DE2331996C2 - Drucktasten ventil - Google Patents

Drucktasten ventil

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DE2331996C2
DE2331996C2 DE19732331996 DE2331996A DE2331996C2 DE 2331996 C2 DE2331996 C2 DE 2331996C2 DE 19732331996 DE19732331996 DE 19732331996 DE 2331996 A DE2331996 A DE 2331996A DE 2331996 C2 DE2331996 C2 DE 2331996C2
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DE
Germany
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push button
valve
shaft
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guide sleeve
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DE19732331996
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DE2331996B1 (de
Inventor
Hans 5630 Remscheid Puetz
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Vaillant GmbH
Original Assignee
Joh Vaillant GmbH and Co
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44—Mechanical actuating means
    • F16K31/52—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
    • F16K31/521—Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam comprising a pivoted disc or flap

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein als Drucktsstenventil ausgebildetes Wasserventil zum Füllen oder Entleeren eines Wasserbehälters mit Heiß- oder Kochendwasser, bei welchem sowohl das öffnen als auch das Schließen des Ventils, jeweils durch Eindrücken derselben Taste gegen die Wirkung einer Feder erfolgt und das zum Füllen oder Entleeren eines Wasserbehälters tür Heiß- oder Kochendwasserbereitung dient und bei dem der in der Drucktaste drehbar gelagerte Schaft feinen Raststift aufweist, der mit zwei sägezahnartigen. Um den Drucktastenschaft herum angeordneten, zueinander versetzten und einander gegenüberliegenden Itastkurven zusammenarbeitet, wobei die Rastkurve, gegen die der Stift durch eine Feder gedrückt ist, verschieden tiefe Rasten aufweist, so daß der Stift beim Betätigen der Drucktaste an den Schrägflächen der Rastkurven entlanggleitet, dabei den Schaft verdreht und ihn abwechselnd in zwei verschieden weit vorstehende Lagen bringt und wobei der Schaft von einer im Ventilgehäuse angeordneten Führungshülse umschlossen ist, die die mit dem Stift zusammenarbeitenden Rastkurven enthält
Ein derartiges Drucktastenventil ist aus der DT-AS 1 140 038 bekanntgeworden.
Der dort beschriebenen Lösung haftet der Nachteil an, daß man durch manuelles Drücken der Heißwasser-Auslaßtaste nur die ganze Wassermenge des Heißwasserbereiters abrufen kann, nicht aber bestimmte, unterhalb der Gesamtmenge liegende Teilmengen. Kochendwassergeräte werden in der Regel in Kuchen zur Kaffee- oder Teebereitung aufgestellt Nun ist es aber bekannt daß beim Kaffeefiltern jeweils Teilwassermengen benötigt werden, die etwa dem Inhalt des Filters entsprachen. Die Hausfrau ist also bei bekannten, mit Drucktastenventilen ausgestatteten Geräten genötigt während der Zubereitungszeit des Kaffees laufend am Gerät anwesend zu sein, um so die Teilmengen durch Eintasten abzurufen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kaffeebereitung zu automatisieren, so daß nur noch eine Startbetätigung der Kochendwasser-Auslaßtaste nötig ist
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß es für eine Automatisierung der Kaffeezubereitung ausreicht wer«i man den Durchlaufstrom durch den Kaffeefilter an die Auslaufgeschwindigkeit des Gerätes anpaßt, wobei natürlich das Gerät mit einer Fortkochstufe, deren Leistung geringer ist als die der Arheizstufe, ausgestattet :st.
Es ist weiterhin der Forderung Rechnung zu tragen, daß die Erfindung auch bereits bei bestehenden Geräten ohne große Abänderung angewendet werden kann.
Diese Aufgaben werden bei einem Drucktastenventil der eingangs näher bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die Lage der Führungshülse zum Ventilgehäuse durch Justiermittel einstellbar ist Durch diese Ausgestaltung erreicht man als Vorteil, daß unter Beibehaltung des gesamten Drucktastenventils der Ventilkörper durch Verdrehen der Drucktaste um einen kleinen Spalt vom Ventilsitz abgehoben werden kann, so daß de für das Kaffeefiltern erforderliche Kochendwassermenge pro Zeiteinheit kontinuierlich abgerufen werden kann.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Schaft in einer Bohrung eine Stange lagert, deren Stellung relativ zum Schaft einstellbar ist. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet daß die Hausfrau in Anpassung an den jeweils verwendeten Filter den benötigten Wasserstrom einregulieren kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, den Unteransprüchen sowie den F i g. 1 bis 4 der Zeichnungen. Es zeigt
F i g. 1 ein Heißwassergerät in Ansicht F i g. 2 ein Drucktastenventil der herkömmlichen Art
im Schnitt
F i g. 3 eine Abwicklung der Rastkurven und
F i g. 4 das nach der Erfindung abgeänderte Drucktastenventii, das im Ein- oder Auslauf gemäß F i g. 1 vorgesehen werden kann.
Ein Ventilgehäuse 1 ist mit einem Leitungswasser-Einlaßkartal 2 versehen, der in eine Ventilkammer 3 mündet. In dieser befindet sich ein durch eine Druckfeder 4 belasteter Ventilkörper 5, der einen Ventilsitz 6 öffnen oder verschließen kann. Der Ventilsitz 6 steht über einem Kanal 7 mit einem Wasserbehälter 8 des Heißwassergerätes in Verbindung.
Zur Entnahme von heißem Wasser aus dem Wasserbehälter 8 wird ein Drucktastenventil 11 über einen Kanal mit dem Behälter verbunden, so daß über einen weiteren Kanal 10 der Ablauf erfolgt. Letztere Kanäle
\f
sind in der F i g. 2 zur Unterscheidung von den zuerst beschriebenen strichpunktiert gezeichnet.
Durch den Druck auf eine Drucktaste 11 verschiebt sich ein bei 12 abgedichteter Schaft 13, wodurch der Ventilkörper 5 von seinem Sitz 6 abgehoben wird und das kalte Wasser durch die verhältnismäfiig engen Kanäle 2 bis 7 in den Behälter 8 eintritt. Ein Quersiift 14 am Schaft 13, der in Ruhelage in ei «er Raste 15 (vgl. F i g- 3) ruht, wird dabei in Richtung des Pfeiles 16 an miteinander unlösbar verbunden sind. Die gesainte Führungshülse, deren Ober- und Unterteil also starr zueinander sind, ist an dem Unterteil 27 mit einem Außengewinde 28 versehen, das in eine mit einem Innengewinde 29 versehene Bohrung 30 im Ventilgehäuse 1 eingeschraubt ist. Die Führungshülse 25 ist gegenüber dem Gehäuse 1 durch einen hintergnffenen Ring 31, der einen Anschlag bildet arretiert.
, . 6. „, .„.. _..„ Die Drucktaste U ist mit einer von einem Planchen
einer Kante 17 der sägezahnartigen Rastkurve bewegt l0 32 abdeckbaren, zentralen Bohrung 33 durchsetzt, in Dabei trifft der Stift 14 auf eine geneigte Bahn Iy der der eine Stiftschraube 34 über ein Gewinde gelagert ist.
Diese Stiftschraube kann mittels eines Schlitzes 3d gegenüber einer Ventilbetätigungsstange 36 verstellt werden. Die Betätigungsstange ihrerseits ist mit dem Ventilkörper 5 starr verbunden.
Die Funktion des eben beschriebenen Drucktastenventils ist folgende: Durch Drücken auf die Drucktaste 11 kann das Ventil, wie vorhin beschrieben, geöffnet oder geschlossen werden. Durch Verdrehen der Druck-
gegenüberliegenden und zur ersteren versetzt angeordneten Rastkurve 18 auf. Der Querstift 14 gleitet diese Bahn 19 entlang, bis er bei 20 zur Anlage kommt. Der Schaft 13 dreht sich dabei um seine Achse. Der Eindrückweg ist beendet. Beim Loslassen der Drucktaste 11 trifft jetzt der Querstift 14 durch das Zurückgleiten der Taste unter der Wirkung der Druckfeder 4 auf eine geneigte Bahn 21 der Rastkurve 18 auf, gleitet durch
den Druck der Feder auch diese Bahn entlang, so daß *> taste 11 wird jedoch die Führungshülse 25 mitgenom
eine zweite Teildrehung des Schaftes 13 erfolgt. Der Querstift 14 beendet das Zurückfahren des Schaftes 13 durch Anschlag bei 22. Dieser Anschlag 22 bestimmt die Raststellung bei geöffnetem Ventil 5. Der Wasserdurchtritt bleibt so lange frei, bis nach neuerlichem Ein- as drücken der Drucktaste 11 und sich wiederholendem Steuerungsablauf der Querstift 14 wieder in einer tieferen Raste 23 der Rastkurve zur Anlage kommt, deren Tiefe der ersteren Raste 15 entspricht.
Damit schließt der Ventilkörper 5 den Ventilsitz 6 wieder ab. Die Drucktaste 11 ist am Schaftende bei 24 drehbar gelagert, so daß die Drehung des Schaftes 13 am Finger des Bedienenden nicht bemerkbar ist.
Bei dem Drucktastenventil gemäß F i g. 4 ist die Konstruktion insoweit abgeändert, als daß die die Rastkurven 18 und 18' tragende Führungshülse 25 aus einem Oberteil 26 und einem Unterteil 27 besteht, die men, so daß sich die gesamte Hülse in dem Gewinde 28, 29 gegenüber dem Ventilgehäuse verstellt Als Folge davon wird über die Schraube 34 auf die Stange 36 ein Druck ausgeübt, so daß sich der Ventilkörper 5 um ein weniges von seinem Sitz 6 abhebt. Als Folge davon besteht eine Durchströmmöglichkeit für einen relativ geringen Kochendwasserstrom durch das Ventil. Bei Zurückdrehen der Drucktaste 11 wird der Ventilkörper wieder gnter dem Druck der Feder 4 auf seinen Sitz 6 aufgedrückt Der maximale Durchströmquerschnitt zwischen Ventilkörper 5 und Sitz 6 kann durch Verdrehen der Stiftschraube 34 verstellt werden. Somit ist es für den Gerätebediener möglich, neben der vollen Wassermenge mit relativ großem Strom auch die Wassermenge mit einem relativ kleinen Strom -K-"t°" ■»■· können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

IO »5 Patentansprüche:
1. Als Drücktasten ventil ausgebildetes Wasserventil, bei welchem sowohl das öffnen als auch das Schließen des Ventils durch Eindrücken ein und derselben Taste gegen die Wirkung einer Feder erfolgt und das Drucktastenventil zum Füllen oder Entleeren eines Wasserbehälters zur Heiß- oder Kochendwasserbereitung dient und wobei ein in der Drucktaste drehbar gelagerter Schaft einen Raststift aufweist, der mit zwei sägezahnartigen, um den Drucktastenschaft herum angeordneten, zueinander versetzten und einander gegenüberliegenden Rastkurven zusammenarbeitet und die Rastkurve, gegen die der Stift durch eine Feder gedrückt wird, verschieden tiefe Rasten aufweist so daß der Stift beim Betätigen uer Drucktaste an den Schrägflächen der Rastkurven entlanggleitet dabei den Schaft verdreht und ihn abwechselnd in zwei verschieden weit ao vorstehende Lagen bringt und wobei der Schaft von einer im Ventilgehäuse angeordneten Führungshülse umschlossen ist, die die mit dem Stift zusammenarbeitenden Rastkurven enthält dadurch ge kennzeichnet, daß die Lage der Führungshül »5 se (25) zum Ventilgehäuse (1) durch Justiermittel einstellbar ist.
2. Drucktastenventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Führungshülse (25) gegenüber dem Ventilgehäuse (1) verdrehbar gelagert ist.
3. Drucktastenventil nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet daß die Führungshülse {25) in dem Ventilgehäuse (1) mittels Gewinde (28, 29) gelagert ist.
4. Drucktastenventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Schaft (13) in einer Bohrung (33) eine Stange (36) lagert deren Stellung relativ zum Schaft einstellbar ist.
5. Drucktastenventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Drucktaste (11) eine Stiftschraube (34) gelagert ist, die relativ zu der Ventilkörperstange (36) verstellbar ist.
DE19732331996 1973-06-21 1973-06-21 Drucktasten ventil Expired DE2331996C2 (de)

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