DE2352013A1 - Polierwerkzeug fuer axial gekruemmte flaechen - Google Patents
Polierwerkzeug fuer axial gekruemmte flaechenInfo
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Description
?'ATt;NTAN"vVi5 LT E
dr. ing. H. NEGEPfDAFK · dipl.-ibtg. H. HaCJCK · dipl.-fhys. W, SCHMITZ
dipping. E. GRAALFS · dipx-ing. W. WEHTsTERT
HAMBURG-MÜNCHEN 2352013
TEL. 86 74 28 TJND 3Θ 41 18 TEtEGR. WEG E DAPATBNT HAMBURQ
TEL. 9 38 03 SO t
' TElEGK. NEGEBAPATENT MÜNCHEN
Hamburg, den 15. Oktober 1973
COGSDILL TOOL PRODUCTS, INC.
38700 Grand River
Farmington. Michigan 4802
k
/USA
Polierwerkzeug für axial gekrümmte Flächen
Die Erfindung betrifft ein Polierwerkzeug für axial gekrümmte Flächen, im Gegensatz zu einer gleichzeitig getätigten
Patentanmeldung für ein Polierwerkzeug für flache Flächen des gleichen Erfinders.
Zum Stand der Technik werden die US-PS'en 3 444 714 vom
20. Mai 1969 und 3 320 662 vom 23. Mai 196? genannt.
Die Erfindung zeichnet sich durch ein Polierwerkzeug für
axial gekrümmte Flächen aus, das eine Antriebsspindel für einen Polierkopf aufweist, der mittels eines Kugelgelenks
darauf gelagert ist und mehrere, auf einer kegelstumpfförmigen
Endfläche angeordnete Rollen trägt. Eine zweite,
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angetriebene Spindel ist zur Aufnahme des 7/erkstücks vorgesehen,
deren Achse einen Winkel mit der Antriebsspindel des Werkzeugs einschließt, so daß eine Punktberührung zwischen
der social gekrümmten Fläche des Werkstücks und den Rollen
entsteht, die über die ganze, zu polierende Fläche verläuft, um eine Hochglanzpolitur und eine, genaue, axial gekrümmte
Fläche auf dem Werkstück zu erzeugen. Die Werkstückspindel und die Werkzeugspindel werden gegenläufig angetrieben, wobei
die Berührungspunkte zwischen den Hollen und der gekrümmten Fläche über die ganze, zu polierende Fläche wandern. Bei
einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes weicht die
axial gekrümmte Fläche von einer ZugeIform ab, wobei die
Werkstückspindel bogenförmig geschwenkt wird, um die Werkstückoberfläche relativ zu den Rollen vorzuschieben, so daß
alle Abschnitte gleichmäßig poliert werden.
Mehrere Ausführungsfeeispiele des Erfindungsgegenstandes
sollen nachfolgend in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben werden. 'Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht teilweise im Schnitt des Kopfes, der an einer kegelsturapfförmigen Fläche Rollen
zum Polieren einer axial gekrümmten Fläche eines Rohlings für ein Kegelradritzel trägt;
Fig. 2 eine der Mg. 1 ähnlich© Ansicht, bei der die Rollen an einer kegeis tompfföxmigen Fläche anlie&en,
die einen kleineren, spitzen Kinkel aufweist, um die Kugelfläche an einem Gestänge zu
polieren? und
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Fig. 3 eine den Figuren 1 und 2 ähnliche Ansicht eines
Polierwerkzeugs, das ein Werkstück mit einer nicht* gleichmäßig gekrümmten axialen Fläche bearbeitet,
wobei dessen 7/inkeIvors chub innerhalb der Polierrollen gezeigt ist.
Das in Fig. 1 gezeigte Polierwerkzeug 11 weist eine Spindel
12 und einen auf dem Ende derselben mittels eines Kugelgelenks 14 angeordneten Kopf 13 auf. Das Kugelgelenk besteht
aus einem hohlen Kugelabschnitt; 15 > der auf einem konkaven Ring
16 angebracht ist. Der konkave Ring 16 ist in einer Buchse
17 befestigt, die ihrerseits fest in einem Gehäuse 18 angeordnet
ist. Ein Rollenlaufring 19 wird durch einen Halter 21
am Gehäuse 18 gehalten, wenn der Halter mit demselben durch eine Schraubverbindung 22 verbunden wird. Die Spindel '12
weist einen sich innerhalb des Gehäuses 18 nach außen erstreckenden
Flansch mit einem Loch 24 auf, in das s±ch ein
im Gehäuse 18 befestigter Stift 25 eingreift. Wenn die Spindel
12 drehend angetrieben wird, dreht sich der Stift 25 mit derselben um das Gehäuse 18, den Halter 21 und den Rollenlaufring
anzutreiben.
In einem Käfig 26 sind mehrere Rollen 27 angeordnet, die an einer flachen, kegelstumpfförmigen Fläche 28 anliegen und
auf der sie sich abwälzen. Ein Werkstück 29, das hier als. Rohling für ein Kegelradritzel dargestellt ist, ist auf einer
Cpindel 31 angebracht, deren Achse einen Winkel mit der Achse
der Spindel 12 einschließt. Die Spindeln sind in Antriebs-
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köpfen gelagert, die die Drehung derselben erzeugen, wobei
das 7/erkstück 29 in einer Richtung und der Polierkopf 13 in entgegengesetzter Richtung angetrieben v/erden. .*s ist ersichtlich,
daß die eine Rolle an der sphärischen Fläche 31a an einem inneren Punkt 32 und die gegenübe rliegende Rolle am
äußeren Punkt 33 der Mäche angreift. Während der relativen
Drehbewegung zwischen dem Kopf 13 und dem Werkstück 29 wandert
der Berührungspunkt 32 nach außen, während der Berührungspunkt 33 nach innen wandert, um die ganze sphärische Fläche
31 in sehr kurzer Zeit zu überdecken. Hierbei wird eine Bewegung
des Oberflächenmetalls der sphärischen Zone erzeugt, wodurch ein silberartiger Hochglanz erzeugt wird. Da die .
Winkelausrichtung der sphärischen Fläche an verschiedenen Werkzeugarten wechselt, sind die Rollen 27 in verschiedenen
Winkeln angeordnet, um die Berührung mit der sphärischen Fläche verschiedener Durchmesser in gleicher Weise, wie in Fig. 1
dargestellt, zu erzeugen.
Fig. 2 zeigt ein Polierwerkzeug 34 mit einer opindel 35
einem Kugelgelenk 36 mit einer Buchse 17» die gleich der des
in Fig. 1 gezeigten Polierwerkzeugs ist, wobei ein Llitnehmerstift
25 verwendet wird. Auf ein Gehäuse 37 ist ein Halter
geschraubt, der einen Rollenlaufring 39 innerhalb des Kopfes
abstützt. In einem Käfig 41 sind mehrere Rollen 42 angeordnet,
die an einer Kegelstumpffläche 43 des Rollenlaufrings unter
einem '/Zinke 1 von etwa 25° zur Achse der Jpindel 35 anliegen.
Die Rollen sind so angeordnet, daß sie zwischen sich eine Kugel 44 aufnehmen, die am Ende eines Gestänges 45 vorgesehen
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ist. Zur Aufnahme des Polierwerkzeugs und des Kugelgestänges dienen Antriebsspindeln, die die Spindel 35 und das Gestänge
winklig zueinander halten, z.3. in einem Winkel von etwa 11C0. Die Kugel 44 wird in einer Richtung und das Büernrerkzeug
34 in entgegengesetzter Richtung angetrieben, und da
der Berührungspunkt zwischen den Rollen und der Kugel 44
ständig aufrechterhalten bleibt, wandert die durch die Kopfdrehung
erzeugte Berührungspunktlinie über die ganze Kugelfläche,
wodurch sie auf Hochglanz poliert wird. Es dürfte einleuchten, da,3 die Form des Käfigs 41 und die darin angeordneten
Rollen dem Durchmesser der Kugel 44 angepaßt werden, wenn er größer oder kleiner ist« In Fig. 3 ist ein Polierwerkzeug
47 gezeigt, das ähnlich den Polierwerkzeugen 13 und 34 ist. Das Polierwerkzeug 47 weist eine Spindel 38>
ein Kugelgelenk 39» eine Buchse 51» ein Gehäuse 52, einen Halter
53 und einen Rollenlaufring 54 auf. In einem Käfig 55 sind
mehrere Rollen 57 angeordnet, die an einer Kegelstumpffläche
56 des Rollenlauf ringes 54- anliegen. Der Käfig 35 weist einen
geteilten Ring 58 auf, der in einer Ringnut aufgenommen ist
und eine .Scheibe 5,9 abstützt, die den Käfig innerhalb des
Rollenlaufrings 54 hält. Der gleiche, geteilte Ring 58 und die .Scheibe 59 werden zur Halterung, des Käfigs 41 des in
Fig. 2 gezeigten Polierwerkzeugs verwendet. Da die Spindeln 12 und 35 beweglich gegenüber den abgestützten Polierköpfen
sind, ist ein O-Ring 61 innerhalb des Gehäuses 52 nahe der Kante eines Flansches 60 der Spindel 35 angeordnet, um die '
Achsen der Spindel 35 und des Polierkopfes ausgerichtet zu halten, eine freie Bewegung zwischen denselben zu verhindern
213/0
und den Kopf in seine Normalste llung gegenüber der Spindel
zurückzubewegen, nachdem er abgelenkt worden ist.
"iv'ie aus 51g. 3 ersichtlich, hat das zu polierende, axial
gekrümmte Clement 62 ein sich verjüngendes, vorderes Ende
63 und ein ausgekehltes hinteres 3nde 64, an denen die Rollen
57 angreifen sollen. Die Spindel 65s von deren 3nde sich das
zu polierende Werkstück 62 vorerstreckt, ist in einem Kopf angeordnet, der die Spindel in umgekehrter Richtung wie die
-Spindel 35 dreht. Da das Werkstück 62 keine genaue sphärische Fläche aufweist, ist es notwengig, das Aufnahme- und
Antriebs element für die Spindel 65 aus der stellung 66 in die Stellung 67 zu bewegen. Hierbei bewegen sich die Berührungspunkte
zwischen dem Werkstück 62 und den Rollen 57 von einem zum anderen Ende des Werkstücks«, Diese Vorschubbewegung
zwischen den Spindeln 38 und 65 erfolgt im Verein mit
den Drehbewegungen derselben auf einer genauen Kugelfläche, wie es in den !Figuren 1 und 2 gezeigt ist.
Aus den figuren 1-3 ist ersichtlich, daß die Rollen 27, 42
und 57 alle Zylinderform haben, die sich auf den Kegelstumpfflächen der Rollenlauf ringe 19» 39 u^<i 54 abwälzen. Obwohl
ein gewisser Schlupf zwischen der Rollenlauf rxngf lache und den Rollen stattfindet, schließt das gehärtete Metall, aus
dem die Rollenlauf ringe und die Rollen hergestellt sind, eine wesentlich Abnutzung aus, wodurch die Kosten der Werkzeuge
im Vergleich zu Kegelrollen vermindert werden.
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Claims (7)
1.)) Polierwerkzeug für axial gekrümmte Flächen,
gekennzeichnet durch, eine Antriebsspindel (12; 35) auf der ein Polierkopf (13) angeordnet ist, der eine kegelstumpfförmige
Rollenlauffläche (19; 39; 54) am otirnende und einen kegelstumpfförmigen, an der Rollenlauffläche anliegende
Rollen (27; 4-2? 57) aufnehmenden Käfig (26; 41; 55) aufweist,
sowie eine Werkstückspindel (31; 65), deren Achse die Achse
der Antriebsspindel kreuzt, und die ein Werkstück (29; 45;
62) in Eingriff mit den Rollen .hält, die eine Punktberührung mit dem Werkstück in verschiedenen Abständen von der Achse
der Werkstückspindel aufweisen und Antriebsmittel, die die Spindeln gegenläufig antreiben.
2. ) Polierwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (29) eine einen großen Krümmungsradius
aufweisende, zu pCD-ierende Zone aufweist, die eine
Punktberührung mit den Rollen (27) an der inneren und äußeren Kante (32,33) an gegenüberliegenden oiäiten des Werkstücks hat.
3. ) Polierwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der kegelstumpfförmigen Fläche (43; 56)
anliegenden Rollen (42; 57) einen kleinen, spitzen Winkel
einschließen, und an einem gphärisehen Körper (44; 63) am
Ende eines Gestänges (45;-65) an Punkten auf einer Linie angreifen, die sich von der Mitte des Körpers zu seiner
Kante über den ganzen Körper erstreckt, wenn derselbe drehend angetrieben ist.
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— 8 —
4.) Polierwerkzeug nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der sphärische Xörper (62) sich zu seinem Ende hin verjüngt und das G-estänge (65) geschwenkt wird, .-jo
daß die Hollen (57) die Länge der sich verjüngenden sphärischen
Flächen berühren.
5.) " Polierwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsspindel (12; 35) und der Polierkopf (13) durch ein Kugelgelenk (14; 36) verbunden sind, und
daß die Antriebsspindel einen Flansch (23; 6ü) aufweist, in
der;: ein Loch (24) vorgesehen ist, in das ein am Polierkopf befestigter -Jtift (25) eine Trieb verbindung bildend, eingreift.
6.) Polierwerkzeug nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet,
daß im Polierkopf (13) ein O-Ring (61) angeordnet
ist, der an der üante des Flansches (23; 6C) der Antriebsspindel
(12; 35) eine freie Bewegung des Polierkopfes auf der Antriebsspindel verhindert und denselben,, wenn abgelenkt,
in seine Ausgangsstellung zurückbewegend angreift.
7.) -Polierwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Antriebs spindel (12; 35) ein Polierkopf (13) mittels
eines Kugelgelenks (14; 36) schwenkbar beweglich angeordnet ist, und der Polierkopf am Ende eine konisehe Fläche (28;43;56)
aufweist, an der mehrere Polierrollen (27; 42; 57) anliegen, daß eine ein. Werkstück (29; 44; 62) mit sphärischer, zu polierender
Fläche (31a; 44) aufnehmende Spindel (31: 65) vorgesehen ist, deren Achse die der Antriebsspindel schneidet,
_ 9 _ 4D982Q/0262
~9~ 2352Q13
3 ο daß eine Funktberührung zwischen den Hollen und der
sphärischen Fläche entsteht, und daß Antriebsmittel vorgesehen
sind, ciie beide Spindeln in Drehung versetzen.
&,) Polierwerkzeug nach Anspruch 7 ? dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindeln (12; 35 bzw, 315 65) gegenläufig
angetrieben sind, um den Berühungspunkt der Rollen (27» 42;
57) über die ganze sphärische !Fläche beim Foliervorgang
wandern zu lassen.
9,) Polierwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der rpindeln (65) ia einer durch die
Achee der anderen ipin.de! (35) gehenden Ibeae schwenkbar
beweglich ist, um eine Yarwärtsbeviegung der zu polierenden
Fläche dej 7/erkstücks -(62) und des Berührungspunktes mit
den Hollen zu erzeugen.
IC.) Polierwerkpeug nacii Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hollen (27? 42;; 57) ®Μ$ 2jlinderform
aufweisen.
409820/0202
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