DE234582C - - Google Patents
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- DE234582C DE234582C DENDAT234582D DE234582DA DE234582C DE 234582 C DE234582 C DE 234582C DE NDAT234582 D DENDAT234582 D DE NDAT234582D DE 234582D A DE234582D A DE 234582DA DE 234582 C DE234582 C DE 234582C
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/06—Safety devices or measures against cable fracture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^Patentschrift
KLASSE 20«. GRUPPE
J. POHLIG, AKT-GES. in CÖLN-ZOLLSTOCK.
Seilhängebahn für kontinuierlichen Betrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1910 ab.
Bei Seilhängebahnen für Personenbeförderung ist es unerläßlich, eine Einrichtung zu
treffen, welche beim Reißen des die Wagen bewegenden Zugseils ein Abrollen der Wagen
auf Neigungsstrecken verhindert. Bisher verwendete man zu diesem Zweck Einrichtungen,
welche den Wagen bei Bruch des Zugseils entweder an dem Tragseil oder an einem besonderen,
längs der Strecke gespannten und
ίο feststehenden Fangseil festbremsten.
Derartige Vorrichtungen, welche nur in seltenen Fällen bei eintretender Gefahr verwendet
werden, haben bekanntlich den Nachteil, daß man nie auf ihr absolut zuverlässiges Funktionieren
rechnen kann. Ein weit größerer Nachteil dieser Einrichtungen besteht aber noch darin, daß die festgebremsten Wagen
erst durch besondere Einrichtungen wieder gelöst , und in die Station befördert werden
müssen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Fangseil
beweglich gemacht ist und in gleicher Geschwindigkeit wie die Wagen mitläuft. Dadurch
ist es ermöglicht, die Wagen von vornherein mit diesem Fangseil fest zu verbinden,
so daß also beim Reißen des Zugseils einerseits die Kupplung mit dem Fangseil bereits
vorhanden ist und nicht erst in diesem Moment hergestellt wird, und daß man andererseits
durch das bewegliche Fangseil die Wagen ohne weiteres weiter bewegen kann, so daß durch den Bruch des Zugseils überhaupt
keine Unterbrechung des Betriebs stattzufinden braucht.
■; Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι ein Stück der Strecke mit einer Stütze und einem Wagen im Aufriß. In Fig. 2 ist schematisch die Anordnung des Zugseils und des Fangseils ebenso wie die Verbindung mit dem Antrieb wiedergegeben.
■; Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι ein Stück der Strecke mit einer Stütze und einem Wagen im Aufriß. In Fig. 2 ist schematisch die Anordnung des Zugseils und des Fangseils ebenso wie die Verbindung mit dem Antrieb wiedergegeben.
In Fig. ι bezeichnet 1 das Tragseil, auf
dem die Wagen laufen, 2 das Zugseil, welches durch einen Kupplungsapparat beliebiger
Art bei 3 mit dem Gehänge des Wagens verbunden ist. Mit 4 ist das bewegliche Fangseil
bezeichnet, welches bei dieser Ausführungsform bei 5 mit dem Laufwerk des Wagens
ebenfalls durch einen Kupplungsapparat beliebiger Art verbunden ist. Aus Fig. 2 geht
hervor, daß sowohl das Zugseil 2 wie das Fangseil 4 als endlose Seile ausgebildet sind.
Die beiden Seile laufen an der Antriebstation über Seilscheiben 6 und 7 mit den dazugehörigen
Spannscheiben 8 und 9. Auf der Gegenstation sind die dort befindlichen Umführungsscheiben
10 und 11 in bekannter Weise beweglich gelagert und mit Gewichten belastet,
um die Spannung der Seile konstant zu erhalten.
Das Zugseil 2 wird durch ein Zahnradvorgelege von der Motorwelle 12 aus angetrieben.
Man kann nun das Fangseil ohne jeden Antrieb lassen, dann wird es von den Wagen
mitgezogen. Dabei kommen jedoch, besonders bei der Inbetriebsetzung, wenn erst ein
Wagen auf der Strecke ist, erhebliche Spannungen in dieses Seil hinein, die besser vermieden
werden. Es ist daher in der gezeichneten Ausführungsform ein gleiches Antriebvorgelege
für die Scheibe 7 des Fangseils 4
angeordnet. In die Motorwelle ist jedoch zwischen dem Eingriff dieses Vorgeleges und
des Vorgeleges für das Zugseil eine regulierbare Friktionskupplung 13 eingeschaltet. Diese
Friktionskupplung dient dazu, auf die Scheibe 7 des Fangseils so viel Kraft zu übertragen,
daß die Reibungswiderstände des Fangseils auf den Tragrollen der Strecke usw. gerade
eben überwunden werden, damit während des normalen Betriebes keine größeren Spannungen
in dem Fangseil übertragen werden können. Dadurch wird verhindert, daß das Fangseil
ziehend auf die Wagen einwirkt und sich vorzeitig abnutzt. Die Inanspruchnahme durch
das Leermitlaufen ist dann so gering, daß das Fangseil bei Bruch des Zugseils mit Sicherheit
die Wagen festhalten und die Funktionen des Zugseils übernehmen kann.
Claims (2)
1. Seilhängebahn für kontinuierlichen Betrieb mit einem oder mehreren Tragseilen
und einem endlosen Zugseil, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Strecke ein endloses, sich im Betriebe
gleich schnell mitbewegendes, die Fördergefäße bei normalem Betrieb jedoch nicht
ziehendes Fangseil (4) angeordnet ist, welches mit den Fördergefäßen durch besondere
lösbare Kupplungsvorrichtungen (5) in Verbindung steht.
2. Seilhängebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangseil (4)
vom Antrieb des Zugseils (2) aus durch Vermittlung einer mechanisch oder elektromagnetisch
regulierbaren Friktionskupplung (13) angetrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234582C true DE234582C (de) |
Family
ID=494430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234582D Active DE234582C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234582C (de) |
-
0
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