DE2362004B2 - Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Übertragen von DatenInfo
- Publication number
- DE2362004B2 DE2362004B2 DE19732362004 DE2362004A DE2362004B2 DE 2362004 B2 DE2362004 B2 DE 2362004B2 DE 19732362004 DE19732362004 DE 19732362004 DE 2362004 A DE2362004 A DE 2362004A DE 2362004 B2 DE2362004 B2 DE 2362004B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmitting
- circuit arrangement
- receiving devices
- seen
- central clock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 10
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 description 9
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 108010076504 Protein Sorting Signals Proteins 0.000 description 3
- 101000860173 Myxococcus xanthus C-factor Proteins 0.000 description 2
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/18—Phase-modulated carrier systems, i.e. using phase-shift keying
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
- Dc Digital Transmission (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten zwischen von einer Lsitstation
gesteuerten Sende/Empfangs- Ein richtung über eine diese Einrichtungen miteinander verbindende Verbindungsleitung,
nach Patent P 23 55 2244-31.
Daten sind Informationsbits, die durch Signale mit
zwei oder mehr Amplituden realisiert werden können,
Diese Signalamplituden sind gewöhnlich in Datenwörtern von verschiedenen Permutationen eines Codes
angeordnet, um herkömmliche Buchstaben, Zahlen und andere vorbestimmte Symbole darzustellen. Symbole in
diesem Sinne können auch Sprachamplitudejproben
ίο sein, so daß PCM-Nachrichtenanlagen ebenfalls als
Datensysteme angesehen werden können.
Es ist bereits ein Verfahren für die Übertragung von
Daten über Fernsprechleitungen einer Fernsprechnebenstellenanlage bekannt, bei dem Daten seriell in Form
is von bipolaren Sinusimpulsen sowie asynchron und
gleichstromfrei übertragen werden (DE-OS 21 46 887). Beginnt hierbei z. B. eine Sinusschwingung mit einer
postitven Halbwelle, so wird ihr eine Ionische L zugeordnet, beginnt sie mit einer negativen Halbwelle,
so entspricht dies einer logischen 0.
Bei einem anderen bekannten Verfahren, mit dem ebenfalls Daten über eine zweiadrige Leitung übertragen
werden können, werden Sinussignale auf Phasenwechsel geprüft, d. h. jedesmal, wenn ein Phasenwechsel
2S stattfindet, bedeutet dies z. B. eine logische L (DE-AS
15 12 173). Codierung und Decodierung sind bei diesem
Verfahren jedoch reiht kompliziert
In dem eingangs genannten Hauptpatent (DE-PS 23 55 224) ist schließlich auch eine Schaltungsanordnung
i'· zum Übertragen von Daten vorgeschlagen worden, bei
der ein zentraler Taktgeber vorgesehen ist, der Folgen von Sinuswellen auf eine Leitung gibt, wobei mehrere
Sende/Empfangs-Einrichtungen an diese Leitung angeschlossen sind und Sender in den Sende/Empfangs-Ein-
!5 richtungen Sinuswelle aus der Folge von Sinuswellen
auf der Leitung herausnehmen und Empfänger in den Sende/Empfangs-Einrichtungen das Fehler einer Sinuswelle
erkennen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, über eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, über eine
■"> gemeinsame zweiadrige Leitung zwischen zwei oder
mehreren Datenstationen Daten auszutauschen sowie Taktinformationen und Synchronisationstakte übertragen
zu können.
Schaltungsanordnung der eingangs genanntn Art gelöst, die sich durch im Hauptanspruch angegebene Merkmaie
auszeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
">i> beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild der Erfindung,
Fig.2 Impulsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung gemäß F i g. 1,
Fig.2 Impulsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung gemäß F i g. 1,
r>1>
anordnung nach F i g. 1,
Fig.4 Impulsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Schaltungsanordnung nach F i g. 3.
In der F i g. I ist ein zentraler Taktgeber ZTgezeigt,
von dem eine Sende/Empfangsleitung SEL wegführt.
b0 An diese Sende/Empfangsleitung SEL sind mehrere
Sende/Empfangs-Einfiihtungen SEEi ...SEEn angeschlossen,
und zwar sowohl mit ihren Sendeleitungen SLi.. .SL η als auch mit ihren Empfangsleitungen
EU ... ELn. Die Empfangsleitung EL 1 der Sende/
hr> Empfangs-Einrichtung SEEi führt von der Sende/Empfangsleitung
SEL auf eine Weiche WI,durch welche ein auf der Leitung EL 1 befindliches Signal entweder zu
einem Empfänger El oder zu dem Eingang einer
Verzögerungsschaltung VZX geschaltet werden kann.
Der Ausgang dieser Verzögerungsschaltung VZi ist ober einen Schalter Ki, der von einem Sender Sl
angesteuert werden kann, mit der Sendeleitung SLX
verbunden.
Mit Hilfe der F i g. 2 soll nun die Wirkungsweise der
Anordnung nach F i g. 1 genauer erläutert werden. Hierzu wird angenommen, daß die Sende/Empfangs-Einrichtung
SfJ? 1 als Sendeeinrichtung wirkt In diesem Fall wird die Weiche WX in Richtung auf die
Verzögerungsschaltung KZl umgeschaltet, so daß die
beliebigen periodischen Impulse A gemäß F i g. 2, die
von dem zentralen Taktgeber ZT fortlaufend auf die Leitung SEL gegeben werden, auf die Verzögerungsschaltung
VZX gelangen. Da die Verzögerungsschaltung
VZl so ausgelegt ist, daß sie das empfangene
Signal um eine Periode verschiebt, stehen an ihrem Ausgang die Signale B gemäß Fig.2 an. Diese
phasenverschobenen B-Signale können nun mittels des Senders Sl, der den Schalter Ki öffnet oder schließt,
auf die Sendeleitung SLX als C Signale gegeben werden. Das Vorhandensein eines solchen C-Sigr,als
mag als L-Signal definiert sein, während das Fehlen des
C-Signals ein O-Signal darstellen kann.
Es sei nun angenommen, in der Sende/Empfangs-Einrichtung
SEEn wurden die von der Sende/Empfangs-Einrichtung SEE 1 ausgesendeten C-Signale empfangen.
Die Weiche Wn ist hierzu auf den Empfänger En geschaltet, dem eine Signalfolge zugeführt wird, wie sie
in der Fig.2 als Signalfolge D gezeigt ist In dieser
Signalfolge D sind drei Informationsbits L, 0, L
enthalten, die in dem Empfänger En erkannt werden
müssen. Wie dieser Empfänger En im einzelnen aufgebaut ist damit er seine Funktion erfüllen kann, ist
in der Fig.3 gezeigt Dort sind auch zugleich nähere Einzelheiten eines Senders und eines Taktgebers
dargestellt Die zur Erläuterung der F i g. 3 dienenden Impulsdiagramme zeigt F i g. 4.
Der zentrale Taktgeber ZT in F i g. 3 enthält einen Signalgenerrtor SG, der im vorliegenden Beispiel
Rechteckimpulse abgibt Ober den inneren Widerstand Ri und einen Torschalter 751 ist dieser Signalgenerator
SG an die Primärwicklung eines Übertragers Ü angeschlossen, wobei parallel zur Primärwicklung ein
weiterer Torschalter 752 vorgesehen ist Die Ansteuerung der Torschalter 751 bzw. 7X2 erfolgt durch die
Zähler Zä 1 bzw. Zä 2. Von dem zentralen Taktgeber ZT
geht eine Rechteckimpulsfolge Use aus, wie sie in F i g. 4
gezeigt ist. Aus dieser Folge wird jede zweite Periode herausgenommen, indent der Zähler Zä X, der mit dem
Ausgangssignal des Signalgenerators SG beaufschlagt wird, hochbezahlt und beispielsweise bei jedem geraden
oder ungeraden Zählerstand ein Signal auf die Torschaltung TS X gibt Die Herausnahme von Signalperioden
ist deshalb notwendig, weil hierdurch Platz geschaffen werden soll für spätere Informationssignale.
Aus der Impulsfolge Use werden durch Schließen des
Torschalters TS 2, der von dem Zähler Zä 2 angesteuert
wird, erneut Impulse herausgenommen, und zwar zu Zwecken der Synchronisierung. Dabei definieren diese
herausgenommenen Impulse einen Impulsrahmen, d. h., zu Beginn der Impulspause ist ein Impulsrahmen zu
Ende und am Ende der Impulspausedauer beginnt ein neuer Impulsrahmen. Die Abgabe der Impulse durch
den zentralen Taktgeber ZTin Form von Impulsrahmen ist deshalb notwendig, weil die Anordnungen in den
Sende/Empfangseinrich"jngen SEEl... SEEn. welche
für die zeitrichtige Aufnahme oder Abgabe von SignaUmpulsen vorgesehen sind, infolge von Störungen
die Taktsignale nicht mehr von den Informationssignalen unterscheiden können. Durch das Einfügen größerer
Pausen wird sichergestellt, daß der nächste Impuls ein Taktimpuls ist
Die Impulse des zentralen Taktgebers ZTwerden auf die Leitung SEL gegeben und gelangen von dort auf den
Übertrager ÜX, der sekundärseitig aus zwei Teilen besteht, nämlich der Wicklung WiX und der Wicklung
lu Wi2, wobei die Wicklung Wi2 wiederum in zwei Teile a
und b unterteilt ist, die an ihrem gemeinsamen Verbindungspunkt an dem Minuspotential einer Gleichspannung
liegen. Die Wicklung WiX liegt an ihrem einen Ende ebenfalls an dem Minuspol einer Gleich-
r> spannung und führt mit dem anderen Ende auf die
Anode einer Diode Di, welche mit ihrer Kathode über einen Widerstand R an Minuspotential gelegt sowie
unmittelbar an den Setzeingang einer monostabiien Kippstufe MFl angeschlossen ist Außerdem ist die
Kathode oer Diode Di auf jeweils einen Eingang eines UND-Gliedes Ui bzw. t/2 gefühti. Ein Ausgang der
monostabilen Kippstufe MFl ist mit dem Setzeingang
einer zweiten monostabilen Kippstufe MF2 verbunden,
deren erster Ausgang den zweiten Eingang des
>ϊ UND-Gliedes UX und deren zweiter Ausgang den
zweite., Eingang des UND-Gliedes L/2 bildet Von dem Ausgang des UND-Gliedes L/2 geht eine Verbindung
auf die Setzeingänge von zwei weiteren monostabilen Kippstufen MF3 und MF4 sowie auf den Eingang eines
so Zeitphasenzählers ZPZ, der seinerseits einen Decodierer
Dec ansteuert. Außerdem ist der Ausgang des UND-Gliedes i/2 auch noch mit dem Eingang eines
UND-Gliedes L/3 verbunden, dessen zweiter Eingang an dem Ausgang des Decodierers Dec liegt Dieser
Ausgang des Decodierers Dec ist weiterhin mit jeweils einem Eingang zweier UND-Glieder i/4, US verbunden,
deren jeweils zweiter Eingang an dem Ausgang eines Senderegisters SReg liegt das von dem Ausgang
des UND-Gliedes i/3 aus getaktet wird.
Von den bereits früher erwähnten monostabilen Kippstufen MF3 bzw. MF4 ist die erstgenannte an dem
Rücksetzeingang des Zeitphasenzählers ZPZ angeschlossen, während die zweite mit ihrem Ausgang
sowohl auf den Setzeingang einer weiteren nwnostabilen
Kippstufe MF5 sowie auf den dritten Eingang des UND-Gliedes i/4 führt Der dritte Eingang des
UND-Gliedes i/5 liegt an dem Ausgang der monostabilen Kippstufe MF5. Die Ausgänge der UND-Glieder
i/4 bzw. L/5 steuern jeweils eine Torschaltung 754
w bzw. TS5 an, deren Eingänge zusammen an dem Pluspol
einer Gleichspannungsquelle und deren Ausgänge an
den Teilen a bzw. feder Wicklung Wi2 des Übertragen
Ü1 liegen.
Taktgeber ZT Impulse auf die Leitung SEI. abgegeben werden, die der Impulsfolge Ua der F i g. 4 entsprechen.
Da auf der Leitung SEL nicht nur Impulse von dem zentralen Taktgeber ZT anstehen, sondern auch
Impulse von anderen Teilnehmerstationen, kann an der
wi Wicklung WiX des Übertragers ÜX eine Impulsfolge
anstehen, wie sie als Impulsfolge fin Fig. 4 gezeigt ist.
Diese Impulsfolge E weist somit Tak'impulse vom
Taktgeber sowie Informationsimpulse von Teilnehmerstationen auf. Diese vermischten Signale müssen nun
*"> durch eine geeignete Schaltungsanordnung wieder
getrennt werden. Hierzu ist in der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 zunächst eine Diode Di vorgesehen,
welche eine Gleichrichtung der Impulsfolge E in dem
Sinne vornimmt, daß alle negativen Impulse nach oben geklappt werden, so daß die Impulsfolge F entsieht.
Diese gleichgerichtete Impulsfolge F wird nun dem Eingang der monostabilen Kippschaltung MFl zugeführt
die dadurch für eine Zeit <<·,- gekippt wird, die
größer als das Zweifache der Dauer einer halben Periode to der Taktimpulse und kleiner als das
Vierfache einer Halbperiode Io ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Informationsimpuls in der Impulsfolge
Fvon dem Impuls in der Impulsfolge G am Ausgang der rtxinostabilen Kippstufe MFl überlappt wird. Durch die
weitere monostabile Kippstufe MF2 werden die Impulse der Impulsfolge G zeitlich verkürzt, so daß sich
die Impulsfolge H ergibt. Diese Impulsfolge wird nun auf das UND-Glied U 2 gegeben, dessen zweiter
Eingang von der Diode Di beaufschlagt wird. Da das UND-Glied LJ2 nur dann durchschalten kann, wenn
sowohl ein Impuls der Impulsfolge FaIs auch ein Impuls der Impulsfolce H vorließt, steht am Ausgang des
UND-Gliedes L/2 die Impulsfolge / an, welche die Taktsignale repräsentiert, die vom zentralen Taktgeber
ausgesendet wurden. Nimmt man den anderen Ausgang der monostabilen Kippstufe MF2, der mit Hbezeichnet
ist, und führt diesen zusammen mit dem Ausgang der Diode Di auf das UND-Glied UX, so steht an dessen
Ausgang nur dann ein Signal an. wenn in der Impulsfolge F ein Informationsbit vorhanden ist. Die
Folge /der Informationsbits kann einer nicht dargestellten Auswerteeinrichtung zugeführt werden.
Mit der bisher beschriebenen Schaltung ist es somit möglich, die an der Wicklung Wianstehende Impulsfolge
in Taktimpulse und Informationsimpulse aufzutrennen, d. h. Signale zu empfangen. Sollen nun Signale
gesendet werden, so spielen sich folgende Vorgänge ab. Die Taktimpulse /am Ausgang des UND-Gliedes U2
gelangen auf die monostabile Kippstufe MFA und werden von dieser verzögert. Durch diese Verzögerung
wird erreicht, daß am Ausgang des UND-Gliedes L/4 nur solche Impulse anstehen, die in die Lücken der
Impulsfolge Ua fallen. Die so verzögerten Impulse werden durch die weitere monostabile Kippstufe MF5
noch einmal um den gleichen Zeitbetrag verzögert, wodurch am Ausgang des UND-Gliedes i/5 ebenfalls
nur ein Impuls in den ImpuUtiicken der Impulsfolge U*
auftreten kann, der jedoch den Teil der Impulslücke ausfüllt, der von dem von dem UND-Glied UA
kommenden Impuls nicht ausgefallt wurde. Wie man aus der F i g. 3 erkennt, schalten die UND-Glieder UA und
U 5 erst, wenn zwei weitere Bedingungen erfüllt sind. Zum einen muß von dem Senderegister SReg ein
/.-Signal kommen und zum anderen muß die Decodiereinrichtung
Dec ein Freigabesignal senden. Die Decodiereinrichtung DeT sendet dann ein Freigabesignal,
wenn der Zeitphasenzähler ZPZ, der fortlaufend die Taktimpulse zählt, eine Zählstellung eingenommen
hat. die mit der Adresse der jeweiligen Teilnehmerstation übereinstimmt. Hat z. B. die Teilnehmerstation die
Adresse 15 und der Zeitphascnzählcr ZPZ zu einem bestimmten Zeitpunkt die Zählerstellung 15 eingenommen,
so wird dies von der Decodiereinrichtung Dec erkannt und ein Signal auf die UND-Glieder UA und
US gegeben. Mit diesem Signal wird auch das UND-Glied L/3 durchgeschallel, das die zu sendende
Information in dem Senderegister SReg, das als Schieberegister ausgebildet sein kann, hierdurch um
eine Stellung nach oben verschiebt.
Die monostabile Kippstufe MF3 dient lediglich zur Synchronisation einer Sende/Empfangs-Einrichtung.
Zum Zwecke der Synchronisation wird — wie bereits erwähnt — in bestimmten Intervallen von dem
zentralen Taktgeber ZT eine Pause in die Impulsfolge eingeschoben. Die m Miostabile Kippstufe MF3 erkennt
nun eine solche Pause und schaltet dann, wenn sie vorliegt, den Zeitphasenzähler ZPZin seine OStellung
zurück. Hierdurch ist es möglich, evtl. entstandene Fehler auszuschalten.
Wenn nun die zu sendenden Signale an den Ausgängen der UND-Glieder L/4 und US anstehen, so
schalten sie die Torschalter TS 4 und TS 5 in der Weise, daß nacheinander Ströme durch die Teile a und b der
Wicklung Wi 2 fließen, und zwar jeweils in umgekehrter Richtung. Hierdurch wird erreicht, daß die gesendeten
Signale gleichstromfrei sind, weil sie dieselbe Form annehmen wie die vom zentralen Taktgeber ZT
abgegebenen Impulse.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Daten zwischen von einer Leitstation gesteuerten
Sende/Empfangs-Einrichtungen über eine diese Einrichtungen miteinander verbindende Verbindungsleitung,
nach Patent P2355224,1-31, dadurch
gekennzeichnet,
a) daß die Leitstation ein zentraler Taktgeber (ZT)
ist, der abweichend vom Hauptpatent nicht eine Sinuswellenfolge auf die Verbindungsleitung
gibt, die gleichzeitig zur Synchronisierung dient, sondern der mehrfach nacheinander eine
Periode einer Funktion, die aus einer beliebigen Zeitfunktion und einer ebenso langen Pause
besteht, auf die Verbindungslcitung (SEL) gibt,
wobei zur Synchronisierung der Sende/Empfangs-Einrichtungen
in bestimmten Perioden die beliebige Zeitfunktion durch die Pause ersetz» wird,
b) daß in den Sende/Empfangseinrichtungen (SEE 1...SEEn) Sender (Si...Sn) vorgesehen
sind, welche die in den Sende/Empfangs-Einrichtungen
(SEEi...SEEn) durch eine
Verzögerungseinrichtung (VZi... VZn) um
eine Periode verzögerte beliebige Zeitfunktion nach Maßgabe der zu sendenden Information
auf die Sende/Empfangsleitung (SEQgeben,
c) und daß in den Sende/Empfangseinrichtungen (SEEi. .SEEn) Empfänger (Ei... En) vorgesehen
sind, welche die beliebigen Zeitfunktionen des zentralem Taktgebers (ZT) von den
phasenverschoben«..! Informationsfunktionen der Sender (Si ...Sn) ti\.inen und entsprechenden
Auswerteeinrichtungen zuführen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Datenübertragung
verwendeten Zeitfunktionen gleichstromfrei sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Sende/Empfangs-Einrichtungen
(SEE 1... SEEn) Zeitphasenzähler
(ZPZ) vorgesehen sind, weiche die von dem zentralen Taktgeber (ZT) abgegebenen Takte
zählen und bei einer Zählstellung, die der Adresse der jeweiligen Sende/Empfangs-Einrichtung (z. B.
SEE 1) entspricht, den Sender (z. B. S I) freigeben.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine monostabile Kippstufe
(/WF3) vorgesehen ist, welche den Zeitphasenzähler
(ZPZ) zurücksetzt, wenn in der von dem zentralen Taktgeber (ZT) ausgesendeten Impulsfolge eine
Synchronisationspause auftritt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Empfängern (Ei ...En) der Sende/Empfangs-Einrichtungen
(SEEi ...SEEn) monostabile Kippstufen (MF I, MF2) vorgesehen sind, mit denen die von
dem zentralen Taktgeber (ZT) kommenden Signale von den von anderen Stationen kommenden
Informationssignalen getrennt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362004 DE2362004C3 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362004 DE2362004C3 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362004A1 DE2362004A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2362004B2 true DE2362004B2 (de) | 1980-10-02 |
| DE2362004C3 DE2362004C3 (de) | 1981-07-09 |
Family
ID=5900648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732362004 Expired DE2362004C3 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2362004C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS54118199A (en) * | 1978-03-07 | 1979-09-13 | Hochiki Co | Information transmitter |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2146887B2 (de) * | 1971-09-20 | 1975-01-16 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und anordnung fuer die uebertragung von daten ueber fernsprechleitungen einer fernsprechnebenstellenanlage |
-
1973
- 1973-12-13 DE DE19732362004 patent/DE2362004C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2362004A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2362004C3 (de) | 1981-07-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2417124A1 (de) | Methode zur datenuebertragung und system zur anwendung dieser methode | |
| DE2933948A1 (de) | Verarbeitungsanordnung zur verbindung eines burst-modem und langsamer endstellen-ausruestungen | |
| DE2246826A1 (de) | System zur gesicherten blockweisen uebertragung von binaer codierten daten | |
| DE1300144B (de) | Gegen Synchronisations- und Informationsfehler gesicherte Daten-uebertragungseinrichtng | |
| EP0023331B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Synchronisierung einer untergeordneten Einrichtung, insbesondere einer digitalen Teilnehmerstation, durch eine übergeordnete Einrichtung, insbesondere eine digitale Vermittlungsstelle eines PCM-Fernmeldenetzes | |
| DE2351013B2 (de) | Nachrichtenuebermittlungssystem | |
| DE1948533C3 (de) | Einrichtung zur Übertragung einer synchronen, binären Impulsfolge | |
| DE2705779C3 (de) | Wiederholer für den Empfang und die Übertragung von Daten | |
| DE2437873C2 (de) | Vorrichtung zur Erstellung eines Neutralisierungssignals für einen Echounterdrücker | |
| DE2512302C2 (de) | Schaltungsanordnung zur uebertragung zeichenrahmen-gebundener daten in zeitmultiplexsystemen | |
| DE2362004C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Daten | |
| DE3246211C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Detektion von Folgen identischer Binärwerte | |
| DE1081496B (de) | Verfahren und Einrichtung zum UEbertragen von Telegraphierzeichen | |
| DE2336707B2 (de) | Verfahren zur Datenverarbeitung beim Senden und/oder bei der Übertragung von Informationen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1255705B (de) | Schaltungsanordnung zur gesicherten UEbertragung binaercodierter Daten nach dem Echoverfahren | |
| DE2242639B2 (de) | Zeitmultiplex-telegrafie-system fuer zeichenweise verschachtelung | |
| DE2232199A1 (de) | Multiplex-abstandsdetektor | |
| DE1927161B2 (de) | Verfahren und schaltungsvorrichtung zum aussenden von rund schreibmnachrichten in fernschreibuebertragungsanlagen | |
| DE2902540C2 (de) | Schaltungsanordnung zum seriellen Übertragen von digitalen Signalblöcken | |
| DE2003866C3 (de) | Telegraphieuebertragungsanlage | |
| DE3044401C2 (de) | Verfahren zur Überwachung und Fehlerortung von PCM-Übertragungssystemen | |
| DE2430760A1 (de) | Hdb3-codec | |
| DE2807074C2 (de) | Richtfunksystem zur Zeitmultiplexübertragung digitaler Signale | |
| CH653505A5 (de) | Telegrafie-empfaenger fuer serielle impulstelegramme. | |
| DE2061053C (de) | Schaltungsanordnung zur Übertragung binärer Daten nach dem Wechsel-Taktschriftverfahren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TELENORMA TELEFONBAU UND NORMALZEIT GMBH, 6000 FRA |
|
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TELENORMA GMBH, 6000 FRANKFURT, DE |