DE231086C - - Google Patents
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- DE231086C DE231086C DENDAT231086D DE231086DA DE231086C DE 231086 C DE231086 C DE 231086C DE NDAT231086 D DENDAT231086 D DE NDAT231086D DE 231086D A DE231086D A DE 231086DA DE 231086 C DE231086 C DE 231086C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/38—Cord line chalkers
Landscapes
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVr 231086 KLASSE 75 c. GRUPPE
EWALD STELZER in MEISZEN-ZSCHEILA.
Standsäule für Malerzwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Hilfsmittel für
Maler und Anstreicher, welches zum genauen und bequemen Anreißen von Linien sowohl
an den Decken wie an den Wänden dient.
Das Prinzip der Erfindung ist eine bei j eder Zimmerhöhe bis zur Decke einstellbare Standsäule, an welche die Reißschnur angehängt wird, so daß man nur noch das zweite Ende zu halten braucht und nur noch eine Person
Das Prinzip der Erfindung ist eine bei j eder Zimmerhöhe bis zur Decke einstellbare Standsäule, an welche die Reißschnur angehängt wird, so daß man nur noch das zweite Ende zu halten braucht und nur noch eine Person
ίο zu dieser Arbeit nötig ist, statt wie bisher
zwei. Das Anreißen geht dabei viel schneller und bequemer sowie auch genauer vor sich
wie sonst.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar in Fig. 1 eine Hauptansicht
und in Fig. 2 eine ergänzende Einzelheit in der Draufsicht dargestellt.
Die Säule besteht in bekannter Weise aus einer Anzahl (hier z. B. aus drei) Rohre a,
welche sich teleskopartig ineinanderschieben. Sie werden zweckmäßig aus nahtlosem Stahlrohr
hergestellt, doch sind auch andere Materialien verwendbar. Der Oberrand jedes
Rohres außer dem obersten weitet sich zu einer Schelle b, welche mittels Stellschrauben
c angezogen werden kann, und mit der der jeweilige Einschub des nächsten Rohres
festgestellt wird.
In das Unterende ist eine Schraube d eingeführt, an der ein Stiftgehäuse e mit dem
auswechselbaren, durch Stellschraube f gehaltenen Schutzstift g sitzt. Die Schraube
kann also verschieden lang eingestellt werden; eine Kontermutter h sichert sie gegen ungewolltes
Weiterdrehen. Der Stift wird in den Fußboden eingedrückt, wodurch die Säule steht. Letztere wird dann verlängert, bis der
Kopf, aus einer Platte i nebst Nadelspitze k bestehend, an die Decke reicht. An die Nadel
wird das eine Ende der Reiß schnur I gehängt, das andere Ende hält der auf eine
Leiter gestiegene Maler und bewirkt dann das Anreißen. Man stellt immer je zwei Zimmerseiten
mit einer Säulenstellung fertig, indem für die anstoßende Wand die Schnur einfach
herumgeschwenkt wird.
Auf dem obersten Rohr sitzt nach der Erfindung noch ein Schlitten m mit einem Haken
«,der ebenfalls zum Anhängen einer Reißschnur dient, und zwar für die senkrechten
Wände. Der Haken wird an die Wand herangedreht, so daß die Schnur dicht an dieselbe
zu liegen kommt.
Hinsichtlich Fig. 2 ist folgendes zu erläutern. Es wäre umständlich, wenn der Maler
jedesmal erst hinaufsteigen sollte, um den Anfangspunkt der Reißlinien an der Decke
abzumessen. Es ist deshalb nach der Erfindung die Einrichtung getroffen, daß in die
Platte i zwei Schlitze 0 eingeschnitten sind und in diesen sich je ein Stutzen j>
dreht, auf welchem je ein ähnliches Teleskoprohr q sitzt, wie es die Säule selbst darstellt. Das
Rohr ist mit Maßstrichen r versehen. Der
Claims (1)
- Maler zieht am Boden die wagerecht hinausgeklappten Arme auf diejenige Länge aus, welche dem jeweils gewollten Wandabstand entspricht; nach dem Aufrichten der Stange braucht er dann nur die beiden Anne an die Wand anzulegen, und die Spitze k wird sofort auf dem richtigen Punkte stehen.Pateistt-AnSPRUcη :
Standsäule für Malerzwecke, gekennzeichnet durch zwei auf bestimmte Entfernung einstellbare Anlegearme (p, q, r) und eine auf der Stange drehbare und verschiebbare Anhängevorrichtung (m, n) für die Reißschnur.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231086C true DE231086C (de) |
Family
ID=491235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT231086D Active DE231086C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231086C (de) |
-
0
- DE DENDAT231086D patent/DE231086C/de active Active
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