DE232645C - - Google Patents

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DE232645C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/14Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 232645 KLASSE 76 d. GRUPPE
Firma RUDOLPH VOIGT in CHEMNITZ.
Führung für das Spindelkopflager von Kötzerspulmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1910 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung der Gleitführung des Spindelkopflagers an solchen Kötzerspulmaschinen, bei welchen sich die Kötzerspitze auf eine seitlich der Spindel befindliche kegelförmige Leitrolle stützt. .
Bei diesen Maschinen erhält die Spindel ihre Drehung durch einen mit einer Mitnehmer-.büchse versehenen Wirtel, in welchem sich
ίο das untere, kantige Ende der Spindel verschieben kann. Das obere Ende der Spindel dreht sich in einem Lager, welches in einer Geradführung gleitet.
Wenn bei der Bewicklung des Kötzers die Spindel aufwärts steigt,' so wird die freie Länge der Spindel zwischen Kopflager und Antriebwirtel nach und nach größer. Da nun die kegelförmige Leitrolle einen Seitendruck auf die Spindel ausübt, so bewirkt sie eine Durchbiegung derselben, die mit der freien Länge der Spindel zunimmt. Dadurch fällt der Kötzer am unteren Ende stärker aus als beim Anfang, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Um diesem Fehler zu begegnen, mußte man bei den bekannten Anordnungen der Spindelkopflagerführung die ganze Führung in gegen die Senkrechte geneigter Richtung auf den sie tragenden Gestellriegeel aufpassen, wie dies Fig. 2 zeigt.
Diese Maßnahme erfüllt ihren Zweck jedoch nur unvollkommen, denn erstens ist.das Aufpassen jeder einzelnen Führung eine zeitraubende, schwierige Arbeit und zweitens ist man nicht imstande, im Betriebe die Schrägstellung verändern zu können, wie dies zur 40
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Anpassung an eine veränderte Spindelstärke, an das mit dem Kötzerdurchmesser veränderliche Kötzergewicht und an die- veränderliche Schräglage der Leitrolle und die hierdurch bedingte Änderung der Durchbiegung der Spindel notwendig ist.
Es ist nun der Zweck der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die ein schnelles, bequemes und genaues Einstellen der Spindelkopflagerführung ermöglicht.
Erreicht ist dies dadurch, daß die eigentliche Geradführung nicht mehr mit dem am Gestellriegel befestigten Halter aus einem Stück besteht, sondern daß der Halter einen selbstständigen Teil bildet, an welchem die Geradführung in besonderer, den Gegenstand der Erfindung bildenden Weise einstellbar befestigt ist. :
Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist die Spindel α mit ihrem oberen Ende in einem Lager b geführt, welches zwischen den Armen c eines Schiebers d pendelnd aufgehängt ist, um die Spindel zum Abziehen des fertigen Kötzers herausklappen zu können. Der Schieber d führt sich an einer Flachschiene e, welche er umgreift. Die Führungsschiene β ist mit ihren Enden an einem Halter f befestigt, welcher am Gestellriegel g angeschraubt ist. Das untere Ende der Schiene ist an dem mit gewölbter Sitzfläche versehenen unteren Arm h des Halters f mit einer Schraube i befestigt, während sich das obere Ende der Schiene auf zwei im oberen Arme k des Halters f sitzende Schrauben I stützt, gegen welche dasselbe durch eine zwischen letzteren
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angebrachte Anzugschraube m gedrückt wird. Durch wechselseitiges Verstellen der Schrauben I und m kann man nun die Führungsschiene in die gewünschte Schräglage bringen.
Die getroffene Anordnung gestattet eine bequeme und schnelle Einstellung, außerdem ist die Einstellbarkeit sehr feinfühlig, so daß man die kleinsten Abweichungen berichtigen kann, und endlich wird durch die Befestigung der Führungsschiene an ihren beiden äußersten Enden eine ausreichende Standfestigkeit erzielt, welche während der starken Beanspruchung beim Abziehen des fertigen Kötzers Sicherheit gegen unbeabsichtigte Verstellung bietet.
In den Zeichnungen ist noch die Art der Anbringung des das Spindelgewicht teilweise ausgleichenden Entlastungshebels dargestellt, doch bildet diese Anordnung keinen Teil der Erfindung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Führung für das Spindelkopf lager von Kötzerspulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Führung an einem besonderen Halter durch Anzug- und Stützschrauben in der Schräglage einstellbar befestigt ist. ·
2. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die F"ührung (e) als Flachschiene ausgeführt ist, welche der das Spindelkopflager tragende Schieber (d) umfaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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