DE233420C - - Google Patents

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DE233420C
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windings
winding
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/12Ignition, e.g. for IC engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' M 233420 KLASSE 1\g. GRUPPE
in MÜNCHEN.
Funkeninduktor mit offenem Kern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1907 ab.
Es sind Induktionsapparate mit aus mehreren Abteilungen bestehender Sekundär- und Primärwicklung bekannt, bei welchen die Enden der Abteilungen der Primärwicklung zu voneinander isolierten Klemmen führen um die einzelnen Abteilungen in Serie oder parallel oder gemischt zu schalten, und bei welchen auch die Enden der einzelnen Abteilungen der Sekundärwicklung einzeln zu voneinander isolierten Klemmen geführt sind, so daß auch diese hintereinander oder parallel oder gemischt geschaltet werden können.
Diese Induktionsapparate werden nach vorliegender Erfindung vereinfacht, ohne daß ihre Wirksamkeit beeinflußt wird, indem einzelne der Enden der Sekundärwicklungen dauernd miteinander verbunden bleiben, während die verschiedenen Schaltungsarten der einzelnen Sekundärwicklungen dadurch erreicht werden,
ao daß die Polarität der einen von je zwei verbundenen Sekundärwicklungen durch Umkehrung des sie induzierenden Primärstromes verändert wird. Beispielsweise würde sich bei einem solchen Induktor mit zwei Sekundär-Wicklungen und zwei innerhalb dieser liegenden, voneinander getrennten Primärwicklungen die Schaltung folgendermaßen -gestalten.
Der Anfang der ersten Sekundärwicklung und das Ende der zweiten bleiben isoliert.
Das Ende der ersten Sekundärwicklung wird mit dem Anfange der zweiten Sekundärwicklung dauernd verbunden. Ist die Windungsrichtung beider Sekundärwicklungen die gleiche und auch die Windungsrichtung beider voneinander getrennter, innerhalb der Sekundärwicklungen liegenden Primärwicklungen die nämliche, so ist die Wirkung des an den beiden isolierten Klemmen abgenommenen Stromes so, als ob die beiden Sekundärwicklungen hintereinander geschaltet wären. Fließt nun aber durch die eine Primärwicklung infolge einer entsprechenden Schaltung derselben der Strom in entgegengesetzter Richtung wie in der anderen und es werden außerdem die beiden isolierten Klemmen leitend miteinander verbunden, so ist die Wirkung des Stromes, der an einer der beiden Sekundärspulen abgenommen wird, so, als ob die beiden Sekundärwicklungen parallel geschaltet wären. Es ist also genau derselbe Effekt erreicht wie beim eingangs angegebenen Induktionsapparat.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Anordnung nach vorliegender Erfindung, wobei α, α zwei Primärwicklungen und b, b zwei Sekundärwicklungen darstellen, welche zu drei voneinander isolierten Klemmen u, v, w führen, wovon die eine (v) den beiden Sekundärwicklungen angehört.
Fig. 2 zeigt die Anordnung mit vier Primärwicklungen α, α und vier Sekundärwicklungen b, b, welche zu sechs voneinander iso-
lierten Klemmen u, ν, w, χ, y, ζ führen, wovon zwei (v und y) nicht einer, sondern zwei Sekundärspulen angehören.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Funkeninduktor mit offenem Kern mit aus mehreren Abteilungen bestehender Sekundär- und Primärwicklung, bei dem die Enden der Abteilungen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung je einzeln zu voneinander isolierten Klemmen führen, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der Enden der Sekundärwicklungen dauernd miteinander verbunden werden, während gleichzeitig die Primärwicklungen, welche zu diesen dauernd miteinander verbundenen Sekundärwicklungen gehören, so geschaltet werden können, daß der Strom sie sowohl in gleichem als entgegengesetztem Sinne durchfließen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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