DE2309999C2 - Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektromagnetischer Schwebeführung - Google Patents
Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektromagnetischer SchwebeführungInfo
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Description
5. selbsttragende Schiene nach Anspruch 4, genden Schiene der genannten Gattung für die Stahldadurch
gekennzeichnet, daß bei sich kreuzender bewehrung eine Vereinfachung zu erzielen. Die Lö-Anordnung
der stabförmigen Teile (9, 10) der sung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin,
Stahlbewehrung an den Kreuzungssteilen Isolier- 35 daß Teile der Stahlbewehrung der selbsttragenden
hülsen (11) angeordnet sind. Schiene als ferromagnetische Führungselemente dienen.
Auf diese Weise braucht man zum Erzeugen einer Zusatzkraft keine zusätzlichen Eisenschienen,
sondern es kann der zugleich als Armierung die-
40 nende Baustahl verwendet werden. Damit gelingt es,
mit den aus statischen Gründen ohnehin erforderlichen Bewehrungsstählen Hubkräfte zu erzeugen, die
zu einer Entlastung des Tragsysteras bei Verkleine-
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttragende rung der Kosten für die Fahrbahn und für den Ener-Schiene
aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektro- 45 giebedarf zur Erzeugung der elektrodynamischen
magnetischer Schwebeführung, an denen jeweils min- Kräfte führen.
destens eine primäre stromdurchflossene Leiter- In der Zeichnung ist ein schematisches Ausfüh-
schleife angeordnet ist, welcher mit der Stahlbeton- rungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
schiene verbundene, linienförmig angeordnete, elek- Die F i g. 1 zeigt eine elektrodynamische Trag- und
schiene verbundene, linienförmig angeordnete, elek- Die F i g. 1 zeigt eine elektrodynamische Trag- und
trisch leitende Platten als Sekundärteile und weitere 50 Seitenführungsvorrichtung für ein Fahrzeug 1, das
ferromagnetische Sekundärteile als zusätzliche Füh- mit stromdurchflossenen supraleitenden Spulen 2
rungselemente zugeordnet sind. ausgerüstet ist, die mit linienförmig angeordneten
Es ist bekannt, bei Schwebefahrzeugen die erfor- elektrisch leitenden Platten 3 ein Nullfluß-Tragsyderlichen
Hub- und Seitenführungskräfte dadurch zu stern bilden. Die Platten 3 sind mit Befestigungen 4
erzeugen, daß am Fahrzeug Elektromagnete an- 55 aus Kunststoff- oder Betonrippen bzw. -platten auf
geordnet werden, die mit ortsfesten ferromagneti- der Schiene 5 montiert. Zur Seitenführung dient ein
sehen Schienen auf der Fahrbahn zusammenwirken nach dem gleichen Prinzip arbeitendes Nullfluß-Füh-(Aufsatz
»Elektrisch angetriebene Eisenbahnfahr- rungssystem mit auf dem Fahrzeug 1 angeordneten
zeuge mit elektromagnetischer Schwebeführung« von supraleitenden stromdurchflossenen Spulen 6, die mit
Kemper in der Zeitschrift »ETZ«, 1. 1. 1953, S. 11 60 linienförmig angeordneten elektrisch leitenden Platbis
14). Bei der Anwendung dieses Systems als ten 7 zusammenwirken. Diese Platten 7 sind durch
Tragsystem sind Regeleinrichtungen zur Erzielung Befestigungselemente 8 mit der Schiene 5 verbunden,
einer stabilen Gleichgewichtslage erforderlich. Das- Die Betonbewehrung ist durch ferromagnetische,
selbe gilt für die Anwendung als Seitenführungsvor- stabförmige Teile 9, 10 gebildet, die in zueinander
richtung. Bei diesem Verfahren können nur kleine 65 senkrechten Achsen angeordnet sind. Zur Vermei-Schwebehöhen
bei technisch und wirtschaftlich ver- dung von Schleifen dienen Isolierhülsen 11, die an
tretbarem Aufwand verwirklicht werden. Dies ist bei den Kreuzungsstellen über die Längsteile 10 geschohohen
Fahrgeschwindigkeiten problematisch. ben sind (F i g. 2). Zur Erzielung optimaler Zusatz-
kräfte ist es vorteilhaft, die ferromagnetische Stahlbewehrung über den 'eitenden Platten 7 verstärkt
bzw. verdichtet auszuführen.
Bei der gezeigten Anordnung der Teile 9, 10 der Stahlbewehrung erzeugt das Magnetfeld des Führungssystems
aus Spulen 6 und Platten 7 zusätzliche Hubkräfte, die einen Teil des Gewichts des Fahrzeugs
1 kompensieren. Dadurch kommt es zu einer
Entlastung des Nullfluß-Tiagsystems aus Spulen 2 und Platten 3 und damit zu einer Herabsetzung des
gewichtsabhängigen Energiebedarfs zur Erzeugung der Tragkräfte des Gesamtsystems. Die Teile 9, 10
aus üblichem Baustahl sind darüber hinaus wirtschaftlicher als eine Bewehrung in antimagnetischer
Ausführung oder eine zusätzliche Verlegung einer ferromagnetischen Flachschiene.
Hierzu 1 Blau Zeichnungen
Claims (4)
1. Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für beführung sind an einem Fahrzeug stromdurcbflos-Fahrzeuge
mit elektromagnetischer Schwebefüh- 5 sene Leiterschleifen angeordnet, die bei einer Bewerung,
an denen jeweils mindestens eine primäre gung des Fahrzeuges im Zusammenwirken mit nicht
stromdurchflossene Leiterschleife angeordnet ist, ferromagnetischen Leitereinrichtungen auf der Fahrweicher
mit der Stahlbetonschiene verbundene, bahn Hubkräfte erzeugen, die das Fahrzeug während
linienförmig angeordnete, elektrisch leitende seiner Bewegung in einem stabilen Schwebezustand
Platten als Sekundärteile und weitere ierroma- io halten (deutsche Offenlegungsschrift 1 952 757).
gnetische Sekundärteile als zusätzliche Führungs- Nach einem älteren Vorschlag (deutsche Patentanelemsnte
zugeordnet sind, dadurch ge- meldungP 21 60 666.6) wird ein elektrodynamisches
kennzeichnet, daß Teile (9, 10) der Stahl- Schwebesystem mit einem elektromagnetischen
bewehrung der selbsttragenden Schiene (5) als Schwebesystem kombiniert. Hierbei ist oberhalb des
ferromagnetische Führungselemente dienen. 15 elektrodynamischen Schwebesystems eine fexroma-
2. Selbsttragende Schiene nach Anspruch 1, gnetische Flachschiene so angeordnet, daß sie vom
dadurch gekennzeichnet, daß die als ferromagne- Magnetfeld der primären stromdurchflossenen
tische Führungselemente dienenden Teile (9, 10) Leiterschleifen des elektrodynamischen Systems
der Bewehrung jeweils oberhalb eines hängend durchsetzt wird. Dadurch wird eine zusätzliche Hubausgebüdeten
Sekundärteils, hier Platten (7), an- 20 und Seitenführungskraft mit geringen Verlusten ergeordnet
sind. zeugt, ohne daß dabei eine Regeleinrichtung zur Er-
3. Selbsttragende Schiene nach Anspruch 2, zielung einer stabilen Gleichgewichtslage angewendet
dadurch gekennzeichnet, daß die als ferromagne- zu werden braucht.
tische Führungselemente dienenden Teile (9, 10) Bei einer weiteren bekannten Ausführung (»Erlander
Bewehrung im entsprechenden Einflußbe- 25 ger Tagbtett«, 114. Jahrgang, 5. 10. 1972) einer elekreich
verstärkt ausgebildet sind. trodynamischen Schwebebahn sind die sekundären
4. Selbsttragende Schiene nach einem der An- Leiterplatten für die Hub- und Seitenführungsvorsprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die richtung an einer auf Stützpfählen ruhenden armierals
ferromagnetische Führungselemente dienen- ten Betonbahn befestigt. Dabei ist es erforderlich,
den Teile (9, 10) der Bewehrung schleifenfrei an- 30 eine antimagnetische Stahlbewehrung anzuwenden,
geordnet sind. Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer selbsttra-
geordnet sind. Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer selbsttra-
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|---|---|---|---|
| DE2309999A DE2309999C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektromagnetischer Schwebeführung |
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| JP2411374A JPS49118110A (de) | 1973-02-28 | 1974-02-28 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2309999A DE2309999C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektromagnetischer Schwebeführung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2309999A1 DE2309999A1 (de) | 1974-01-24 |
| DE2309999B1 DE2309999B1 (de) | 1974-01-24 |
| DE2309999C2 true DE2309999C2 (de) | 1974-08-15 |
Family
ID=5873399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2309999A Expired DE2309999C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Selbsttragende Schiene aus Stahlbeton für Fahrzeuge mit elektromagnetischer Schwebeführung |
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| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS49118110A (de) |
| DE (1) | DE2309999C2 (de) |
| FR (1) | FR2219044B3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10122314B4 (de) * | 2001-05-08 | 2005-09-22 | Paul Vahle Gmbh & Co. Kg | Befestigungsvorrichtung für eine Stromschiene an einer Fahrzeugtrasse |
-
1973
- 1973-02-28 DE DE2309999A patent/DE2309999C2/de not_active Expired
- 1973-12-19 FR FR7345571A patent/FR2219044B3/fr not_active Expired
-
1974
- 1974-02-28 JP JP2411374A patent/JPS49118110A/ja active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10122314B4 (de) * | 2001-05-08 | 2005-09-22 | Paul Vahle Gmbh & Co. Kg | Befestigungsvorrichtung für eine Stromschiene an einer Fahrzeugtrasse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2219044A1 (de) | 1974-09-20 |
| FR2219044B3 (de) | 1976-10-15 |
| DE2309999A1 (de) | 1974-01-24 |
| JPS49118110A (de) | 1974-11-12 |
| DE2309999B1 (de) | 1974-01-24 |
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