DE2321902A1 - Verfahren und einrichtung zur verschluesselten nachrichtenuebertragung - Google Patents
Verfahren und einrichtung zur verschluesselten nachrichtenuebertragungInfo
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Description
P 531 Me/er
Patelhold Pat ent verwertung s- und Elektro-Holding AG, Glarus
Verfahren und Einrichtung zur verschlüsselten Nachrichtenübertragung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Einrichtungen zur verschlüsselten
Nachrichtenübertragung durch Zerlegung der zu übertragenden Klarsignale in Elemente gleicher Länge, welche
sendeseitig durch Verzögerung um wenigstens teilweise ungleiche Zeiten vertauscht und empfangsseitig durch weitere Verzögerung
um wenigstens teilweise ungleiche Zeiten rückvertauscht werden. Die fortlaufend numerierten Elemente e, , e.., e ,... des Klarsignals
χ haben übereinstimmende Länge T (vgl. Fig. 2), und ihre zeitliche Vertauschung führt beispielsweise zum verschlüsselten
Signal y, dessen erstes Element e^ unverzögert im
409839/0596
_ 2 - P 531
Zeitpunkt t = 3T erscheint, während die übrigen Elemente
mit wechselnder Verzögerung auftreten. Nach Uebertragung
des Signals y werden· die Elemente zur Rückgewinnung des ursprünglichen
Klarsignals durch Rückt ausc-hung wieder in die
ursprüngliche Lage gebracht.
Bei den Elementen e , e ,... kann es sich gemäss Fig. 2 um
Impulse der Länge T handeln, die entsprechend einer telegraphischen Nachricht zwischen -1 und +1 oder zwischen O und
getastet sind. Gemäss Fig. 3 kann jedes Element aber auch mehrere Einzelimpulse eines Datensignals s umfassen. Die
Impulse können auch mehrstufig auantisiert sein. Die Bildung
von Elementen, deren Amplitude den in Abständen T gebildeten Abtastwerten
eines stetig veränderlichen Klarsignals s (t) entspricht, ist in Fig. 4 gezeigt. Statt dessen können als
Elemente e.. , e_, ... aber auch Ausschnitte des Klarsignals
s (t) mit gleichbleibender Länge T gemäss Fig. 5 gebildet werden. In Fig. 5· ist auch angedeutet, dass anstelle dieser '.
stetig veränderlichen Signalausschnitte eine Folge von kurzen Einzelimpulsen c (t) zur Bildung der Elemente geeignet ist
(vgl. Element e ). Durch den Verschlüsselungsprozess wird nun die zeitliche Reihenfolge solcher Elemente verändert, während
die Beschaffenheit der einzelnen Elemente unverändert bleiben kann.
403833/0596
- 3 - P 531
Verfahren und Einrichtungen zur Zeltschlüsseiung, d.h. zur
zeitlichen Vertauschung von Nachrichtenelementen, sind z.B. durch die schweizerischen Patentschriften Nr. 212 7^2 und
232 786 bekanntgeworden. Dabei wurde bereits angegeben, wie
durch periodisch betätigte Schalter Auslassungen und auch Wiederholungen einzelner Elemente zu vermeiden sind. Eine
in kurzen Abständen erfolgende periodische Wiederholung des Vertauschungsprogramms ist aber aus kryptologischen Gründen
unerwünscht. In der schweizerischen Patentschrift Nr. 518
wurde deshalb ein Verfahren beschriebens welches die Steuerung
des Vertauschungsprozesses durch Zufallssignale ermöglicht, wodurch periodische Wiederholungen des Vertauschungsprogrammes
während einer Uebertragung vermieden werden. Diese Steuerung
wird durch ein besonderes Belegungsregister erzielt, das den erforderlichen Gesamtaufwand allerdings erheblich vergrössert.
Der Gesamtaufwand bekannter Einrichtungen ist zudem auch verhältnismässig
gross, weil die verwendeten Speicher gewöhnlich nur teilweise mit Nachrichtenelementen gefüllt sind, während
mindestens 50 % der Speicherplätze in jedem Zeitpunkt unbelegt bleiben.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden durch
paarweise Vertauschung von je zweiElementen, die einen bestimmten
gegenseitigen Abstand haben, auf der Sendeseite und
409839/05 9 6
; -P. 531
: ; " ■ ' ■ ■■■■'■■ _ ij - Γ " V '
paarweise Rücktauschung der gleichen Elemente auf der Empfangsseite, wobei die zur Vertauschung bzw. Rücktauschung kommenden
Elementpaare sendeseitig und empfangsseitIg durch beidseitig
übereinstimmende unregelmässige Folgen von Steuerimpulsen
bestimmt sind, und wobei die den Elementpaaren nicht angehörenden Elemente sende- und empfangsseitlg um eine feste
Zeit T verzögert werden, während das zuerst eintreffende Element Jedes Paares sende- und empfangsseitlg um die doppelte
Zeit 2T verzögert und das zweite Element nicht verzögert wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 6-23 beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 6 eine Schaltung zur Durchführung der paarweisen Tauschung
von Nachrichtenelementen,
Fig. 7 und 8 schematische Darstellungen der Täuschung: benachbarter
Elemente,
Fig. 9 und 11 Schaltungen zur Gewinnung von Steuersignalen für
die Betätigung der Vertauschungsschalter aus Schlüsselsignalen,
FIg. IO und 12 Beispiele von Schlüsselsignalen und daraus
gewonnenen Steuersignalen,
Fig. 13 eine Schaltung zur palrweisen Vertitüschung von nicht
- 5 - P 531
benachbarten Elementen mit zugehöriger Schaltung zur
Gewinnung der Steuersignale,
Fig. 14 und 15 schematische Darstellungen der paarweisen
Tauschung nichtbenachbarter Elemente,
Fig. 16 und.17 eine Schaltung zur wiederholten paarweisen
Tauschung mit Schlüsse!signal-Aufbereitung sowie eine
Schaltung zur wiederholten paarweisen Rücktauschung
mit Schlüsselsignal-Aufbereitung,
Fig. 18 eine schematische Darstellung der wiederholten paarweisen Täuschung,
Fig. 19 eine Darstellung der bei wiederholter paarweiser
Tauschung auftretenden Verzögerungszeiten,
Fig. 20 eine Schaltung zur Permutierung nach gleichbleibendem
Programm,
Fig. 21 und 22 schematische Darstellungen von Permutierungen
nach gleichbleibendem Programm,
ein Blockschaltbild von Einrichtungen zur Zeitschltisselung
durch paarweise Element-Tauschungen in Verbindung
mit Permutierungen nach festem Programm und zur Entschlüsselung durch paarweise Element-Tauschungen in
Verbindung mit Permutierungen.
409839/0596
λ - ; . 6. :; ;,.·■ ρ 53ΐ
Eine Erläuterung der Erfindung erfolgt nun zunächst anhand von
PIg. 6, welche eine einfache Schaltung zur Durchführung der
paarweisen Tauschung von Elementen zeigt. Die Schaltung enthält einen Verzögerer R mit der Durchlaufzeit T , welche der
Länge eines Nachrichtenelementes entspricht. Dieser Verzögerer kann durch die Schalter H ,H (gezeichnete Stellung) mit der
Eingangsleitung und der Ausgangsleitung der Schaltung verbunden
werden, so dass jeweils ein Element des Klarsignals χ dem Verzögerer zugeführt wird, während gleichzeitig ein
gespeichertes oder verzögertes Element daraus als Äusgangssignal y entnommen wird. Durch einen Impuls des Steuersignals
a mit der Dauer T werden die Schalter dagegen in die mit I
bezeichnete Stellung gebracht, so dass ein Element des Eingangssignals χ jeweils direkt wieder als Element des Ausgangssignals
y auftritt, während das vorausgehende Eingangselement
durch Rückführung vom Ausgang auf den Eingang des Verzögerers weiter gespeichert wird. Die Lage des Elementanfanges im Verzögerer ist durch die veränderliche Länge d
angedeutet»
Bei fehlendem Impuls des Steuersignals a wird also ein Element
e, des Eingangssignals χ gemäss Fig. 7 nach der Zeit T wieder
als Element ^1 des Ausgangssignals y erscheinen. Während der
Dauer des Elementes e^ erscheint dagegen beispielsweise ein
409839/05 9 8
- 7 - . P 531
Impuls des Steuersignals a, so dass dieses Element unverzögert
über den Schalter H zum Ausgang gelangt (in Fig. 7
gestrichelt angedeutet), während das vorausgehende Element e,. über den Schalter H„ auf den Eingang des Verzögerers
zurückgeführt wird und deshalb erst nach einer zusätzlichen Ver'zögerungszeit T , bzw. mit einer Gesamt verzögerung 2T
zum Ausgang der Schaltung gelangt« Der zweimalige Durchlauf ist durch die aus Fig. 7-ersichtliche Lage d der Anfangskante .
des Elementes erkennbar. Während das Element e.. lediglich um
die Zeit T verzögert wird, ist also beim Element ec eine auf
ο ■ ■ .. ο
O verminderte Verzögerung und beim Element e^ eine auf 2T
vergrösserte Verzögerung eingetreten, so dass diese beiden letzteren Elemente in zeitlicher Vertauschung im Ausgangs- ·.
signal y erscheinen. In analoger Weise wird gemäss Fig. 7 auch das Elementenpaar e , e zeitlich vertauscht, während z.B.
das Element e^ ohne Vertauschung übertragen wird. Die gleichen
Vertauschungen sind nun in Fig. 8 nochmals schematisch angedeutet.
Dabei ist' zu beachten, dass der Ze it-Nullpunkt zur Erzielung einer anschaulicheren Darstellung beim Signal y um
T vorverschoben wurde,
ο :
ο :
Es ist zu beachten, dass bei der beschriebenen paarweisen Vertauschung
die Schalter H , H nie länger als während der "Dauer
T eines Elementes betätigt sein dürfen, damit kein Element
409839/0S>§
P 531 - 8 -
länger als 2T gespeichert wird. Beim Steuersignal a sind
ο
deshalb unmittelbare Wiederholungen (z.B. OOIIO) der Schaltimpulse
nicht erlaubt. Zur Gewinnung der Steuersignale a aus einer quasi-zufällig verlaufenden Schlüsselsignal-Impulsfolge
w ist deshalb ein Schlüsselsignal-Zusatz SZ nach Fig.
O- O
geeignet. Durch Verzögerung jedes Einzelimpulses des Schlüsselsignals
w um die Elementlänge T im Verzögerer V entsteht dabei ein Sperrsignal ν , welches einen allfälligen nachfolgenden
Impuls des Schlüsselsignals im Unterbrecher ü unterdrückt. Die Wirkung dieser Unterdrückung ist in Fig. 10 beispielsweise gezeigt. Die unterdrückten Impulse sind dabei
durch Unterstreichung bezeichnet. Nachteilig ist dabei allerdings, dass bei einer ununterbrochenen Folge von 3 oder mehreren
Impulsen alle Impulse ausser dem ersten gelöscht werden. Dieser
Nachteil wird beim Schlüsselsignal-Zusatz SZ nach Fig. 11
vermieden, in dem der Unterbrecher U1 durch die in V verzögerten
Impulse des Steuersignals a.. betätigt wird. Bei einer ununterbrochenen Folge mehrerer Impulse des Schlüsselsignals w wird dabei nur jeder zweite Impuls unterdrückt,
so dass beispielsweise das in Fig. 12 angedeutete Steuersignal
a1 entsteht, das den Forderungen einer paarweisen Elementtauschung
geriürt. In Fig. 11 ist ausser der bereits erläuterten
Einrichtunp: PT zur paarweisen Elementtauschunp ein Schlüsselsignal-Erzeuper
SG anstedeütet, dessan Aufbau und Wirkungsweise
403S39/0596
- 9 - P 531
bekannten Ausführungen entsprechen kann. Einrichtungen zur
Erzeugung von Schlüsselsignalen mit Digitalschaltungen sind z.B. in der schweizerischen Patentschrift Nr, 36l 839 beschrieben.
Je nach Beschaffenheit der Klarsignale χ sind als Verzögerer R zur Element tauschung im Paartauscher PT Digital- oder Analogspeicher
bekannter Ausführung einzusetzen. Es kann sich dabei um Verzflptfrunpsleitungen oder Leitunpsnachbndungen, elektrode
chan Ische Verzögerer (z.B. akustische Systeme) oder auch um
elektromagnetische Speicher (z.H. Magnettonaufzeichnunp· mit
bewegtem Tr-Iper) hitde.'ln. Per.onierr. freeignet sin.l elektrische
iichieberegister, mit welchen dipital getastete Signale (z.B.
nach Plp·. 2 ur, i 3) bei Betrieb mit entsprechender Taktfrequenz
ohne weiteres zu speichern sind. Bei Analogsipnalen (z.B. nach
Flg. Ί und S) int periodische Abtastung und Speicherung der
Abta:3twe:rte (c(t) in Pi fr. 5) erforderlich. "Diese Ahtastwerte
können iiioh durch BinSrco-1 iVrunp in entsprechende Lnipulsrruppen
t werden, deren 5'ppicherung dann mit" Digitalspeichern
'fd gro'sserer Stufenzahl erfolgt. Beli-i P'iartauscher
PT. nach FIp-. il 1st in diesem Fall die"Vbr'iChalt unp eines
AnaloF./Digit ti-Umsetzers zur .Gewinnung clip·italer.· Eingan>i;-signale
aus dem KL.irsignal χ sowie Mnchschaltnnp eines Digital/
AnalQg-ümsetzer.s" zur ^.ewinnunK von Ausgan^ss Lgnalen-y in Analor
form erforderlich. Anstelle der Binäre cxi ierung ist aber auch
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Deltamodulation möglich. Die Umschalter H-. , H_ werden zweckmä'ssig
durch entsprechend gesteuerte Halbleiter-Schaltelemente realisiert, ebenso der Unterbrecher U, im Schlüsselsismal-Zusatz
SZ,.
Die Wirksamkeit der Zeitschlüsselunp wird gesteigert durch
paarweise Vertauschung von Elementen, die nicht unmittelbar benachbart sind. In FIf. 13 1st eine Einrichtung PT_ zur paarweiiien
Vertauschung von ,1e 2 Elementen gezeigt, deren Anfänge
einen gegenseitigen Abstand von 3 Elementlängen T aufweisen,
und in Flg. lH und IS sind entsprechende Elementfolgen zur
beisplelsweisen Erläuterung der Funktion dargestellt. Bei der
p-e zeigt en Normalstellung der Schalter H , H, erscheinen die
Elemente les Aur.gangssipnals y gegenüber dem Eingangssignal
χ Uli IT vfr-.öpert, v/enn die Laufzeit des Verzögerers R ebenfalls
■■ Vi1 'betr.1! f'L . Dies ist De l-:vf. IeI sweise der Fall beim F-.lement
.· „ (',ΓιΊ. FIf1 I1'"), da die erwähnten Schalter sowohl bei Zu-■
nihruHF i-l;;- auch bei Kntnalime dienes Elementes in der pre^elgten
Kuhestel Um et sIn i. Uas Element ο v.'ird ,zwar über den Schalter
IL, ebenfalls dem Verzögerer zugeführt, doch wird es nach einem
erstea Durchlauf durch rlie>;;en Verzögerer über den Schalter H^
nochi.rilrj auf dfn F Irif-ang des Verzögerers zurückgeführt , well
dieser tlohiLter zu Λ leser Zelt durch einen Tmpuls des SteuersU'ii.Hls
a_ in die (nicht rpzelchnete) Arbeitsstellung gebracht
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■:■... -11- Τ
wird. Gleichzeitig wird ein Element e^ des Eingangssignals χ
über den ebenfalls betätigten Schalter Ή unverzögert zum Ausgang geleitet (in Fig. IM gestrichelt angedeutet). Erst 3
Elementlängen später erscheint schliesslich das gespeicherte
Element e_ über den wieder in Normalstellung gebrachten
Schalter Hj. im Ausgangssignaly. In analoger Weise werden z.B.
auch die Elemente e.., ej. sowie e_, e_0 vertauscht, während e_
und eη mit einfacher Verzögerung unyertauscht weitergeleitet
werden. Dieser Prozess ist mit den zugehörigen Steuersignalen nochmals in Fig. 15 dargestellt. Die Vorverschiebung des
Zeit-Nullpunktes 1st bei dieser vereinfachten Darstellung wieder
zu beachten. Durch Betrieb mit Steuerimpulsen mit der einheitlichen
Länge T wird erreicht,dass stets mehrere Elemente
entsprechender Länge den Verzögerer durchlaufen.
Zur Vermeidung einer nochmaligen Rückführung aller bereits
zweimalig verzögerten Elemente ist dafür zu sorgen, dass nach einem Impuls des Steuersignals a_ kein weiterer Impuls im Abstand
3T folgt. Aus diesem Grunde ist im Schlüsselsignal-Zusatz SZ_
ο ■ . - "■ 3
ein Sperrschalter U_ vorgesehen, der durch die in V um 3
Element Iringen T verzögerten Impulse des Steuersignals a
betätigt wird, so dass allfällipenachfolpende unerlaubte
Steuerimpulse ausfallen. Auch hier werden die Schlüsselsignale
w , aus denen die Steuersignale a durch Unterdrückung uner-
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- 12 - P 551 _
laubter Impulse gewonnen werden, einem Schlüsselsignal-Erzeuger SG entnommen.
Zur weiteren Erhöhung der Wirksamkeit einer Zeitschlüsselung empfiehlt sich Zusammenschaltung mehrerer Paartauschungsprozesse,
so dass eine Vermehrung der Verschiebungsmöglichkeiten Jedes Elementes zustandekommt. In Fig. 16 ist eine Einrichtung
ZT ersichtlich, bei der eine erste paarweise Vertauschung von Elementen des Klarsignals χ durch den Verzögerer R_ und die Schalter H , H. erfolgt, wodurch ein
Signal y entsteht, dessen Elemente analog zu Fig. 13 und 15
zusätzliche Verschiebungen von 3T oder 6T aufweisen können.
ο ο
Eine zweite paarweise Vertauschung erfolgt dann durch den
Verzögerer R und die Schalter H und H mit kleineren Verschiebungen
analog zu Fig. 6 und 8. Auch der Schlüsselsignal-Zusatz SZ ist entsprechend den ungleichen Verschiebungszeiten
mit Verzögerern V bzw. V entsprechend Fig. 13 bzw. Fig. 11
ausgerüstet. Diese Kaskadenschaltung von 2 paarweisen Vertauschungsprozessen ergibt aus einem Klarsignal x, dessen
Element-Nummern in Fig. 18 mit n(x) bezeichnet sind, zunächst das Zwischensignal y, dessen Element-Nummern n(y) in Fig. 18
ebenfalls angegeben sind, und durch nochmalige paarweise Elementtauschung schliesslich das Ausgangs signal ζ mit den
Element-Nummern n(z). Während im Zwischensignal Verschiebungen von O bzw.+3 Elementlängen auftreten, bringt die zweite Tau-
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-13 - P 531
schung weitere Verschiebungen von O bzw. +_ 1 Element länge,
so dass im Ausgangssignal ζ Verschiebungen von O, + T ,
— ο
+ 2T , +_ 3"T , +_ 1IT gegenüber einer'Mittellage der Elemente
auftreten können. Im Hinblick darauf, dass auch diese Mittellage eine Verschiebung von *JT aufweist, da negative ZeItverschiebungen
nicht möglich sind, erscheinen also die Ausgangselemente der Zeitschlüsselungseinrichtung ZT mit Verzögerungen
von 0, T , 2T , 3T ,... bis ST gegenüber den Eingangselementen. Die beim gezeigten Beispiel auftretenden
Verzögerungen sind in Fig. Ϊ9 als ganzzahlige Vielfache r(n)
der Element länge T über den Element nummern η des Eingangssignals
χ angegeben. Es ist ersichtlich, dass durch 2-malige
Paartauschung bereits eine sehr wirksame Mischung aller Nachrichtenelemente zustandekommt. Dieser Prozess könnte durch eine
oder mehrere weitere Paartauschuneen ergänzt werden. Dabei empfiehlt sich Vermeidung gleicher Speicherzeiten der verschiedenen
Tauschunersprozesse. Die Zahl der möglichen Verschiebungen wird besonders gross bei Abstufung der Soeicherzeiten
nach einem ternären System, indem Verzögerer mit Durchlaufzeiten von T , 3T , 9T , ... = 3 T zur Anwendung kommen
(i = ganze Zahl), weil damit alle Gesamtverzögerungen mT
k+1
zwischen 0 und (3 - 1>T möglich sind (m = ganze Zahl, k = Gesamtzahl der Paar-Vertauschungseinrichtunfren). -
zwischen 0 und (3 - 1>T möglich sind (m = ganze Zahl, k = Gesamtzahl der Paar-Vertauschungseinrichtunfren). -
Zur empfanftsseitigen Rücktauschung der Nachrichtenelemente dient
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-14 -Ζ·" p 531 L
eine Einrichtung, die gemäss Fig. 17 weitgehend der sendeseitigen
Vertauschungseinrichtung entspricht. Aus dem verschlüsselten Empfangssignal z*, das mit ζ übereinstimmt, entsteht
durch eine erste Rücktauschung mit dem-Verzögerer R* und den
Schaltern H*, H* wieder ein Zwischensignal y*, das mit y
übereinstimmt und ' (abgesehen von der Verzögerung des Uebertragungskanals)
gegenüber y um 2T verzögert ist, weil die unvertauschten Elemente sendeseitig und empfangsseitig eine
Verzögerung von T erfahren. Bei der in Fig. 7 gezeigten
Vertauschung der Elemente e,- und e^-kommt Rücktauschung dieser
D ο
Elemente zustande, wenn eine nachgeschaltete analoge Vertauschungseinrichtung im Zeitpunkt des empfangenen Elementes
e einen Steuerimpuls a erhält, so dass dieses Element nicht
weiter verzögert wird, während das vorausgehende Element e/
um 2T verzögert wird und damit gegenüber e_ wieder an den
ursprünglichen Platz gelangt. Auch bei der Einrichtung nach
Fig. 17 müssen deshalb die Steuerimpulse a* der ersten Rücktauschung
mit den Schaltern H*, H* gegenüber den Steuerimpul- sen
a, der in Fig. 16 gezeigten Tauschung mit den Schaltern
H , H um T verschoben sein. Diese Verschiebung wird durch
eine empfangsseitige zusätzliche Verzögerung T des Schlüsselsignals
w* im Verzögerer W* erzielt (Fig. 17)· Dabei wird vorausgesetzt, dass der empfangsseitige SchlÜsselsignalerzeuger
SG* mit dem sendeseitigen Schlüsselsignalerzeuger SG
durch besonders übertragene Hilfssignale u bzw. u* synchroni-
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P 531 -lasiert Ist, beispielsweise nach der in der schweizerischen
Patentschrift Nr. 36I 839 beschriebenen Methode. Bei paarweiser Elementtauschung mit Verschiebungen um 3 Element längen
gemäss PiK- 13 und I1J ist zu beachten, dass ein im sendeseitlgen
Tauschprozess um 6 Elementlängen verschobenes Element e (vgl. Pig, Ik) in der empfaners seit igen Rücktauschung nicht
weiter verzögert werden darf, während das sendeseitig nicht verzögerte Element e>
empfangsseitIg um 6 Element längen zu
verzögern ist. Der Steuerimpuls zur empfangsseitigen Rüektauschung muss also mit dem empfangenen Element e zusammenfallen;
d.h. die Steuerung der Rücktauschung muss gegenüber der sendeseitigen Steuerung um 3T verzögert sein, wenn keine
zusätzlichen Verzögerungen zu berücksichtigen sind. Beim übertragungssystem nach Pig. l6, 17 besteht aber zwischen
den Signalen y und y*,wie bereits erläutert, ein Zeitunterschied
von 2T ,so dass das Steuersignal a* zur paarweisen
Rücktauschung im Verzögerer R*, dessen Durchlaufzeit 3T beträgt,
gegenüber dem Steuersignal R zur paarweisen Tauschung
in R* insgesamt um 3T +2T = 5T verzögert sein muss. Zur Ge-3
000
währleistunpr dieser Verzugszelt ist der Verzögerer W* im
empfangsseitiKen Schlüsselsignal-Zusatz SZ* vorgesehen
(Pig. 17).
Die VJirksamkeit einer Verschlüsselung durch paarweise Element-
409839/0596
- 16 - P 531
tauschung wird auch erhöht durch zusätzliche Permutierung der
Elemente nach einem festen Programm. Eine hierzu geeignete
Einrichtung ZT kann gemäss FIg. 20 zwei Verzögerer R , R_ mit übereinstimmender Durchlaufzeit enthalten. Einzelne Elemente
des Eingangssignals y können diesen Verzögerern über die
Schalter A, bzw. B. zugeführt werden, während die Entnahme von Elementen zur Bildung des Ausgangssignals y? über die
Schalter A_ bzw. B_ möglich ist. Bei unbetätigten Schaltern
Ist jedoch der Verzögererausgang jeweils auf den Eingang
rückverbunden. Eine direkte Weiterleitung von Elementen des Eingangssignals y, zum Ausgang der Einrichtung ist schliess-1
ich über die weiteren Schalter C-, , C" möglich. Die Schalter
A,, A_ werden jeweils gleichzeitig betätigt, ebenso die Schalter
B,, Β- sowie C,j Cp, beispielsweise nach dem in Fig. 21
zuoberst angegebenen periodischen Programm S (wobei die jeweils
nicht angegebenen Schalter in Ruhestellung sind). Die Elemente des Eingangssignals y, sind mit den in Fig. 21 unter dem
Schalterprogramm S angegebenen Nummern fortlaufend numeriert. Darunter (DC) Ist die Durchschaltung durch die Schalter C schematisch
angedeutet. Das Element Nr. 3 wird über die Schalter C
direkt zum Ausgang weitergeleitet, so dass dieses Element unverzögert
Im Ausgangssignal y? (Fig. 21 unten) erscheint. Das
Element Nr. 5 gelangt dagegen über den gleichzeitig betätigten
409839/0 5 96
Schalter A zum Verzögerer R (die Verzögerung in .R ist in
der nächsten Zeile "VR " symbolisch dargestellt), und es wird unmittelbar nach einmaliger Verzöge^ng über A_ zum Ausgang
geleitet. Das Eingangselement Nr. 1T, welches über den Schalter
B zum Verzögerer R~ gelangt (s. nächste Zeile "VR "), wird
dagegen über die nach dieser Zuleitung in Ruhestellung wechselnden Schalter B , B vom Ausgang des Verzögerers auf den
Eingang desselben rückgeführt; es wird daraus erst nach 3
Durchläufen wieder entnommen und dem Ausgangssignal y zugefügt, sobald die Schalter B erneut betätigt werden. Unter der Annahme, dass die Durchlaufzeit eines Verzögerers R mit der Elementlänge T übereinstimmt, ergibt sich durch solche
Speicherungen und Umschaltungen schliesslich ein Ausgangssignal y mit zeitlich vertauschten Elementen, wie dies aus der resultierenden Numerierung in Fig. 21 unten erkennbar ist.
Eingang desselben rückgeführt; es wird daraus erst nach 3
Durchläufen wieder entnommen und dem Ausgangssignal y zugefügt, sobald die Schalter B erneut betätigt werden. Unter der Annahme, dass die Durchlaufzeit eines Verzögerers R mit der Elementlänge T übereinstimmt, ergibt sich durch solche
Speicherungen und Umschaltungen schliesslich ein Ausgangssignal y mit zeitlich vertauschten Elementen, wie dies aus der resultierenden Numerierung in Fig. 21 unten erkennbar ist.
Gegenseitige Verschiebungen der Elemente um grössere Zeiten sind möglich bei vergrösserter Durchlaufzeit der Register R. Bei
einer Verzögerungszeit 3T der Register R_ und R. ergeben sich
die aus Fig. 22 ersichtlichen Verschiebungen, wenn die Schaltersteuerung
entsprechend dem zuoberst angegebenen Programm S
erfolgt. Das Element Nr. 2 wird z.B. über Schalter C direkt übertragen, während das Element Nr. 3 im Verzögerer R um 3 Elementlängen verzögert wird. Das Element Nr. 5 erfährt dagegen im Verzögerer R nach zweimaliger Rückführung eine
erfolgt. Das Element Nr. 2 wird z.B. über Schalter C direkt übertragen, während das Element Nr. 3 im Verzögerer R um 3 Elementlängen verzögert wird. Das Element Nr. 5 erfährt dagegen im Verzögerer R nach zweimaliger Rückführung eine
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Verzögerung von 9T . Eine Verzögerung von 6T erfährt im
gleichen Verzögerer das Element Nr. k, und das Element Nr. 1
wird in R^ sogar um 12T verzögert. Wegen der periodischen
Wiederholung des UmschaltProgramms werden die Elemente Nr. 1,
6, 1,... um gleiche Beträge verzögert, ebenso die Elemente 2j 7, 12.. sowie die Elemente 3, 8, 13,..· usw. Weitere Durchführungsmöglichkeiten
der periodisch wiederholten Vertauschung ergeben sich z.B. durch Erhöhung der Verzögerungszeiten von R1 und R auf 4T oder noch grössere Beträge oder
durch Einsatz von 3 oder mehreren Verzögerern, die in analoger
Weise durch paarweise betätigte Schalter mit den Eingängen und
Ausgängen der Einrichtung verbunden werden-
Eine Zusammenschaltung der erläuterten Einrichtung ZT zur
periodisch wiederholten Permutierung von Nachrichtenelementen mit Einrichtungen PT, und PTp zur paarweisen Tauschung solcher
Elemente ist in Fig. 23 gezeigt. Die Steuersignal-Zusätze
zur Gewinnung der Steuersignale a.. und a„ aus den Schlüsselsignalen w, und Wp sind mit SZ1 und SZp bezeichnet. Ein weiterer
.Steuer signal-Zusatz SZ dient zur Erzeugung der periodisch
wiederholten Steuersignale a für die Betätigung der Schalter
A, B, C der Permutlereinrichtung ZT . In Fig. 23 sind auch die
entsprechenden empfangsseitigen Einrichtungen zur Rückführung
der Vertauschungen und die dabei auftretenden Signale unter
409839/0596
19 -; . p 531
Verwendung gleicher Bezeichnungen gezeigt. Ein zusätzlicher
Stern (z.B. y*) dient zur Unterscheidung gegenüber den sendeseitigen
Einrichtungen und Signale^. Die Durchlaufzeiten der in PT, und PT„ enthaltenen Verzögerer werden zweckmässig ungleich
gewählt, um wieder eine möglichst grosse Vielfalt der erzielbaren Elementverschiebungen zu erhalten. '
Die beschriebene Zusammenschaltung von Einrichtungen zur paarweisen Elementtauschung mit einer Einrichtung zur Element-Permutierung
nach festem Programm führt zu resultierenden Vertauschungen der Nachrichtenelemente, die auch bei Kenntnis
der festen Permutierungen nur noch sehr schwer zu Überblicken
sind. Besonders zu beachten ist dabei der Umstand, dass die Zahl
der möglichen Elementverschiebungen erheblich grosser ist als
bei einfacher paarweiser Elementtauschurp· und dass der erforderliche
Gesamtaufwand, verhältnismässig gering bleibt, weil auch bei den Permutierungen mit optimaler Ausnutzung aller
Signalspeicher gearbeitet wird.
Natürlich ist auch eine Ergänzung der paarweisen.Elementtauschung
durch eine zusätzliche Zeitschlüsselung bekannter Ausführung möglich. Auch.in diesem Fall sind die einzelnen Vertauschungsoperationen
auf der Empfangsseite gegenüber der Sendeseite in umgekehrter Reihenfolge vorzusehen. Es besteht aber auch
die Möglichkeit einer wirksamen Ergänzung der erf-indungs ge-
409839/0596
- 20 - P 531
massen paarweisen Elementtauschung durch Schlüsselungsprozesse
anderer Art wie z.B. zusätzliche Zerlegung der Elemente in Einzelfrequenzbänder, die in vertauschter Frequenzlage
zur Uebertragung kommen. Es besteht insbesondere auch die Möglichkeit einer Aufteilung in zwei oder mehrere Frequenzbänder,
die unabhängig voneinander und nach abweichendem Programm je einer Zeitschlüsselung durch paarweise Elementtauschung
unterzogen werden. Zur Durchführung einer solchen Verschlüsselung sind also neben mindestens zwei Einrichtungen
zur paarweisen Elementtauschung noch besondere Filter zur Aufteilung der Nachricht in mindestens zwei Teilbänder erforderlich.
Die Wirksamkeit der paarweisen Elementtauschung kann auch erhöht
werden durch Zusammenschaltung von zwei oder mehreren Einrichtungen zur paarweisen Elementtauschunpr, bei denen mit
ungleicher Elementlänge gearbeitet wird. Die Elementlängen
stehen zweckmässig in einem ganzzähligen Verhältnis zueinander,
so dass wenigstens ein Teil der Element-Trennstellen für die längeren und kürzeren Elemente gemeinsam ist.
Anstelle einer direkten Uebertragung der verschlüsselten Signale
von der sendeseitigen zur "empf angsseltigen Einrichtung
kann auch eine sendeseitige Aufzeichnung der verschlüsselten
409839/0596
- 21 - P 531
Signale vorgesehen werden, beispielsweise eine Tonbandaufzeichnung.
Diese Aufzeichnung kann dann in einem späteren Zeitpunkt wieder abgetastet und zur Gewinnung der ursprünglichen
Klarsignale der empfangsseitigen Rückschlüsselungseinrichtung zugeleitet werden.
409839/0596
Claims (1)
- - 22 - P 531. .P .a -t .en -t a .η .a ρ r ü c h e ■1.^Verfahren zur verschlüsselten Nachrichtenübertragung durch Zerlegung der zu übertragenden Klarsignale in Elemente gleicher -Länge, welche sendeseitig durch Verzögerung um wenigstens teilweise ungleiche Zeiten vertauscht und empfangsseit-Ag durch weitere Verzögerung um wenigstens teilweise ungleiche Zeiten rückvertauscht werden, gekennzeichnet durch paarweise Vertauschung von je zwei-Elementen, die einen bestimmten gegenseitigen Abstand haben, auf der Sendeseite und paarweise Rücktauschung der gleichen Elemente auf der Empfangsseite, wobei die zur Vertauschung bzw. Rücktauschung kommenden Elementpaare sendeseitig und empfangsseitig durch beidseitig übereinstimmende unregelmässige-Folgen von Steuerimpulsen bestimmt sind, und wobei die den Elementpaaren nicht angehörenden Elemente sende- und empfangsseitig um eine feste Zeit T verzögert werden, während das zuerst eintreffende Element jedes Paares sende- und empfangsseitig um die doppelte Zeit 2T verzögert; und das zweite Element des Paares nicht verzögert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit T mit der Element länge T übereinstimmt (Fig. 11). .409839/0596232- 23 - P 5313. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die. Verzögerungszeit T mit einem ganzzahligen Vielfachen der Elementlänge T übereinstimmt (Fig. 13).4. Verfahren nach Anspruch I3 gekennzeichnet durch wiederholte Durchführung der paarweisen Elementtauschung auf der Sendeseite und der Rücktauschung auf der Empfangsseite, wobei die erste sendeseitige Elementtauschung und die letzte empfangsseitige Elementtauschung durch übereinstimmende Steuerimpülsfolgen bestimmt sind, während die letzte sendeseitige Elementtauschung und die erste empfangsseitige Elementtauschung ebenfalls durch übereinstimmende Steuerimpulsfolgen bestimmt sind (Fig. 16, 17).5. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch gleiche Elementlänge der wiederholten paarweisen Elementtauschungen.6. Verfahren nach Anspruch 4,. gekennzeichnet durch Wiederholung der paarweisen Tauschungen mit ungleicher Elementlänge.7. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Wiederholung der Tauschungen mit veränderter Verzögerungszeit-T (Fig. 16).409839/0596232190?)- 24 - P 5318. Verfahren nach Anspruch 4 und 7S gekennzeichnet durch ein Verhältnis von 1 : 3 bei verschiedenen Tauschungen.9- Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verbindung der paarweisen Elementtauschungen mit einer zusätzlichen Permutierung der Elemente nach gleichbleibendem Programm (Fig. 23).10. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet -durch Verbindung der paarweisen Elementtauschung mit einer zusätzlichen bekannten Zeitschlüsselung mit wechselndem Programm der Elementvertauschung.H. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschlüsselten Signale sendeseitig auf einem Nachrichtenträger aufgezeichnet und empfangsseitig in einem späteren Zeitpunkt wieder von diesem Nachrichtenträger abgetastet werden (Tonbandaufzeichnung).12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenelemente aus impulsförmigen Signalen gebildet werden.13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass409839/05 9 623219^2- 25 - P. 531die Nachrichtenelemente aus einer zweistufig quantisierten Impulsfolge gebildet werden (Fig. 2, 3).14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenelemente aus einer mehrstufig quantisierten Impulsfolge gebildet werden. .15· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente aus Analogimpulsen ohne feste Amplitudenabstufung x gebildet werden.16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente durch Bildung von Abschnitten aus einem veränder-liehen Analogsignal gebildet werden (Fig. 5)·17. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente durch periodische Abtastung eines Analogsignals gebildet werden (Fig. 4, 5)· '18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Element aus einem Einzelimpuls besteht (Fig. 2, 4).19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Element mehrere Einzelimpulse umfasst (Fig. 3j 5)·409839/0596- 26 - P 53120. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.nach Anspruch -1 oder einem der Ansprüche 2 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass sende- sowie empfangsseitig mindestens ein Elementtauscher und mindestens ein Steuerzusatz mit folgenden Merkmalen vorgesehen ist (Fig. 11, 13): "- Der Elementtauscher enthält einen Signalverzögerer mit der konstanten Verzögerungszeit T sowie elektronische Umschalter;- In der Grundstellung der Umschalter ist der Eingang des Verzögerers mit dem Eingang des Elementtauschers und der Ausgang des Verzögerers mit dem Ausgang 'des Elementtauschers verbunden; "- In der Arbeitsstellung der Umschalter Ist der Eingang des Elementtauschers mit dem Ausgang des Elementtauschers und der Eingang des Verzögerers mit dem Ausgang des Verzögerers verbunden; .- Der Steuerzusatz enthält einen elektronischen Unterbrecher, der einzelne Impulse einer quasistatistischen Impulsfolge (Schlüsselsignal) unterbricht;- Der Unterbrecher des SteuerZusatzes wird über einen Impulsverzögerer mit der Laufzeit T durch vorausgehende Impulse betätigt, so dass am Ausgang des Unterbrechers keine ImpulseA09a39/0596- 27 - ' P 531auftreten, die einen gegenseitigen Abstand T aufweisen;- Die Ausgangsimpulse des Unterbrechers bringen die elektronischen Umschalter des Elementtauschers in Arbeitsstellung.21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit T des Signalverzögerers mit der Länge eines Nachrichtenelementes übereinstimmt.22. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit T des Signalverzögerers mit einem ganzzahligen Vielfachen der Länge eines Nachrichtenelementes übereinstimmt. '23. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die vorausgehenden Impulse, welche dem Impülsverzögerer im. Steuerzusatz zugeführt werden, aus dem Eingangssignal des elektronischen Unterbrechers (Schlüsselsignal) bestehen (Fig. 9).2*1. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die vorausgehenden Impulse, welche dem Impülsverzögerer im Steuerzusatz zugeführt werden, aus dem Ausgangssignal des elektronischen Unterbrechers bestehen (Fig. 11).409839/0596- 28 - P 53125. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet; durch Kaskadenschaltung von mindestens zwei Elementtauschern (Fig. 16).26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,dass mindestens zwei Elementtaüscher' ungleiche Verzögerungszeit der Signalverzögerer aufweisen.27. Einrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeiten von zwei Signalverzögerern sich wie1 : 3 verhalten.28. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Elementtaüscher mit ungleicher Elementlänge
arbeiten.29. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch einen
dem Elementtaüscher vorgeschalteten Signalabtaster zur Bildung von Analogimpuls en aus veränderlichen EingangsSignalen.30. Einrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastfrequenz ein Vielfaches der Element-Wiederholungsfrequenz ist. -.'■".31. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass409839/0596homologe Elementtauscher mit den zugehörigen Steuerzusätzen auf Sende- und Empfangsseite in umgekehrter Reihenfolge in Kaskade geschaltet sind (Fig. 17). -' " "32. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet.durch Verschaltung eines Analog/Digital-Umsetzers sowie Ausführung des Signalverzögerers als DigitalverzÖgerer zur Verzögerung von Binärimpulsfolgen der Umsetzer.33· Einrichtung η ach Anspruch 2O5 gekennzeichnet durch Nachschaltung eines Digital/Analog-Umsetzers zur Gewinnung von Analog-Ausgangssignalen aus paarweise vertauschten Elementen.3^1. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch Vorschaltung eines Umwandlers zur Gewinnung einer Impulsfolge aus den Eingangssignalen nach einer Methode der Deltamodulation.35· Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch zusätzliche elektrische Filter zur Aufteilung des gesamten Frequenzbandes der Nachricht in mindestens zwei Teilfrequenzbänder mit separater Zeitschlüsselung der einzelnen Teilfrequenzbänder durch paarweise Elementtauschung nach verschiedenen Vertauschungsprogrammen und separater Entschlüsselung derselben.409839/05 96- 30 - P 53136. Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch die Zusammenschaltung mit einer Zusatzeinrichtung zur Permutierung von Nachrichtenelementen nach gleichbleibendem Programm mit folgenden Merkmalen (Fig. 20):- - Die Zusatzeinrichtung enthält mindestens 2 Verzögerer mit gleicher Verzögerungszeit T1;- Jeder Verzögerer ist mit elektronischen Umschaltern verbunden, welche in Ruhestellung den Eingang des Verzögerers mit dem Ausgang des Verzögerers und in Arbeitsstellung den Eingang des Verzögerers mit dem Eingang der Zusatzeinrichtung und den Ausgang des Verzögerers,mit dem Ausgang der Zusatzeinrichtung verbinden;- Ein elektronischer Zusatzschalter verbindet in Arbeitsstellung den Eingang der Zusatzeinrichtung mit dem Ausgang der Zusatzeinrichtung;- Die elektronischen.Schalter sind durch periodische Steuersignale so betätigt, dass jeweils die Umschalter eines Verzögerers oder der Zusatzschalter während der Dauer eines Elementes in Arbeitsstellung sind.37. Einrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit T, der Verzögerer mit der Elementlänge üb er einstimmt. /' , -409839/0596P 53138. Einrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit Τ» der Verzögerer mit einem ganz zahligen Vielfachen der Elementlänge übereinstimmt.Patelhold Patentverwertungs- und Elektro-Holding AG409839/0596
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |