 23 20 318 ein Transportbehälter
bekannt, dessen Trichterteil aus flexiblem Material besteht und der am oberen Trichterende und
am unteren Trichterende jeweils einen ringförmigen Stützkörper besitzt Diese Stützkörper sind jedoch nicht s
unter Ausbildung eines Stützgerüstes miteinander verbunden, d. h. sie bilden keine selbsttragende Einheit,
die die Aufgabe des bekannten, starren Behälters übernehmen könnte, sondern dienen vor allem zur
Stapelung der leeren Transportbehälter oder zum Anhängen eines vollen Transportbehälters an eine
Hebevorrichtung. Abgesehen davon besteht dieser Transportbehälter aus einem zylindrischen Teil und
einem trichterförmigen Teil, jeweils aus flexiblem Material, wobei dieses Material besonders zugfest und
hochwertig sein muß, da es bei gefülltem Transportbehälter insgesamte Füllgewicht aufnehmen muß. Da beim
Entleeren das Gewicht am oberen Versteifungsrahmen hängt, muß auch die Verbindung des zylindrischen
Trichterteils mit dem oberen Versteifungsrahmen entsprechend stark ausgebildet sein, so daß eine lösbare
Befestigung vermutlich konstruktiv nicht möglich ist
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Gemäß Anspruch 2 findet für die Herstellung des Trichters ein durchsichtiger Kunststoff Verwendung,
was eine Sichtkontrolle des im Trichter enthaltenen Schüttgutes zu jeder Zeit und von allen Seiten aus
ermöglicht. Eine solche Sichtkontrolle begünstigt den wirtschaftlichen Betrieb der Verarbeitungsmaschine, da
eine Bedienungsperson so die Menge und Farbe des im Trichter vorhandenen Schüttgutes laufend überwachen
kann.
Anspruch 7 beschreibt eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung.
Bei den bekannten Beschickungsvorrichtungen weisen die Überwachungseinrichtungen einen in den Trichter
hineinragenden Schalter auf, wodurch sich jedoch längere Stillstandszeiten und damit eine verringerte
Wirtschaftlichkeit ergab, da der Schalter beim Wechseln des Schüttgutes jedesmal mit gereinigt werden mußte.
Da der Trichter aus flexiblem Material besteht kann eine entsprechend ausgestaltete Fühleinrichtung außerhalb
des Trichters angeordnet werden, die durch Berührung mit der Wandung des ausdehnbaren
Trichters betätigbar oder auch als induktiver oder kapazitiver Annäherungsschalter ausgebildet sein kann,
welcher auf eine vorbestimmte Standhöhe des Materials im Trichter anspricht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nächstehend
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine zum Teil schematisch dargestellte
Seitenansicht einer Beschickungsvorrichtung einer Ausführungsform,
F i g. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf ein Trichterteil der Anordnung nach Fig.! entsprechend der Linie
2-2,
F i g. 3 eine Seitenansicht des in F i g, 2 gezeigten Trichterteils,
Fig.4 eine vergrößerte Querschnittansicht einer
Einzelheit des Trichterteils,
F i g. 5 eine F i g. 2 entsprechende Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Trichterteils,
F i g. 6 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht des Trichterteils entsprechend der Linie 6-6 in
Fi g. 5 und
F i g. 7 eine vergrößerte Schnittansicht einer Halte-
und Spannvorrichtung entsprechend der Linie 7-7 in Fig. 5.
Die in Fig. 1 gezeigte Unterdruck-Beschickungsvorrichtung
10 hat ein oberes und ein unteres Trichterteil 12 bzw. 14 und eine dazwischen angeordnete Mischeinrichtung
16. Die Beschickungsvorrichtung 10 dient zum Transportieren von fein verteiltem oder granuliertem
Material von einem Vorratsbehälter zu einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere für den Transport von
Material für den Kunststoff-Spritzguß von (nicht gezeigten) Speicherbehältern zu einer (nicht gezeigten)
Spritzgußmaschine.
Zum Fördern des Schüttgutes vom Vorratsbehälter zur Verarbeitungsmaschine wird ein am oberen Ende
des oberen Trichterteils 12 sitzender motorgetriebener Unterdruckförderer 17 in Gang gesetzt um das
Schüttgut über Leitungen 18, 20 anzusaugen und am oberen Ende in das Trichterteil 12 einzubringen. Über
mehrfach vorgesehene Leitungen wie die Leitungen 18, 20 können verschiedene Schüttgüter in verbestimmbaren
Mengenverhältnissen von verschiedenen Vorratsbehältern, beispielsweise bestimmte Mengen neu
hergestellter, ungefärbter Künststoffgranulate und wieder vermahlener Abfälle, gleichzeitig oder nacheinander
in das obere Trichterteil 12 eingebracht werden. Nach dem Füllen des Trichterteils 12 mit den
gewünschten Mengen des Schüttgutes wird eine Konus-Absperreinrichtung 22 betätigt so daß das
Schüttgut aus dem Trichterteil 12 in den Mischer 16 fallen kann. Die Absperreinrichtung 22 sitzt zunächst
dem unteren Ende des oberen Trichterteils 12 und hat ein kegelstumpfförmiges, aufwärts-einwärts verjüngtes
Absperrglied zum wahlweisen verschließen der Auslaßöffnung des Trichterteils 12.
Zunächst dem Mischer 16 ist eine Farbzufuhreinrichtung 24 vorgesehen. Soll der zu verarbeitende
Kunststoff eine bestimmte Farbe erhalten, so wird die Farbzufuhreinrichtung 24 betätigt, um eine bestimmte
Farbstoffmenge an den Mischer 16 abzugeben Die Betätigung der Zuführeinrichtung erfolgt im wesentlichen
gleichzeitig mit dem Eintrag des Rohmaterials in den Mischer 16. Während des Betriebs der Anlage
arbeitet der Mischer 16 kontinuierlich, um damit zu gewährleisten, daß das Schüttgut gleichmäßig mit dem
trockenen Farbstoff überzogen oder gleichförmig mit einem Farbstoffkonzentrat versetzt ist.
Nach dem gründlichen Durchmischen des Ausgangsmaterials wird ein Schieber 26 am unteren Ende des
Mischers 16 geöffnet, so daß das im Mischer 16 enthaltene durchmischte Schüttgut in das untere
Trichterteil 14 fallen kann, aus welchem es dann schließlich in die Verarbeitungsmaschine gelangt. Eine
zunächst dem unteren Ende des Trichterteils 14 vorgesehene Schieber-Absperreinrichtur.g 23 ist wahlweise
betätigbar, um die Verbindung zwischen dem Trichterteil 14 und der Verarbeitungsmaschine freizugeben
oder zu sperren (Fig. 3).
Die Erfindung richtet sich in der Hauptsache auf den Aufbau und die Wirkungsweise des unteren Trichterteils
14. Die über dem Trichterteil 14 angeordneten übrigen Teile der Beschickungsvorrichtung 10 sind von bekannter
Art und beispielsweise in den US-Patentschriften 32 73 943, 33 20 639, 33 09 146, 36 35 377 und 34 31 026
beschrieben. Eine weitergehende Beschreibung dieser Tene der Beschickungsvorrichtung 10 ist daher im
folgenden auf das für das Verständnis von Aufbau und Wirkungsweise des unteren Trichterteils 14 Unerläßliche
beschränkt.
Das untere Trichterteil 14 enthält einen flexiblen
Trichter 30. welcher in einem Stützgerüst 32 aufgehängt ist. Das Stützgerüst 32 hat eine obere Rahmenplatte 34
und eine in senkrechtem Abstand und im wesentlichen parallel dazu angeordnete untere Rahmenplatte 36. Die
Rahmenplatten 34 und 36 sind im wesentlichen ■> rechteckig, wobei die obere Rahmenplatte 34 allseitig
eine größere Kantenlänge hat als die untere. Die Rahmenplatten 34 und 36 sind an ihren Ecken durch
Profile 38 verbunden, so daß ein offenes, schief pyramidenstumpfförmiges Stützgerüst 32 für das untere ι ο
Trichterteil 14 entsteht, in welchem der etwa kegelstumpfförmige flexible Trichter 30 aufgehängt ist.
Die obere Rahmenplatte 34 umgibt eine kreisförmige Eintrittsöffnung 40. Ein Kranzsteg 42 mit einem dem
innendurchmesser der öffnung 40 entsprechenden Außendurchmesser ist zunächst der öffnung 40 abwärts
hervorstehend an der oberen Rahmenplatte 34 befestigt. An seinem unteren Ende hat der Kranzsteg 42
einen auswärts hervorstehenden Halterand 43.
In der in F i g. 1 bis 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Trichter 30 ein beiderseits
offenes, flexibles und transparentes Teil aus einem Vinylharz, Polypropylen od. dergl. von etwa kegelstumpfförmiger
Gestalt. Mit seinem oberen, weiteren Ende ist der Trichter 30 über den Halterand 43 gezogen
und wird durch eine Schnur 44 od. dergl, welche oberhalb des Halterandes 43 um den Trichter 30 herum
festgezogen ist und diesen oberhalb des Halterandes 43 in Anlage am Kranzsteg 42 hält, gesichert. Gegebenenfalls
kann der Trichter 30 am oberen Rand einen Saum aufweisen, um der Schnur 44 Halt zu verleihen. Das
untere Ende des Trichters 30 wird von einer nachstehend beschriebenen Anordnung festgehalten.
Die untere Rahmenplatte 36 ist von einer kreisförmigen Auslaß-Öffnung 46 durchsetzt, an welcher eine
Halterung 48 für den Trichter 30 vorgesehen ist. Die Halterung 48 hat einen inneren und einen äußeren
Trichteransatz 49 bzw. 50 zwischen denen das untere Ende des Trichters 30 einführbar ist. Die Trichteransätze
49 und 50 sind abnehmbar an einem Stutzen 51 -1')
angebracht, welcher mit seinem unteren Ende zunächst der Auslaß-Öffnung 46 starr befestigt ist. Der äußere
Trichteransatz 50 hat einen Zwischenring 52, an dessen
unterem Ende eine Druckmutter 53 drehbar jedoch axial nicht verschieblich angebracht ist. Eine sich
aufwärts erweiternde, mit dem Zwischenring 52 koaxiale Trichterwandung 54 ist nicht abnehmbar am
oberen Ende des Zwischenrings 52 befestigt. Das Innengewinde der Druckmutter 53 steht in Eingriff mit
einem Außengewinde am Stutzen 51. um so den >o
Trichteransatz 5Ö lösbar mit diesem ^u vci binden.
Der innere Trichteransatz 49 hat ein rohrf<>miges
Teil 70, an dessen oberem Ende eine si^h aufwärts
erweiternde Trichterwandung 71 nicht abnehmbar befestigt ist. Der Trichteransatz 49 ist über eine lösbare
Befestigungseinrichtung mit dem Stutzen 51 verbunden, beispielsv/eise über eine Bajonettkupplung mit am
Stutzen 51 einander gegenüber einwärts stehenden Zapfen 73, welche in Bajonettschlitze im rohrförmigen
Teil 70 greifen.
In der in Fig.4 gezeigten unteren Endsteilung des
äußeren Trichteransatzes 50 läßt sich das untere Ende des Trichters 30 zwischen die Trichterwandungen 54
und 71 einführen. Nach dem Einführen des Trichters wird der äußere Trichteransatz 50 durch Verdrehen der
Druckmutter 53 aufwärts bewegt, um den unteren Rand des Trichters zwischen den Trichterwandungen 54 und
71 festzuklemmen. Dadurch M dann das untere Ende des Trichters durch Reibung in der Betriebsstellung
festgehalten.
Der in vorstehend beschriebener Weise befestigte Trichter 30 läßt sich im Falle der Verunreinigung durch
den Farbstoff des für eine abgeschlossene Verarbeitungsserie verwendeten Schüttguts mühelos auswechseln,
indem man lediglich die Druckmutter 53 und die Schnur 44 löst, den verunreinigten Trichter 30 abnimmt
und einen sauberen Trichter an seiner Stelle einsetzt. Der Trichter 30 kann dann an einem von der
Beschickungsvorrichtung 10 entfernten Ort gereinigt werden. Zwischen einzelnen Verarbeitungsserien mit
Schüttgut verschiedener Farbe braucht die Beschikkungsanordnung 10 also nur für die zum Auswechseln
des Trichters 30 und gegebenenfalls zum Abreiben der Innenflächen des Kranzstegs 42 und des Trichteransatzes
48 erforderliche Zeitspanne stillgesetzt zu werden, kann also nahezu kontinuierlich in Betrieb sein. Da
häufig der Arbeitsaufwand zum Reinigen des Trichters im Vergleich zu den relativ niedrigen Gestehungskosten
für den Trichter 30 recht teuer ist, kann es wirtschaftlicher sein, den Trichter wegzuwerfen als ihn
zu reinigen.
Der in F i g. 1 bis 3 gezeigte Trichter 30 ist aus einem durchsichtigen Werkstoff. Die Verwendung eines
durchsichtigen Werkstoffs für den Trichter 30 ermöglicht eine fortlaufende Sichtüberwachung des Schüttguts
im Trichter aus jeder Richtung. Die Sichtüberwachung begünstigt den wirtschaftlichen Betrieb der Anlage, da
eine Bedienungsperson sich jederzeit der Menge und der Farbe des im unteren Trichterteil 14 vorhandenen
Schüttguts vergewissern kann.
in einer vorteilhaften Ausführung der Beschickungsvorrichtung
weist das untere Trichterteil 14 Einrichtungen zum Überwachen und Steuern der jeweils darin
vorhandenen Schüttgutmenge auf.
Bei der erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung 10 gestattet die Verwendung des flexiblen Trichters 30
das Anbringen einer Einrichtung zum Überwachen und Steuern der im unteren Trichterteil 14 jeweils
vorhandenen Schüttgutmenge außerhalb des Trichters 30. Dadurch sind die gleichen Ergebnisse erzielbar wie
mit der bekannten Anordnung der Überwachungseinrichtung, jedoch ohne den Nachteil, daß diese mit dem
Schüttgut in direkte Berührung kommt.
In Fig. I und 3 ist die Einrichtung zum Überwachen
und Steuern der jeweils im unteren Trichterteil 14 vorhandenen Schüttgutmenge als eine Fühleinrichtung
56 dargestellt. Eine Halteschiene 58 ist mit ihrem oberen Ende an der oberen Rahmenplatte 34 befestigt und
ve; läuft von dieser aus abwärts. Die Halteschiene 58
trägt einen Kontaktschalter 60. Der Schalter 60 ist in senkrechtem Abstand derart zwischen den Rahmenplatten
34 und 36 angeordnet, daß eine daran einwärts hervorstehende Berührungs- oder Druckfläche 62 sich
in einer Höhe befindet, welche einer vorbestimmten Standhöhe des Schüttguts im Trichter 30 entspricht Die
Berührungsfläche 62 verläuft in einigem Abstand zur Außenseite des Trichters 30 (F i g. 3). Beim Füllen des
Trichters mit dem zu verarbeitenden Material dehnt sich der Trichter 30 in radialer Richtung. Erreicht die
Standhöhe des Schüttguts im Trichter 30 etwa die Höhe, in der der Schalter 60 angebracht ist, dann dehnt sich der
Trichter 30 an dieser Stelle aus und kommt dabei in Anlage an der Berührungsfläche 62 des Schalters. Durch
die Berührung wird der Schalter geschlossen und gibt ein Ausgangssignal ab, welches in beliebiger Weise in
den Steuerschaltungen der Anlage verwendet werden
kann, beispielsweise zum Schließen oder öffnen der Absperreinrichtung 26 oder zum Ingangsetzen oder
Abstellen des Unterdruckförderers 17.
Wie man in F i g. 3 erkennt, ist die Halteschiene 58 in gewissen Längsabständen von Bohrungen 64 durchsetzt,
welche der Befestigung des Schalters 60 in verschiedener Höhe dienen. Soll der Schalter 60 erst bei
einer größeren Standhöhe des Schüttguts im Trichter 30 schließen, so wird er in einer höher gelegenen Bohrung
64 eingesetzt, und soll er bei kleinerer Standhöhe schließen, so befestigt man ihn in einer tiefer gelegenen
Bohrung. Außerdem können auch Einrichtungen zum Verstellen des Schalters 60 in Querrichtung vorgesehen
sein.
Der Schalter 60 stellt lediglich ein Beispiel für eine Art eines Berührungsschalters dar, welcher auch in
anderer Weise, etwa als Blattschalter oder Miniaturschalter ausgebildet sein kann. Außerdem können auch
Annäherungsschalteinrichtungen verwendet werden, welche ein elektrisches Feld erzeugen und auf
Änderungen des elektrischen Feldes durch im Trichter vorhandenes Schüttgut ansprechen. Da die meisten in
den Trichter gebrachten Kunststoffe elektrisch nicht leitend sind und auch der Trichter selbst aus nicht
leitendem Material sein kann, eignet sich zum Aufspüren des Vorhandenseins von Schüttgut im
Trichter insbesondere eine kapazitive Fühleinrichtung. Sind die in den Trichter eingebrachten Schüttgüter
elektrisch leitend, so kann zum Aufspüren des Vorhandenseins von solchem Schüttgut im elektrischen
Feld auch eine induktive Fühleinrichtung verwendet werden. Durch Veränderung der Stellung des Annäherungsschalters
und damit des elektrischen Feldes läßt sich ein Ansprechen auf verschiedene Standhöhen des
Schüttgutes im Trichter erzielen.
An der in F i g. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform sind zahlreiche Änderungen möglich. So braucht die
Beschickungsvorrichtung insgesamt keinen Mischer mit den dazugehörigen Einrichtungen zu enthalten. Die
Halterungen für den Trichter 30 können in verschiedenster Weise ausgebildet sein, so etwa in Form von
Bändern oder Riemen an den Enden des Trichters. Die Halterung für das untere Ende kann gleich der für das
obere Ende des Trichters sein. Das Stützgerüst 32 kann
einen anderen Aufbau erhalten. Die Halteschiene kann einen sich über ihre Länge erstreckenden durchgehenden
Schlitz haben, so daß sich der Schalter 60 stufenlos und nicht nur in größeren Schritten verstellen läßt Die
Halteschiene kann auch einen runden Querschnitt haben, wobei dann der Schalter 60 einem rohrförmigen
Halter sitzen kann, welcher sich stufenlos entlang der Halteschiene verschieben und etwa mittels einer
Flügelschraube feststellen läßt
In Fig.5 bis 7 ist eine andere vorteilhafte Ausführungsform eines unteren Trichterteils 75 dargestellt
Dieses unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen Trichterteil 14 der ersten Ausführungsform im wesentlichen durch geänderte Einrichtungen
zum abnehmbaren Befestigen eines flexiblen Trichters. Außerdem hat das Trichterteil 75 eine etwas geänderte
Auslaßanordnung.
In der in Fig.5 bis 7 gezeigten Ausführung des
Trichterteils 75 ist ein flexibler Trichter 77 in einem Stützgerüst 78 befestigt Das Stützgerüst 78 hat eine
etwa waagerechte obere Rahmenplatte 80 und eine in senkrechtem Abstand etwa parallel dazu angeordnete
untere Rahmenplatte 82. Die beiden Rahmenplatten 80 und 82 haben im wesentlichen rechteckige Form, wobei
die obere Rahmenplatte 80 allseitig eine größere Kantenlänge hat als die untere. Die Rahmenplatten 80
und 82 sind an ihren Ecken durch Profile 84 verbunden, so daß ein offenes, pyramidenstumpfförmiges Gerüst für
das untere Trichterteil 75 entsteht, in welchem der etwa kegelstumpfförmige flexible Trichter 77 befestigbar ist.
Die obere Rahmenplatte 80 ist von einer etwa
kreisförmigen Eintrittsöffnung 86 durchsetzt. Ein Kranzsteg 88 mit einem dem der Eintrittsöffnung 86
ίο entsprechenden Durchmesser ist mit seinem oberen
Rand abwärts hervorstehend an der Rahmenplatte 80 befestigt. Eine Ringdichtung mit einem dem Außendurchmesser
des Kranzstegs 88 im wesentlichen entsprechenden Innendurchmesser ist so auf den
Kranzsteg 88 aufgezogen, daß sie sich mit ihrer innenfläche an diesem und mit der Oberseite an der
Unterseite der Rahmenplatte 80 in Anlage befindet. Die Dichtung 90 ist aus einem beliebigen, vorzugsweise
elastisch verformbaren Werkstoff und hat im wesentlichen rechteckige Querschnittsform.
Die untere Rahmenplatte 82 hat eine mit der Eintrittsöffnung 85 koaxiale kreisförmige Austritts-Öffnung
92. Eine koaxial mit der öffnung 92 angeordnete Schieber-Absperreinrichtung 94 ist oberhalb der öffnung
92 abnehmbar auf der Rahmenplatte 82 befestigt. Die Schieber-Absperreinrichtung 94 hat am unteren
Ende eine Schieberführung 96, auf der sich ein sich aufwärts erweiternder Trichteransatz 98 erhebt, welcher
an seinem oberen Ende einen radial auswärts hervorstehenden Rand 100 trägt.
Der Trichter 77 ist ein beiderseits offenes, flexibles und transparentes Teil aus einem Vinylharz, Polypropylen
od. dergl. von etwa kegelstumpfförmiger Gestalt Er ist mit seinem weiteren oberen Ende am oberen und mit
seinem engeren unteren Ende am unteren Teil des Stützgerüsts 78 abnehmbar befestigt.
Zur abnehmbaren Befestigung des oberen Endes des Trichters 77 dient ein Haltereifen 102. Dieser ist im
wesentlichen ringförmig und hat einen zwischen dem inneren und dem äußeren Durchmesser der Ringdichtung
90 liegenden Durchmesser. Entlang seinem Umfang stehen in Abständen mehrere Haltezapfen 104
etwa in halber Höhe radial hervor. Die Haltezapfen 104 haben jeweils ein radial auswärts hervorstehendes
« zylindrisches Schaftteil 106, welches mit einem Ende fest
am Haltereifen 102 angebracht ist und am äußeren Ende einen damit koaxialen scheibenförmigen Kopf 108 trägt
Etwas unterhalb des oberen Endes ist der Trichter 77 in Abständen entlang seinem Umfang von mehreren
so Lochungen 110, in folgenden öffnungen genannt,
durchsetzt Die Abstände der öffnungen 110 in ümfangsrichtung entsprechen denen der Haltezapfen
104, und die Durchmesser der öffnungen 110 sind etwas
größer als die der Köpfe 108.
Zum Befestigen des Trichters im Stützgerüst wird ein oberes Endstück desselben in den Haltereifen 102
eingeführt und über dessen oberen Rand umgeschlagen. Das übergeschlagene Teil des Trichters 77 wird so
ausgerichtet daß die öffnungen 110 den einzelnen
Haltezapfen 104 gegenüberstehen, so daß sich die Köpfe 108 derselben durch die Öffnungen 110 stecken
lassen. Nach dem Befestigen des Trichters 77 am Haltereifen 102 wird dieser in nachstehend beschriebener
Weise abnehmbar am Stützgerüst 78 befestigt Das untere Ende des Trichters 77 wird durch Zug etwas
aufgeweitet, so daß es sich ein Stück über den Rand 100
des unteren Trichteransatzes 98 schieben läßt Nach dem Aufschieben des unteren Randstücks des Trichters
über den Rand 100 wird auf den Haltereifen 102 eine axiale Zugkraft ausgeübt, um diesen aufwärts zu
bewegen, bis er mit seinem oberen Rand in abdichtende Anlage an der Dichtung 90 kommt. Bei dieser
Aufwärtsbewegung des Haltereifens 102 bildet sich in der Unterseite des Dichtungsrings 90 eine im wesentlichen
ringförmige Einsenkung 112 als Sitz für den Haltereifen 102. Außerdem wird der Trichter 77 durch
die Aufwärtsbewegung des Haltereifens 102 gespannt, so daß die über dessen Wandung ausgeübte Zugkraft
eine dichte Anlage zwischen dem Rand 100 und dem diesen umgebenden unteren Teil des Trichters 77
bewirkt. Der in vorstehend erläuterter Weise befestigte Trichter 77 weist damit also straffe und faltenlose
Wandungen auf und seine oberen und unteren Enden sind um die Eintritts- und Austritts-Öffnungen 86 bzw.
92 herum vollständig abgedichtet.
Zur Befestigung des Haltereifens 102 im Stützgerüst 78 können verschiedenartige Vorrichtungen beispielsweise
die in F i g. 5 und 7 gezeigten, als zwei Knebelverschlüsse ausgebildeten Spanneinrichtungen
vorgesehen sein. Diese sind mit einem Fußteil 116 radial
außerhalb der Eintritts-Öffnung 86 an der Unterseite der oberen Rahmenplatte 80 befestigt. Ein Zugglied 118
ist an einem Knebel 120 angelenkt, welcher seinerseits gelenkig am Fußteil 116 befestigt ist und radial einwärts
schwenkbar ist. Der Aufbau und die Wirkungsweise eines solchen Knebelverschlusses ist im einzelnen in der
US-PS 31 27 205 beschrieben und dargestellt.
Zum Befestigen des Haltereifens 102 wird der Knebel 120 abwärts geschwenkt und damit das Zugglied 118
freigegeben, so daß es um seine Anlenkung abwärts schwingen kann. Darauf wird der Reifen 102 in die
einander diametral gegenüber angeordneten Zugglieder 118 eingehängt. Nach dem Einhängen des Haltereifens
102 und dem Aufschieben des unteren Endes des Trichters 77 auf den Rand 100 werden die Knebel 120 in
die in F i g. 7 gezeigte Stellung geschwenkt. Dadurch wird die Aufwärtsbewegung des Haltereifens 102 in die
ringförmige Ausnehmung 112 und das Straffziehen des Trichters 77 bewirkt Zum Abnehmen des Trichters 77
lassen sich die Knebelverschlüsse mühelos öffnen, so daß sich die Zugspannung am oberen und unteren Ende
des Trichters 77 verringert und dieser ohne Schwierigkeit abnehmbar ist.
Zur Steuerung des Austritts des Schüttguts aus dem Trichterteil 75 enthält die Schieberführung 96 der
Absperreinrichtung 94 eine im wesentlichen rechteckige Grundplatte 122, welche abnehmbar auf der unteren
Rahmenplatte 82 befestigt ist und sich mit ihrer uTitcrScitc ΪΓ: Anläge äii deren Obersciic befindet.
Entlag den beiden Längskanten der Grundplatte 122 verläuft jeweils eine Führungsleiste 124. Zwischen den
Führungsleisten 124 sind zwei Verschlußschieber 126 geführt. Die Grundplatte 122 ist von einem Durchlaß
128 durchsetzt, dessen Kreisdurchmesser im wesentlichen gleich dem der Austritts-Öffnung 92 ist. In der
Einbaustellung der Grundplatte 122 ist die öffnung 128
darin mit der Austritts-Öffnung 92 koaxial. Die Verschlußschieber 126 haben an ihren äußeren Enden
jeweils ein Griffteil 130. Sie sind in Längsrichtung der Leisten 124 in waagerechter Ebene verschiebbar, um die
Verbindung zwischen dem Trichter 77 und der
ic Austritts-Öffnung 92 wahlweise freizugeben und zu
unterbrechen.
Die Schieber 126 werden von der Mittellinie der Austritts-Öffnung 92 aus geöffnet bzw. auf diese zu
geschlossen, so daß ein Schüttgutstau an einer Seite de··
! 5 Absperreinrichtung, wie er bei bekannten Ausführungen
mit nur einem Verschlußschieber häufig vorkommt, hier ausgeschlossen ist. Außerdem ermöglicht die Ausführung
mit geteilten Verschlußschiebern eine genauere Steuerung des Schüttgutaustritts aus dem Trichter.
Damit die Schieber 126 nicht unbeabsichtigt ganz aus der Absperreinrichtung herausgezogen werden können,
stehen an der Oberseite der Grundplatte 122 einander diagonal gegenüber zwei Haltestifte 132 hervor, welche
mit seitlichen Ausnehmungen 134 an den Schiebern 126 zusammenwirken.
Die Schieber-Absperreinrichtung 94 ist im Ganzen mühelos abnehmbar auf der Rahmenplatte 82 befestigt
An gegenüberliegenden Ecken der Grundplatte 122 stehen zwei Ansätze 136 seitlich waagerecht hervor. Sie
haben jeweils eine nach Art einer Bajonettkupplung mit einem Schlitz kombinierte Auflauffläche. Von Hand
lösbare Flügelschrauben 138 sind durch die Schlitze hindurch in den Halterahmen 82 geschraubt.
Von der zuerst beschriebenen Ausführungsform des Trichterteils 14 unterscheidet sich das Trichterteil 75
also hauptsächlich durch die Art der lösbaren Befestigung des Trichters und durch die Ausbildung im
Bereich der Austrittsöffnung am unteren Ende. An diesen Einzelheiten sind verschiedene Änderungen
möglich, z. B. kann um das untere Ende des Trichters 77 und den Rand 100 herum ein Druckband gezogen sein,
um die Abdichtung zu gewährleisten. Zum Einhängen und Straffen des Trichters 77 können andere Einrichtungen
als die Knebelverschlüsse 114 vorgesehen sein. Zur
Befestigung des oberen Teils des Trichters 77 am Haltereifen 102 können anstelle der Haltezapfen 104
geeignete Klammern Verwendung finden. Die Ringdichtung 90 kann von Anfang an mit einer Ringnut
gebildet sein, u. dergl. mehr. Auch die beschriebenen
Verfahrensschritte lassen sich verschieden abwandeln. Zum Beispiel kann man erst die Haliezäpien 104 durch
die ihnen zugeordneten Lochungen 110 des Trichters stecken und danach dessen engeres Ende durch den
Haltereifen 102 hindurchziehen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Beschickungsvorrichtung für eine Verarbeitungsmaschine, mit einer auf der Verarbeitungsma-·
schine abgestützten Trichteranordnung, die eine obere und eine untere Rahmenplatte mit je einer
Öffnung aufweist und einen Behälter für Schüttgut bildet, und mit einer auf der Trichteranordnung
oberseitig festgelegten Aufgabeeinrichtung, die an Zuführleitungen angeschlossen ist und eine zum
Innenraum des Trichters führende Ausgabeöffnung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trichteranordnung aus einem die obere und untere Rahmenplatte (34, 36) verbindenden starren Stützgerüst
(32, 78) besteht, in dessen Innenraum zwischen den öffnungen (40, 46; 86, 92) der
RahmenpläUen ein an beiden Enden offener Trichter (30, 77) aus einem flexiblen, faltbaren
Material derart festgelegt ist daß er zwischen den Rahmenplatten herausnehmbar und durch einen
neuen oder gereinigten Trichter ersetzbar ist
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß wenigstens ein Teil der
Wand der Trichter (30, 77) aus einem transparenten Material besteht.
3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß an den Rahmenplatten
(34, 36, 80, 82) des Stützgerüstes (32, 78) innerhalb desselben liegende, lösbare Halterungen
für beide Enden des Trichters (30, 77) angeordnet sind.
4. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der
Halterungen mehrteilig ist, und daß ein Teil der Halterung abnehmbar und vor dem Festlegen des
Trichters (77) mit diesem verbindbar ist.
5. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß der abnehmbare Teil
der Halterung Einrichtungen zum Befestigen des Trichters (77) in einem schlaffen Zustand aufweist,
und daß dieser abnehmbare Teil der Halterung mit dem daran festgelegten Trichterrand mit Spanneinrichtungen
verbunden ist, mit denen der schlaffe Trichter in seiner Längsrichtung spannbar ist.
6. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß dieser abnehmbare
Teil der Halterung ein Haltereifen (102) mit außen vorstehenden Haltezapfen (104) zum Befestigen des
einen offenen Endes des Trichters (77) ist, und daß am Stützgerüst (78) als Spanneinrichtung ein
schwenkbares Hebelgestänge (114) zum Spannen des Trichters mit Hilfe des Haltereifens vorgesehen
ist.
7. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß eine
die Aufgabe des Schüttguts aus der Aufgabeeinrichtung steuernde Fühleinrichtung (56) außerhalb des
Trichters (30,77) im Stützgerüst angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US23196372A | 1972-03-06 | 1972-03-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2307735A1 DE2307735A1 (de) | 1973-09-20 |
| DE2307735C2 true DE2307735C2 (de) | 1983-12-08 |
Family
ID=22871341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
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| US3273943A (en) * | 1962-12-11 | 1966-09-20 | Conair | Material transporting device |
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-
1973
- 1973-02-07 AU AU51901/73A patent/AU5190173A/en not_active Expired
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Also Published As
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| DE2307735A1 (de) | 1973-09-20 |
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