DE2340465C2 - Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen - Google Patents

Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen

Info

Publication number
DE2340465C2
DE2340465C2 DE19732340465 DE2340465A DE2340465C2 DE 2340465 C2 DE2340465 C2 DE 2340465C2 DE 19732340465 DE19732340465 DE 19732340465 DE 2340465 A DE2340465 A DE 2340465A DE 2340465 C2 DE2340465 C2 DE 2340465C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuts
rotor
tire
tires
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732340465
Other languages
English (en)
Other versions
DE2340465A1 (de
Inventor
Rudolf 4010 Hilden Krausse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lyndex Recycling Systems Ltd
Original Assignee
Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lindemann Maschinenfabrik GmbH filed Critical Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19732340465 priority Critical patent/DE2340465C2/de
Publication of DE2340465A1 publication Critical patent/DE2340465A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2340465C2 publication Critical patent/DE2340465C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers
    • B02C18/142Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers with two or more inter-engaging rotatable cutter assemblies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers
    • B02C2018/147Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers of the plural stage type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2201/00Codes relating to disintegrating devices adapted for specific materials
    • B02C2201/04Codes relating to disintegrating devices adapted for specific materials for used tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht eine gegen die Horizontale geneigte Gleitbahn vor, auf der der dem Rotor zulaufende Reifen mit seiner einen Flachseite aufliegt. Auf dieser Gleitbahn führt der Reifen schrittweise seine Vorschubbewegung aus, ohne daß es dazu eines besonderen Antriebs bedarf. Dabei ist der Neigungswinkel der Gleitbahn gegen die Horizontale zweckmäßig kleiner als 90°, so daß der Reifen nicht abzukippen vermag, und das Austrittsende der Gleitbahn am Rotor liegt zweckmäßig in dem sich abwärts drehenden oberen Rotorquadranten.
In der einfachsten Ausführung der Erfindung können die Scherkanten der am Rotor befestigten Schermesser parallel zur Achse des Rotors verlaufen. Damit wäre jedoch kein ziehender Schnitt zu erreichen, wie er erwünscht ist, damit das zum Antrieb des Rotors nötige Drehmoment nicht stoßweise, sondern wenigstens einigermaßen gleichförmig verläuft Zu diesem Zweck werden in der bevorzugten Ausführung der Erfindung die Scherkanten der am Rotor befestigten Srhermesser windschief zur Rotorachse angeordnet, und zwar am besten geradlinig, um das Nachschleifen zu vereinfachen.
Für die Ausführung der zweiten Schnitte im Sinne des Verfahrens nach der Erfindung können mit Vorteil zwei auf parallenen Wellen angeordnete, ineinandergreifende Gruppen gegenläufiger Kreismesser vorgesehen werden, wobei die Wellen der Kreismesser quer zur Achse des die Schermesser tragenden Rotors liegen. Dabei können mit Vorteil die Scheiben, deren Kanten die Schneiden der Kreismesser bilden, außen mit Krallen versehen werden, welche die durch die ersten Schnitte entstandenen Reifenstücke in den Eingriffsbereich der Kreismesser ziehen. Um den Übergang der durch die ersten Schnitte erzeugten Stücke in den Bereich der Kreismesser einwandfrei zu gestalten, kann der Rotor mindestens teilweise von einem Gehäuse umschlossen sein, das sich mindestens vom feststehenden Schermesser abwärts bis zum Einzugsbereich der Kreismesser erstreckt. Schließlich kann jede Gruppe von Kreismessern mit einem zwischen die Scheiben greifenden Kamm versehen werden, der sich bis nahe an die zugeordnete Welle erstreckt und dazu dient, zwischen den Scheiben steckengebliebene Stücke zu entfernen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Es zeigt
F i g. i eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung von der Seite und teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in F i g. 1 und vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 einen Teil des Rotors in nochmals vergrößertem Maßstab, gesehen in Richtung der Rotorachse und F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in F i g. 1.
Gemäß F i g. 1 und im Sinne der eingangs gegebenen Darstellung besteht die Vorrichtung nach F i g. 1 aus zwei hintereinandergeschalteten Schervorrichtungen, die in einem Gehäuse 1 gelagert sind. Die erste Vorrichtung besteht aus einem mit Leisten 2 besetzten Rotor 3, dessen Gestaltung im einzelnen aus F i g. 2 und 3 hervorgeht.
Der Rotor 3 ist mit Zapfen 4 in Lagern 5 drehbar und wird über ein Zahnradvorgelege 6 durch einen nicht gezeichneten Motor in Drehung versetzt, und zwar in Richtung des in Fig.3 gezeichneten Pfeiles 7. Der Rotor 3 trägt im gezeichneten Beispiel insgesamt vier Leisten 2, von denen jede ein Schermesser 8 trägt. Die Schneidkanten 9 jedes Schermessers 8 sind geradlinig, verlaufen jedoch windscnief zur Rotorachse X-X, so daß sie den zu verarbeitenden Reifen mit ziehenden Schnitten zerkleinern. Die Schneiden 9 der Messer 8 arbeiten mit der Schneide 10 eines feststehenden Gegenmessers 11 zusammen. Dabei muß wegen der Geradlinigkeit der Schneiden 9 die Schneide 10 gekrümmt ausgeführt werden.
Zur Heranführung eines zu zerkleinernden Reifens 12 dient eine aus Rollen 13 bestehende Gleitbahn 14, die sich sowohl gegen die Horizontale als auch gegen die Vertikale geneigt von oben nach unten in Richtung auf den Rotor 3 zu erstreckt Ihr Austrittsende am Rotor liegt in dessen linkem, oberem Quadranten. Der Reifen 12 rutscht auf die Gleitbahn 14 abwärts bis zum Anschlag am Rotor 3. Infolgedessen schneiden die Schermesser 8 in aufeinanderfolgenden Schnitten vom Reifen 12 anfänglich segmentartige Stücke, hierauf blockartige Stücke und gegen Ende wiederum segmentartige Stücke nacheinander ab. Nach jedem Schnitt rutscht der Reifen auf der Gleitbahn 14 in Ausführung seiner Vorschubbewegung um eine Strecke abwärts, die der Schnittiefe, also dem radialen Abstand einer Schneide 9 von der Außenfläche 15 des Rotors entspricht Dem in Fig. 1 gezeichneten Reifen 12 kann sofort ein weiterer Reifen folgen, der sich am Reifen 12 oben abstützt und dessen Vorschubbewegung mitmacht.
Der Rotor 3 ist teilweise von einer Wandung 16 umschlossen, deren eines Stück sich vom feststehenden Messer 11 abwärts bis zu einem Schacht 17 erstreckt, durch den die von den Schermessern 8 abgeschnittenen Stücke der Vorrichtung zugeführt werden, weiche die zweiten Schnitte ausführt. Die Überführung der von den Schermessern 8 abgeschnittenen Stücke in den Schacht 17 wird dadurch erleichtert daß die Leisten 2 sich vom Reiien 12 ausgehend zum Schacht 17 hin abwärts bewegen und somit wie Förderschaufeln wirken. Sollte der Schacht 17 gelegentlich überfüllt sein, so nehmen die Leisten 2 auf der rechten, aufwärts laufenden Seite des Rotors 3 das durch die ersten Schnitte erzeugte Material mit und lassen es in einen Kanal 18 abrutschen, aus dem es nach außen fällt. Derartiges Material kann der Vorrichtung dann zu geeignetem Zeitpunkt erneut zugeführt werden.
Durch den Schacht 17 fallen die von den Schermessern 8 geschnittenen Stücke in einen Zwickelraum 19, der von zwei Gruppen 20 und 21 von Kreismessern gebildet wird. Jedes Kreismesser besteht aus einer Scheibe 23 (Fig.4). Die Scheiben der beiden Gruppen sind gegeneinander versetzt und greifen in der aus Fig.4 ersichtlichen Weise ineinander. Die Schneiden werden von den kreisförmig verlaufenden Kanten 24 der Scheiben 23 gebildet. Jede Gruppe 20, 21 von Kreismessern 22 ist auf einer von zwei Wellen 25 befestigt. Die Wellen sind durch Zahnräder 26 miteinander gekuppelt. Eine der Wellen wird durch einen nicht gezeichneten Motor angetrieben. Die Einzelheiten des Antriebs sind nicht dargestellt. Die Drehrichtung der entgegengesetzt zueinander umlaufenden Kreismesser ist gemäß den in F i g. 1 gezeichneten Pfeilen gewählt.
Die Mantelflächen der Scheiben 23 sind mit Krallen 27 besetzt, die das in den Zwickelraum 19 gelangte Material in den Arbeitsbereich 28 des ineinandergreifenden Kreismesser ziehen. Durch die Kreismesser werden die vom Rotor 3 kommenden Stücke quer zu der Richtung, in der die ersten Schnitte ausgeführt worden sind, weiter zerkleinert. Die so entstandenen Stücke fallen aus dem Arbeitsbereich 28 auf ein
Förderband 29. Sie bilden das Endprodukt der Vorrichtung.
Jeder Gruppe 20, 21 von Kreismessern ist ein Abstreifkamm 30 zugeordnet, der zwischen je zwei benachbarte Kreismesser greift und sich bis nahe an die zugeordnete Welle 25 erstreckt, wie schematisch in Fig. 1 gezeichnet ist. Die Kämme 30 dienen dazu, Stücke des Materials, die zwischen zwei Kreismessern steckengeblieben sind, zu entfernen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen durch in verschiedenen Ebenen geführte Schnitte, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifen (12) zunächst durch aufeinanderfolgende erste Schnitte, deren Schnittflächen parallel zur Reifenachse liegen, in Teile zerlegt wird, die anschließend durch rechtwinklig zu den ersten Schnitten geführte zweite Schnitte weiter zerkleinert werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne·, daß für die Ausführung der ersten Schnitte ein feststehendes Schermesser (11) und ein mit längs zur Rotorachse verlaufenden, mit dem feststehenden Schermesser (11) zusammenwirkenden Schermessern (8) besetzter Rotor (3) vorgesehen ist, gegen den sich der Reifen (12) nach jedem Schnitt um eine Strecke vorschiebt, die gleich der Schnittiefe ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine gegen die Horizontale geneigte Gleitbahn (14), auf der der dem Rotor (3) zulaufende Reifen (12) mit seiner einen Flachseite aufliegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Gleitbahn gegen die Horizontale kleiner als 90° ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende der Gleitbahn (14) am Rotor (3) in dem sich abwärts drehenden oberen Quadranten des Rotors (3) liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (9) der am Rotor (3) befestigten Schermesser (8) windschief zur Rotorachse verlaufen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (9) der am Rotor (3) befestigten Schermesser (8) geradlinig sind und die Schneide (10) des feststehenden Messers (11) in Anpassung an die Schneiden (9) der am Rotor (3) befestigten Schermesser (8) gekrümmt ist.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausführung der zweiten Schnitte zwei auf parallelen Wellen (25) angeordnete, ineinandergreifende Gruppen (20, 21) gegenläufiger Kreismesser (22) vorgesehen sind, wobei die Achsen der Wellen (25) quer zur Achse des die Schermesser (8) tragenden Rotors (3) liegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (23), deren Kanten (24) die Schneiden der Kreismesser (22) bilden, außen mit Krallen (27) versehen sind, welche die durch die ersten Schnitte entstandenen Reifenstücke in den Arbeitsbereich (28) der Kreismesser (22) ziehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (3) mindestens teilweise von einer Wandung (16) umschlossen ist, die sich mindestens vom feststehenden Schermesser (11) abwärts bis zum Eihzugsbereich (Zwischenraum 19) der Kreismesser (22) erstreckt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch je einen zwischen die Kreismesser (22) einer Gruppe (20, 21) ragenden Kamm (30), der sich bis nahe an die zugeordnete Welle (25) erstreckt.
Die Zerkleinerung von Kraftfahrzeugreifen macht aus im wesentlichen zwei Gründen beträchtliche Schwierigkeiten. Der eine Grund ist, daß die Reifen, vor allem wenn sie mit Stahleinlagen versehen sind, der ä Zerkleinerung erheblichen Widerstand entgegensetzen. Der andere Grund liegt darin, daß die Anzahl verschiedener Reifengrößen in bezug auf den Durchmesser und die Reifenbreite sehr beträchtlich ist. Bekannte Zerkleinerungsvorrichtungen vermögen in der Regel nur Reifen zu verarbeiten, die in ihren Abmessungen nicht wesentlich voneinander verschieden sind. Dies gilt beispielsweise für eine in der Zeitschrift »Kunststofftechnik« 1972, Nr. 1/2 auf Seite 14 unter der Bezeichnung CONDUX beschriebene Vorrichtung, die mit einem einzigen walzenförmigen, mit zahlreichen Schneiden versehenen Messer arbeitet, das in einem zylindrisch umgrenzten Raum arbeitet.
Die Beschränkung auf Verarbeitung von Reifen bestimmter, eng begrenzter Abmessungen besteht nicht bei einer gleichfalls bekannten Vorrichtung, wie sie in der DE-Gebrauchsmusterschrift 19 78 398 beschrieben ist. Bei dieser Vorrichtung werden die Reifen durch eine Anzahl radial zur Reifenachse verlaufende, parallel zu dieser Achse gleichzeitig bewegte Schneiden in einem Zuge in Stücke zerlegt. Da die Schneiden beliebig lang und ihr Hub beliebig groß gemacht werden können, besteht keine Beschränkung auf bestimmte Reifengrößen. Die Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Ausführung der Schnitte, die sämtlich gleichzeitig erfolgen, einen beträchtlichen Aufwand an Kraft erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen durch in verschiedenen Ebenen geführte Schnitte und eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zu schaffen, bei dem ohne Werkzeugwechsel Reifen nahezu beliebigen Durchmessers und beliebiger Breite verarbeitet werden können, ohne daß der Kraftaufwand erträgliche Grenzen überschreitet.
Zur Lösung der bezeichneten Aufgabe wird erfindungsgemnß der Reifen zunächst durch aufeinanderfolgende erste Schnitte, deren Schnittflächen parallel zur Reifenachse liegen, in Teile zerlegt, die anschließend durch rechtwinklig zu den ersten Schnitten geführte zweite Schnitte weiter zerkleinert werden. Das Schneiden durch aufeinanderfolgende Schnitte, deren Schnittflächen parallel zur Reifenachse liegen, liefert zunächst Unabhängigkeit von der Reifengröße, setzt aber auch den Kraftbedarf erheblich herab, weil die Schnitte nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Dem Umstand, daß die durch die ersten Schnitte erzeugten Stücke noch nicht so klein sind, wie dies oft zu fordern ist, wird durch die anschließend ausgeführten zweiten Schnitte, also durch weitere Zerkleinerung Rechnung getragen.
Eine zur Durchführung des vorstehend erläuterten Verfahrens geeignete Vorrichtung sieht für die Ausführung der ersten Schnitte ein feststehendes Schermesser und einen mit längs zu seiner Achse verlaufenden, mit dem feststehenden Schermesser zusammenwirkenden Schermesser besetzten Rotor vor, gegen den sich der Reifen nach jedem Schnitt um eine Strecke verschiebt, die gleich der Schnittiefe ist. Da die Bemessung der Länge der Schermesser und die Anzahl der nacheinander ausgeführten Schnitte keinen Beschränkungen unterliegen, können auf ein und derselben Vorrichtung Reifen beliebiger Dicke und beliebigen Durchmessers verarbeitet werden.
DE19732340465 1973-08-10 1973-08-10 Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen Expired DE2340465C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732340465 DE2340465C2 (de) 1973-08-10 1973-08-10 Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732340465 DE2340465C2 (de) 1973-08-10 1973-08-10 Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2340465A1 DE2340465A1 (de) 1975-02-20
DE2340465C2 true DE2340465C2 (de) 1981-10-15

Family

ID=5889356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732340465 Expired DE2340465C2 (de) 1973-08-10 1973-08-10 Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2340465C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4613087A (en) * 1983-06-13 1986-09-23 Uniroyal Tire Company, Inc. Scrap tire cutting apparatus

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1978398U (de) * 1967-10-26 1968-02-08 Lindemann Maschfab Gmbh Vorrichtung zum zerkleinern von kraftfahrzeugreifen.

Also Published As

Publication number Publication date
DE2340465A1 (de) 1975-02-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4344669C1 (de) Pflückvorsatz für ein Erntegerät
DE69608918T3 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE1758913B2 (de) Vorrichtung zum zerkleinern von abfall
DE3133358C2 (de)
DE68908328T2 (de) Würfelschneidvorrichtung.
DE1632875A1 (de) Zerkleinerungsmaschine und Verfahren zur Materialzufuhr bei dieser
EP0124138B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von Pflanzengut
DE60105981T2 (de) Vorrichtung zum zerschneiden von pflanzengut
DE2340465C2 (de) Verfahren zum Zerkleinern von Kraftfahrzeugreifen
DE102010019744B4 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten
DE2731588A1 (de) Rotorenschere zum zerkleinern von insbesondere sperrigen abfaellen
DE2810359A1 (de) Vorrichtung zum selektiven sortieren von materialschnitzeln
DE3908395C2 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Rest- und Abfallhölzern
DE2051756A1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall
DE4342647A1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE10113953C1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Kunststoffgebilden mit geringer Materialstärke
DE2843866C2 (de)
DE2360341C2 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von verbrauchten Reifen
DE3301551A1 (de) Einrichtung zum zerkleinern und fermentieren von restbrot
DE1403268C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern und Fordern von mit Flüssigkeit durchsetzten Feststoffen
DE9415955U1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE1703901B1 (de) Vorrichtung zum Herstellen duennflaechiger Holzspaene
DE19748206A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Mischers und Zerkleinerers für Abfälle, insbesondere für biologisch abbaubare Abfälle und ein nach dem Verfahren arbeitender Zerkleinerer und Mischer
EP0029477A1 (de) Zerkleinerungsmaschine
DE2123778C3 (de) Teeverarbeitungsmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee