DE2362425C3 - Vorrichtung zum Herstellen von Bohrungen im Erdreich - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Bohrungen im ErdreichInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Bohrungen im Erdreich, mit einem Paar
Werkzeugträger, die um quer zur Vortriebsrichtung verlaufende Achsen drehbar, zu beiden Seiten mindestens
einer dünn ausgebildeten Trägerplatte angeordnet und auf ihrem Umfang mit Schneidwerkzeugen
versehen sind.
Es sind bereits zahlreiche Verfahren zum Herstellen von Bohrungen im Erdreich bekanntgeworden, und
zwar auch schon für Bohrungen bis unterhalb des Grundwasserspiegels, wobei im allgemeinen mit Betonit-Schlamm
gearbeitet wird.
Bei einigen Verfahren wird mit entgegengesetztem Spülungsumlauf mit Arbeitswerkzeugen gearbeitet, die
durch Schlag oder Stoß den Boden angreifen und auflockern, und zwar sei es durch Rotation der mit
einfachen Werkzeugen ausgestatteten Bauteile oder mit mehrfachen Werkzeugen bei vertikaler oder horizonta
ler Achse.
Bei anderen Verfahren wird diskontinuierlich gearbeitet, d. h. die Vorrichtungen greifen den Boden
diskontinuierlich, beispielsweise mit kübel- oder löffelartigen einfachen oder doppelten Werkzeugen an.
Diese Verfahren sind im allgemeinen bei angeschwemmten Bodenformationen, wie beispielsweise bei
Kies, Sand, Lehm und Ton oder bei lockerem mürben Gestein, wie bei Sandstein-Formationen oder bei
ίο Tuffstein, ausreichend und anwendbar.
Andererseits sind diese Verfahren wirkungslos oder zumindestens zu langsam, d. h. die Herstellung von
Bohrungen nimmt zuviel Zeit in Anspruch, wenn es sich um hartes Felsgesicin, wie z. B. Kalkstein, harten
ι? Sandstein oder Eruptivgestein handelt, welches durchquert
werden muß, sei es zur Herstellung von Verankerungen oder sei es zum Durchbohren in untere
Schichten.
Aus der DT-OS 20 61 106 ist ein rotierender
Jf> Schneidbagger zum Herstellen von tiefen Gräben oder
Löchern bekannt, wobei Werkzeugträgerpaare je um eine quer zur Vortriebsrichtung verlaufende Achse
drehbar und auf ihrem Umfang mit Schneidwerkzeugen versehen sind. Die auf je einer Achse sitzenden
Werkzeuge drehen im entgegengesetzten Sinne zueinander.
Die Achsen sind im Unterteil eines kastenförmigen Gehäuses gelagert. Die Messer zum Ausbaggern sind
am Außenumfang von zylindrischen Trommeln der rotierenden Schneidwerke vorgesehen. Ferner ist ein
Bodenförderrohr mit einer unteren, glockenförmig über den rotierenden Schneidwerken ausgebildeten Ansaugöffnung
vorhanden, so daß der durch die Schneidwerke und Messer ausgebaggerte und in einem Zwischenteil
zwischen diesen Schneidwerken gesammelte Boden durch dieses Bodenförderrohr gesaugt und an die
Bodenoberfläche gefördert werden kann.
Aus der DT-AS 16 34 262 ist ein Fräswerkzeug zum
Herstellen von Schlitzen für Schlitzwände mit gegenläufig arbeitenden Werkzeugen und Leitungen zum
Absaugen der Spülflüssigkeit und des Bohrkleins bekannt, wobei die Werkzeuge als rotierende Fräser in
einem gemeinsamen Gehäuse gelagert sind und dieses Gehäuse mit einem Saugrohr verbunden ist. Bei diesem
Fräswerkzeug ist die Motorgruppe für die Fräser in dem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, und sie wird durch
Kanäle beschickt, welche durch das gemeinsame Gehäuse geführt sind.
Des weiteren sind aus den USA.-Patentschriften 14 14 590, 19 04 522,29 23 537, 17 53 339 und 31 90 376
verschiedenartige Konstruktionen von Werkzeugen für die Bodenbearbeitung bekannt, wobei die Werkzeugträger
beiderseits eines Supports angeordnet sind. Bei der bekannten Konstruktion gemäß der letztgenannten
USA.-Patentschrift sind zwei Werkzeugträger zu beiden Seiten einer dünn ausgebildeten Trägerplatte
angeordnet. Diese Werkzeugträger besitzen die Form einer Halbkugel und sind auf der Kugeloberfläche mit
zahlreichen kleinen Fräszähnen ausgestattet. Diese Konstruktion ist zum waagerechten Einsatz bestimmt,
z. B. für die Herstellung von Tunneln oder anderen Durchgängen. Wegen der großen Kugeloberflächen
eignet sich diese Konstruktion nur für verhältnismäßig weichen Boden oder weiches Gestein.
ft5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
einfach gestaltete Vorrichtung zu schaffen, welche es gestattet, auch Bohrungen in mittelhartem und hartem
Felsgestein durchzuführen und außerdem ein schnelle-
425
res Durchbohren durch lockeres Gestein Sehwemmstein bzw. angeschwemmte Bodenforniationen zu
ermöglichen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäO dadurch
gelöst, daß von den Schneidwerkzeugen jedes Werk- S zeugträgers mindestens ein Werkzeug auf der der
Trägerplatte zugewandten Seite über den Rand des Werkzeugträgers hinausragend angeordnet ist, wobei
die Trägerplatte mit entsprechenden Nuten versehen ist, die koaxial mit der Drehachse der Werkzeugträger
verlaufen. Auf diese Weise wird erreicht, daß der während des Arbeitens im Bereich zwischen den
Werkzeugträgern stehenbleibende Teil des Bodens bzw. Felsgesteins wesentlich dünner ist als die Trägerplatte.
Hierdurch ist es auch bei hartem Felsgestein möglich, die stehenbleibende Fels- oder Erdzunge uhne Schwierigkeiten
schrittweise in dem Maße aufzulösen und zu zerstören, wie die Bohrung fortschreitet. Dabei kann die
Trägerplatte selbst zwar dünn ausgebildet werden, jedoch noch so stabil und robust, daß sie den rauhen να
Anforderungen der Praxis gerecht wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind im wesentlichen folgende: J5
1. Einfachheit der Mechanik unter Vermeidung von irgendwelchen Antriebssystemen, wie Triebwerken,
Getrieben, Ketten, Vorgelege. Die Gefahr von Verschleiß, eines Blockierens der Vorrichtung und
mechanischen Brüchen irgendwelcher Art ist somit praktisch ausgeschlossen.
2. Es besteht die Möglichkeit, den zur Verfügung stehenden Raum voll ausnutzen zu können (z. B.
weniger als 20 cm im Falle der Herstellung von betonierten Gräben), so daß man einen langsam J5
drehenden Motor mit erhöhter Leistung installieren kann, z.B. einen Motor mit 100 PS bei 150
Umdrehungen pro Minute.
3. Es ergibt sich die Möglichkeit, auch härtere Bodenschichten zu bearbeiten bzw. zu durchbohren,
als es bisher üblich war, insbesondere Konglomerate, harte Sandsteine, Kalkstein usw.
Dies beruht darauf, daß bei verhältnismäßig starkem Widerstandsquerschnitt der Trägerplatte
gewissermaßen eine Spreizung der Schneidwerkzeuge vorgenommen werden kann, so daß diese
dicht aneinander vorbeilaufen und demgemäß die Dicke der verbleibenden besagten Bodenzunge
bzw. der Zunge des Felsgesteines so weit verringert wird, daß diese leicht zerbröckelt und die kleinen 5«
Gestein- oder Erdreichteile leicht abgebaut und abgefördert werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung im Schema zur Hälfte geschnitten gemäß Schnittlinie 1-1 in
F i g. 2,
F i g. 2 eine Vorderansicht mit hälftigem Schnitt mit Schnittlinie 11-11 in Fi g. 1,
F i g. 3 einen Teilquersehnitt durch die Ebene, welche f>o
durch die Drehachse hindurchgeht und parallel zur Bohrungsrichtung verläuft, und
Fig.4 einen Querschnitt durch die Trägerplatte gemäß Schnittlinie 1V-1V in F i g. 3.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, '^
welches in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, besitzt die Bohrvorrichtung ein Gestell 1 im wesentlichen in
Gestalt eines parallelepiped Gehäuses, d. h. eines Gehäuses, bei dem drei Paare paralleler Ebenen den
Gehäuseraum begrenzen. Das Gehäuse ist an dem oberen Teil mit Düsen 2 versehen, die das Einhaken an
flexible oder starre Aufhängungen 3 gestatten. Das Gehäuse 1 weist seitlich Führungsplatten 4 mit nach
innen abgebogenen Rändern auf, welche dazu bestimmt sind, mit den Wandungen der Bohrungen 5 zusammenzuwirken
bzw. an diesen entlangzugleiten.
An der unteren Stirnfläche des Gestelles bzw. Gehäuses sind in der mittleren längsverlaufenden Ebene
dieses Gehäuses Trägerplatten 6 befestigt, beispielsweise mit einer Dicke in der Größenordnung von 5 cm,
weiche jede für sich einen Hydraulik- oder Elektromotor 7 trägt, dessen Drehzahl verändert werden kann, und
zwar beispielsweise zwischen Null und 150 Umdrehungen
je Minute. Derartige Motoren können bei geringer Drehzahl ein sehr großes Drehmoment aufweisen und
demgemäß eine verhältnismäßig große Kraft bzw. Leistung bei geringem Raumbedarf.
Die Trägerplatten sind paarweise, und zwar eine neben der anderen in der gleichen Längsebene der
Vorrichtung angeordnet, derart, daß die Motorachsen senkrecht zu dieser Ebene stehen und symmetrisch in
bezug auf die mittlere durch das Gehäuse verlaufende Ebene angeordnet sind. Auf beiden Seiten dieser letzten
Ebene drehen die Motoren im entgegengesetzten Sinne zueinander, wie durch die Pfeile in F i g. 1 dargestellt ist,
um so weit wie möglich die resultierenden Kräfte aufzuheben bzw. auszugleichen. Die Motoren werden
mit Hilfe von Kanälen 8, vorzugsweise flexiblen Rohrleitungen, beaufschlagt und gesteuert, wobei diese
Kanäle oder Rohrleitungen durch die Trägerplatten 6 hindurchgeführt sind. Die Ausgangswellen 9 der
Motoren treten an den beiden Seiten des Motorgehäuses heraus, und an jedem Ende ist eine Radnabe 10
aufgekeilt, welche eine Trommel 11 trägt, die sich von
der betreffenden Trägerplatte 6 bis im wesentlichen zum Bereich senkrecht unter der betreffenden Führungsplatte
4 erstreckt.
jede Trommel 11 ist über ihre gesamte Breite der äußeren Oberfläche mit einer oder mehreren Schnecken
ausgestattet, die Werkzeuge 13 tragen, wie beispielsweise Zähne oder kleine Rädchen oder Rollen, welche dazu
eingerichtet und bestimmt sind, den Boden zu zerkleinern.
Die Schnecken sind symmetrisch in bezug auf die Trägerplatten 6 angeordnet. Dabei sind die Schraubengänge
entgegengesetzt gerichtet und derart gewählt, daß bei Umdrehung der Trommel im Drehsinne nach
Fig. 1 das aufgelockerte Bodenmaterial nach dem Innern der Vorrichtung zu bewegt wird, damit es von
dort mit Hilfe einer mittleren Leitung abgezogen bzw. herausgefördert werden kann. Diese mittlere Leitung ist
zu diesem Zweck auf dem Gehäuse 1 angeordnet und mit einer flexiblen Entleerungsleitung verbunden.
Die oben beschriebene Vorrichtung kann wie folgt benutzt bzw. verwendet werden.
Zu Beginn wird die Vorrichtung in eine Ausnehmung des Bodens eingesetzt, die zunächst vorbereitet wird
und deren Abmessungen so gewählt sind, daß die Führungsplatten 4 in Berührung mit dem Boden
kommen.
Zunächst wird der Bohrvorgang mit geringer Geschwindigkeit betrieben, um das Einsetzen bzw.
Herausarbeiten des Bohrungsanfanges durch die Werkzeuge 13 zu erleichtern.
Gleichzeitig wird in die Bohrung ein Schlamm eingegeben, beispielsweise ein Schlamm auf der Basis
von Betonit, der dazu bestimmt ist, die Bohrung auszufüllen und den Einsturz der Wandungen der
Bohrung zu verhindern. Dieser Schlamm wird ständig durch die Leitung 14 mit dem Abraum abgeführt, und
zwar nach dem Prinzip, welches als inverse Zirkulation bekannt ist; der Schlamm wird anschließend gesiebt und
in einer Installation behandelt, so daß er anschließend wieder in die Bohrung zurückgeführt werden kann.
Dabei ist es möglich, eine Pumpe zu verwenden, die entweder von der Oberfläche her arbeitet oder
untergetaucht bzw. versenkt ist oder mit komprimierter Luft oder beispielsweise auch mit Hydroejektion
arbeitet. Dabei können die Bohrungen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
Indem die Drehgeschwindigkeit der Trommeln und das Herabführen der Vorrichtung in die Bohrung in der
Weise geregelt wird, daß sich ein Optimum in bezug auf die betreffende Bodenbeschaffenheit und die Möglichkeiten
zum Evakuieren des Schlammes und des Abraums ergibt, führt man die Bohrung bis in die
gewünschte Tiefe durch.
Um einen Graben auszuhöhlen, kann man nach einer an sich bekannten Methode nacheinander parallel
zueinander verlaufende Bohrungen durchführen, die jeweils voneinander durch eine Zwischenerdschicht
getrennt sind, wobei die Länge dieser Zwischenerdschicht kleiner als die Abmessungen der Vorrichtung ist,
so daß anschließend die jeweilige verbleibende Zwischenerdschicht ausgebohrt bzw. abgetragen wird.
Durch das Übereinandergreifen der Trommeln über der Zwischenerdschicht wird die Führung der Vorrichtung
in Längsrichtung gesichert. Weiterhin ist es auf diese
Weise möglich, einmal einzelne bzw. elementare Bohrungen durchzuführen, deren Querschnitt demjenigen
der Vorrichtung entspricht, und zum anderen ist es möglich, mehr oder weniger komplexe Wandelemcnte
oder auch kontinuierlich verlaufende Wände, zum Beispiel Grabenwände herzustellen, und zwar selbst in
sehr harten Bodenschichten.
Die I·" i g. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Man erkennt, daß auf der Trägerplatte 6 der Motor 7 angebracht ist, dessen
Ausgangswelle 9 die Radnaben 10 der als Trommeln
ausgebildeten Werkzeugträger 11 trägt. Der Motor wird durch Kanäle 8 beaufschlagt, die durch die
Trägerplatte 6 geführt sind. Diese ist an ihrem oberen Teil an einer Platte 15 angeschweißt, welche eine
Befestigung am Gestell bzw. Gehäuse der Bohrvorrichtung gestattet (F i g. 3).
Auf jedem der Werkzeugträger 11 befinden sich eine oder mehrere Werkzeuge 130, die sich ganz in der Nähe
des nach der Trägerplatte 6 zu liegenden Randes UO
ίο der Werkzeugträger befinden. Diese Werkzeuge sind
nach der Platte zu und nach dem äußeren Ende dieses Organs zu geneigt, derart, daß sie durch die gedachte
Ebene des Randes 110 hindurchtreten.
Des weiteren ist in bezug auf die äußeren Enden jedes
ij dieser Werkzeuge 130 die Platte 6 mit einer
umlaufenden kreisförmigen Nut 16 bzw. Rille versehen, und zwar vorzugsweise mit trapezförmigem Querschnitt.
Diese Nut gestattet das Eingreifen des Werkzeuges 130 mit entsprechend gewünschtem Spiel,
»o wenn die Vorrichtung arbeitet. Auf diese Weise kann
der Abstand d zwischen den beiden äußeren Rändern der sich gegenüberliegenden Werkzeuge 130 der beiden
umlaufenden Werkzeugträger kleiner gehalten werden als die Dicke eder Platte 6.
ij Damit die Platte durch die Nuten nicht geschwächt
wird, kann der Teil der Platte, welcher sich außerhalb der Nuten 16 befindet, in bezug auf die Drehachse des
Werkzeugträgers 11, also ringsum laufend, dicker gewählt werden, als der im Inneren zwischen den
Werkzeugträgern 11 befindliche Plattenteil.
Wenn man zum Beispiel den Querschnitt durch die Platte, und zwar in einer senkrecht zu ihr verlaufenden
Schnittebene und in Richtung der Bohrung, betrachtet wobei auch die Nuten 16 geschnitten werden, wie zurr
jj Beispiel entsprechend der Schnittlinie 11-11 in F i g. 1, sr
sieht man, daß der Matcrialverlust. der sich durch die
beiden Nuten ergibt, weitgehend dadurch kompensier wird, daß das Plattenteil 17 wesentlich dicker gestalle
ist (F ig. 4).
Man kann vorteilhafterweise für die Dicke c 50 mn wählen, wenn die Dicke d 40 mm beträgt, und sodani
kann man dem Teil 17 eine Dicke von 60 mm zuordnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Bohrungen im Erdreich, mit einem Paar Werkzeugträger, die um
quer zur Vortriebsrichtung verlaufende Achsen drehbar, zu beiden Seiten mindestens einer dünn
ausgebildeten Trägerplatte angeordnet und auf ihrem Umfang mit Schneidwerkzeugen versehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß von den Schneidwerkzeugen (13) jedes Werkzeugträgers
(10,11) mindestens ein Werkzeug (130) auf der
der Trägerplatte (6) zugewandten Seite über den Rand (110) des Werkzeugträgers (10, 11) hinausragend
angeordnet ist, wobei die Trägerplatte (6) mit entsprechenden Nuten (16) versehen ist, die koaxial
mit der Drehachse der Werkzeugträger (10, 11) verlaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerplatte (6) im Bereich der Nuten (16) verstärkt ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (130) bezüglich
der Trägerplatte (6) und der Drehachse der Werkzeugträger (10,11) schräg angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge
(13) auf den Werkzeugträgern (10, 11) derart schraubenförmig angeordnet sind, daß das Bohrklein
zu der Trägerplatte (6) hin bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Trägerplatten (6)
vorgesehen sind, welche symmetrisch zu einer mittleren, durch die Bohricehachse verlaufenden
Ebene angeordnet sind, wobei die Werkzeugträger (10, 11) in einem Drehsinn rotierbar sind, durch den
das Bohrklein nach dieser mittleren Ebene hin bewegbar ist, und daß eine Leitung (14) zum
Abführen des Bohrklein vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerplatten (6) von einem Gestell (1) getragen sind, welches Führungsplatten (4) aufweist, die
gleitend an der Wandung der Bohrung geführt sind, und daß Einrichtungen zum Befestigen des Gestells
(1) an einer Aufhängung vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7244542A FR2211027A5 (de) | 1972-12-14 | 1972-12-14 | |
| FR7340624 | 1973-11-15 | ||
| FR7340624A FR2252011A6 (en) | 1973-11-15 | 1973-11-15 | Boring drill assembly for hard ground - has tools on rotors on both sides of thin common support carrying hydraulic motor drive mechanism |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362425A1 DE2362425A1 (de) | 1975-01-30 |
| DE2362425B2 DE2362425B2 (de) | 1977-03-17 |
| DE2362425C3 true DE2362425C3 (de) | 1977-11-03 |
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