DE234648C - - Google Patents

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DE234648C
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conveyor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens

Landscapes

  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234648 KLASSE 5Od. GRUPPE
VICTOR GODARD in PARIS.
Fördervorrichtung für Schüttelapparate.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fördervorrichtung für Schüttelapparate mit wagerecht liegenden, in ihrer Ebene kreisenden, vollen oder Siebflächen, wie sie allgemein zum Teilen, Sichten oder Sieben körnigen oder pulverigen Materials (Getreidemehl o. dgl.) verwendet werden.
Es ist bereits bekannt, eine Reihe von Förderleisten in bestimmter Entfernung oberhalb des Siebes und innerhalb des Rahmens anzuordnen. Auch ist es bereits bekannt, auf dem Sieb lange Spiralen anzuordnen, die sich unter dem Einfluß der Trägheit elastisch derart ausdehnen, daß sie das Sieb abstreichen.
Auch die neue Fördervorrichtung besitzt die Form einer langen Spirale; diese Spirale besitzt aber starre Windungen, ist gegenüber dem Siebboden festgelegt und liegt, in einer bestimmten Entfernung über demselben; außerdem bestehen die Windungen der Spirale aber aus flachen Leisten, zum Zweck, eine geeignete Förderfläche zu bieten.
Die Fördervorrichtung dient dazu, das Material zwischen zwei parallelen Leisten zu fördem, die die Ränder jeder wagerechten Fläche bilden. Sie besteht aus einer Mehrzahl von Elementen, die an einer der Leisten befestigt sind und von denen jedes eine schräge Fläche aufweist, gegen die das geschüttelte Material periodisch auftrifft und dabei eine neue Bewegungsrichtung erhält, die seinen Weg zwischen den beiden Leisten bestimmt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildenden Elemente unterscheiden sich von den bekannten Förderelementen anderer Plansichter durch ihre Form und die Art ihrer Herstellung und ermöglichen eine ruhigere und regelmäßigere Förderung; gleichzeitig weisen sie an sich geringes Gewicht auf.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt die Fördervorrichtung in senkrechtem Querschnitt; Fig. 2 ist ein Grundriß, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung.
. Auf der wagerechten Sieb fläche 1, die eine Kreiselbewegung ausführt, wird das zu behandelnde Material zwischen zwei Randleisten 2 und 3 geschoben. Jedes der an der Leiste 2 befestigten Förderelemente besteht aus einem Plättchen aus Weißblech oder anderem Material, das derart ausgeschnitten und gebogen ist, daß es einen Befestigungslappen 4, einen oberen, senkrecht zu diesem Lappen stehenden Arm 5 und einen schräg zu ihm gerichteten unteren Arm 6 aufweist. Der Arm 6 schließt sich an das Ende des Armes 5 mit einem halbkreisförmigen Teil 7 an und erstreckt sich schräg in entgegengesetzter Richtung zu dem Lappen 4. An sein freies Ende schließt sich ein zweiter halbkreisförmi-
ger Teil 8 an, der nach oben gerichtet ist und in einer Öse endigt, mittels der er durch ein Niet 9 mit dem Arm 5 des nächstfolgenden Elements verbunden ist.
Da die Lappen 4 nebeneinander an der Leiste 2 sitzen und die Arme 5 und 6 durch Niete 9 miteinander verbunden sind, bildet die Gesamtheit dieser Elemente eine Art durchbrochenen Zahnbogens von sehr geringem Gewicht bei großer Widerstandsfähigkeit. Man kann die hintereinanderliegenden Teile 5, 6, 7,8 als eine Art archimedischer Schraube auf einem flachen Kern bezeichnen, deren Querschnitt aus Fig. ι ersichtlich ist.
Die unteren Arme 6 liegen wagerecht in einem gewissen Abstand über der Fläche 1 ; außerdem liegen die gekrümmten Teile 8 in einem gewissen Abstand von der Leiste 2. Durch diese Anordnung werden Hügelbildungen und Anhäufungen des Materials sowohl unterhalb der Elemente als auch längs der Leiste 2 vermieden; die Höhe der Arme 6 ist ferner verhältnismäßig gering und nur gerade genügend, um den Vortrieb des Materials zu bewerkstelligen, so daß ein etwaiger Überschuß an Material ohne Überstürzen oder senkrechtes Abschleudern über die Arme treten kann.
Bei der hier beschriebenen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bilden die Befestigungslappen 4, die nebeneinander angeordnet sind, auf der Leiste 2 eine fortlaufende Schutzbekleidung, die eine Abnutzung des Rahmens durch die Reibung der degummierenden Stoffe (Gleditschia, amerikanischer Hafer) verhindert, die in dem Malgut enthalten sind.
Die Art der Befestigung der Elemente an der Leiste sowohl wie auch die Art ihrer Befestigung untereinander kann selbstverständlich Abänderungen unterliegen. Die Förderelemente können aus Metall, Holz, Zelluloid, Horn,
Leder oder beliebigem anderen Material bestehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fördervorrichtung für Schüttelapparate, bei welchen eine Reihe von Förderleisten in bestimmter Entfernung oberhalb des Siebes und innerhalb des Rahmens (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleisten mit Hilfe von Armen
(5) gehalten werden, die über den Leisten sich erstrecken und am Rahmen befestigt sind, wobei jeder Arm das innere Ende einer Leiste (6) und das äußere Ende der nächstfolgenden Leiste trägt.
2. Ausführungsform der Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Förderelement aus einem besonderen Blechstück besteht, das derart ausgeschnitten ist, daß es einen Befestigungslappen (4), einen zu diesem Läppen senkrecht stehenden oberen Arm (5) und einen unteren Arm (6) aufweist, der sich an das Ende des oberen Armes (5) mit einem gekrümmten Teil (7) anschließt und seinerseits in einem zweiten gekrümmten, nach oben gerichteten Teil (8) endigt, wobei der untere Arm derart abwärts ge^ bogen ist, daß nach Biegung des Zwischenteils (7) das Ende des Zwischenteils (8) gegen den oberen Arm des nächstfolgenden Elements anliegt und mit ihm durch Nietung verbunden werden kann.
3. Ausführungsform der Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (5) der Förderleisten aus einem Stück mit zugehörigen Befestigungslappen (4) bestehen, die nebeneinander auf dem Rahmen angeordnet sind und diesen vor einer Abnutzung durch das Malgut schützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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