DE2350958C2 - Steuervorrichtung für eine Stellvorrichtung - Google Patents
Steuervorrichtung für eine StellvorrichtungInfo
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
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- B62D5/0457—Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
- B62D5/046—Controlling the motor
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervc -richtung für eine
Stellvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Steuervorrichtung für einen Stellmotor ist z. B. aus der US-PS 32 60 912 bekannt, bei der jedoch
durch entsprechende logische Schaltkreise nicht jeweils eine Brückendiagonale, sondern ein Brückenlängszweig
gesteuert wird. Dies bedeutet, daß bei jedem Steuersignal einer Eingangsschwellwertstufe beide logischen
Schaltkreise in Tätigkeit treten müssen, wobei durch jeden der beiden logischen Schaltkreise eine der beiden
Schaltstufen eines Längszweiges geschaltet werden muß, damit eine Brückendiagonale stromleitend wird.
Bei diesem Stand der Technik ist somit eine sehr aufwendige Anordnung von logischen Schaltkreisen und
Schaltern erforderlich.
Aus der DE-OS 15 88 250 ist zwar eine Steuervorrichtung bekannt, bei der je ein Steuerschalter eine Brükkendiagonale steuert, dies erfolgt jedoch nicht über
Schwellwertstufen. Weiterhin wird durch die Verwendung identischer Transistoren zur Vermeidung aer Gefahr eines Kurzschlusses azs Einschalten von Widerständen in die Brückendiagonalen erforderlich, die zu
einer unerwünschten Erhöhung des Widerstandes derselben führen und einen Spannungsabfall verursachen.
Schließlich ist aus der US-PS 35 30 353 eine entsprechende Steuervorrichtung mit einer Brückenschaltung
bekannt, bei der die Brückenlängszweige aus komplementären Transistoren bestehen. Hier werden jedoch
— wie beim erstgenannten Stand der Technik — nicht Brückendiagonalen. sondern Brik-kenlangszweigc
durch entsprechende Steuerstufen betätigt, wobei die bereits genannten Nachteile auftreten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Steuervorrichtung für eine in eine Brückcnsehaliung gc
schaltete Stellvorrichtung zu entwickeln, bei der gleichzeitig eine möglichst einfache Steuerschaltung für die
Brückenschaltung und ein möglichst geringer Widerstand in den Brückenzweigen vorliegt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs gelöst Vorteilhaft wird dadurch für jede Brückendiagonale nur ein einziger Steuerschalter benötigt, der jeweils
durch einen einzigen Transistor realisierbar ist Dadurch ergibt sich unter Einsparung von Widerständen in den
ίο Brückenzweigen eine sehr einfache und billige Steuerschaltung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beseht ieben. Es zeigt
Fig. 1 den Schaltungsaufbau eines Ausführungsbeispiels einer Steuervorrichtung und
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 1.
In der Schaltung des Ausführungsbeispiels ist eine das
a Steuersignal führende Klemme IQ sowohl über eine erste Diode 11 mit der Basis eines NPN-Transistors 12,
wie auch über eine zweite Diode 13 mit der Basis eines PNP-Transistors 14 verbunden. Die Basis des Transistors 12 ist über einen Basisvorwiderstand 15 mit einer
die Versorgungsspannung führenden Klemme 16 und die Basis des Transistors 14 über einen Basisvorwiderstand 17 mit Masse verbunden. Drei Widerstände 18,19,
20 bilden einen Spannungsteiler zwischen der Klemme 16 und Masse, wobei der Verknüpfungspunkt zwischen
den Widerständen 18, 19 mit dem Emitter des Transistors 12 und der Verknüpfungspunkt zwischen den Widerständen 19, 20 mit dem Emitter des Transistors 14
verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 12 ist über die Reihenschaltung dreier Widerstände 21, 22, 23 mit
der Klemme 16 verbunden. Der mittlere Widerstand 22 ist durch die Basis-Emitter-Strecke eines PNP-Trar.sistors 24 überbrückt. Der Kollektor des Transistors 14 ist
über einen aus zwei Widerständen 25, ?6 bestehenden Spannungsteiler mit Masse verbunden. Der Abgriff des
Spannungsteilers 25, 26 ist sowohl an die Basis eines NPN-Transistors 27 wie auch über die Reihenschaltung
eines Widerstandes 28 mit einem Kondensator 29 an die Basis des Transistors 24 angeschlossen.
Die Kollektoren der Transistoren 24 und 27 sind über
je einen Rückkoppelungswiderstand 30 und 31 mit jeweils der Basis der Transistoren 12 und 14 rückgekoppelt. Der Emitter des Transistors 27 ist über einen Widerstand 32 mit Masse verbunden. Eine aus vier Transistoren 33 bis 36 bestehende Brückenschaltung ist zwisehen die Klemme 16 und Masse geschaltet. Dabei bil
det die Emitter-Kollektor-Strecke des PNP-Transistors
33 und die Kollektor-Emitter-Strecke des NPN-Transitors 34 den einen Längszweig und entsprechend der
PNP-Transistor 35 und der NPN-Transistor 36 den an-
deren Längszweig. Im Brückenquerzweig ist ein Stellmotor 37 geschaltet. Die Emitter der Transistoren
und 27 sind jeweils an die Basis der Transistoren 33 und
34 angeschlossen. Der Kollektor des Transistors 24 ist Über sinen aus zwei Widerständen 38, 39 bestehenden
bo Spannungsteiler mit Masse verbunden, und der Kollektor des Transistors 27 ist über einen aus zwei Widerständen 40,41 bestehenden Spannungsteiler an die Klemme
16 nngeschlossen. Der Abgriff des Spannungsteilers 38,
39 is' an die Basis des Transistors 36 und der Abgriff des
b5 Spannungsteilers 40, 41 ist an die Basis des Transistors
35 angeschlossen.
Die Wirkungsweise des in Fi g. I dargestellten Ausführungsbeispicls soll unter Zuhilfenahme des in F i g.
dargestellten Diagramms im folgendem beschrieben werden. Die Klemme 10 ist mit dem Ausgang eines bekannten,
in der Zeichnung nicht näher dargestellten Lenkreglers verbunden. Ein solcher Lenkregier addiert
die an seinen Eingängen liegenden Spannungen und bildet somit eine Regelabweichung. An diesen Eingängen
liegt zum Beispiel der eingestellte Sollwert für die Fahrzeugsteuerung, der von einem Lenkrad erzeugt werden
kann, und der Istwert, der ein dem Lenkungsausschiag
der Lenkung proportionales Signal darstellt. Diesem Lenkregler können in weiteren Eingängen von beliebigen
weiteren Parametern abhängige Signale zugeführt sein. Solche Parameter sind der Seitenwind, Fahrbahnunebenheiten
usw. Bei einer Seitenwindkompensation wird zum Beispiel durch einen Meßwertaufnehmer an
der Seite des Fahrzeugs der Seitenwind gemessen und ein proportionales Signal dem Lenkregler zugeführt.
Dadurch wird zum Beispiel bei Auftreten eines starken Seitenwinds das Fahrzeug automatisch gegengelenkt.
Die Transistoren 12 und 14 sind als Schweilwertstufen
geschaltet Überschreitet das an der Klemme 10 anliegende Steuersignal eine bestimmte Spannung t/t, so
wird der Transistor 12 stromleitend, und unterschreitet das an der Klemme 10 anliegende Steuersignal eine bestimmte
Spannung lh, so wird der Transistor 14 stromleitend. Durch den stromleitend gewordenen Transistor
12 wird der als Steuerschalter eingesetzte Transistor 24 stromleitend. Dieser wiederum versetzt die Transistoren
33 und 36 in den stromleitenden Zustand. Somit fließt bei Leitendwerden des Transistors 12 ein Steuerstrom
durch den Transistor 33, den Stellmotor 37 und den Transistor 36. Wird dagegen der Transistor 14
stromleitend, so fließt entsprechend der Steuerstrom durch den Transistor 35, den Stellmotor 37 und den
Transistor 34. Der Stellmotor 37 ändert seine Drehrichtung.
Bewegt sich das Steuersignal an der Klemme 10 zwischen den Spannungen U\ und Ui, so dreht sich der
Stellmotor nich\ Erst bei Überschreiten bzw. Unterschreiten
der Schwellspannungen U\ bzw. ίΛ dreht sich
der Stellmotor 37 in die eine bzw. in die andere Richtung.
Die Rückkoppelungswiderstände 30, 31 dienen der Mitkopplung, das heißt, das Leitendwerden zum Beispiel
der Transistoren 12 und 24 erfolgt nicht schleichend, sondern sehr rasch, so daß die Schaitschwelle
sehr genau eingehalten werden kann.
Dadurch entsteht eine Hysterese, wie sie im Diagramm in Fig. 2 dargestei;* ist. Diese Hysterese hilft
Regelschwingungen zu vermeiden.
Das ftC-Kcppelglied 28, 23 bewirkt, daß beim Abschalten
des Transistors 24 der Transistor 27 kurz stromleitend wird. Beim umgekehrten Abschalten verhält
es sich ebenso. Dieses kurze Einschalten liegt in der Größenordnung des Entladevorgangs bzw. Ladevorgangs
des Kondensators 29. Durch dieses RC-Koppelglied wird der Stellmotor 37 mit Gegenstrom sehr rasch
abgebremst.
Zur Verminderung des Aufwands für eine Spannungsstabilisierungsschaltung
ist es auch üblich, nur die t>o eigentlichen Schalttransistoren 33 bis 36 an die nicht
stabilisierte Spannungsquelle 16 anzuschließen, der übrigen Elektronik jedoch eine stabilisierte Spannung
zuzuführen.
Die in der Schaltung eingesetzten Transistoren kön- h5
nen selbstverständlich auch durch Transistoren eines anderen Leitfähigkeiistyps oder durch andere steuerbare
Halbleiter ersetzt sein. Die Verwendung zweier Transitoren komplementären Leitfähigkeitstyps in der beschriebenen
Anordnung in einer Brückendiagonale hat jedoch den Vorteil, daß der Spannungsabfall an den
beiden Transistoren möglichst gering und die Spannung am Motor daher möglichst groß wird. Ferner wird die
Ansteuerung der Transistoren (33, 36 bzw. 35, 34) besonders einfach, weil jeweils nur ein einziger Transistor
(24 bzw. 27) benötigt wird, über den der Basisstrom des pnp-Transistors und der des zugehörigen npn-Transi-
stors geführt wird. Werden höhere Schaltleistungen für die Endstufen benötigt, so können die verwendeten
Transistoren durch mehrstufige Anordnungen, trzw. Darlington-Transistoren ersetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Steuervorrichtung für eine Stellvorrichtung, die
in Abhängigkeit eines Steuersignals, vorzugsweise einer Regelabweichung, steuerbar ist und die im
Brückenquerzweig einer aus vier Transistoren (33 bis 36) bestehenden Brückenschaltung liegt, wobei
das Steuersignal zwei Schwellwertstufen (12,14) zuführbar ist, durch die bei Erreichen einer der beiden
unterschiedlichen Schwellwerte alternativ die beiden Brückendiagonalen (33,36 bzw. 35,34) stromleitend geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Transistoren
jeder Brückendiagonale (33,36 bzw. 35,34) ein Steuerschalter (24 bzw. 27) vorgesehen ist, der jeweils
durch eine der Schwellwertstufen (12 bzw. 14) steuerbar ist, wobei jeder Brückenlängszweig aus komplementären Transistoren aufgebaut ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, däduiCu
gekennzeichnet, daß die Steuereingänge der Steuerschalter (24, 27) über ein RC-Koppelgüed (28, 29)
miteinander verbunden sind.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekannzeichnet, daß die Ausgänge der Steuerschalter (24, 27) über je ein Mitkoppelungsglied (30, 31)
mit den Eingängen der Schwellwertstufen (12, 14) verbunden sind.
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