DE2363473A1 - Tastenbetaetigbare eingabevorrichtung fuer schreib- oder aehnliche bueromaschinen - Google Patents

Tastenbetaetigbare eingabevorrichtung fuer schreib- oder aehnliche bueromaschinen

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DE2363473A1
DE2363473A1 DE2363473A DE2363473A DE2363473A1 DE 2363473 A1 DE2363473 A1 DE 2363473A1 DE 2363473 A DE2363473 A DE 2363473A DE 2363473 A DE2363473 A DE 2363473A DE 2363473 A1 DE2363473 A1 DE 2363473A1
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control sleeve
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Fred Johannsen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms
    • B41J7/30Preventing rebound or clash of levers or type members

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

OLYMPIA WERKE AG EP/Ac/Ja/PS 1422
13· December 1973
Tastenbetätighaa?© Eingabevorrichtung für Schreib» oder ahn~
Bie Erfindung betrifft' eine tastenbetätigbare Eingabevorrichtung für Schreib=* oder ähnlich® Büromasshinen der im Oberbegriff der im Patentanspruch 1 angegebenen Art*
Stand der
Is ©is& verschiedene tastenhetätighare Eingabeverriehtuagsn mit Heohanisaen bekaimt, welche kurz nacfeeinender· aiasge= 15ste Steiaergliedör korza@itig speichern und somit einen Bhythmugamsgleiek bewirken», Bo wirkt gemäß der deutschen OffenlegOngssehrift 2 03^- 583 entrastet© Codierschieber mit einer Ssh&ibanspesre derart zusammen^ daß>di©'Sypenabdruckfolgen reihenfoiggriöhtig auslosbar sind und daß während Ablaufes eines Getriebes bereite ein zweites Getriebe übe?@©hn@id'snd@m Arbeitsspiel auslösbar land echt apeiehei'bar ist» Biese ScHaeibenaperresi haben sich wohl als Tastensperren bewährt, aber für den Einsatz in einem Speisind diese weniger geeignet*, Um die Funktion sicher su
istea, sind hohe Anforderungen an die Fertigungs-= genattigkeiten der. Scheiben inä der Schlitze su stellen« Biese fordemingon verursachen aber hohe Fertigungskosljen,, Andererseits giad sowclil bsi Scheibensperren als auch bei Kugelspörreß aismlicli groSe Arbeitswege erforderlich, um die Sperren voll wirksam werden zu lassen«
Andererseits ist dixreh die Seitschrift - Technical Disclosure Bulletin ToI. 11 Ho. 11 April 1969, Seiten 421 und 422 - ein T;fp©&hebelantri®b mit unter Federkraft stehenden Zwiech@nhebeln bekannt, wobei ein auf den ersten Tastenimpuls folgender zweiter Tastenimpuls erfolgen kann und echt speicherbar iste Die zweite Funktion läuft hierbei selbsttätig ab, ohne daß der zweite Tastenhebel
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SAD
noch einmal gedruckt werden müßte« Diese bekannt© Anordnung hat aber den Nachteil, daß die Sperre erst nach einem beträchtlichen Schwenkweg der Sperrschiene wirksam wird-, 'Qt^ Zeit bis zum Einsetzen der Sperrwirkimg dieser Schien® ±mt zu lang, um ein flüssiges,, atonmgsfreies Schreiben ζ λ -ax möglichen*
Weiterhin zeigt die deutsch© Auslegesehrift 1 965 031 ei.::/ tastenbetätigbare Eingabevorrichtung „ b©i der-"feasteEaitslü .-·-=■ bare Codierschieber durch eine umlaufende Zehnwell© z^hs Auslösen von Punktionen verschoben wepd©no Auch, M©pb«d verschwenkt der angetriebene Zwischenaebel ein© Sperrschiene in eine Jeden weiterem ausgelosten sperrende Lagee Der aweite Codierschieber ist "aue'b erst nach einem beträchtlichen Schwenkweg der sperrbar„ Um bei dimmer bekannten Anordnung sber ti?@t%asm einen exakten Funktionsablauf z-u gewährleisten, ist seits eine Tastansperre und andererseits eine Steuereinrichtung zur Rückstellung der Sperrsehisas erforderlich« Zur Erzeugung eines Hhjthmussusgleieliefij sind also viele zusätzliche Einzelteile erforderlich«, M« p®= rallel zu der Zahnwelle gelagerte Spsrrsehiene erfordert eine getrennte Montage und einen erheblichen Platzbedarfo
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde5 eine taatenbe= tätigbare Eingabevorrichtung gu schaffen,, mit der ein Hhythmusausgleich bei zwei kurz nacheinender ausgelöstes federbeaufschlagten Steuergliedern mit wenigen usd eisfachen Mtteln erreicht wirdo Außerdem sollen di© Sperr- und Speicherzeiten in einfacher Weise einstellbar sein» Diese Aufgabe wird mit der im Patentanspruch 1 aagegebenari Erfindung gelöst.
Vorteil®
Ein derartiges üiasteawerk ermöglicht einen Ehjthmusaus- gleich mit einfachen Mitteln. Da nur wenige Teile erford® i-
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SAD OR!3!NAL
lieh sind, erfolgt ein sicherer Ablauf der kurz nacheinander ausgelosten Funktionen. Außerdem zeichnet sich die erfindungsgemäße Anordnung durch eine einfache Montage und durch ihren geringen Platzbedarf aus. Die Steuereinrichtung für den Bhythmusausgleich kann zusammen mit der Zahnwelle montiert und als eine gemeinsame Baugruppe mit dieser in die Maschine eingesetzt werden» Ebenfalls eignet sieh diese Anordnung für einen nachträglichen Einbau, da die Steuerhülse die Zahnwelle in einem sehr geringen Abstand umgibtu Durch die vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungegegensten&es nach Anspruch 5 wird eine sehr einfache JustiermSglichkeit zur Veränderung der Sperr= und Speicherzeiten geschaffen*
äevm Erfindung
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen in einem Äusfüh» rungsbeispiel erläutert, bei dem das iastenwerk auf längs verschiebbare Antriebsklinken für Typenhebelgetriebe wirksam ist. Es zeigts
Fige 1 ein einzelnes üPypenhebelgetrieb© in der AusgangstelluEig (strichpunktiert) und in Eingriffstellung mit der Steuerwelle (ausgesogen),
Figo 2 eine Einzelheit aus Figur 1 mit der Steuerhülse in der Ausgangslage«
Figo 3 wie Figur 2„ Jedoch mit der Steuerhülse in Sperrlage,
Fig« 4 Einzelheit der Zahnwelle und der rotierenden Ste>2©rfeülse im Längsschnitt und
ig*. 5 Einzelheit der Zsabmrelle mit einer schwin« genden Steuerhüls©«.
Der Antrieb der einzelnen üiypemhebelgetriebes von &ea.€;ja
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in der Zeichnung nur ein Getriebe dargestellt ist, erfolgt von einer gezahnten Antriebswelle 1 mit z. B. vier durch»= gehenden Zähnen 3, 5» 7>9» Diese Zähne 3, 5» 7t 9 wirken mit einer Anschlagnase 11 eines Kupplungshebels 13 zu sammen, der über eine Stiftschlitzverbhdung 15s ^7 mi* ei= nem mehrarmigen Zwischenhebel 19 verbunden ist«, Dieser Zwischenhebel 19 ist im Gestell 21 auf einer Achse 23 gelagert und über einen Zugdraht 25 mit einem auf einer Achse 27 im nicht dargestellten Typenhebelsegment gelagerten !Typenhebel 29 verbunden« Dieser Typenhebel 29 ist mit einem Typenklotz 28 mit Typen 31 versehen, die während des Abdruckvorganges gegen die Schreibwalze 30 anschlagen«
Der Kupplungshebel 13 weist an seinem freien Ende eine Nase 32 auf, welche in Ruhestellung durch die Kraft der Feder 34 gegen einen Führungskamm 35 und gegen einen Anschlag 33 gehalten wird. Ein auf einer gestellfesten Achse 39 gelagerter Tastenhebel 41 mit Taste 4-3 wirkt mittels einer Nase 37 niit der Nase 32 des Kupplungshebels 13 zusammen« Der Tastenhebel 41 wird mittels der Feder 43 gegen einen Anschlag 47 in Ruhestellung gehalten« An dem freien Ende des Kupplungshebels 13 ist außerdem eine weitere Nase 49 angeordnet, die mit den Zähnen 53» 55 s 5?* 59 einer synchron mit der Antriebswelle 1 umlaufenden Steuerzahnwelle 51 zusammenwirkt«, Auf dieser Steuerzahnwelle 51 ist eine als Sperrschiene ausgebildete Steuerhülse 61 koaxial gelagerte Die Steuerhülse 61 umgibt die Steuerzahnwelle 51 in geringem Abstand und weist einen in Längsrichtung angeordneten Steuerschlitz 63 auf, durch welchen die Kupplungshebel 13 mit der Steuerzahnwelle 51 iß Eingriff bringbar sind« Die Steuerhülse 61 ist außerdem beidseitig mit je einem Lager auf der Stsuersahnwelle ^ dreh- und verschwenkbar gelagert, wobei das eine Lage^ g,«· der Steuerhalse 61 ein Teil 67 und die Steuersahnvalle 51 das ander® Teil 69 einer Klauenkupplung 71 aufweist ο 'Dub. Lager 65 weiat außerdem eine in axialer Richtung wirkend-Steuer-
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kurve 75 auf, die mit einem gestellfesten Stift 75 Steuerung der Klauenkupplung 71 zusammenwirkt» In der Ausgangstellung werden die Teile 67t 69 der Klauenkupplung 71 durch eine Feder 77 außer Eingriff gehalten« Zwischen dieser Feder 77 und dem Lager 65 ist ein umlaufender Druckring 79 angeordnet·
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgendes
Bei Betätigung des Tastenhebels 41 wird der Kupplungshebel 13 mittels der Nasen 32, 37 im Uhrzeigersinn aus der strichpunktierten Lage gemäß Figur 1 verschwenkt. Sobald die Nase 32 des Kupplungshebels 13 die untere Kante des Anschlages 33 erreicht, springt der Kupplungshebel mittels der Kraft der Feder 34 in die ausgezogene Lage gemäß Figur 2«, Hierbei springt die Hase 49 des Kupplungshebels 13 durch den Steuerschlitz 63 der Steuerhülse 61 und kommt in den Wirkbereich des Zahnes 55 ^er Steuerwelle 51» 3er Kupplungs hebel tritt nun mit der Unterkante 50 seiner Nase 49 auf die untere Anschlagkante 81 der Steuerhülse 61 und dreht diese in die Sperrlage gemäß Figur 3 gleichsinnig sito Hierbei wird die Steuerhülse 61 über den gestellfesten Stift 75 und die Steuerkurve 75 axial verschoben, wodurch die Klauenkupplung 71 geschlossen wird» Gemäß der Steuer= kurve 73 wird die Steuerhülse 61 für einen vollen Umlauf formschlüssig mitgenommen und automatisch wieder außer Eingriff gebracht. In dieser Stellung befindet sich der Steu» erschlitz 63 wieder im Wirkbereich eines evtl., ausgelösten Kupplungshebels 13· Da die Steuerhülse 61 senkrecht zu d©r Sprungrichtung des Kupplungshebels 13 verstellt wird, kann die Sperre sehr schnell wirksam werden» Hierdurch ist es möglich, einen unmittelbar nach einem ersten Tastenimpuls ausgelösten zweiten Tästenimpuls zu speichern. Ein unrhythmischer Anschlag wird a3a> in einfacher Weise ausgeglichene Die Eingabefrequenz kann hierbei ein Vielfaches der Ab« gabefrequeue sein, welche durch die Drehzahl und Zähnezahl
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der Steuerzahnwelle und der Anzahl der Steuerschlitze be= stimmt wird« In vorteilhafter Ausbildung ist die Zähnezahl der Klauenkupplung 71 ein n~f aches der Zähnezahl der Steuerzahnwelle J\a Hierdurch wird ein ungestörter Ablaiaf aller Funktionen erreicht»
Der Kupplungshebel I3 wird durch die Steuerzahnwelle 51 schreit verschwenkt, bis die Nase 11 des Kupplungshebels von dem Zahn 9 der Antriebswelle 1 beaufschlagt wird& Ber Antrieb des Typenhebelgetriebes 19? 25» 29 wird nicht näher beschrieben, da dieser Gegenstand der Patentanmeldung 2 146 327 ist.
In Figur 5 steuern die einfallenden Kupplungshebel 13 ebenfalls selbsttätig eine Steuerhülse 82, welche als schwingendes Feder^Masse-System um die Steuerzahmwelle 51 schwenkbar angeordnet ist» Hierbei kann zo B0 ein Lag©:·? der Steuerhülse 83 als Schwungmasse ausgebildet sein» Durch eine Steuervorrichtung 85 ist die Feder spannung der Feder 8? einstellbar, wodurch die Schwingungsamplitiiden der Steuerhülse 83 und damit die Sperr- und Speicherzeiten einstellbar sind. In der Ausgangstellung hält die Seder 87 die Steuerhülse 83 mit ihrer Hase 89 gegen einen gestellfesten Anschlag 91 zur Anlage·
Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich besondere durch ihre einfachen und platzsparenden Bauteile aus, mit denen bei unrhythmischer Tasteneingabe ein gleichmäßiger Rhythmus von Funktionsabläufen erzielt wird« Erst nach dem die Steuerhülse 61, 83 wieder in ihre· Ausgangsteliung ist, kann ein weiterer Kupplungshebel einfallen und eine nächste Funktion auslösen»
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Claims (1)

  1. OLYMPIA WERKE AG * EP/Ac/Ja/PS 1422
    13. Dezember 1975
    Patentansprüche
    βJTastenbetätigbare Eingabevorrichtung für Schreib- oder ähnliche Büromaschinen mit von Tastenhebeln betätigbaren, schwenkbaren und federbeaufschlagten Kupplungshebeln s die bei ihrer Freigabe mittels der Federn in den Wirkbereich einer umlaufenden Zahnwelle bringbar und durch diese Zahnwelle antreibbar sinde wobei eine Sperrschiene durch einen angetriebenen Zwischenhebel in eine jeden weiteren ausgelösten Zwischenhebel sperrende Lage schwenkbar ist? dadurch ge» kennz eichne't", daß die schwenkbare Sperrschäme eine die Steuerzahnwelle (51) in geringem Ab= stand umgebende und koaxial' zu dieser gelagerte Steuerhülse (61) ist? und daß die Steuerhülse (61) mindestens einen in Längsrichtung angeordneten Steuerschlitz (63) aufweist, durch welchen die Kupplungene~ bei (13) mit der Steuerzahnwelle (51) in Eingriff bring= bar sind.
    Eingabevorrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet „ daß die Steuerhülse (61) über eine Kupplung (71) mit der umlaufenden Steuerzahnwelle (51) kuppelbar und durch eine Stoppvorrichtung derart entkuppelbar ist, daß ein gespeichertem· Zwischenhebel (13) durch den Steuerschlitz (63) in die Steuerzahnwelle (51) einfallen kann«,
    Eingabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2«, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerhülse (61) auf der Steuerzahnwelle (51) dreh- und verschiebbar gelagert ist, daß ein Lager (65) dsr
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    Steuerhülse (61) ein Teil (67) und die Steuerzahnwelle (51) das andere Teil (69) einer Klauenkupplung aufweist und daß ein Lager (65) der Steuerhülae eine in axialer Sichtung wirksame Steuerkurve (73) enthält, die mit einem gestellfesten Stift (75) zur Steuerung der beiden gegeneinander abgefederten Teile (67» 69) der Klauenkupplung (71) zusammenwirktβ
    4«, Eingabevorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Zähnezahl der Zeile (67, 69) der Klauenkupplung (71) der η»fachen Zähnezahl der Steuerzahnwelle ©1) entspricht«,
    Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuerhülse (83) als schwingendes Feder-Masse-System um di© Steuerzahnwelle (51) schwenkbar angeordnet ist und daß die Spannung der Feder (87) durch eine Steuervorrichtuxsg (89) zur Veränderung der Schwingungsamplitude der Steuerhülse (83) einstellbar ist„
    509828/0301
    Leerseite
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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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