DE2360342C2 - Schwerhörigen-Hörhilfe - Google Patents

Schwerhörigen-Hörhilfe

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DE2360342C2
DE2360342C2 DE2360342A DE2360342A DE2360342C2 DE 2360342 C2 DE2360342 C2 DE 2360342C2 DE 2360342 A DE2360342 A DE 2360342A DE 2360342 A DE2360342 A DE 2360342A DE 2360342 C2 DE2360342 C2 DE 2360342C2
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hearing
hearing aid
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microphone
coil
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DE2360342A
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Clemens Dipl.-Phys. 8520 Erlangen Starke
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04R25/00—Electric hearing aids
    • H04R25/60—Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
    • G—PHYSICS
    • G02—OPTICS
    • G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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Description

Eine Schwerhörigen-Hörhilfe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist bereits aus den zum deutschen Gebrauchsmuster 1 793 340 veröffentlichten Unterlagen bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Schwerhörigen-Hörhilfe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs I über die bei den bekannten Hörgeräten vorliegenden, bis auf eine Schalleitung im Gehäuse untergebrachten Leitungen hinausgehende weitere Leitungen tu vermeiden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs angegebenen Maßnahmen gelobt.
Bei den bekannten Hörhilfen der im Oberbegriff des Anspruchs I genannten Art geht man davon aus, daß es Vorteile bringen kann. Schwerhörigen mit stark asymmetrischer Schwerhörigkeit dadurch zu helfen, daß in der Nähe des einen Ohres das Mikrofon angebracht wird, während dem anderen Ohr zusätzlich zum üblichen Schall noch die am schwerhörigen Ohr aufgenommenen und verstärkten Signale zugeführt werden. Dazu sind aber in jedem Fall Verbindungen von einem Ohr zum anderen erforderlich. Bei der Ausgestaltung als Hörbrille werden z. B. Leitungen in unauffälliger Weise über den Brillenrahmen geführt. Dazu ist es aber notwendig, daß die Leitungen über die Scharniere laufen. Diese Knickstellen sind aber Quellen für Defekte, weil die Leitungen im Gebrauch gebogen werden und/oder störanfällige Kontakte geschaffen werden müssen. Andererseits ist es für den Schwerhörigen la stife. I v..; ungen auf andere:n Wege von einem Ohr zum anderen zu haben. Auch bei einer Geräteanordnung wie sie etwa aus dem DT-Gbm 1 723 163 bekannt ist. werden solche Leitungen zur Verbindung des Mikrofons mit dem Verstärker bzw. der Sendespule benutzt. Äüßetderti ist dort rtoch von der mit einem Verstärker und einer Batterie verbundenen Empfangsspule eine Leitung zürn Hörer vorgesehen.
Erst durch die Erfindung wird in einfacher Weise unter Weitgehender Verwendung üblich gebauter Hörgeräte eine drahtlose Verbindung zwischen dem Mikro-
Seite des Kopfeefegs _,_,,_,.., . ~ «halten. Es ist lecBgMehfirforderiicfc. bei dem emeu Gerät den Hörer gegen doe tadsktionsspale amzutau sehen. Auf der anderen Seite ist es ausreichend, ein fibfiches. mä einer Induktioasfeörspule versehenes Gerät za verwenden und dieses aaf den Empfang m«t der Hörspule umzuschalten. Diese Anordnung läßt sieb
ie etwa durch Verwendung zweier, hinter dem Ohr zu tragender Hörgeräte realisieren, von denen eines durch Austausch des Hörers gegee eine Induktionsspule modifiziert ist Eine andere, wegen der festen Zuordnung günstige Lösung ist die Verwendung einer Hörbrille.
is bei welcher in jedem Bügel ein Hörgerät untergebracht ist Auch bei dieser Anordnung wird auf einer Seite der Hörer gegen die Induktionsspule ausgetauscht und auf der anderen Seite ist das Gerät zur Aufnahme über die Induktionsspule umgeschaltet bzw. fest mit der Spule
μ statt mit dem Mikrofon verdrahtet
Weitere Einzelheiten und Vorteile werden nachfolgend an Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert
In der F i g. 1 ist eine Ausführung der Erfindung in
Fonr einer Hörbrille dargestellt und
in den F i g. 2 und 3 in schematischem Blockschaltbild die Ausgestaltung der beiden zu verwendenden Hörgeräteeinheiten.
In der F i g. 1 ist mit 1 das Brillengestell bezeichnet
an welchem über Scharniere die Bügel 2 und 3 angebracht sind. Der Bügel 3 enthält von seinem freien Ende aus gesehen die Batterie 4 die in dem Auswechselhalter 5 untergebracht ist Darauf folgt der Hörer 6, der Verstärker 7 mit dem Lautstärkeregler 8 und die Induktionsspule 9. Alle Elemente sind über elektrische Leitungen 10. H und 12 miteinander verbunden. Der Hörer 6 ist außerdem mit einer Schallableitung 13 verbunden, die mit dem Teil 14 den Bügel 3 verläßt und dann durch den Schlauch 15 weitergeführt wird bis zu dem elastischen Einsatz 16, der in den Gehörgang des Ohres einsetzbar ist. Zur Schallaufnahme sind im Bügel 2 nacheinander die Batterie 17. das Mikrofon 18. der Verstärker 19 und die Induktionsspule 20 untergebracht. Diese Elemente sind über die Leitungen 21. 22 und 23 elektrisch miteinander verbunden.
Im Mikrofon 18 aufgenommene Schallsignale werden im Verstärker 19 mittels der aus der Batterie 17 gelieferten Energie verstärkt und an die Induktionsspii Ie 20 abgegeben. Von dort wird ein Induktionsfeld aufgebaut, aus welchem die Spule 9 im Bügel 3 die Signale aufnimmt und über den Verstärker mittels der Energie der Batterie 5 verstärkt dem Hörer zuführt. In diesem erfolgt die Umwandlung in verstärkte Schallsignale, die dann über die Leitung 13 und den Schlauch 15 dem Ohr zugeleitet werden. Dabei hält der Ring die Schlauchleitung 15 am Gehörgang fest. Durch die Öffnung 24 des Halters 16 kann außerdem noch in üblicher Weise Schall in den Gehörgang gelangen.
In den F i g. 2 und 3 sind die in den Bügeln 2 und 3
der Hörbrille nach F i g. 1 untergebrachten Elemente im Rahmen von schematischen Blockschaltbildern etwas ausführlicher dargestellt. Dabei stellt die in der F i g. 2 gezeichnete Anordnung, die gestrichelt mit dem Mikrofon 25 und dem auf die Spule 3 geschalteten
Schalter 26 ergänzt ist, eine übliche Hörgeräteähprdnuhg dar. Sie besteht aus der 1,3-V-Batterie 4, die über die Leitung Il mit dem z. B. vierstufigen TräiisistorVer> stärker 7 verbunden ist. Außerdem ist mittels des ScHaI-
ters 26 das Mikrofon 25 vom Verstärker 7 gelöst und statt dessen die Hörspule 9 damit verbunden. Diese ist *toe Spule, die aus &B> Φ03 ram diekeni Draht a«is Kapier in τ* R. 3000 Vfindun^en uiri den aus z. B. ivlu-Metafl Ijestehenden Magnetkern 27 gewickelt Ist Der über die Leitung 11' aa den Verstärker angeschlossene Hörer 6 mit seinen Leitungen 14 und 15 entspricht wiederum der üblichen Ausgestaltung eins Hörgerät*. ·>. Der in der Fig.3 dargestellte Aufbau entspricht hin342
sichtlieh Batterie und VerstäJ-feef sdwie ^,.^.„,
Mikrofons i^ welches ni|tam Siiicroibn 25dfer fl%,2 vergleichbar ist, der Anordnung fläeh F ig.2. Auch hier handelt es sich um eine 13-V-4?atterie, einen z. B. vier-S stufigen Transistorverstärker 19 und ein Ober die Leitungen 21' damit verbundenes Mikrofon 18. Die Induktionsspule 20 besteht z. B. aus 1500 Windungen Rupferdraht mit 0,04 mm Durchmesser auf einem Kern aus Mu-MetalL
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schwerhörigen-Hörhäfe. bei welcher das Mikrofon in der Nähe des einen Ohres anbringbar ist und der Hörer iait dem anderen Ohr in sehallübertragender Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ohr ein am Kopf zu tragender Hörgeräteaufbau zugeordnet ist und daß dabei in dem einen Aufbau der Hörer und im anderen das Mikrofon durch eine Induktionsspule ersetzt ist
2. Hörhilfe n&h /taspruch t. dadurch- gekennzeichnet, daß dte beiden am kopf zu tragenden Hörgeräteteile als getrennt voneinander an je einer Seite dec Kopfes tragbare, hinter dem Ohr zu tragende Geräte ausgebildet sind.
3. Hörhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden am Kopf zu tragenden Hörgeräteteile als Bügel einer HörbriBe ausgebildet sine!.
4. Hörhilfe each Anspruch 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß zum Ersatz des Mikrofons (25) des einen Hörgeräteteiles durch die Hörspule (9) wie in bekannten Hörgeräten ein Schalter (26) vorgesehen ist.
DE2360342A 1973-12-04 1973-12-04 Schwerhörigen-Hörhilfe Expired DE2360342C2 (de)

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DE2360342A DE2360342C2 (de) 1973-12-04 1973-12-04 Schwerhörigen-Hörhilfe

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DE2360342B1 DE2360342B1 (de) 1975-02-06
DE2360342C2 true DE2360342C2 (de) 1975-09-11

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