DE235151C - - Google Patents

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DE235151C
DE235151C DENDAT235151D DE235151DA DE235151C DE 235151 C DE235151 C DE 235151C DE NDAT235151 D DENDAT235151 D DE NDAT235151D DE 235151D A DE235151D A DE 235151DA DE 235151 C DE235151 C DE 235151C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSGHRIFT
- M 235151 KLASSE 21c. GRUPPE
VITTORIO ARCIONI in MAILAND.
auf Grund der Anmeldung in Italien vom 27. Juni 1908 anerkannt.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung gegen Überspannungen in Ein- oder Mehrphasen-Wechselstromanlagen, die in Tätigkeit tritt, wenn die Spannung einer 5 oder mehrerer Leitungen ein gegebenes Potential, z. B. das der Erde, um eine vorbestimmte Grenze überschreitet; Die Tätigkeit der Vorrichtung kann darin bestehen, daß sie ein Zeichen gibt oder einen Stromkreis schließt oder öffnet, wodurch z. B. der Hauptschalter der Leitungen geöffnet wird oder die einzelnen Leitungen so an Erde gelegt werden, daß die Gefahr der Überspannungen beseitigt wird.
Die Vorrichtung besitzt mindestens ebensoviele Elektromagnete, als Leitungen vorhanden sind; zwischen jede Leitung und einen gemeinsamen Punkt, z. B. die Erde, ist ein Magnet oder mehrere in Reihe geschaltet. Die Elektromagnete' wirken unabhängig voneinander auf
ao einen allen gemeinsamen beweglichen Teil, welcher die beabsichtigte Wirkung veranlaßt. Die Fig. 1 und 2 stellen zwei Formen der Vorrichtung zur Verwendung in Drehstromanlagen dar, die Fig. 3 eine Form für Einphasen-Wechselstromanlagen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind M1, M2 und M3 drei Elektromagnete, die in Sternschaltung an das Drehstromnetz 1, 2, 3 angeschlossen sind; der Nullpunkt der Sternschaltung ist bei T geerdet. Zwischen den Polschuhen der drei Magnete ist eine Scheibe D angeordnet, die sich um O dreht und mit einem Hebel H versehen ist, welcher den Kontakt C schließen und hierdurch mittels der Stromquelle B ein Relais R beliebiger Art in Tätigkeit setzen kann.
Wenn die drei Magnete nahe aneinander liegen, wird durch den Phasenunterschied der drei magnetischen Felder ein Drehfeld erzeugt. Wenn aber die Magnete über den Umfang der Scheibe D gleichmäßig verteilt sind und die Scheibe D groß genug oder, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in geeigneter Weise in Teile geteilt ist, dann wird die Wirkung der drei Elektromagnete aufeinander zur Erzeugung eines Drehfeldes auf einen ganz niedrigen Wert gebracht, den man vernachlässigen kann. Das auf die Scheibe D ausgeübte Drehmoment ist daher fast gleich Null, mithin unabhängig von den Phasen der verschiedenen Ströme, welche durch die Elektromagnete fließen.
Jeder von den drei Magneten kann also in diesem Falle ein von den anderen unabhängiges Drehmoment auf die Scheibe D ausüben, vorausgesetzt, daß er zu diesem Zweck geeignete Mittel besitzt. Es möge angenommen werden, daß jeder Elektromagnet ganz nahe dem Luftspalt mit einem unsymmetrisch angeordneten Drosselring α versehen ist, der bekanntlich in dem beweglichen Teil ein Drehmoment hervorruft.
Das ganze . von den drei Magneten auf die

Claims (1)

  1. Scheibe D ausgeübte Drehmoment ist gleich der Summe der drei Einzelmomente. Dieses ganze Drehmoment ist bis zu einer bestimmten Grenze durch das Gewicht P am Hebel H ausgeglichen, so daß der Kontakt C nur geschlossen wird, wenn das Drehmoment einen bestimmten Wert überschreitet. Das tritt ein, wenn die Spannung in einer oder mehreren Leitungen in unzulässiger Weise erhöht wird.
    to Die Empfindlichkeit des Apparates kann derartig geregelt werden, daß er nicht anspricht, wenn eine Leitung geerdet wird; der Apparat ist dann von solchen Isolationsverlusten unabhängig, wie sie im praktischen Betriebe vorkommen können, so daß er nicht unnötigerweise in Tätigkeit tritt.
    Um die Wirkung des Drehfeldes bei Verwendung des Apparates für Drehstrom zu ver-. mindern, ohne den Durchmesser der Scheibe D übermäßig vergrößern zu müssen, kann einer der Ströme gemäß Fig. 2 durch zwei Elektromagnete M2 geleitet werden, die symmetrisch angeordnet sind und hinsichtlich der Erzeugung eines Drehfeldes eine Wirkung ausüben, die derjenigen der zwei anderen Magnete M1 und M3 entgegengesetzt ist.
    Es ist auch möglich, lediglich durch Veränderung der Wicklung auf einem der Elektromagnete (Hindurchschicken des Stromes in entgegengesetzter Richtung) den Apparat dahin zu bringen, daß die Wirkung des Drehfeldes auf ein Drittel ihres Gesamtwertes vermindert wird.
    Eine ähnliche Anordnung kann gleichfalls für Einphasennetze getroffen werden. Für diesen Fall hat der Apparat zwei Elektromagnete M1 und M2 (Fig. 3), deren Verbindungspunkt an den Punkt T angeschlossen ist.
    Der Punkt T braucht nicht das Potential der Erde zu haben; allgemein gibt der Punkt T den Punkt an, zwischen dem und dem Netzmittelpunkt eine gegebene Potentialdifferenz nicht überschritten werden soll.
    Der bewegliche Teil D des Apparates kann derartig ausgebildet werden, daß eine Drehung um einen größeren oder kleineren Winkel erforderlich ist, um den Kontakt C zu schließen, so daß der Apparat entweder erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit oder sofort das Relais R 0. dgl. in Tätigkeit setzt.
    Anstatt aus einer Scheibe kann der bewegliche Teil D auch aus einer Trommel oder aus Teilen irgendwelcher anderen Form bestehen, ohne daß dadurch die charakteristischen Merkmale des Apparates und der Erfindung beeinflußt werden.
    Pate ν t-An SPR υ CH :
    Schutzvorrichtung gegen Überspannungen in Ein- oder Mehrphasen-Wechselstromanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jede Leitung und einen gemeinsamen Punkt (z. B. Erde) ein in bekannter Weise mit Schinnpolen oder ähnlich wirkenden Mitteln versehener Elektromagnet oder mehrere in Reihe geschaltet ist, und diese Magnete sowie der von ihnen beeinflußte, allen gemeinsame bewegliche Teil derart angeordnet sind, daß die Entstehung eines Drehfeldes nach Möglichkeit verhindert ist, jeder Magnet also unabhängig von den anderen auf den beweglichen Teil im gleichen Sinne ein Drehmoment ausübt, deren Gesamtsumme in normalem Zustande der Leitungen durch eine einstellbare Kraft (z. B. Gewicht) ausgeglichen ist; wenn aber die Spannung einer oder mehrerer Leitungen gegen den gemeinsamen Punkt (z. B. Erde) eine vorbestimmte Grenze überschreitet, so weit anwächst, daß der bewegliche Teil seine Lage verändert und dadurch irgendeine Schaltung herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007010422A1 (de) 2007-03-01 2008-09-04 Basf Se Verfahren zur Herstellung eines Katalysators bestehend aus einem Trägerkörper und einer auf der Oberfläche des Trägerkörpers aufgebrachten katalytisch aktiven Masse
US7927555B2 (en) 2005-03-08 2011-04-19 Basf Aktiengesellschaft Charging of a reactor

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7927555B2 (en) 2005-03-08 2011-04-19 Basf Aktiengesellschaft Charging of a reactor
DE102007010422A1 (de) 2007-03-01 2008-09-04 Basf Se Verfahren zur Herstellung eines Katalysators bestehend aus einem Trägerkörper und einer auf der Oberfläche des Trägerkörpers aufgebrachten katalytisch aktiven Masse

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