DE236144C - - Google Patents

Info

Publication number
DE236144C
DE236144C DENDAT236144D DE236144DA DE236144C DE 236144 C DE236144 C DE 236144C DE NDAT236144 D DENDAT236144 D DE NDAT236144D DE 236144D A DE236144D A DE 236144DA DE 236144 C DE236144 C DE 236144C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emery
instead
carborundum
corundum
paste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT236144D
Other languages
English (en)
Publication of DE236144C publication Critical patent/DE236144C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/14Anti-slip materials; Abrasives
    • C09K3/1454Abrasive powders, suspensions and pastes for polishing
    • C09K3/1481Pastes, optionally in the form of blocks or sticks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
R E ICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
M 236144 — KLASSE 67c. GRUPPE
in BERLIN.
Verfahren zur Herstellung einer Einschleifpaste.
Zusatz zum Patente 216776 vom 6. Januar 1909*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1910 ab. Längste Dauer: 5. Januar 1924.
Die Erfindung betrifft das Verfahren zur Herstellung einer Einschleifpaste nach dem Patent 216776 und besteht darin, daß an Stelle viin Wiener Kalk gebrannte Magnesia und an Stelle von Staubschmirgel Karborundum oder Korundum verwendet wird.
Bei der Anwendung der Einschleifpaste nach dem Patent 216776 hat sich herausgestellt, daß, wenn in . den Werkstätten nach Gebrauch die Dosen mit der Paste nicht verschlossen werden, sich durch den dauernden Hinzutritt der atmosphärischen Luft auf der Oberfläche der Paste eine Lazurschicht bildet, welche eine Vermengung mit der darunter befindlichen weichen Paste nicht glatt zuläßt. Abgesehen von dem Zeitverlust, welcher durch die Vermengung 'herbeigeführt wird, entsteht auch ein materieller Verlust, weil das Personal die obere, härtere Schicht einfach fortzuwerfen pflegt.
Nach der Erfindung wird dieser Übelstand, der offenbar darauf zurückzuführen ist, daß die Paste nicht genügend Tragkraft besitzt, die pulverförmigen Bestandteile des Schleifmittels am Niedersinken zu verhindern, dadurch beseit igt, daß man an Stelle von Wiener Kalk die schwere Qualität von gebrannter Magnesia uiid an Stelle von Staubschmirgel Karborundum oder Korundum anwendet.
Bei der innigen Verrohrung von gebrannter Magnesia mit reinem Glyzerin von 28 ° Be. ergibt sich ein Teig, welcher eine solche Tragfähigkeit besitzt, daß bei Anwendung von Karborundum oder Korundum als Schleifmittel ein Niedersinken der pulverförmigen Bestandteile ausgeschlossen ist. Dadurch wird, selbst bei monatelangem Offenstehen der Dosen ein Erstarren der Paste an der -Oberfläche wirksam vermieden.
Die Anwendung von Karborundum oder Korundum an Stelle von Staubschmirgel hat hierbei gleichzeitig noch einen weiteren Vorteil. Es hat sich nämlich ergeben, daß die Anwendung von Staubschmirgel nicht in allen Fällen entspricht, da der Schmirgel nie in ganz gleichmäßiger Körnung erhältlich ist und die unangenehme Eigenschaft hat, weiche Metalle anzureißen. Namentlich ist die Bildung von feinen Rillen in Rotgußgehäusen bei Schmirgel nicht zu vermeiden.
Das ungleich härtere Karborundum wie auch Korundum ergeben eine wesentliche Verbesserung des Schliffes, auch bei den ganz weichen Metallen.
Gleichzeitig geht ferner infolge des höheren Härtegrades dieser Schleifmittel die Arbeit noch bedeutend rascher von statten, und endlich ist das Präparat in dieser Zusammensetzung für sich allein schon geeignet, sogar
■*) Durch Löschung des Patents 216776 selbständig geworden.
harte, in den Zylindern eingebrannte Stellen zu beseitigen, was bei Verwendung von Schmirgel nicht möglich war.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung einer Einschleifpaste nach Patent 216776, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Wiener Kalk gebrannte Magnesia in 28prozentigem Glyzerin vermengt wird, um ein Sinken der pulverförmigen Bestandteile des Schleifmittels zu verhindern.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß an Stelle von Schmirgel Karborundum oder Korundum als Schleifmittel zugesetzt wird.
DENDAT236144D Active DE236144C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE236144C true DE236144C (de)

Family

ID=495851

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT236144D Active DE236144C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE236144C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125309B (de) * 1956-10-20 1962-03-08 Kovotechna Piestany Narodny Po Verfahren zum Verhindern des Abscheidens von Schleifkorn aus einer beim Tauchschleifen unter Zentrifugalkraftwirkung stehenden breiigen Schleifmasse variabler Konsistenz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125309B (de) * 1956-10-20 1962-03-08 Kovotechna Piestany Narodny Po Verfahren zum Verhindern des Abscheidens von Schleifkorn aus einer beim Tauchschleifen unter Zentrifugalkraftwirkung stehenden breiigen Schleifmasse variabler Konsistenz

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69132706T2 (de) Durch Glas gebundenes Schleifmittel
DE60000522T2 (de) Verfahren zur Herstellung von einem zementierten Submicron-Karbid mit erhöhter Zähigkeit
EP0622438A1 (de) Keramisches Korundschleifmittel
DE669364C (de) Steinsaege
DE2403145A1 (de) Mittel hoher dichte zur behandlung von stueckigem material
DE2443535C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines überharten gesinterten Werkstoffs
DE168433C (de)
DE615509C (de) Leimstreckungsmittel
DE975627C (de) Schleifkoerper mit organischer Bindung
DE649527C (de) Verfahren zum Sintern von Feinerzen
DE241458C (de)
EP0661138B1 (de) Verfahren zur Trockenreinigung von Fassaden
DE354844C (de) tonerdeschleifmittel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE77696C (de) Verfahren zur Herstellung von emaillirten Metallschreibtafeln
DE853090C (de) Verfahren zum Herstellen von Schneidwerkzeugen und nach dem Verfahren hergestellte Werkzeuge
DE405052C (de) UEberzugs- oder Schleifmasse
DE4693C (de) Verfahren zur Herstellung 'von Schmirgelscheiben
AT55647B (de) Poliermittel.
DE174358C (de)
AT92702B (de) Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine für Lithographiesteine und Marmor.
DE102020116845A1 (de) Zirkonkorund-Schleifkörner mit hohem SiO2-Anteil
AT68913B (de) Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben, Schleifsteinen, Wetzsteinen, Mühlsteinen und dgl.
DE658793C (de) Kolophonium zum Bestreichen von Geigenboegen u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung
DE83161C (de)
DE546560C (de) Zerlegung aktiver Kohle