DE232965C - - Google Patents
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- Publication number
- DE232965C DE232965C DENDAT232965D DE232965DA DE232965C DE 232965 C DE232965 C DE 232965C DE NDAT232965 D DENDAT232965 D DE NDAT232965D DE 232965D A DE232965D A DE 232965DA DE 232965 C DE232965 C DE 232965C
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- DE
- Germany
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- door
- locking bolt
- bolt
- attached
- approach
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- Expired
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 13
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900
anerkannt.
Vorliegende Erfindung betrifft eine. Verschlußvorrichtung
für Türen von Eisenbahnwagen. Bei Eisenbahnwagentüren wird für gewöhnlich ein Hauptschloß angebracht und
außerdem noch ein Riegel oder Vorreiber, welcher von außen verschlossen wird und bewirken
soll, daß die Wagentür auch nach dem öffnen des Hauptschlosses nicht eher geöffnet
werden kann, bis dieser Verschlußriegel ebenfalls geöffnet wird. Um diese Verschlußriegel,
welche meistens an der Tür saßen, nach ihrem Ausheben aus dem an der Wagenwandung angebrachten
Verschlußhaken in geöffneter Stellung zu halten, damit man dann zu einem beliebigen Zeitpunkt die Tür selbst öffnen
konnte, hat man bereits an der Wagenwandung frei schwingbare Klinken vorgesehen.
Bei diesen Verschlußvorrichtungen stieß der Verschlußriegel beim Schließen der Tür gegen
den Schließkloben, so daß man durch einfaches Zuschlagen der Tür diese nicht schließen
konnte, sondern hierzu es immer nötig hatte, den Verschlußriegel von Hand über den
Schließkloben zu bewegen. Um es zu ermögliehen, daß der Verschlußriegel beim Zuschlagen
der Tür von selbst einklinkt und das richtige Schließen der Tür nicht behindert,
ist nach vorliegender Erfindung an der an sich bekannten, frei schwingbar an der Wagenwandung
angebrachten Klinke ein Ansatz vor- 3« gesehen, welcher für den Riegel als Schließ-.
kloben dient und es vermöge seiner Anlaufflächen zuläßt, daß beim Anschlag des Verschlußriegels
dieser hinter den Ansatz und somit, ohne ihn von Hand besonders bewegen zu müssen, in seine Schließstellung gelangt.
In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. 1 eine Vorderansicht der Verschlußvorrichtung,
welche an der Wagenwandung und der Tür angebracht ist, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt
und Fig. 3 einen wagerechten Schnitt durch die Wagenwandung. Die Fig. 4 bis 8 zeigen
weitere Ausführungsformen der Verschlußvorrichtung.
An der Tür 1 des Wagens ist der Verschlußriegel
2 in bekannter Weise drehbar angebracht. An der Wagenwandung 4 sitzt drehbar auf dem Zapfen 5 eine gewichtsbelastete
Klinke 6, welche in bekannter Weise mit einer in der Richtung auf die Tür 1 vorspringenden
Nase 7 versehen ist, durch welche der Riegel während des öffnens der Tür 1 in
gehobener Stellung gehalten werden kann, um dann nach erfolgtem Öffnen durch sein Eigengewicht
in die wagerechte Lage zurückzugelangen, in welcher der Riegel auf dem Anschlag
14 aufruht.
An dem Arm 9 der Klinke ist nun gemäß
der Erfindung ein in der Richtung auf die Tür ι vorspringender Ansatz 12 angebracht,
dessen rückwärtige Fläche, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, in einem gewissen Abstand von
der Wagenwandung 4 steht. Die Vorderfläche dieses Ansatzes 12 ist bei 13 abgeschrägt und
bildet somit eine Anlauffläche für den Riegel 2, sobald dieser gegen diesen Ansatz 12
beim Schließen der Tür stößt. Der Riegel 2
ίο wird, wenn die Tür aus der geöffneten Stellung
in die geschlossene Stellung geschwungen wird, auf der Fläche 13 in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise in die Höhe gleiten, und sobald er die i höchste Stelle des Ansatzes 12
überschritten hat, fällt der Riegel 2 von selbst vermöge seines Gewichtes wieder nach unten,
so daß er dann hinter den Ansatz 12 zu liegen kommt und somit jetzt ein öffnen der Tür
ohne Anheben des Riegels 2 nicht möglich ist.
Nach den Fig. 4 und 5 ist der Verschlußriegel 2 in ähnlicher Weise an der Tür 1 angebracht.
An dem Arm 9 des Riegels ist ein längs des Armes verlaufender Ansatz 15 angebracht,
welcher eine abgeschrägte Anlauffläche 16 (Fig. 5) besitzt. Dieser Ansatz 15
dient ebenfalls wie der Ansatz 12 zum Festhalten des Verschlußriegels 2 in seiner Schließstellung.
Wird die geöffnete Tür zugeschlagen, so wird das freie Ende des Verschlußriegels 2
gegen die Fläche 16 der dann senkrecht nach unten hängenden Klinke 6 anstoßen, so daß
diese Klinke in die in Fig. 4 punktiert dargestellte Lage schwingt, bis das Riegelende
an diesem Ansatz 15 vorbeigelangen kann.
Hierauf wird die Klinke 6 vermöge ihres Gewichtes oder auch vermöge einer in geeigneter
Weise angebrachten Feder wieder in ihre annähernd senkrechte Stellung zurückschwingen
und sich somit vor dem Riegel einstellen und diesen dadurch in seiner Schließstellung sichern.
Fig. 6 zeigt die Verwendung des Ansatzes 15 mit der Anlauffläche 16 bei geänderter Ausgestaltung
der Klinke.
Man kann auch die beiden Ansätze 12 und 15
zusammen an einer Klinke anbringen, wie dies in den beiden Ausführungsbeispielen Fig. 7
und 8 dargestellt ist. Nach diesen Figuren ist die Klinke 6 wiederum mit einem längs
der letzteren verlaufenden Ansatz, der eine vordere schräge Anlauffläche 16 besitzt, ausgestattet,
und ferner ist am Unterende der Klinke ein wagerecht vorstehender Ansatz 17
angebracht, welcher ähnlich, wie es in den Fig. ι bis 3 dargestellt ist, mit einer abgeschrägten
Vorderfläche versehen ist. In diesem Falle wird beim Schließen der Tür sowohl die
Klinke 6 eine seitliche Schwingung ausführen als auch der Riegel 2 angehoben werden, um
dann vermöge dieser beiden Bewegungen hinter der Klinke niederzufallen. Hierbei wird die
Fläche 16 verhindern, daß der Riegel 2 bei geöffnetem Hauptschloß 10 der Tür durch eine
kleine Bewegung so weit geöffnet wird, daß eine Entriegelung der Tür stattfindet. Man
benötigt bei diesen letzten Ausführungsformen der Verschlußvorrichtung eine verhältnismäßig
große Bewegung für den Riegel· 2, um diesen aus seiner Einklinkung zu befreien. Man
könnte infolgedessen auch die geschilderte Klinkeneinrichtung bei anders gearteten Ver-Schlußvorrichtungen
anwenden, wobei immer der Vorteil sich ergäbe, daß man den Riegel nicht öffnen könnte, ohne eine verhältnismäßig
große Bewegung auszuführen, wodurch ein unbeabsichtigtes Öffnen dieses Riegels erschwert
wird.
Claims (3)
1. Selbsttätiger Verschluß für Eisenbahnwagen mit einem an der Tür angebrachten,
von außen oder von innen zu öffnenden Verschlußriegel und einer an der Wagenwandung vorgesehenen Klinke zum
Offenhalten des Verschlußriegels, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klinke (6) ein
mit schräger Anlauffläche (13) versehener Ansatz (12) angebracht ist, gegen welchen
der Verschlußriegel beim Zumachen der Wagentür anstößt und so gehoben wird, daß er selbsttätig hinter den Ansatz niedergleiten
kann, wodurch die Klinke gleichzeitig als Schließkloben für den Riegel dient.
2. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Verschlußklinke ein senkrechter Ansatz (16) mit abgeschrägter Anlauffläche
(17) angebracht ist, so daß beim Zuschlagen der Tür das Vorderende des Verschlußriegels
die Klinke zur Seite schwingt, um an der Klinke vorbeizugelangen, worauf
die Klinke von selbst nach dem völligen Schließen der Tür in ihre Anfangsstellung
zurückschwingt und somit als Schließkloben für den Riegel dient.
3. Ausführungsform der Verschlußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß außer dem wagerechten, mit abgeschrägter Anlauffläche versehenen Ansatz auch noch ein senkrechter, mit Anlauffläche
versehener Ansatz gemäß Anspruch 2 an der Klinke angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE232965C true DE232965C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=492943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT232965D Expired DE232965C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE232965C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6530277B2 (en) | 1999-05-27 | 2003-03-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Diagnostic system for a valve that can be actuated by a position controller via a drive |
-
0
- DE DENDAT232965D patent/DE232965C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6530277B2 (en) | 1999-05-27 | 2003-03-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Diagnostic system for a valve that can be actuated by a position controller via a drive |
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