DE232302C - - Google Patents

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DE232302C
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Germany
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door
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bolt
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/08Locks or fastenings for special use for sliding wings
    • E05B65/0835Locks or fastenings for special use for sliding wings the bolts pivoting about an axis parallel to the wings

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
CARL AUGUST HALBACH in RONSDORF.
Verschlußhebel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Schiebetürschloß, mittels dessen die Tür in beiden Endlagen festgestellt werden kann. Das Verschlußorgan besteht in an sich bekannter Weise aus einem drehbar gelagerten zweiarmigen, an den Enden mit Riegelköpfen versehenen Hebel, von denen jeweilig der eine oder andere in einer solchen Lage durch eine Feder gehalten wird, daß er mit dem Schließblech in Eingriff kommen
ίο kann.
Das Neue besteht darin, daß der eine oder andere Riegelkopf durch Verschieben von mit federnden Druckorganen versehenen Griffen auf der einen oder anderen Seite zum Vorschein und damit zur Wirkung gebracht werden kann. Die Vorteile dieses Schlosses liegen vor allen Dingen darin, daß bei geöffneter Tür kein Riegel aus dem Schloßgehäuse vorsteht, daß dieses selbst in die Tür gelegt werden kann, und daß keine besonderen Handgriffe erforderlich sind (wie z. B. drehbare Drücker), um das Schloß zu handhaben.
Die Zeichnung stellt das Schloß dar; auf derselben zeigt: .
Fig. ι die Stellung des Schlosses bei geöffneter Tür, bei welcher der hintere Riegelkopf eingeschnappt ist und die Tür in der Offenlage hält,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 die Stellung des Schlosses bei geschlossener Tür, bei welcher der vordere Riegelkopf eingeschnappt ist und die Tür in der Schließlage hält.
In die Tür 1 ist das Gehäuse 2 eingelassen, in dem um die Zapfen 3 der bekannte zweiarmige Hebel 4 drehbar gelagert ist. Der Hebel 4 trägt in bekannter Weise an seinen Enden die Riegelköpfe 5, welche durch die Außenwand des Gehäuses hindurchgreifen können, und ist so gebogen, daß immer nur einer der beiden Riegel 5 nach außen vorsteht. Durch einen in der Mitte des Hebels 4 angeordneten Längsschlitz greifen Stangen 6 hindurch, welche die zu beiden Seiten des Gehäuses 2 angeordneten Griffknöpfe 7 miteinander verbinden und Federn 8 tragen, welche sich einerseits gegen eine Gehäusewand legen, andererseits auf den Hebel 4 drücken. Die Länge des Schlitzes des Hebels 4 ist so bemessen, daß jeweils die eine Feder 8 über dem Drehpunkt des Hebels 4 steht, während die andere der Federn auf einen Arm des Hebels 4 wirkt und dadurch den mit diesem verbundenen Riegelkopf 5 nach außen drückt.
Beim Auf- bzw. Zuziehen der Tür 1 verschieben sich die Knöpfe 7 selbsttätig, bis sie einen Anschlag finden, ziehen den einen Riegelkopf zurück und bringen den anderen Riegelkopf zum Vorschein, der in der bezüglichen Endlage der Tür hinter das Schließblech 9 schnappt und die Tür festhält.
Die Wirkungsweise des Schlosses bleibt die gleiche, wenn statt der zwei Druckfedern nur eine auf den Hebel 4 wirkt, indem diese von einem Arm des Hebels über seinen Drehpunkt hinaus auf den anderen Arm gezogen wird,
jedoch wird dadurch der Hub der Griffknöpfe 7 im Gegensatz zu der vorher beschriebenen Anordnung verdoppelt.
Wenn erforderlich, kann der die Riegelköpfe 5 tragende zweiarmige Hebel 4 auch aus einer drehbar gelagerten Flachfeder bestehen.
Das Schloß läßt sich durch eine geeignete Sperrvorrichtung, deren Riegel in die obere, unter den Federn 8 liegende, an der Gehäusewand vorbeigleitende, aus einem Stück bestehende Druckplatte oder in einen der Griffknöpfe eingreift, verriegeln und so die Tür festschließen. Diese Sperrvorrichtung kann von beiden Seiten zu schließen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schloß für Schiebetüren mit einem zweiarmigen, zwei symmetrische Riegelköpfe tragenden Verschlußhebel, dadurch gekennzeichnet, daß. der Verschlußhebel durch Verschieben von mit federnden Druckorganen versehenen Griffen in der einen oder anderen Richtung gedreht und dadurch der für die jeweilige Bewegung bzw. Endlage der Tür erforderliche Riegelkopf (5) zum Vorschein gebracht werden kann, während gleichzeitig der andere Riegelkopf (5) in das Gehäuse (1) zurückgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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