DE2331191C2 - Lichtmeßgerät - Google Patents
LichtmeßgerätInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
- G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
- G01J1/10—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
- G01J1/16—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using electric radiation detectors
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Liehtmeßgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Schaltungsanordnung für ein derartiges, aus der DE-OS 20 03 247 bekanntes Liehtmeßgerät weist keinen
geschlossenen Regelkreis auf, d. h. es ist keine Rückkopplungsschleife vorhanden. Das verstärkte Störsignal
wird während der Dunkelphase über zwei getrennte Signalwege, von denen einer einen Schalter, einen
Speicherkondensator, einen Verstärker und einen den Verstärkungsgrad beeinflussenden Einsteller enthält,
als Gleichtaktsignal den Eingängen eines Differenzverstärkers zur Differenzbildung zugefünrt. Das
Störsignal wird im Speicherkondensator gespeichert und bleibt so auch während der folgenden Meßphase,
wenn der Schalter offen ist, am Eingang des Differenzverstärkers wirksam, so daß das Meßsignal vom Fehleranteil
bereinigt wird. Das Fehlen eines geschlossenen Regelkreises bedeutet jedoch, daß keine Information
über den tatsächlich erreichten Grad der Ausregelung der Dunkelströme an ein Steuerglied der Regelkette
rückgeführi wird. Die Störsignalkompensation kann daher nicht selbstregelnd arbeiten. Daraus ergibt sich die
Notwendigkeit des Einstellers zur Dosierung des Pegels der aus dem Störsignal resultierenden Korrekturspannung.
Eine entsprechender Einsteller im geschlossenen Regelkreis wäre sinnlos. Ein Nachteil der bekannten
Schaltungsanordnung besteht darin, daß einmal das Heßergebnis von der Einsteligenauigkeit des Einstellers
bzw. von deren Konstanz abhängig ist und zum anderen eventuelle, in beiden Signalwegen individuell auftretende
Fehler oder Störungen unkompensiert am Ausgang des Verstärkers erscheinen. Eine etwaige Offset-Spannungstrift
der Verstärker beeinflußt in vollem Umfang den Signalpcgcl am Mcßausgang. Etwaige tcmpcratur-
oder alterungsbedingte Änderungen des Verstärkungsfaktors des Verstä'icers führen zu einer Ober- oder Unterkompensierung
des Störsignals und müssen durch Nachstellen des Einstellers korrigiert werden. Unter der
Annahme einer perfekten Kalibrierung des Einstellers hängt die Meßgenaui^eit vom Ausmaß der Gleichtaktunterdrückung
der Kombination aus Operationsverstärker und äußerer Beschallung des Eingangskreises
desselben ab.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Liehtmeßgerät der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln,
daß mit einfachen, schaltungstechnischen Mitteln ein weitgehend fehlerkompensierter Lichtmeßvorgang
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 gelöst.
Die erfindungsgeniäße Schaltus^sanordnung zur
Störsignalkompensation weist zum Unterschied gegenüber der zuvor diskutierten bekannten Schaltung einen
geschlossenen Regelkreis auf, d. h. vom Ausgang des Meßverstärkers führt eine Rückkopplungsschleife, bestehend
aus dem Verstärker, zwei Widerständen, dem Speicherkondensator und drei Schaltern, zum Verstärkereingang
zurück. Somit wird dem Verstärkereingang ein sich in Abhängigkeit des am Verstärkerausgang auftretenden
Störsignals selbstregelndes Korrektursignal
so zugeführt, wodurch das Störsignal bis auf ein von den
Schaltungsparametern, im wesentlichen vom Verstärkungsfaktor der Verstärker abhängiges Minimum ausgesegelt
wird. Das Speicherelement befindet sich im Rückkopplungszweig und speichert das während der
Dunkelphase auftretende Korrektursignal, das so auch während der folgenden Meßphase, wenn die Rückkopplung
durch die Schalter unterbrochen wird, am Verstärkereingang wirksam bleibt und das Meßsignal vom Fehleranteil
bereinigt.
Mit dem erfindungsgemäßen Gerät kann auch impulsförmiges Licht gemessen werden. Vorteilhafte Ausgestaltungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher
b5 erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 ein elektrisches Schaltschema des Lichtmeßgerätes;
Fig. la eine Abdunkelungsvorrichtung zur Modula-
tion des Meßlichtes mit Hilfe eines Flüssigkristallelements.
In einem fotoelektrischen Element, beispielsweise einer Fotodiode 1, entsteht ein von der Intensität des
einfallenden Lichtes anhängiges Signal, das über einen Leiter 3 einem Meßsignal-Verstärker 4 zugeführt wird,
in dessen Gegenkopplungskreis sich ein Widerstand 5 befindet. Dabei kann sich im Strahlengang des zu messenden
Lichtes vor der Fotodiode 1 auch ein Filter 2 befinden. Das Ausgangssignal des Verstärkers 4 gelangt
über einen Leiter 6 in einen weiteren Verstärker 7, dessen Ausgangssignal zwei, beispielsweise elektronischen.
Schaltern 8 und 9 zugeleitet wird.
Die Schalter 8 und 9 werden von einem Impulsgenerator 10 angesteuert und entsprechend geöffnet oder
geschlossen. Ein weiterer Schalter 11 wird vom selben Impulsgenerator 10, dessen Impulse in einem Verstärker
12 umgepolt werden, angesteuert. Dadurch wird erreicht, daß der Schalter 11 geschlossen wird, wenn die
Schalter 8 und 9 geöffnet werden und umgekehrt.
Bei geschlossenen Schaltern 8 und 9 und offenem Schaltet' 11 wird das Ausgangssigna! des Verstärkers 7
über einen Leiter 13, einen Widerstand 14 md einen weiteren Leiter 15 an den Eingang des Verstärkers 4
zurückgeführt. Da gleichzeitig mit dem Schalter 9 auch der Schalter 8 geschlossen wird, wird über einen Widerstand
16rein Kondensator 17 aufgeladen.
Nach beendetem Aufladevorgang des Kondensators 17 werden die Schalter 8 und 9 geöffnet und gleichzeitig
der Schalter 11 geschlossen. Der Kondensator 17 entlädt sich somit über den Leiter 13, den Widerstand 14
und den Leiter 15, wobei ein entsprechender Strom zum Eingang des Meßsignal-Verstärkers 4 fließt. In der Zeit,
während der der Kondensator 17 aufgeladen wird, der Abgleichphase, ist die Fotodiode 1 durch eine geeignete
Abdunkelungsvorrichtung, beispielsweise eine mechanisch betätigte Blende 16, gegen einfallendes Licht geschützt.
Die Betätigung der Blende 16, die in abwechselnder Folge die Fotodiode 1 abdeckt und wieder freigibt
und synchron zur Betätigung der Schalter 8, 9, 11 vom Impulsgenerator 10 gesteuert wird, erfolgt über
einen Servomechanismus 16a. Während dieser Abgleichphase werden durch den beschriebenen Regelkreis
die temperatur- und alterungsbedingten Spannungs- und Strömänderungen am Eingang des Meßsignal-Verstärkers
4 kompensiert. Zur gleichen Zeit wird der Kondensator 17 bis auf eine diesen Fehlern entsprechende
Spannung aufgeladen.
In der zweiten, der eigentlichen Meßphase werden die Schalter 8 und 9 geöffnet und der Schalter 11 geschlossen.
Gleichzeitig *ird die Fotodiode 1 von der Abdunkelungsvorrichtung 16 freigegeben, so daß das zu
messende -Licht voll auf die Fotodiode 1 auffallen kann.
Dabei wird das in der Fotodiode 1 entstehende Signal am Eingang des Verstärkers um den über den Leiter 15
fließenden Entladungsstrom des Kondensators 17 vermindert, der den erwähnten temperatur- und alterungsbedingten
Fehlern des Meßsignal-Verstärkers 4 entspricht.
Auf diese Weise erscheint am Ausgang des Meßsignal-Verstärkers
4 bei jeder Messung ein von den Fehlereinflüssen unabhängiges Signal, so daß kein Nacheichen
des Nullpunktes mehr notwendig ist.
Das Ausgangssignal des Meßsignal-Verstärkers 4 wird in einem Logarithmierverstärker 18 logarithmiert
und über einen, beispielsweise elektronischen, Schalter 20 und einen Speicher 22 einem analog oder digital anzeigenden
Anzeigegerä: 23 zugeführt. Der Schalter 20 wird dabei über einen entsprechenden Impulsformer 21
vom Impulsgenerator 10 derart angesteuert, daß der Speicher 22 während der Meßphase mit dem Ausgang
des Logarithmierverstärkers 18 verbunden ist und während der Abgleichphase nicht entladen werden kann.
Der Speicher 22 kann als Mittelwert- oder Spitzenwertspeicher ausgebildet sein und dient dazu, eine feststehende
Anzeige an dem Anzeigegerät 23 während eines Arbeitstaktes zu erhalten. Die Verwendung eines Spitzenwertspeichers
macht das Gerät auch für Messungen bei pulsierendem Licht geeignet, da die Impulshöhe als
Meßwert angezeigt wird.
Weiter ist am Ausgang des Meßsignal-Verstärkers 4 ein Anschluß für ein Oszilloskop 19 oder ein anderes
Aufzeichnungsgerät vorgesehen, mit dem die von der Lichtquelle abgegebenen Impulse sichtbar gemacht
werden können.
In Fig.-la ist eine weitere Ausführungsform des
Lichtmeßgerätes dargestellt, das in der Gestaltung der Abdunkelungsvorrichtung vom oben beschriebenen
Gerät abweicht. Im Strahlengang o^s zu messenden
Lichtes 24 ist vor dem fotoelektriscr;fn Element 1 ein
Flüssigkristallelement 25 vorgesehen, an dessen Elektroden eine von einem Spannungsformer 26 erzeugte
Wechselspannung derart angelegt wird, daß das Meßlicht in abwechselnder Folge einmal durch das Flüssigkristallciement
25 hindurchtritt und auf das fotoelektrische Element 1 fällt und einmal am Flüssigkristallelement
25 gestreut wird. Wird der Spannungsformer 26 durch den Impulsgenerator 10 angesteuert entstehe eine
Modulation des Meßlichtes synchron zum Arbeitstakt der beschriebenen Schalter 8, 9, 11, 20, so daß das
Lichtmeßgerät in der selben, weiter oben beschriebenen Weise funktionieren kann, mit dem Unterschied, daß
keine mechanisch bewegten Teile mehr vorhanden sind.
Da der Streueffekt des Flüssigkristallelementes 25 spannungsabhängig ist, kann durch eine zusätzliche, in
den Spannungsformer 26 eingreifende Regeleinrichtung 27 die Amplitude der dem Flüssigkristallelement 25 zugeführten
Spannung stufenlos geregelt werden.
Dadurch übernimmt das Flüssigkristallelement 25 auch die Funktion einer Blende, wie sie für verschiedene
fotoelektrische Elemente bei starkem Lichteinfall benötigt wird.
Der Filter 2 kann in dieser Ausführungsform dadurch ersetzt werden, daß eine oder beide daj Flüssigkristall
einschließenden Schichten als Filter ausgebildet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Liehtmeßgerät, in welchem das auf ein fotoelektrisches
Element, insbesondere eine Fotodiode, auftreffende Licht durch eine Abdunkelungsvorrichtung,
die in abwechselnder Folge einmal das fotoelelctrische Element abdunkelt und dann wieder freigibt,
moduliert wird, in dem während der Dunkelphase ein Speicherkondensator aufgeladen wird und
ein Meßsignal durch eine Entladung des Speicherkondensators korrigiert wird und bei dem das Meßsignal
einen Meßvertärker durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend einem geschlossenen
Regelkreis vom Ausgang des Meßverstärkers (4) eine Rückkopplungsschleife zum Meßverstärkereingang
führt, daß die Rückkopplungsschleife aus einem dem Meßverstärker (4) nachgeschalteten
Verstärker (7), Widerständen (14, 16r), Schaltern (8, 9, 11) und dem Speicherkondensator
(17) besteh«, daß einer (14) der Widerstände dem meßverstärker (4) vorgeschaltet ist, daS zwei Schalter
(8,11) in Reihe und diese zu dem dritten Schalter (9) parallel geschaltet sind, daß zwischen den in Reihe
geschalteten Schaltern (8, 11) der andere Widerstand (16r) und der Speicherkondensator (17) eingeschaltet
sind, daß der in Richtung Signalverlauf dem Ausgang des Meßverstärkers (4) am nächsten liegende
Schalter (8) der in Reihe geschalteten Schalter (8,11) und der parallel geschaltete dritte Schalter (9)
mit dem anderen (11) der in Reihe geschalteten Schalter und : 1Id Schalter mit der Abdunkelungsvorrichtung
(16) so abgestimmt sind, daß die beiden erstgenannten Schalter (8,9) in der Meßphase geöffnet
und in der Dunkelplmse geschlossen und der
dritte Schalter entsprechend geschlossen bzw. geöffnet ist, und daß die Schalter (8,9,11) und die Abdunkelungsvorrichtung
(16) synchron gesteuert sind.
2. Liehtmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdunkelungsvorrichtung (16) aus einem Flüssigkristallelement (25) besteht, an
dessen Elektroden eine von einem Spannungsformer (26) erzeugte Wechselspannung derart angelegt
wird, daß das Meßlicht in abwechselnder Folge einmal durch das Flüssigkristallelement hindurchtritt
und auf das fotoelektrische Element (1) fällt und einmal am Flüssigkristallelement gestreut wird.
3. Liehtmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regeleinrichtung (27) vorhanden
ist, durch die die Amplitude der an das Flüssigkristallelement (25) angelegten Wechselspannung
stufenlos regelbar ist.
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