DE2363748C3 - Eckverbindung für Querriegel zur Bildung einer Eckschalung - Google Patents
Eckverbindung für Querriegel zur Bildung einer EckschalungInfo
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- DE2363748C3 DE2363748C3 DE19732363748 DE2363748A DE2363748C3 DE 2363748 C3 DE2363748 C3 DE 2363748C3 DE 19732363748 DE19732363748 DE 19732363748 DE 2363748 A DE2363748 A DE 2363748A DE 2363748 C3 DE2363748 C3 DE 2363748C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Eckverbindung für Quernegel zur Bildung einer Eckschalung deren
Schalhaut von Li:igstragern gehalten ist, die sich mit
ihrer eier Schalhai t abgewandten Seite auf Querriegeln
abstützen, die zur Aufnahme eines Kupplungsstückes geeignet sind, und bei der an einem Querriegel
rechtwinklig zu ihm ein zum Befestigen eines Kupplungsstückes geeigneter Querriegelabschnitt angeord-
S net ist
Bei einer bekannten Anordnung der Firma Hohenadel wird am Querriegel einer ebenen Schalplatte dann,
wenn diese Schalplatte zum Schalen einer Ecke verwendet werden soll, ein QuerriegelaHschnitt mit
ίο einem den Querriegel umgreifenden Bügel, der eine
Verschiebung des Querriegelabschnitts längs des Querriegels gestattet, mit Hilfe eines Keils an der der
Schalhaut abgewandten Seite des Querriegels befestigt Dieser Querriegelabschnitt dient zur Abstützung eines
Trägers der an der Ecke anschließenden ebenen Schalplatte, deren Schalhaut über den Querriegel
hinausragt und mit der Schalhaut der erstgenannten Schalplatte die Ecke bilden soIL Damit der gewünschte
Erfolg eintritt, muß der Abstand des Querriegelab-
Schnitts vom Ende des Querriegels, an dem er befestigt
ist, sehr genau eingestellt werden, was zeitraubend und schwierig ist, da hierbei genaue Messungen erforderlich
sind und beim Festkeilen eine unbeabsichtigte Lageänderung eintreten kann. Wird der richtige Abstand des
2j Querrigelabschnilts vom Ende des Querriegels nicht
eingehalten, so ergibt sich entweder eine unsaubere Ecke im fertigen Beton, weil eine Schalhaut zu weit
vorsteht oder aus der geplanten Schalebene zurückspringt, oder es besteht sogar die Gefahr, daß sich
zwischen den beiden aufeinanderstoßenden Schalhautenden ein Spalt bildet, durch den beim Betonieren der
Beton herausläuft
Es ist ferner durch das Peri-Schalungs-Handbuch 72,
S. 66 bekannt, im Querriegel einer ebenen Schalplatte
mit Hilfe von Keillaschen ein winklig abgebogenes
Kupplungsstück mit einem Schenkel zu befestigen, an dessen anderem Schenkel eine weitere Schalplatte
befestigt wird. Auch hier ist es schwierig und zeitraubend, das Kupplungsstück in der richtigen Lage
im Querriegel zu befestigen.
Eine bekannte, nicht zerlegbare Eckenschalung (Peri-Schalungshandbuch 72, S. 65) weist zwar ebenfalls
den Vorteil auf, daß Justierarbeiten beim Schalen der Ecke entfallen können, die bekannte Anordnung ist
jedoch nicht zum Schalen von ebenen Wänden geeignet, sondern lediglich als Eckenschalung. Da die bekannte
Schalung nicht in ebene Schalplatten aufgeteilt werden kann, läßt sie sich auch nicht so günstig stapeln wie
ebene Schalplat'.en. Der zum Aufbau der bekannten
jo Schalung verwendete Kreuzriegel weist bereits einen
auf der der Schalhaut zugewandten Seite des Querrie gels angeschweißten Querriegelabschnitt auf; dieser
dient jedoch lediglich zur Befestigung von Zugankern, ein Kupplungsstück wird in diesem Querriegelabschnitt
nicht befestigt, sondern in einem längeren Querriegelabschnitt, der auf der der Schalhaut abgewandten Seite des
Querriegels angeschweißt ist.
Gleiches gilt für eine aus dem Prospekt »Steidle-NOCKEN-Stahlgurtung« de.- Firma Steidle bekannte
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eckverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der unter Verwendung von Querriegeln, die auch zum Schalen von ebenen Wandflächen geeignet sind,
zeitraubende Justierarbeiten beim Schalen einer Ecke vermieden werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der Querriegelabschnitt an der der Schalhaut zugewandten
Seite des Querriegels unlösbar befestigt ist, daß die
Länge des Querriegelabschnitts höchstens gleich der Höhe der Längsträger ist, daß der Abstand der
Anlagefläche für ein Kupplungsstück im Querriegelabschnitt von der Stirnfläche der Schalhaut etwa gleich
dem Abstand der Anlagefliche für ein Kupplungsstück am Querrigel von der Schalebene der gleichen
Schalplatte ist, und daB der Querriegel am Ort der Befestigung des Querriegelabschnitts eine Aussparung
aufweist, die Platz für ein im Querriegelabschnitt
befestigtes, den Querriegel kreuzendes Kupplungsstück bietet.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daB wegen
der unlösbaren Befestigung des Querriegelabschnitts eine an diesem Querriegelabschnitt mittels eines
Kupplungsstücks befestigte weitere Schalplatte immer die gleiche Lage annimmt, so daB dann, wenn beim
Hersteller der Schalplatten die für eine einwandfreie Eckenschalung erforderlichen MaBe der Schalplatten
festgelegt sind und bei der Herstellung eingehalten werden, sich beim Zusammenbau ohne Justierarbeiten
sofort eine einwandfreie Eckenschaiung ergibt Unter unlösbarer Befestigung des Querriegelabschnitts am
Querriegel soll hier verstanden werden, daß sich der Querrigelabschnitt nicht unbeabsichtigt lösen kann und
daß beim Zerlegen einer Eckenschalung der Querriegelabschnitt nicht gelöst werden muß. Der Querriegelabschnitt kann am Querriegel daher beispielsweise mit
Schrauben befestigt sein, bevorzugt wird jedoch eine Ausführungsform bei der der Querriegelabschnitt am
Querriegel angeschweißt ist Die oben angegebenen Abstände zwischen der Anlagefläche des Kupplun»sstücks und dem Rand der Schalhaut bzw. der
Schalebene können um eine Schalhautdicke variieren, je nachdem welche Schalhaut der beiden zur Eckenschalung miteinander verbundenen Schalplatten stumpf
gegen die andere stößt Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daB der Querriegelabschnitt, da
er sich zwischen dem Querriegel und der Schalhaut befindet, nicht störend vorsteht, so daß die Schalplatte
ohne besondere Vorkehrungen auch zum Schalen von ebenen Wänden verwendet werden kann. Die Länge
des Querriegelabschnitts soll einerseits möglichst groß sein, um das Kupplungsstück sicher befestigen zu
können, darf andererseits aber die Höhe der Längstrager nicht überschreiten, da dann das Befestigen der
Schalhaut an der Schalplatte nicht mehr möglich wäre; um geringe Maßabweichungen berücksichtigen zu
können, ist der Querriegelabschnitt zweckmäßigerweise geringfügig kürzer als die Höhe der Längsträger. Durch
die Aussparung im Querriege! wird es ermöglicht, ein KuppluogsstUck in den Querriegelabschnitt einzuführen, wo es anschließend befestigt werden kann, und
beim Zerlegen der Eckenschalung aus dem Querriegelabschnitt wieder zu entfernen. J5
Die Befestigung eines Kupplungsstückes im Qucrriegelabschnitt kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise mit Hilfe von Keillaschen, mit deren Hilfe
das KupplungsstUck gegen Teile des Querriegelabschnitts so gepreßt wird, daß es eine definierte Lage
annimmt, Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist
jedoch vorgesehen, daß im Querriegelabschnitt mindestens ein Paar übereinander angeordnerter Aussparungen vorgesehen ist, die eine Schrägführung für einen
als Spannmittel für ein Kupplungsstück in die 6j
Aussparungen e'ngeführten Keil bilden. Der Begriff »übereinander« ist hier auf eine senkrecht stehende
Schalplatte bezogen, bei der die Querriegel, wie an sich
üblich, waagerecht verlaufen. Der Vorteil dieser
Ausführungsforin besteht darin, daß zum Befestigen des Kupplungsstücks lediglich noch ein Keil benötigt wird,
der in einfacher Weise eingeschlagen werden kann, was besonders bei den beengten Verhältnissen in der
Schalungsecke wichtig ist
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind zwsi
verschiedene Schrägführungen für von verschiedenen Seiten des Querriegelabschnitts her eingeführte Keile
vorgesehen. Dies bietet den Vorteil, daß der Keil von zwei verschiedenen Seiten her in den Querriegelabschnitt eingeführt werden kann, so daß der Keil in jedem
Fall leicht bedienbar ist; es kann also der Keil bei waagerecht verlaufendem Querriegel in jedem Falle
von oben nach unten eingeschlagen werden, auch dann, wenn die Schalplatte so gedreht wird, daß ihr
ursprünglich unteres Ende oben liegt
Es können an einer Schalplatte an beiden Endbereichen der Querriegel Querriegelabschnitte vorgesehen
sein, die es ermöglichen, an beiden seitlichen Begrenzungen der Schalplatte eine Eck-.//.Schalung vorzusehen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß der Querriegelabschnitt nur an einem
Endbereich des Querriegels angeordnet ist. Es kann hierbei zwar nur an einer seitlichen Begrenzung der
Schilplatte eine Eckenschalung vorgesehen werden, die Seiten der Schalplatte lassen sich jedoch, falls
erforderlich, dadurch leicht vertauschen, daß man die Schalplatte in der Schalebene um 180° dreht. Bei dieser
Ausführungsform der Erfindung ist es besonders nützlich, wenn, wie oben geschildert, der Keil von zwei
verschiedenen Seiten des Querriegelabschnitts her eingeschlagen werden kann.
Der Querriegelabschnitt kann die gleiche Breite wie der Querriegel der Schalplatte haben. Bei einer
Ausführungsform der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß der Querriegelabschnitt breiter ist als der
Querriegel. Dies bietet den Vorteil, daß der Querriegel der Schalplatte nur so breit gemacht werdet· muß, wie
aus statischen Gründen und zur Aufnahme des Kupplungsstücks erforderlich, während der Querriegelabschnitt so breit sein kann, daß in ihm noch die
Aussparungen für die Keile vorgesehen werden können. Wäre der Querriegelabschnitt nicht so breit, so könnten
die Keile beispielsweise in am Ouerriegelabschnitt angeschweißten Laschen geführt sein. Ein weiterer
Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß wegen der verhältnismäßig großen Breite des Querriegelabschnitts die Verbindung zwischen dem Querriegelabschnitt und dem Querriegel größere Biegemomente
aufnehmen kann, als wenn der Querriegelabschnitt nur so breit wäre wie der Querriegel.
Der Querriegelatschnitt kann in beliebiger Form ausgebildet sein, beispielsweise als Hohlprofil, in das ein
KupplungsstUck einführbar ist. Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist der Queniegelabschnitt
jedoch zwei im Abstand parallel zueinander übereinander angeordnete Metaliprofile auf, und der Schlitz
zwischen der« Metallprofilen ist auf einer Seite durch als Anlage für ein Kupplungsstück dienende Stege überbrückt. Eine derartige Anordnung ist bei Querriegeln
bekannt und hat lieh wegen ihrer einfach-n Herstellung
bewahrt. Daher ist e» vorteilhaft, diese Anordnung aach
'ür die Querriegelabtchnitte zu verwenden.
Bei einer Au'führunmform der Erfindung sind die
Stege an der zur Ecke weisenden Seite des Schlitzes angeordnet. Et wird hierbei vorausgesetzt, daß die
erfindungsgemaße Schalplatte zum Schalen einer
23 1=3 748
Innenecke verwendet wird, was der bevorzugt)' Anwendungcfall ist; die Schalplatte ist allerdings auch
zum Schalen von Außenecken geeignet. Der Vorteil der geschilderten Ausführungsform besteh! darin, daß
sichergestellt ist, daß das im Queniegelabschnitt befestigte Kuppiungsstück am Querriegelabschnitt mit
der gleichen Seite anliegt, mit der es auch an dem Querriegel der die Eckenschalung vervollständigender
weiteren Schalplatte anliegt, nämlich mit ihrer der Schalhaut zugewandten Seite, und daß daher die Breite
des Kupplungsstücks keinen Einfluß auf die maßgenaue
Verbindung der beiden Schalplatten hat.
Be; einer Ausführungsform der Erfindung, bei der der
Qutrriegelabschnitt aus zwei Metallprofilen gebildet ist, sind diese Metallprofil U-Profile, die mit ihren Jochen
einander zugewandt parallel im Abstand angeordnet sind. Der Vorteil dieser Anordnung liegt in einer
besonders einfachen Herstellung aus handelsüblicher Profilen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer Eckenschalung, die unter
Verwendung einer erfindungsgemäßen Eckverbindung hergestellt ist. von oben,
F i g. 2 eine Seiten-Teilansicht gemäß der Schnittlinie
11-llinFig. 1,
F i g. 3 eine Seiten-Teilansicht gemäß der Schnittlinie III —III in F ig. 1 in vergrößertem Maßstab.
Die Schalplatte 1 mit der erfindungsgemäßen Eckverbindung weist eine ebene Schalhaut 2 auf, deren
Außenfläche die Schalebene 42 bildet und die sich auf den Obergurten 3 mehrerer als Holzgnterträger
ausgebildeter Längsträger 4 und zweier identisch ausgebildeter Längsträger 5 und 5' abstützt. Die
Untergurte 6 der bei aufgestellter Schalung senkrecht verlaufenden Längsträger stützen sich an zwei waagerecht
verlaufenden, übereinander im Abstand angeordneten Querriegeln 7 ab und sind an diesen in nicht
dargestellter Weise befestigt. Jeder Querriegd 7 weist zwei U-förmige Stahlprofile 8 und 9 auf, die mit ihren
Jochen gegeneinander angeordnet durch flache Stege 12 im Abstand voneinander gehalten sind, so daß in der
Längsraittelebene des Querriegels ein durch die Joche begrenzter Spalt 11 verläuft (Fig. 2). Die Steg«: 12 sind
an den Stahlprofilen 8 und 9 angeschweißt, ihre der Schalhaut 2 abgewandten Flächen 13 dienen als Anlage
für ein Kupplungsstück, mit dem am in Fig. 1 linken
Ende der Schalplatte 1 eine weitere Schalplatte befestigt werden kann.
Im rechten Endbereich jedes Querriegels 7 (F i g. 1) ist
auf der Schalhaut 2 zugewandten Seite des Querriegels
ein Querriegelabschmtt 15 angeschweißt, der wie der
Querriegel 7 aus zwei im Abstand übereinander angeordnten U-Profilen aus Stahl gebildet ist, die mit
ihren Jochen einander zugekehrt im Abstand voneinander angeordnet sind. Die U-Prof:'e 16 und 17 des
Querriegeiabschnitts 15 weisen die gleiche Schfnkelhöhe auf wie die U-Profile 8 und 9 des Querriegi:ls 7. sie
weisen jedoch ein breiteres Joch auf. Das obere U-Profil
16 des Querriegeiabschnitts 15 ist so am oberen U-Profil 8 des Querriegels 7 angeschweißt, daß die di:n Stahl
begrenzende Fläche 18 des Jochs 19 des oberen U-Profils 16 mit der Fläche 20 des Jochs 21 des oberen
U-Profils 8 des Querriegels 7 in einer Ebene liegt. In
gleicher Weise ist an das untere U-Profil 17 des Ouerrigpiabschnitts 15 am unteren U-Profi 9 des
Querriegels 7 angeschweißt. Der Querriegelabschnitt 15 ist geringfügig kürzer als die Höhe der Längsträger 4
und 5, so daß die Schalhaut 2 den Querriegelabschnitt 15
nicht berührt.
Der zwischen den U-Profilen 16 und 17 des
Querriegelabschnitts 15 vorhandene Spalt 22 ist auf seiner der geschalteten Innenecke zugewandten Seite,
in F i g. 1 also auf der rechten Seite, durch zwei senkrecht verlaufende Stege 23, die aus Flacheisen
bestehen und zwischen dem oberen und unteren U-Profil 16 und 17 eingeschweißt sind, überbrückt. Die
Stege 23 bilden mit ihrer der Ecke abgewandten Fläche
24 eine Anlaße für ein gerades Kupplungsstück 25, das
mit einem Spannmittel gegen die Stege 23 gepreßt wird
Das Kupplungsstuck 23 besteht aus zwei durch Abstandsstücke 26 im Abstand parallel zueinander
gehaltene Leisten 27, durch deren Zwischenraum Zuganker hindurchgeführt werden können. Der Abstand
zwischen den Siegen 23 ist so gewählt, daß das Kupplungsstuck 25 so befestigt werden kann, daß es
unter Belastung nicht nachgibt. Z. B. befinden sich die Stege 23 an den beiden Enden des Querriegelabschnitts
15. Zum Festspannen des Kipplungsstücks 25 im Querriegelabschnitt 15 dient ein Keil 28. der etwa in
senkrechter Richtung von oben nach unten in zwei Aussparungen 29 und 30 eingeführt wird, die im Joch des
oberen U-Profils 16 bzw. des unteren U-Profils 17 des Querriegelabschnitts 15 angebracht sind. Wie F i g. 3
zeigt, bilden Ränder 32 und 33 der Aussparungen 29 und 30 eine Schrägführung für den Rand 31 des Keiles 28
der, wenn er von oben nach unter· in die Aussparungen eingeführt und festgeschlagen wird, das Kupplungsstück
25 gegen die Anlagefläche 24 der Stege 23 preßt.
Dicht neben den Aussparungen. 29 und 30 ist im
Dicht neben den Aussparungen. 29 und 30 ist im
oberen U-Profil 16 und im unteren U-Profil 17 des Querriegelabschnitts 15 jeweils eine weitere Aussparung
angeordnet, von denen in Fig.] lediglich die Aussparung 34 sichtbar ist. Diese Aussparungen sind so
angeordnet, daß sie mit ihren in F i g. 1 linken Rändern zusammen ebenfalls eine Schrägführung für einen Keil
bilden, wobei jedoch ein Anpressen des Kupplungsstücks an die Stege 23 dann erfolgt, wenn der Keil von
der anderen Seite des Querriegelabschnitts her eingeschlagen wird, also von unten.
Das im Querriegelabschnitt 15 festgespannte Kupplungsstück 25 verläuft rechtwinklig zum Querriegel 7
und durchdringt den Querriegel 7, so daß auf der der Schalhaut abgewandten Seite des Querriegels eine
weitere Schalplatte 35 über deren Querriegel 37 befestigt werden kann. Die weitere Schalplatte 35 ist mit
Ausnahme des Querriegeiabschnitts 15 genau wie die Schalplatte 1 ausgebildet und weist eine Schalhaut 36
auf, die wie bei der Schalplatte 1 mit der erfindungr gemäßen
Eckverbindung auf Längsträgern 4 abgestützt ist. die durch Querriegel 37 gehalten sind. Die
Querriegel 37 sind genau so ausgebildet wie die Querriegel 7, sie weisen bei der in F i g. 1 gezeigten
Anordnung jedoch keinen Querriegelabschnitt 15 auf. Ein derartiger Querriegelabschnitt 15 könnte jedoch
vorgesehen sein, da er die Verwendung der Schalplatte zum Schalen von ebenen Flächen nicht behindert. Die
Verbindung zwischen dem Kupplungsstück 25 und dem Querriegel 37 ist in an sich bekannter Weise mittels
einer angedeuteten Keillasche 38 vorgenommen, die den in F i g. 1 rechten Rand cies Kupplungsstücks 25 an
die in Fig. 1 linken AnlagefUchen 13 der Stege 12 der weiteren Schalplatte 35 anpreßt Das dem Querriegel 7
zugewandte Ende 39 des Querriegels 37 hat von dem
Querriegel 7 noch einen gewissen Abstand, so daß es möglich is'. Fugen in der Schalhaut .36 zusammen zu
pressen. Zwischen der Stirnfläche 43 der Schalhaut 36
der Schalplatte 35 und der der Sehalebenc 42 abgewandten Fliehe der Schalhaut 2 der Schsilpl.Ute 1
ist eine Paßplattc 44 eingesetzt, deren Dicke zwec.(mäßig
der Dicke der Schalhaut 36 entspricht.
Das in I" i g. 1 rechte Ende des Querriegels 7 reicht bis dich' in die Schalhaut 36; die auf diesem Endabschnitt
des Qucrriegels 7 befestigten Längsträger S und 5'
StUIz-Cn die Schalhaut 2 in der Nähe der Schalungsöle
ab, wobei der in Tig. I am weitesten r.'jhts liegende
Längsträger 5' mit der rechten Seite seines Oberfturts
und Untergurts ein Auflager für die Paßplatte 44 bildet. Die Schalhäute 2 und 36 dieser symmetrisch ausgebildeten
Schalplattcii ragen an beiden F.ndcn über die
äußeren Träger 5', 4 und über die Enden der Qiierriegcl
hinaus. Mindestens an dem paßplattenseitigen End« der Schalplattc 1, in der Regel jedoch an beiden Enden der
Srh;ilnl;il ten 1 nrwl 15 pnKnrirht rlat MsQ des
Überstandes der Schalhaut 2 der Dickoder Paßolaitc44
und. da diese die gleiche Dicke aufweist wie die Schalhäute 2 und 36, entspricht dieses Maß der Dicke
der Schalhaut.
Da der Abstand der Stirnfläche 41 der Schalhaut 2 von der Anlagefläche 24 der Stege 23 im Qiicmicgclabschnitt
15 genau so groß ist wie der Abstand zwischen der Schalebene der Schalhaut 36 von der Anlagefliiche
13 der Stege 12 des Querriegels 37, und da das Kuppliingsstück 25 sowohl im Querriegelabschnin 15
als auch im Querriegel 37 mit seiner in Fig. 1 rechten
Kan ϊ gegen die Stege 23 und 12 angepreßt wird, isi auf
diese Weise sowohl beim erstmaligen Zusammerbau der vom Hersteller gelieferten Schalplatten als such
nach dem Zerlegen beim abermaligen Zusammerbau gewährleistet, daß die Schalhäute 2 und 36 eine saubere
Innenecke bilden, bei der kein Teil zu weit vorsprangt
oder /u weit zurücksteht. Da der Abstand der Sehalebenc der Schalhaut 36 von der Anlagefläch« der
Stege des Querricgels 37 genau so groß ist wie der Abstand der Schalebene 42 der Schillhaut 2 von der
Anlagefläche 13 des zur Schalplatd: 1 gehörenden
Querricgels 7, und da die beiden Schalplatten 1 und 35 sich höchstens durch die Anwesenheit des Querriejelabschnittcs
15 unterscheide ,läßt sich der Λ list und. den
die Stirnfläche 41 der Schal nun 2 von der Atil.igcfläcrr
24 der Stege 23 des Qjerric;clabschnitts 15 ti a ben mn ',
ohne Zuhilfenahmi: d :r Maie der weiteren Schalplattc
35 allein mit den Maß« η der · chalplatte 1 festlegen.
Wollte man ';il Kupplun,!sstück 25 im Querriegelat
schnitt 15 und im Qucrriegd 37 nicht jevviK mit seine
gleichen Seite gegen die itege anpressen, sonder·
beispielsweise die Stege im 'Juerriegelabschnitt 15 ai
der in I-" i g- 1 linken S;itc de, Schlitzes 22 anordnen, s·:
müßte bei der Festlegung crs Abstandes zwischen dci
Anlagefläche der Stege und der Kante 41 der Schalhau 2 die Breite des jewe Is vcr./endeten Kupplungsstücl<!
mit berücksichtigt werden.
Es ist auch mögli:h, die erlindungsgemäßc Schalplattc
zum Schalen einet /uißene^ke zu verwenden, hicrbc
reicht dann die S;hahaut 2 von dem in Fig. 1 linken
Γ* _1 J O L·. 1 I ι 4 L. *L*i L" 1
!'.ride eier jjCmu'p'SiC ! hüs g::;cncpi niCm ganz iA.i an ocn
Querricgclabschnitt 15. sondern endet etwa in der
Entfernung der I lohe eine· Längsträgers davor. Das weitere Schalunßse'ement mit dessen Hilfe di::
Außenschalung vervollstäni: gt wird, müßte dann bei
der in Fig. 1 gc7.eig'i:n Ansicht am oberen Ende des
Querriegelabschnitts 15 belästigt werden. Wenn die erfindungsgemäße Schalpla ie auch zur Schalung von
Außenecken verwendet wer:en soll, kann es zweckmä Big sein, auch an der ir Fig. 1 linken Seite des Schlitze;
22 im Qucrriegelabschnitt 15 als Anlage für eir Kupplungsstück dienende Siege vorzusehen, da die dir
Schalung der Außenecke vervollständigende Schalplat te so am KupplungMtück angeordnet wird, daß die
Stege im Querriegel dieser Schalplatte sich an der linken Seite des Kiipplungsst ;cks abstützen.
Bei der Herstclljng der ;rfindungsgemäßen Schal
platte ist darauf zu achten, c .iß beim Anschweißen de:
Querriegelabschnhis 15 am (^ucrriegel 7 die Schlitze H
und 22 im Querriegel 7 und m Querriegelabschnin 15 und am Übergang zwischen diesen beiden Teilen nichi
durch Schweißraupen eingeer gt werden und daß sich ir
dem Bereich, in den das Kupplungsstück 25 der Querriegel 7 durchrast, im luerriegel 7 kein Steg 12
befindet.
Hiei-zu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Eck vert indung für Querriegel zur Bildung einer
Eclcsehalung deren Schalhaut von Längsträgern
gehalten iss, die sich mit ihrer der Schalhaut ab(;ewandie ι Seite auf Querriegeln abstützen, die
zur Aufnahn e eines Kupplungsstücks geeignet sind, und bei der im einem Querriegel rechtwinklig zu ihm
ein zum Befestigen eines Kupplungsstücks eigneter Querriegelal: schnitt angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querriegelabschnitt
(15) an der d ;r Schalhaut (2) zugewandten Seite des
Querriegels >|7) unlösbar befestigt ist, daß die Länge des Querrieii elabschnitts (15) höchstens gleich der
Höhe der Längsträger (4,5) ist, daß der Abstand der
Anlageflächc (24) für ein Kupplungsstück (25) im Querriegelab schnitt (15) von der Stirnfläche (41) der
Schalhaut (.'!) etwa gleich dem Abstand der Anllagefläche (13) für ein Kupplungsstück am
Querriegsl (i1) von der Schalebene (42) der gleichen
Schalplatte {!) ist, und daß der Querricgcl (7) am Ort
der Befestigung des Querriegelabschnitts (15) eine Aussparung aufweist, die Platz für ein im Querriegelabschnitt (H) befestigtes, den Querriegel (7)
kreuzendes K upplungssiück (25) bietet
2. Eckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Querriegelabschnitt (15)
mindestens «in Paar übereinander angeordneter Aussparung (29, 30) vorgesehen ist, die eine
Schrägführung für einen als Spannmittel für ein Kupplung.· stück (25) in die Aussparungen eingeführten Keil (28) bilden.
3 Eckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei verschiedene Schrägführungen für von verschiedenen Seiten des Querriegelabschnitts (V.') her eingeführte Keile vorgesehen
sind.
4. Eckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegelabschnitt (15) ni: - an einem Endbereich des Querriegels
(7) angeordne: ist.
5. Eckverbindung nach einem der Ansprüche ' bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegelabschnitt (15) bri riter ist als der Querriegel (7).
6. Eckverbl· dung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gi kennzeichnet, daß der Querriegelabschnitt (15) 3 vei im Abstand parallel zueinander
übereinander angerordnete Metallprofile (16, 17) aufweist, und daß der Schlitz (22) zwischen den
Metallprofil: auf einer Seite des Schlitzes durch als
Anliäge für eil Kupplungsstück (25) dienende Stege (23) überbrücl: t ist.
7. Eckverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (23) an der zur Ecke
weisenden Sei e des Schlitzes (22) angeordnet sind.
8. Eckverb ndung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegelabschnitt (15) durch zwei U-Profile (16,17) gebildet ist.
die mit ihren J<>chen einander zugewandt parallel im Abstand anger rdnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732363748 DE2363748C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Eckverbindung für Querriegel zur Bildung einer Eckschalung |
| FR7443358A FR2255452A1 (en) | 1973-12-21 | 1974-12-23 | Concrete form plate - has membrane held by supports on cross bolt which has recess for coupling piece where cross bolt section meets it |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732363748 DE2363748C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Eckverbindung für Querriegel zur Bildung einer Eckschalung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363748A1 DE2363748A1 (de) | 1975-07-10 |
| DE2363748B2 DE2363748B2 (de) | 1977-09-08 |
| DE2363748C3 true DE2363748C3 (de) | 1978-04-27 |
Family
ID=5901506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732363748 Expired DE2363748C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Eckverbindung für Querriegel zur Bildung einer Eckschalung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2363748C3 (de) |
| FR (1) | FR2255452A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203585A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-11 | Peri AG, 8472 Ohringen | Systemschalung fuer eine einen unterzug aufweisende betondecke |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19945997B4 (de) * | 1999-09-24 | 2004-04-29 | Peri Gmbh | Vorrichtung zum Verbinden von Schalelementen |
-
1973
- 1973-12-21 DE DE19732363748 patent/DE2363748C3/de not_active Expired
-
1974
- 1974-12-23 FR FR7443358A patent/FR2255452A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203585A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-11 | Peri AG, 8472 Ohringen | Systemschalung fuer eine einen unterzug aufweisende betondecke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2363748A1 (de) | 1975-07-10 |
| FR2255452A1 (en) | 1975-07-18 |
| FR2255452B1 (de) | 1977-07-01 |
| DE2363748B2 (de) | 1977-09-08 |
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|---|---|---|---|
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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