DE236093C - - Google Patents

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DE236093C
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support arm
long
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soil components
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B17/00Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers
    • A01B17/002Means for putting manure, debris, straw or the like under the soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236093 KLASSE 45 a. GRUPPE
HEINRICH RÖWER und FRITZ RÖWER in BLENDER, Hannover.
Die Erfindung betrifft einen· Tragarm für Vorschneider, Vorschäler, Düngereinleger, Sechs o. dgl. und besteht in.dessen besonderer Formgebung, die dem Verstopfen des Geräts mit langfaserigen Bodenbestandteilen wirksam vorbeugt. Dies wird dadurch erreicht, daß der Tragarm des Werkzeugs von diesem aus zunächst unter Vermeidung steiler Aufwärtsrichtung nach der Furchenseite hin gerichtet
ίο verläuft, und zwar bis zu einer Stelle, wo die auf ihm entlanggleitenden langfaserigen Bodenbestandteile von den aufgewühlten Bodenmassen des nachfolgenden Pfluges getroffen, beschwert und herabgezogen werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung in Fig. 1 und 2 in Seitenansicht dargestellt, die sich lediglich durch den Befestigungsort des Tragarms unterscheiden. Fig. 3 zeigt die Ausführungsform des Tragarms gemäß Fig. 1 in Vorderansicht. Fig. 4 ist . eine Vorderansicht des Tragarms nach Fig. 2. Fig. 5 veranschaulicht die Anwendung der Erfindung auf ein Sech in der Befestigungsart nach Fig. 1.
Die Veranlassung zu den Verstopfungen des Geräts α gibt das Aufstauen von langfaserigen Bodenbestandteilen vor seinem Tragarm b, der bisher mehr oder weniger steil aufwärts gerichtet zur Befestigungsstelle c am Grindel d führte. Gemäß vorliegender Erfindung ist deshalb vermieden worden, den Tragarm b steil aufwärts zu führen, sondern er wird seitlich nach der Furchenseite hin abgeleitet, und zwar bis zu einer Stelle, wo die langfaserigen Bodenbestandteile in den Fallbereich der aufgewühlten Erdmassen des nachfolgenden Pfluges e gelangen, nachdem sie durch das Nachdrängen immer neuer Mengen von Kraut, Stroh o. dgl. dorthin geschoben worden sind. Das Herabfallen der vom nachfolgenden Pfluge β umgelegten Erdmassen wird dort gemäß vorliegender Erfindung dazu benutzt, die vom Tragarm b herabhängenden Strohhalme zu belasten, so daß sie den fortschreitenden Tragarm b loslassen und am Boden der Ackerfurche liegen bleiben.
Auf seinem seitlich nach der Ackerfurche hin gerichteten Teil erhält der Tragarm b nur geringe Steigung, so daß die Strohhalme oder . anderen langfaserigen Bodenbestandteile unter dem Nachdrängen immer neuer Massen leight darauf entlanggleiten. Dann erst verläuft der Tragarm b steiler aufwärts, sei es in der Richtung zum Grindel d (Fig. 1) oder sei es in der Richtung zur Rückwand des Riesters des Pfluges e (Fig. 2). Die Art der dortigen Befestigung des Tragarms b ist für die Ausführung vorliegender Erfindung belanglos und kann beliebig gewählt werden. Als besonders wertvoll ist jedoch anzusehen, daß der Tragarm b an dem in Richtung nach der Furchenseite hin verlaufenden Teil des Arbeitswerkzeugs a (also am Streichblech ο. dgl.) befestigt ist, weil diese Befestigungsart einen stufenlosen, fugenlosen, glatten Übergang zwischen Arbeitswerkzeug a und Tragarm b ermöglicht, so daß die auf dem letzteren entlanggleitenden Strohhalme o. dgl. keinerlei Hindernis finden, von welchem sie
etwa aufgehalten und aufgestaut werden könnten. Dieses würde sich nämlich schwer vermeiden lassen, wenn der Tragarm b an dem in der Richtung nach der anderen Seite, das ist nach der Landseite hin verlaufenden Teil des Arbeitswerkzeugs a, wie sonst üblich befestigt wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    ίο Tragarm für Vorschneider, Vorschäler,
    Düngereinleger, Sechs o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm vom Werkzeug aus, oder daß das in bekannter Weise verlängerte und gleichzeitig den Tragarm bildende Werkzeug von seinem in den Erdboden eingreifenden Teil aus schräg aufsteigend so weit nach der Furchenseite hinüber verläuft, daß die auf ihm entlanggleitenden langfaserigen Bodenbestandteile von den durch den nachfolgenden Pflug aufgewühlten Bodenmassen beworfen, beschwert und herabgezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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