DE231732C - - Google Patents
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- DE231732C DE231732C DENDAT231732D DE231732DA DE231732C DE 231732 C DE231732 C DE 231732C DE NDAT231732 D DENDAT231732 D DE NDAT231732D DE 231732D A DE231732D A DE 231732DA DE 231732 C DE231732 C DE 231732C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/02—Incandescent bodies
- H01K1/14—Incandescent bodies characterised by the shape
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- JVl 231732 KLASSE 21/. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Metallfadenlampe mit verhältnismäßig kurzem, dickem Metallfaden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1910 ab.
Bei Metallfadenlämpen mit einem verhältnismäßig kurzen und dicken Metallfaden, wie
er besonders bei kleinen Niederspannungslampen vorkommt, oder bei Lampen, bei denen
die zwischen zwei Haltern oder Elektroden gelegenen Fadenstücke nur sehr kurz sind,
macht sich ein Übelstand außerordentlich stark bemerkbar, der darin besteht, daß in der Nähe
der Halter oder Elektroden infolge starker
ίο Wärmeableitung der Draht viel schwächer
glüht. Dadurch wird die Ökonomie dieser Lampen bedeutend herabgemindert. Um trotzdem
Lampen von der gleichen Ökonomie zu erhalten, wie sie mit langen, sehr dünnen Fäden erzielt werden kann, ist man im allgemeinen
genötigt, die Gesamttemperatur des Fadens entsprechend zu steigern. Dadurch tritt aber eine Mehrbelastung des mittleren
Fadenstücks ein, die schädlich wirkt, da man schon bei der normalen Lampe bis auf die
noch rationell verwendbare höchste zulässige Grenze zu gehen pflegt.
Es ist deshalb zweckmäßig, eine Höherbelastung nur desjenigen Teils des Fadens
herbeizuführen, der durch die Wärmeableitung an den Elektroden oder Haltern abgekühlt
wird. Zu diesem Zweck hat man bereits vorgeschlagen, den Querschnitt an diesen Stel-■
len etwas zu vermindern. Das ist jedoch eine äußerst schwierige Maßnahme und hat
gleichzeitig die sehr unangenehme Nebenwirkung, daß die mechanische Festigkeit des
Fadens an diesen Stellen vermindert wird. Gemäß vorliegender Erfindung wird dagegen
in der Weise vorgegangen, daß — unter Beibehaltung annähernd des gleichen Fadenquerschnitts
auf der ganzen Länge ·— der Faden in der Nähe der Elektroden oder Halter eine
geringere Oberfläche erhält, als an den weiter von den Haltern oder Elektroden abgelegenen
Teilen. Es kann dies beispielsweise in der Weise geschehen, daß der Faden in der Nähe
der Elektrodenenden oder Halter einen Querschnitt hat, der sich der Kreisform oder einem
regulären Polygon nähert, während er an den übrigen Stellen eine flachere Querschnittsform
hat. An den Stellen mit geringerer Oberfläche wird die Energieausstrahlung entsprechend vermindert
und hierdurch die Energieverluste durch Wärmeabfuhr derart kompensiert, daß der Faden bis an seine äußersten Enden annähernd
gleichmäßige Temperatur annimmt und insbesondere wegen der gleichmäßig hohen Temperatur auch an den Fadenenden eine
hohe Lichtökonomie zu erzielen gestattet.
Gleichzeitig wird aber auch ein äußerst einfaches Herstellungsverfahren für derartige
Fäden ermöglicht. Dies besteht darin, daß die ursprünglich annähernd kreisförmigen Fäden
durch Hämmern, Pressen, Walzen 0. dgl. breit gedrückt werden und nur in der Nähe
ihrer an die Halter oder Elektroden anzuschließenden Enden ihre ursprüngliche Querschnittsform
beibehalten.
Das Verfahren ist in ganz gleicher Weise anwendbar auf Fäden, die aus gezogenen Metalldrähten
bestehen, und auf Fäden, die auf beliebige andere Weise gewonnen sind. Bei
nicht duktilen Fäden, die aus vorher plastischen Massen gewonnen werden, wird man
(2. Auflage, ausgegeben am 27. Mär\ igii.)
natürlich die Deformation am besten in einem Zeitpunkt vornehmen, da die geformte Masse
noch plastisch genug ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Metallfadenlampe mit verhältnismäßig kurzem, dickem Metallfaden, dadurch gekennzeichnet , daß der Metallfaden bei einem auf seiner ganzen Länge annähernd gleichgroßen Querschnitt in der. Nähe der Elektrodenenden bzw. der Halter geringere Oberfläche hat, beispielsweise von kreisförmigem Querschnitt, als in der Mitte, wo der Fadenquerschnitt eine flache Form, z. B. die einer !Ellipse, aufweist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231732C true DE231732C (de) |
Family
ID=491815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT231732D Active DE231732C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231732C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010168B (de) * | 1952-04-02 | 1957-06-13 | Polaroid Corp | Elektrische Gluehlampe od. dgl. |
| DE1184007B (de) * | 1960-10-13 | 1964-12-23 | Philips Nv | Elektrische Gluehlampe |
-
0
- DE DENDAT231732D patent/DE231732C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010168B (de) * | 1952-04-02 | 1957-06-13 | Polaroid Corp | Elektrische Gluehlampe od. dgl. |
| DE1184007B (de) * | 1960-10-13 | 1964-12-23 | Philips Nv | Elektrische Gluehlampe |
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