DE232936C - - Google Patents

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DE232936C
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sheet
brushes
conveyor rollers
shaft
rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/16Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by contact of one face only with moving tapes, bands, or chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H29/041Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being carried by endless chains or bands and introducing into a pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232936 KLASSE 15 d. GRUPPE
als deren Zuführbandleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenausführung für Rotationsmaschinen, welche es ermöglicht, die Greiferketten des Auslegers mit einer geringeren Geschwindigkeit als die Zuführbandleitung anzutreiben,, ohne ein Beulen der Bogen befürchten zu müssen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Verbindung mit einer Zweitourenmaschine
ίο veranschaulicht. Er kann jedoch auch an einer Druckmaschine von irgendeiner anderen beliebigen Gattung angebracht werden.
Fig: ι ist eine teilweise Aufsicht und Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie A-A ■ der Fig. 1 in der Pfeilrichtung gesehen. Fig. 2a bis 5 zeigen Einzelheiten.
Das Auslegen der Bogen geschieht beispielsweise durch die Bogenauslegeketten 10, die in geeigneter Weise angetrieben werden und einen oder mehrere Sätze von Greifern 15 zum Fassen und Auslegen der Blätter tragen.
Wenn die Bogen den Druckzylinder 2 verlassen, gelangen sie zwischen Bogenführungen 20 und Abstreiffingern 21 auf eine endlose Zuführbandleitung i6> an deren äußerem Ende sich Bogenführungen 24 unter dem äußeren Ende der Bogenführungen 20 befinden, so daß die Bogen beim Übergang von der Bandleitung 16 auf den Ausleger 10 zwischen diesen Führungen hindurchgehen.. Die Bandleitung wird beständig durch einen über ihre Wellen laufenden Treibriemen 25 und ein entsprechendes Rädergetriebe von der Antriebswelle aus angetrieben..
Damit die Bogen von der Bandleitung 16 mitgenommen werden, bevor sie aus den vor dem Druckzylinder befindlichen Rollen 33,34 heraustreten, sind Förderrollen vorgesehen, die mit der Geschwindigkeit des Druckzylinders und der Bandleitung angetrieben werden und die Bogen den Greifern des Auslegers mit der Geschwindigkeit der Bandleitung zuführen.
Das untere, auf der Welle 37 sitzende Förderrollenpaar 36, welches in geeigneter Weise durch Riementrieb gedreht wird, besitzt dieselbe Umfangsgeschwindigkeit wie der Druckzylinder und die endlose Bandleitung. Das obere Förderrollenpaar 42 sitzt auf einer Quer welle 41, welche in Armen 43 einer schwingenden Welle 44 ruht. Auf der Welle 37 sitzt ein Stirnrad 45, welches ständig mit, einem Stirnrad 46 der Welle 41 in Eingriff steht, mag die Welle 41 gesenkt oder angehoben sein, also die Rollen 42 und 36 in oder außer Eingriff mit den Blättern stehen.
Zum Heben und Senken der freihängenden Rollen 42 dient eine Daumenscheibe 47 der Welle 7, welche mit einem Zapfen oder einer Rolle 48 einer Verbindungsstange 49 in Eingriff steht, deren oberes Ende mit einem Arm 50 der schwingenden 'Welle 44 verbunden ist.
Für den von den Greifern des Auslegers gefaßten Bogen ist eine Hemmvorrichtung vorgesehen, damit der Ausleger mit einer beträchtlich geringeren Geschwindigkeit als das endlose Förderorgan angetrieben werden kann, ohne daß der Bogen durch die Bandleitung gebeult wird, wenn seine vordere Kante von den Grei-
fern erfaßt ist. Diese besteht aus in Armen 52 einer schwingenden Welle 53 sitzenden Bürsten 51, welche den unter ihnen durchgehenden Bogen mit einer bestimmten Reibung gegen die Bogenführungen 24 pressen, wenn sie durch den Arm 57 der Welle 53 abwärts bewegt werden, der durch die Verbindungsstange 53, die Rolle 55 und die Daumenscheibe 54 der Welle 7 ausgeschwungen wird. Eine das eine Ende der schwingenden Welle 53 umgebende Feder 58 drückt die hemmenden Bürsten 51 ständig in ihre unterste Stellung und bewirkt ebenso den Eingriff der Rolle 55 mit der Daumenscheibe 54. Die Ausbildung und Anordnung der Daumenscheiben 47 und 54 sind derart, daß die Hemmvorrichtung ausgerückt ist, wenn die Bandleitung arbeitet und umgekehrt.
Wenn der Bogen von dem Druckzylinder zwischen die Führungen 20 und die Abstreiffinger 21 gelangt, wird er von den Rollen 33, 34 gefaßt und längs der endlosen Bandleitung weitergeführt, bis seine Vorderkante zwischen die Förderrollen gelangt, deren freihängende obere Rollen dann abwärts bewegt werden und den Bogen vorschieben, bis er durch die Greifer 15 des Auslegers gefaßt wird. Während dieser Zeit sind die hemmenden Bürsten 51 angehoben.
Sowie die Greifer 15 die Vorderkante des Bogens gefaßt haben, werden die Förderrollen angehoben und die hemmenden Bürsten 51 gesenkt, so daß der Bogen gegen die Bogenführungen 24 gepreßt wird. Infolgedessen kann die Bandleitung den Bogen nicht rascher weiterführen als der Ausleger. Gelangt der nächstfolgende Bogen auf die Bandleitung, werden die hemmenden Bürsten gehoben und die freihängenden Förderrollen wieder gesenkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bogenausführung für Rotationsmaschinen, deren Greiferketten langsamer umlaufen als deren Zuführbandleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß Förderrollen (36, 42) mit der Zuführbandleitung (16) so zusammen arbeiten, daß sie den Bogen den Auslegegreifern zuführen, wobei der Bogen nach erfolgtem Greiferschluß durch heb- und senkbare Bürsten (51) gehemmt und von den Förderrollen freigegeben wird.
2. Bogenausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde Tätigkeit der Förderrollen (36, 42) und der Bürsten (51) durch besondere Daumenscheiben (47, 54) gesteuert werden, welche die oberen Förderrollen (42) bzw. die Bürsten (51) abwechselnd anheben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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