DE236021C - - Google Patents
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- DE236021C DE236021C DENDAT236021D DE236021DA DE236021C DE 236021 C DE236021 C DE 236021C DE NDAT236021 D DENDAT236021 D DE NDAT236021D DE 236021D A DE236021D A DE 236021DA DE 236021 C DE236021 C DE 236021C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/04—Arrangements thereof
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 236021 — KLASSE 55 ^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine vereinigte Gautschund Naßpresse für Papiermaschinen, welche
sich von den bekannten Einrichtungen dadurch unterscheidet, daß die obere Gautschwalze überhaupt
in Fortfall kommt und für die untere Gautschwalze und die untere Walze der ersten
Presse eine gemeinsame, am Umfang gelochte, hohle Druckwalze vorgesehen ist, wobei der
Naßfilz entweder um den Umfang der Walze ίο oder über zwei unterhalb derselben angeordnete
Leitwalzen geführt werden kann.
Diese Einrichtung, bei welcher die oberen Walzen mit ihren Manchons in Fortfall kommen,
ermöglicht die selbsttätige Überführung der Stoffbahn von der Abnahmestelle zur ersten
Preßwalze auf dem kürzesten Wege und gestattet außerdem bei Selbstabnahmemaschinen in einfachster
Weise den Anschluß der weiteren Naßfilzbahnen und die Anordnung weiterer Preßwalzen
mit dem Erfolge, daß man bei derselben Zahl der Naßfilze und der Preßwalzen eine
Preßstelle mehr erhält als früher.
In den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung
in fünf verschiedenen Beispielen sowohl an Langsiebpapiermaschinen
(Fig. 1 und 2) als auch an Selbstabnahmepapiermaschinen (Fig. 3 bis 5)
dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Schema einer Langsiebpapiermaschine
mit einer Siebpartie und erster FiIzpresse,
Fig. 2 ein Schema einer Langsiebpapiermaschine mit einer Siebpartie und zwei Filzpressen,
Fig. 3 ein Schema einer Selbstabnahmepapiermaschine mit einer ' Siebpartie, zwei
Pressen und zwei Naßfilzen,
Fig. 4 ein Schema einer Selbstabnahmepapiermaschine mit einer Siebpartie, zwei
Pressen, zwei Naßfilzen und einem Obertuch,
Fig. 5 ein Schema einer Selbstabnahmepapiermaschine mit einer Siebpartie, zwei aufeinanderfolgenden
Pressen, zwei Naßfilzen.
Unterhalb und zwischen der Gautschwalze 1
und der Filzpreßwalze 2 (Fig. 1 bis 5) liegt eine Druckwalze 3, deren Mantel mit Löchern 4 versehen
ist. Diese Druckwalze wird beständig von unten gegen die Walzen 1 und 2 gedrückt.
. Bei dieser Anordnung wird der Naßfilz 5 der ersten Presse 2, 3 auch gleichzeitig durch die
Gautschpresse 1, 3 geführt. An beiden Preßstellen kann deshalb das Wasser aus der Stoffbahn
durch den Naßfilz und die Löcher der Druckwalze in das Innere der Druckwalze eingeleitet
und durch Rinnen entfernt werden. Gleichzeitig kann die zwischen Filz- und Stoffbahn
befindliche Luft durch die Löcher der Druckwalze abgeführt werden. Zum Zwecke der besseren Abnahme der Papierbahn von der
Siebpartie kann auch ein besonderer Sauger innerhalb des Naßfilzes vor der Gautschpresse
angeordnet werden. Der Naßfilz 5 wird zweckmäßig.nach Fig. 1 nicht um den Umfang der
Druckwalze herumgelegt, sondern über besondere Leitwalzen 6, 7 geführt. Diese Anordnung gewährleistet
den Vorteil, daß die Stoffbahn mit dem Filz nicht dauernd dieselben Flächen der Druckwalze berühren kann, sondern daß stets
neue Flächen an die Druckstellen gelangen, so daß die Auspressung der Stoffbahn dadurch
gleichmäßiger wird. Bei dieser Anordnung kann die Rinne 8 unterhalb der Druckwalze angeordnet
werden.
In solchen Fällen, wo man den Naßfilz 5 um die Druckwalze herumlegt (Fig. 2), sieht man
im Innern der Druckwalze aneinanderliegende Ableitwalzen 9, 10, 11 vor, welche gleichzeitig
als Gegendruckwalzen benutzt werden können. Die Lagerung dieser Ableitwalzen geschieht in
Armen 12, 13, 14, die an einer in der hohlen
Welle 15 der Druckwalze gelagerten Achse befestigt sind. Die Abführungsrinnen für das
Wasser sind in diesem Falle die Mantelflächen der Ableitwalzen 9, 10, 11.
Bei Selbstabnahmemaschinen wird der Filz 5 um die an den Trockenzylinder anliegende obere
Preß walze 18 der dritten Presse geführt (Fig. 3).
Die Walze 18 der dritten Presse kann auch die Walze 2 der zweiten Presse berühren (Fig. 5).
Bei einer Anordnung von zwei Filzen 5 und 16 erfolgt die Überführung der Papierbahn vom
zweiten Filz 16 auf den Trockenzylinder mit Hilfe eines besonderen Obertuches (Fig. 4).
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:I. Vereinigte Gautsch- und Naßpresse mit gemeinsamem Naßfilz für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall der oberen Gautschwalze für die untere Gautschwalze (1) und die untere Walze (2) der ersten Presse eine gemeinsame, am Umfange gelochte, hohle Druckwalze (3) vorgesehen ist, wobei der Naßfilz (5) entweder um den Umfang der Walze (3, Fig. 2) oder über zwei unterhalb der Walze (3) angeordnete Leitwalzen (6 und 7, Fig. 1, 3, 4 und 5) geführt werden kann.
- 2. Vereinigte Gautsch- und Naß presse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung, bei welcher der Filz (5) um den Umfang der Walze (3) geführt wird, im Innern der Walze (3) sich berührende, eine Auffangrinne für das Wasser bildende Walzen (9, 10 und 11) angeordnet sind, die zugleich auch als Gegendruckwalzen dienen (Fig. 2).
- 3. Vereinigte Gautsch- und Naßpresse nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Selbstabnahmemaschinen der Filz (5) um die an dem Trockenzylinder anliegende obere Preßwalze (18) der dritten Presse geführt ist (Fig. 3).
- 4. Vereinigte Gautsch- und Naßpresse nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (18) der dritten Presse die Walze (2) der zweiten Presse berührt (Fig. 5).
- 5. Vereinigte Gautsch- und Naßpresse nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung von zwei Filzen (5 und 16) die Überführung der Papierbahn vom zweiten Filz (16) auf den Trockenzylinder mit Hilfe eines besonderen Oberfilzes (19) erfolgt (Fig. 4).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236021C true DE236021C (de) |
Family
ID=495733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236021D Active DE236021C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236021C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2653523A (en) * | 1950-09-27 | 1953-09-29 | Beloit Iron Works | Reverse suction press assembly |
| US2744453A (en) * | 1950-09-20 | 1956-05-08 | Beloit Iron Works | Reverse press assembly |
| US2907388A (en) * | 1957-06-26 | 1959-10-06 | Stewart E Seaman | Apparatus for forming a fibrous web from a liquid suspension |
-
0
- DE DENDAT236021D patent/DE236021C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2744453A (en) * | 1950-09-20 | 1956-05-08 | Beloit Iron Works | Reverse press assembly |
| US2653523A (en) * | 1950-09-27 | 1953-09-29 | Beloit Iron Works | Reverse suction press assembly |
| US2907388A (en) * | 1957-06-26 | 1959-10-06 | Stewart E Seaman | Apparatus for forming a fibrous web from a liquid suspension |
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