DE23311C - Apparate an Nähmaschinen zur Vorbereitung einer Nahtkante im Stoff - Google Patents

Apparate an Nähmaschinen zur Vorbereitung einer Nahtkante im Stoff

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DE23311C
DE23311C DENDAT23311D DE23311DA DE23311C DE 23311 C DE23311 C DE 23311C DE NDAT23311 D DENDAT23311 D DE NDAT23311D DE 23311D A DE23311D A DE 23311DA DE 23311 C DE23311 C DE 23311C
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sewing
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Application number
DENDAT23311D
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ch. H. WlLLCOX in New-York
Publication of DE23311C publication Critical patent/DE23311C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
IPS PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'KLASSE S2: Nähmaschinen.
CHARLES HENRY WILLCOX in NEW-YORK. Apparate an Nähmaschinen zur Vorbereitung einer Nahtkante im Stoff.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1882 ab.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die Fig. 1 bis 7 die Schneidvorrichtung und die Führungen für das Säumen in Verbindung mit den zum Verständnifs ihrer Wirkungsweise nothwendigen Theilen einer Knopflochnähmaschine von der Construction der unter dem Namen »The American button hole and overseam sewing machine*, allgemein eingeführten Maschine.
Fig. 8 bis 12 enthalten Modificationen der Führungen für das Säumen und
Fig. 13 bis 16 Modificationen der Schneidvorrichtung, während
Fig. 17 und 18 bezw., im Entstehen begriffen, einen Saum und die Vereinigung zweier Stücke darstellen.
Von den Fig. 1 bis 7 ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht;
Fig. 2 der zum Theil im Horizontalschnitt ausgeführte zugehörige Grundrifs;
Fig. 3 ein Verticalschnitt, parallel zur Bewegung des Stöfftransporteurs hinter der Nadel belegen und aus der Richtung von hinten nach vorn gesehen;
Fig. 4 ein ebenfalls parallel zur Bewegung des Stofftransporteurs geführter Verticalschnitt, aber vor der Nadel gelegen und in der Richtung von vorn nach hinten gesehen;
Fig. S und 6 sind rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Stöfftransporteurs gelegte Verticalschnitte.
• In den Fig. 1 bis 5 ist die Maschine zur Erzeugung des Saumes, Fig. 17, und in Fig. 6 zum Zusammennähen zweier Stücke nach Art
A bezeichnet die Nähplatte, B den Fufs des Stoffdrückers, C die Nadel, C1 die Nadelstange, D mit E die mit der Nadel zur Bildung einer überwendlichen Naht zusammen/ arbeitenden Werkzeuge, F das bewegliche und F' das unbewegliche Scheerenblatt der Schneidvorrichtung, G eine Schildplatte, um den von F F1 abgeschnittenen Streifen von den Nähwerkzeugen fernzuhalten, H die Hauptwelle, / den Fadengeber, /' eine Spannvorrichtung und K den Stofftransporteur.
Die Nadelstange mit der Nadel C erhält durch Vermittelung des Hebels C3 und eines auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Excenters von der Hauptwelle Bewegung. Von den übrigen Nähwerkzeugen ist D am Hebel D\ Fig. 3, der seine Bewegung von der auf Welle H sitzenden Daumenscheibe Z>s empfängt, befestigt, und E an der im Kopf der Maschine drehbaren Hülse JE1, welche mit gewundenem Schlitz versehen ist und beim Spiel der Nadel von dem an der Nadelstange befindlichen Stift C3 hin- und hergedreht wird.
Der Stofftransporteur K besitzt die übliche vierfache Bewegung, und zwar infolge seiner Verbindung mit dem Excenter K1, Fig. 4. Der Fadengeber / steht unter dem Einflufs des Hebels C\
Es werden zwei Fäden benutzt, ein Oberfaden, welcher von der Spule durch die Spannvorrichtung /', den Fadengeber / und das Auge der Nadel C, und ein Unterfaden, welcher von seiner Spule über eine Spannvorrichtung und durch das Auge von D geht. C führt eine Schleife des Oberfadens durch den Stoff . nach unten, D eine Schleife des Unterfadens
.durch die Schleife des Oberfadens hinauf und an dem Rande des Stoffes vorbei. Sodann erfafst das Instrument E die Schleife des Unterfadens und breitet dieselbe unterhalb der Nadel C aus, welche ihrerseits die nächste Schleife des Oberfadens durch die ausgebreitete Unterfadenschleife führt. Auf solche Weise gehen die Oberfadenschleifen durch den Stoff und werden auf dessen unterer Seite durch die Unterfadenschleifen gehalten, während die Unter-: fadtnschleifen an dem Stoff vorbeigehen, sich um den Rand desselben schlingen und je durch die nächstfolgende Oberfadenschleife auf der oberen Seite des Stoffes gehalten werden.
Die Stichplatte A1 besitzt bei β ein Loch für den Durchgang der Nadel C und bei b ein Loch für D. Die Schneidvorrichtung befindet sich direct vor den Nähwerkzeugen. Von ihren 'Scheerenblättern oder Messern befindet sich das bewegliche F oben und das unbewegliche F1 unten. Das untere Messer dient beim Säumen auch als Führung des Stoffes. Es liegt in einer Aussparung der Klampe L, welche mittelst Schraube Z1 an der Platte A1 des Gestelles befestigt und durch einen Stift L2 gegen Drehung geschützt ist, Fig. 3 und 7. Löst man die Schraube Z1, so kann man das Messer F1 adjustiren oder, wenn Schleifen desselben erforderlich, ganz herausnehmen. Die rechtsseitige, also die von der Nadel am weitesten entfernte Kante, Fig. 5 und 6, bildet die Schneide des Messers F1. Das bewegliche Messer F sitzt am Arm e der Welle Af, welche in dem Gestelltheil N gelagert ist und von einem Excenter der Hauptwelle H durch Vermittelung der Theile k kl und P eine hin- und herdrehende Bewegung erhält, Fig. 1, 2, 3 und 4.
Aufser der oscillirenden ist die Welle M auch einer geringen axialen Bewegung fähig. Sie ist nämlich mit einer Feder P combinirt, welche sie vorwärts drückt und so die Schneiden der beiden Messer F und F1 mit einander in Contact hält. Uebrigens stehen besagte Schneiden etwas schräg zu einander, so dafs das bewegliche Messer bei jedem Spiel eine geringe seitliche Bewegung macht. Dies Resultat könnte man erreichen, indem man das obere Messer schräg zur Richtung der Fortbewegung des Zeuges anordnete, in der Zeichnung jedoch ist sie erreicht durch Schrägstellung des unteren Messers (s. Fig. 2 und 7).
Das obere Messer besteht aus einer dünnen Platte, die am unteren Ende zugeschärft ist und eine geneigte Position einnimmt, um den benachbarten Theilen der Maschine Platz zu lassen, Fig. i, 3 und 4. Es steckt in einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung des Kopfes el und das Herausnehmen oder Adjustiren desselben erfordert nur das Lösen der Schraube e3. Der Arm e, Fig. 1, 2, 3 und 4, ist sowohl vertical als horizontal gebogen, so dafs er über einen Theil von N hinüberreicht und aufser dem Bereich der Nähwerkzeuge bleibt. Das Gestellstück N ist abgeschrägt, damit der von den Messern abgeschnittene Zeugstreifen leicht über die Welle M hinweg passiren kann.· Dem ■ Drückerfufs fällt die Aufgabe zu, den Stoff für die Messer straff zu halten; er reicht daher an der Nadel C vorbei bis über das Messer F1 und ist mit einem seitlichen Ansatz Βλ versehen, welcher aufserhalb der Schnittlinie auf den Stoff drückt und den Zweck hat, den zu beschneidenden Rand, welcher sich insbesondere bei Strumpfwaaren gern umzurollen pflegt, auszubreiten und dadurch zu verhindern, dafs derselbe in den Bereich der Nähwerkzeuge kommt.
Nach Vollendung des Schnittes ist Gefahr ^ vorhanden, dafs der abgeschnittene Streifen Störungen verursacht. Diesem vorzubeugen, dient die bereits erwähnte Scbildplatte G, deren Vorderende hinter dem Messer F liegt und welche an den Nähwerkzeugen vorbei sowie ■ längs der Kante von N bis an die Welle M führt. ;:
Das obere bewegliche Messer sollte so adjustirt sein, dafs der hintere Theil desselben in der höchsten Position noch immer unterhalb der höchsten Kante des unbeweglichen Messers, also zwischen dem abgeschnittenen Streifen und dem beschnittenen Rande des Stoffes verbleibt und niemals das Vorderende der Schildplatte G entblöfst. c bezeichnet ein für den Durchlafs des oberen Messers in der Stichplatte A1 vorgesehenes Loch.
.Die Anordnung, wie bisher beschrieben, giebt eine combinirte Beschneide- und Nähmaschine. Denn adjustirt man das untere Messer F' so, dafs die obere Kante desselben mit der Oberfläche der Stofflage oder der Stichplatte abschneidet, so kann dieselbe unter Voraus- ' , Setzung, dafs auch das obere Messer richtig : eingestellt ist, zur Vereinigung zwei oder mehrerer Stoff lagen mittelst überwendlicher Naht und zum Abschneiden alles überflüssigen Materials von beiden oder sämtntlichen Lagen, wie in Fig. 6 und 18, mit grofsem Vortheil benutzt werden. Handelt es sich um die Bildung eines Saumes, etwa wie in Fig. 17, so läfst man das untere Messer um die doppelte Dicke des Stoffes über Stichplatte A1 hervorragen.. Es bildet dann eine vollständige Führung für den Saum, während die dritte Stofflage über der Schneide, wie in Fig. 5, zu liegen kommt und beschnitten wird.
Es hat sich als vortheilhaft herausgestellt, beim Säumen die Führung für das gefaltete Material ein wenig schräg zur Richtung der Fortbewegung zu stellen, und auch aus diesem Grunde (neben dem bereits früher erwähnten)
hat das untere Messer die in Fig. 2 und 7 angegebene Position erhalten.
In Verbindung mit der durch das untere Messer geschaffenen Führung sind noch zwei weitere Führungen Q und R vorgesehen. Die erstere ist so auf der Nähplatte angeordnet, dafs das unbewegliche Messer F ihre Fortsetzung bildet. Sie hat bei q vor dem Drückerfufs B eine Erhöhung, jedoch gegenüber dem Ansatz B' ist ihre Oberfläche weggeschnitten (nach einer diesem Ansatz entsprechenden Curve), so' dafe vor dem unbeweglichen Messer nur ein niedriger Theil qx mit einer Nuth ^" bleibt, in welche letztere der Ansatz Bx das Zeug drückt, um es leichter ausbreiten zu können.
Besagte Nuth kann auch fortgelassen werden,1 oder man läfst den Ansatz B' unter dem Drückerfufs vorstehen, so dafs er tiefer in die Nuth eingreift und die beabsichtigte Wirkung erhöht. Die Führung R ist durch Biegung einer an der Führung Q befestigten Schiene R1 entstanden. Sie ist an ihrem freien Ende abgerundet, so dafs zwischen demselben und dem Theil q der Führung Q Säume und andere dicke Stellen des Zeuges leicht hindurchpassiren können.
Fürs Säumen wird der Stoff gefaltet, wie in Fig. 5 und 17, und so unter dem Drückerfufs B placirt, dafs die B'altenkante m gegen die Führungsfläche des unbeweglichen Messers F1 und die Führung Q stöfst, während die freie Kante η überhängt und in dem Bereich der Schneiden liegt. Aufserdem wird die gefaltete Partie in die Führung R eingebracht, so dafs die Kante / mit der Biegung der Schiene R1 in Contact kommt und das freie Ende von R mit der Innenfläche der Kante m. Setzt man dann die Maschine in Gang, so leiten die Führungen den Stoff selbstthätig zunächst zu der Schneidvorrichtung, welche den überflüssigen Streifen » abschneidet, und hierauf zu den Nähwerkzeugen, welche die obere Stofflage mit der Faltenkante m vereinigen, und zwar mittelst überwendlicher Naht, so dafs die Stiche gar nicht oder fast gar nicht auf der rechten Seite sichtbar werden.
Wenn es sich um das Zusammennähen mehrerer Stofflagen handelt, so werden die Führungen Q und R entfernt und die Messer F und F' dementsprechend adjustirt. Sodann legt man die Stofflagen unter den Drückerfufs B und läfst die Maschine arbeiten, wobei die Ränder beschnitten und sofort darauf durch überwendliche Naht vereinigt werden (s. Fig. 6 und 18).,
Sollte es gewünscht werden, zwei Stoff lagen zu vereinigen und dabei nur den Rand der einen zu beschneiden, so mufs das untere Messer F' so hoch gestellt werden, dafs es dem nicht zu beschneidenden Rande als Führung dienen kann; oder ist überhaupt keiner der Ränder zu beschneiden, so stellt man das. Messer so hoch, dafs es beiden als Führung dient. Will man die Breite der Ränder, bis zu den Stichlöchern der Nadel C gemessen, variiren, so hat man nur nöthig, das Messer Fx gegen ein dickeres oder dünneres auszutauschen, wodurch dann gleichzeitig infolge der axialen Beweglichkeit der Welle M auch die Stellung des oberen Messers F eine andere wird.· :■ _
Zur Veranschaulichung modificirter Führungen für das Säumen zeigt: ■"■''■'
Fig. 8 eine Endansicht, zum Theil im Verticalschnitt;
Fig. 9 einen Grundrifs, zum Theil im Horizontalschnitt, und
Fig. 10, 11 und 12 sind Verticalschnitte, rechtwinklig zur Richtung der Fortbewegung des Nähzeuges. . ·
Die verwendeten Nähwerkzeuge sind hier ganz dieselben wie in Fig. 1 bis 7. Die Führung für die Faltenkante m ist aber, anstatt von dem stationären Messer F1 gebildet, jetzt vollständig unabhängig von der Schneidvorrichtung. Sie ist mit S bezeichnet und in Fig. 8 bis 10 an der Stoffdrückerstange befestigt, in Fig. 12 dagegen mit dem Drückerfufs aus einem Stück hergestellt.'
Die erstere Ausführung ist die bessere, weil sie Adjustirung gestattet. Die Führung S sitzt hier an einem Stück S\ das mit seiner Nabe s den Stoffdrücker umfafst und darauf mittelst Druckschraube s1 befestigt wird. Damit ist sowohl eine verticale als seitliche Adjustirung er- ; möglicht. Löst man die Schraube s1, so kann man die Führung S1 je nachdem sie weniger oder mehr unter dem Drückerfufs hervorragen soll, höher oder tiefer stellen oder um die Drückerstange als verticale Achse drehen, wenn die Entfernung zwischen ihr und der Linie der Nadelstiche geändert werden soll. Sowohl in der Ausführung Fig. 8 bis 10 als auch in Fig. 12 erstreckt sich die Führung 5 längs der Schneide des beweglichen Messers, also zwischen Schnittlinie und Naht. Sie ist aber an dieser Stelle sehr dünn, so dafs der stehenbleibende Rand nur eine geringe Breite besitzt. Uebrigens ist sie aus demselben Grunde, wie früher das als Führung dienende Messer F', zur Richtung der Fortbewegung des Stoffes schräg gestellt, und ihre untere Kante befindet sich gerade über der oberen Kante des unteren Messers, so dafs sie den Stoff hier straff niederhält und das Beschneiden desselben wesentlich erleichtert.
Die Führung R ist ohne die Führung Q angewendet und so auf der Nähplatte placirt, dafs sie, wie in Fig.'. 11,■ in die Falte eintreten und die Breite des zu bildenden Saumes reguliren kann. :
Beim Säumen wird der Stoff in der in Fig. ίο, Ii und 12 angegebenen Weise gefaltet und, mit der Faltenkante tn gegen die Führung S stofsend, unter den Drückerfufs gebracht, während der ,freie Rand η unter .der Kante von 5 hervorragt Und sich zwischen den Messern F und F1 befindet. Läfst man dann die Maschine laufen, so wird das Material selbsttätig von den Führungen R und S gefaltet und den Messern zugeleitet, welche den Streifen η abschneiden und damit die Bedingung schaffen, unter welcher die Nähwerkzeuge eine glatte und schön aussehende überwendliche Naht erzeugen können.
Wenn die Führung S mit dem Drückerfufs aus einem Stück besteht, wie in Fig. 1.2, so kann man die Einrichtung treffen, dafs sich der Drückerfufs für verschiedene Stoffstärken auswechseln läfst. Indessen ist dies für geringere Unterschiede in der Stoffstärke nicht nöthig, da durch höhere oder tiefere Einstellung des unteren Messers die untere Stofflage genug Klemmung erhält, auch wenn die Höhe der Führung S etwas geringer oder gröfser ist, als sie sein sollte.
Die Modificationen der Schneidvorrichtung zeigen:
Fig. 13 in der Ansicht,
Fig. 14 im Grundrifs und
Fig. ι S in einem zur Richtung der Stofftransportirung rechtwinkligen Verticalschnitt.
Fig. 16 stellt eine besondere Stichplatte A1 dar.
Die Nähwerkzeuge sind wieder dieselben wie in den früheren Figuren. Der Arm e jedoch, ' welcher das bewegliche Messer F trägt, ist an dem Ständer f nahe dem Rande der Nähplatte drehbar befestigt und erhält seine Bewegung durch die Stange K eines auf der Hauptwelle H sitzenden Excenters, Fig. 13. Das unbewegliche Messer wird vom Rande g des in der Stichplatte Ax 'vorhandenen Loches c, Fig. 14 und 15, gebildet. Der Contact zwischen den Schneiden der beiden Messer wird durch die Druckschraube h, die gegen.den Arm e drückt, bewirkt. G ist wieder die Schildplatte zum Ableiten des abgeschnittenen Streifens. Sie besteht in Fig. 13, 14 und 15 aus einem besonderen gekrümmten Stück Metallblech, in Fig. 16 dagegen wird sie von der Kante G des Loches c gebildet, welches so grofs gemacht ist, dafs der abgeschnittene Streifen, seinem natürlichen Impuls folgend, unter die Nähplatte tritt. Sollte die blofse Metallstärke der Plattet' nicht ausreichen, so könnte man' an den Rändern g und G des Loches c Verstärkungsrippen anbringen. Der Drückerfufs B ist rechts von der Nadelöffnung α ausgeschnitten, damit das Messer F in möglichste Nähe der Nadel gebracht werden kann. Ja, in gewissen Fällen könnte man dieses Messer in einem Schlitz des Fufses B arbeiten lassen.
Die Art und Weise des Functionirens der modificirten Schneidvorrichtung bedarf nach dem Vorangegangenen keiner weiteren Beschreibung. Es ist selbstverständlich, dafs das Messer F in seiner letzten Anordnung auch die Benutzung der Führungen R und S aus Fig. 8 bis 12,, sowie eines besonderen stationären Messers, wie in Fig. ι bis 12, gestattet. Anderentheils bereitet es keine Schwierigkeiten, in allen den beschriebenen Ausführungen das untere Messer beweglich und das obere fest oder aber beide Messer beweglich auszuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung der Scheere F F' und der Führungen R Rx q q* B1 und N vor den Nähwerkzeugen in einer Nähmaschine, behufs Vorbereitung einer Nahtkante im Stoff, entweder zum Säumen oder zum Zusammennähen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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